Archive for September, 2009

Mit Laufen und Joggen gesund abnehmen

30. September 2009 |  by pearly  |  Abnehmen, Sport  |  3 Comments  | 

Wir sehen sie auf den Gehwegen, in Parkanlagen, im Grünen und manchmal auch in überfüllten Innenstädten: die Jogger. Im gemächlichen Tempo laufen sie schwitzend und keuchend an uns vorbei – wer hat da nicht schon mal schelmisch bei sich gedacht, ob das wirklich Spaß machen kann. Sicherlich verbringt man lieber seine Zeit liegend auf der Wiese, um sich die Zeit zu vertreiben oder frönt dem abenteuerlichen Shopping-Bummel. Aber Joggen? Nein, danke!

Und dennoch ist Joggen – neudeutsche Bezeichnung für Laufen – eines der beliebtesten Sportarten weltweit. Ob man es glauben mag oder nicht – das Joggen bietet mitunter wesentlich mehr Vorteile, als manch andere Sportart. Wichtig ist, dass Anfänger sich nicht gleich im Sprint verausgaben und somit die Voraussetzungen für ein gesundes Lauftraining zunichte machen. Joggen ist nämlich nicht nur gut für den Körper, sondern baut auch Stress ab.

Was bringt mir das Joggen?

Die meisten Menschen haben täglich Stress – sei es nun auf der Arbeit, zu Hause mit den Kindern oder unterwegs im Auto. Meist ist es eher ungewollt, aber sobald eine Situation aus dem Ruder gerät, ist Stress im Körper quasi vorprogrammiert. Sportliche Aktivitäten wie Joggen senken hingegen den Blutdruck, verbessern den Stoffwechsel und setzen Endorphine – das klassische Glückshormon – frei. Zudem werden während eines Trainingdurchgangs auch Kalorien verbraucht und das nicht zu knapp: eine Person mit einem Gewicht von ca. 60kg verbraucht während einer halben Stunden Joggen um die 244kcal, ein Mensch mit 70kg sogar fast 300kcal.

Doch nicht nur der Kalorienverbrauch ist vorteilhaft, auch die Ausdauer, die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden werden durch das Joggen immens gesteigert.

Bevor jedoch nun jeder seine ausgelatschten Sportschuhe hervorkramt sind einige Tipps zu berücksichtigen: grundsätzlich ist Joggen für jedermann geeignet – dennoch sollten Menschen mit starkem Übergewicht oder geschädigten Gelenken zuerst einen Arzt konsultieren und sich Tipps für die richtige Jogging-Wahl einholen. Höchstwahrscheinlich ist für diejenigen Personen eine leichtere Sportart wie beispielsweise Nordic Walking angebrachter, da dies die Gelenke schont.

Wie fang ich das Joggen bestmöglich an?

Joggen ist eigentlich überall möglich – ob in der Stadt, auf dem Dorf, in Parkanlagen oder in der freien Natur, dort wo Sie den Drang nach sportlicher Tätigkeit verspüren können Sie auch dem Joggen entgegenkommen. Wichtig ist, dass Sie sich ein gutes Paar Laufschuhe zulegen. Hier sollten Sie sich am Besten von einem Fachmann beraten lassen. Die Wahl der Schuhe ist  nicht zu unterschätzen, da falsches Laufwerk die Füße sowie Sprunggelenke nachhaltig schädigen können.

Passen Sie Ihre Kleidung zudem immer den Wetterbedingungen an. Im Sommer ist leichte und bequeme Kleidung angebracht, welche die Haut atmen lässt. Im Winter sollten Sie sich vor der Kälte schützen und auch Handschuhe sowie eine angebrachte Kopfbedeckung benutzen.

Fangen Sie das Training als Neuling ruhig und gesittet an – man kann nicht erwarten gleich zu Beginn Lauferfolge wie ein zweiter Carl Lewis anzustreben. Stecken Sie Ihre Ziele lieber kleiner und erhöhen Sie Ihr Pensum wöchentlich ein wenig. Wenn nötig planen Sie kleine Gehpausen für Zwischendurch ein – diese erleichtern das Training. Beim Laufen ist eine ruhige und entspannte Atmung wichtig. Versuchen Sie in die Nase ein und durch den Mund auszuatmen – dies hat den Vorteil, dass Ihnen das Laufen nicht erschwert wird.

Viel Spaß beim Joggen!

