Archive for März, 2009

Gesundheitsmythos: Du bist, was du isst?

30. März 2009 |  by pearly  |  Ernährung  |  No Comments  | 

Manche Mythen um das Essen und um gesundes Abnehmen halten sich scheinbar ständig und hartnäckig. Die meisten Weisheiten sind jedoch eher Ausreden oder Ausflüchte, um Essgewohnheiten und Übergewicht zu rechtfertigen. So scheint es zumindest. Bewusstes Essen, Trennkost, Diäten: diese Fakten sind meist im Alltag schwer unterzubringen und gestalten sich bei der Einhaltung eher schwierig. Dennoch verhelfen langsames Essen, genussvolles Speisen und gesunde Ernährung besser zum Traumgewicht, als fadenscheinige Erklärung über das vorhandene Übergewicht.

„Ich habe schwere Knochen.“ – Diese Aussage ist eine sehr beliebte Ausrede. Doch schwere Knochen können nicht das Übergewicht eines Menschen ausglichen. Unsere Knochen machen ungefähr acht bis neun Prozent unseres gesamten Körpergewichtes aus und weisen nicht auf einen massigen Körperbau hin. Im Verhältnis zu allen Menschen der Welt ist der Knochenbau bei jeder Nation oder Kultur ungefähr gleich schwer – diese Ausrede gilt also nicht.

„Viel essen macht dick.“ – Die Menge an Essen gibt geradezu spektakuläre Ausflüchte preis. Angeblich sind mäßiges Essen und vor allem der Zeitpunkt sollen für das Gewicht verantwortlich. Aber stimmt das? Nicht wirklich: der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme ist so ziemlich unwichtig, viel wichtiger ist die täglich Gesamtaufnahme der Kalorien. So kann jemand den ganzen Tag über wenig essen und dafür abends mehr zu sich nehmen, als ein anderer Mensch, der über den Tag verteilt immer wieder ein wenig isst. Die Menge bleibt schlussendlich die gleiche und schadet dem Körper ebenso wie dem Gewicht in keiner Weise.

„Abends viel essen macht dick!“
– Es gibt keine strikte Uhrzeit, an die sich ein Mensch halten könnte. Bestes Vorbild ist die Bevölkerung in den Mittelmeerländern, die erst gegen Abend deftig und in Mengen speisen. Und siehe da: diesen Menschen geht es hervorragend, die Mehrzahl der Bevölkerung hat ein gutes Gewicht. Wer tagsüber eher wenig isst und dafür abends gut zulangt, muss nicht zwangsläufig Gefahr laufen, übermäßig zu zunehmen. Der Irrglaube, dass die Verdauung und insbesondere die Stoffwechselvorgänge in den Abendstunden ruhen, ist schon von mehreren Studien dementiert worden.

„Ein niedriger Cholesterinwert ist gesund!“ – Dies hört man wirklich immer wieder, aber ist das auch richtig?
Ein niedriger Cholesterinwert ist zwar in den meisten Fällen ein Zeichen für eine gute Gesundheit, dennoch kann dies auch auf Krankheiten wie Leberschäden, Mangelernährung oder chronische Blutarmut hinweisen. Ein niedriger Cholesterinwert ist sogar im Alter eher ungünstig und erhöht das Risiko früher zu sterben. Daher sollte bei Ermittlung des Cholesterinwertes immer auf den Rat des Arztes gehört werden und gegebenenfalls eine Meinung eingeholt werden, wie der Wert am Besten auszusehen hat.

„Übergewichtige Menschen, wissen, dass sie dick sind.“ – Ein guter „Futterverwerter“ zu sein, bedeutet nicht unbedingt, dass die Nahrung, die man zu sich nimmt, sich nicht ebenso zu unliebsamen Fettpölsterchen umwandeln kann. Forscher aus England fanden nun nämlich heraus, dass dies ein wahrer Mythos unter den „molligeren Personen“ ist. Die Energiezufuhr- sowie der –verbrauch, der Energieumsatz und auch der Stoffwechsel sind für jeden Menschen maßgeblich und setzen somit die Formel für das richtige Essen fest. Die Gleichung ist hier ganz leicht: wer mehr ist, muss auch seinen Stoffwechsel ankurbeln, um mehr zu verbrennen.

„Mehrere, kleinere Mahlzeiten sind besser als drei große am Tag.“
– Auch diesen Gesundheitsmythos hört man immer wieder. Eigentlich ist weder an der einen noch der anderen Theorie etwas auszusetzen. Doch wer legt die Richtlinien für die „mehreren, kleineren Mahlzeiten“ genau fest? Viel zu schnell landet man bei zuvielen Kalorien, die Essensmengen erzeugen zuviel Energie, der Körper speichert diese und im nu erhält man ein Überfluss an Fettreserven. In der Praxis ist es ratsamer, sich an feste Mahlzeiten zu halten, da so die Gesamtmenge an Kalorie pro Tag übersichtlicher ist.

5 einfache Übungen für Jedermann

26. März 2009 |  by admin  |  Sport  |  No Comments  | 

Je mehr man liebt, umso tätiger wird man sein.

Vincent van Gogh

In unserer schnelllebigen Welt kann es schwierig sein Zeit für unsere Fitness zu finden. Der Schlüssel damit Fitness in unseren vollgestopften Terminplan hineinpasst, ist, dass es angenehm sein muss und Spass bereitet.