Schlank durch Schlaf – wenn der Körper nachts arbeitet

23. September 2009 |  by pearly  |  Abnehmen  |  No Comments  | 

Der Schlaf gehört zum Leben genauso dazu wie das Wachsein. Ein jeder Mensch und ein jedes andere Lebewesen auf Erden schläft zu einer gewissen Zeit – dies ist nötig, um zu überleben und da Schlafentzug durchaus als Foltermethode gilt, sollte dies auch niemandem vorenthalten werden. Durch unsere innere Uhr und unsere Lebensweise ist der Körper an einen regelmäßigen Schlaf- und Wachrhythmus gewöhnt, die Schlafdauer ist jedoch bei jedem Menschen anders. Säuglinge schlafen in der Regel bis zu 18 Stunden am Stück, Kleinkinder bis zu 12 Stunden, Erwachsene hingegen zwischen 6-9 Stunden. Der Schlaf ist den meisten Menschen heilig und stärkt sogar das Immunsystem – doch was würden Sie sagen, wenn man Ihnen mitteilte, dass man im Schlaf sogar abnehmen kann?

Bei einer Studie am Walter Reed Army Medical Center in Amerika, deren Ergebnisse Anfang diesen Jahres bekannt gegeben wurden, zeigte sich deutlich folgendes Resultat: Kurzschläfer neigen zu höherem Gewicht, als Langschläfer, welche durchaus mehr Kalorien verbrennen können. Als Kurzschläfer wurden hier diejenigen eingestuft, die weniger als 6 Stunden schliefen, Langschläfer dagegen erhielten die Einstufung, wenn durchschnittlich mehr als 6 Stunden Schlaf pro Nacht gehalten wurden. Während der Studie wurde eindeutig festgestellt, dass Kurzschläfer generell einen erhöhten BMI – Body Mass Index – aufwiesen als bei den Langschläfer. Hinzu kam, dass die übergewichtigen Personen mit deutlich weniger Schlaf, tagsüber aktiver waren als Normalgewichtige. Dennoch wirkte sich dies nicht auf das Gewicht aus, sondern ließ den Gesamtverbrauch des Tages sogar um täglich 1.000 Kalorien hochschnellen.

Der Studienleiter Dr. Arn Eliasson hat nun weitere wissenschaftliche Projekte geplant, welche als Zielpunkt der Forschung die Verbindung zwischen Schlaf und Gewicht anstreben soll. Hierbei werden explizit die Gewichtsunterschiede genauer untersucht. Er vermutet nämlich, dass das natürlich hormonelle Gleichgewicht des Körpers des Nachts gestört sein könnte.
Weiterhin ist klar: nachts wird in der Regel nicht gespeist, aber unser Körper arbeitet trotzdem weiter. Der Organismus verbraucht durch die Aktivität der Atmung, des Blutkreislaufes und der Hirnfunktionen Energie. Dieser Energieverbrauch ist während des Schlafens natürlich geringer als bei Tage, aber dennoch ist er vorhanden. Weil wir nun nachts nichts essen muss die Energie vom Körper verwendet werden, welches vorher in Reserven gespeichert worden ist. Hierfür arbeitet die Leber während der Ruhephase aktiv mit und baut Glykogen – ein Zucker, welches mit Pflanzenstärke zu vergleichen ist – ab.

Doch welche Faktoren spielen beim Kurzschläfer die Rolle für das Zunehmen? Hier könnten durchaus Stress und auch die vermehrte Nahrungsaufnahme genannt werden, welche zudem die Schlafqualität im negativen Sinne beeinflussen. Je mehr Stress entsteht und je unkontrollierter die Nahrungsaufnahme stattfindet, desto mehr muss der Körper agieren und die Gewichtszunahme verarbeiten.
Kleiner Tipp: essen Sie am Abend nicht mehr zu schwer und vor allem keine übermäßigen Mengen vor dem Schlafen gehen, da diese zum einen Ihnen den Schlaf rauben, weil die Nahrung schwer im Magen liegt und zum anderen, weil Sie keine Unmengen von unnötigen Kalorien mehr zu sich nehmen.
Die letzte Mahlzeit sollte idealerweise ca. 3 Stunden vor der Nachtruhe eingenommen werden. Hiermit unterstützen Sie aktiv die Fettverbrennung, schlafen ruhiger und können so Ihrem Körper beim Abnehmen behilflich sein.