Mit 1440 Minuten pro Tag zur Verfügung, sollte es nicht so schwer sein, 30 Minuten pro Tag – die von den meisten Ärzten empfohlene Einheit – für körperliche Betätigung zu finden. Unser modernes Leben entwickelt sich aber rasant.
Für die meisten Menschen besteht der Tag aus Arbeit, Haushalt, Besorgungen, Terminen, Zeit mit Familie und Freunden und natürlich Schlaf. Wenn man das alles hochrechnet, ist es eine Herausforderung diese 30 Minuten Zeit für Sport zu finden.

Ihre ganze Familie oder ihre Freunde wollen wahrscheinlich auch fit bleiben, also warum nicht gleich zusammen trainieren? Machen Sie Sport doch zu einem gesellschaftlichen Ereignis.

Unabhängig davon wie jung oder alt Sie sind, Sport kann jedem in Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis helfen. Wenn Sie Sport zu einem Gemeinschaftsevent machen, dann können Sie sich gegenseitig helfen und unterstützen – speziell, wenn Sie eigentlich gar keine Lust auf Sport haben. Hier sind 5 Tipps wie Sie am besten damit anfangen:

Machen Sie Hausarbeit zu einem Wettbewerb

Kombinieren Sie Sport mit Ihren Hausarbeiten für Ihre Familie, wie zum Beispiel Blätter zusammenrächen oder Gartenarbeit. Schauen Sie sich an, wer die Hausarbeit am schnellsten erledigt. Fangen Sie an Ihre Übungen als wiederkehrend zu betrachten.

Das Haus sauber zu machen ist eine großartige Möglichkeit um Fett zu reduzieren und Kalorien zu verbrennen. Die ganzen Bewegungen und Dehnungen können die Muskeln trainieren.
Das können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen und diese Arbeiten als Training verwenden. Ziehen Sie sich Ihr Trainingsgewand an, drehen Sie die Musik mit Ihrer Lieblingsmusik auf und los geht’s!

Lassen Sie die Fernsehzeit mit der Trainingszeit verschmelzen

Wenn Sie sagen, Fernsehen ist ein Muss für Sie, dann ist es leicht diese Zeit genauso für Ihr Training zu verwenden. Wie wäre es z.B. mit einem Training vor dem Fernseher? Sogar Fitness Experten finden Fernseh-Trainings hilfreich und manchmal eine Notwendigkeit.

Es ist auf jeden Fall möglich seine Fitness vor dem Fernseher zu verbessern, wenn man sich währenddessen ein bisschen anstrengt.
Da die meisten von uns viel Fernsehen, ist es keine schlechte Idee zur selben Zeit zu trainieren. Studien belegen, dass wir im Durchschnitt ca. 3,5 Stunden pro Tag vor der Mattscheibe verbringen. Das gibt uns viel Zeit um es mit Sport zu verbringen. Jeder kann Liegestütz oder Sit-ups während der Werbung machen.

Planen Sie Spiele ein

Bereiten Sie Ihre Kinder für einen zukünftigen gesunden Lebensstil vor.

Gehen Sie Ihren Terminplan durch und streichen Sie freie Zeiten an. Sonntag Vormittag ist eine sehr gute Zeit für ein Ballspiele. Joggen Sie mit der ganzen Familie durch den Park. Finden Sie Aktivitäten die der ganzen Familie gefallen. Wenn Sie z.B. noch kleine Kinder haben, dann wählen Sie eher Fahrradfahren oder gehen Sie mit dem Kinderwagen spazieren.

Wie bei jeder neuen Sportart, beginnen Sie langsam und steigern Sie Länge und Intervalle so, dass jedes Familienmitglied es für sich zu einer Routine arrangieren kann und nicht demotiviert wird.

Seien Sie gesellig

Womöglich genießen Sie Ihre sportlichen Einheiten als eine gesellschaftliche Aktivität und erreichen mehr, wenn Sie Zuspruch erhalten. Wandergruppen oder Tanzgruppen sind gute Beispiele.
Machen Sie z.B. auch mal ein Treffen mit Freunden aus, und gehen Sie gemeinsam Wandern, Fahrradfahren oder in den Zoo. So treffen Sie sich und können plaudern und Spaß haben und machen nebenbei auch Bewegung.

Wandeln Sie Besorgungen in Sport um

Wenn Sie einkaufen gehen, dann parken Sie nicht direkt vor dem Geschäft, sondern parken Sie so weit wie möglich entfernt und gehen Sie diesen extra Weg.
Wenn Sie auch noch etwas Zeit haben, dann gehen Sie im Geschäft ein oder zwei extra Runden bevor Sie mit dem Einkaufen beginnen. Außerdem nehmen Sie immer die Treppe anstatt der Rolltreppe oder dem Aufzug. Extra Tipp: Sie sollten immer ein paar Sportschuhe im Auto haben, falls Sie doch ein paar Minuten Zeit für Sport finden.

Es gibt nicht “den einen Weg”, der auf jeden Fall der beste ist um Sport in Ihren Alltag zu integrieren.
Wann die beste Zeit für Sport ist müssen sie selbst herausfinden – es muss zu Ihrem Lebensstil, Job und Ihren Verpflichtungen gegenüber Ihrer Families passen und sollte zur Gewohnheit werden.

Machen Sie es einfach so, wie es für Sie am besten ist und Ihnen Spass macht.