Abnehmen im Winter – ein paar schnelle Tipps oder
Kalorien sind böse, kleine Tierchen, die nachts die Kleider enger nähen!
Die größte aller Diät-Gegnerinnen soll nun also einen Artikel über erfolgreiches Abnehmen im Winter schreiben. Ich halte nie Diät, sondern versuche der Industrienahrung aus dem Weg zu gehen, die mein natürliches Gefühl für Hunger und Sattsein austrickst. Da gibt es Füllstoffe (eklige Dinge wie Sägeholzspäne hat man vielleicht im Krieg dem Brotteig beimischen müssen, weil man nichts anderes hatte, aber freiwillig esse ich so was eben nicht, nur weil es nicht verständlich für Otto Normalverbraucher auf der Verpackung angegeben ist), jede Menge Geschmacksverstärker (bei kochen mit leckeren am besten frischen Gewürzen und gesunden Zutaten habe ich so etwas noch nie gebraucht), die nur einen unnatürlichen Heißhunger entstehen lassen und natürlich Zucker ohne Ende.
Abnehmen durch Kalorienzählen?
Eine Kalorie war ursprünglich definiert als die Wärmemenge, die nötig ist um 1 g Wasser von 14,5°C auf 15,5°C zu erwärmen.
Ich hab da ja nur ein laienhaftes Verständnis, aber hat nicht jeder Mensch einen anderen Wärmehaushalt? Es gibt Menschen, die Nahrung sehr schnell verarbeiten und in Energie umwandeln und Menschen, die einen Keks nur anschauen brauchen, um zuzunehmen.
Mich friert es zum Beispiel bereits permanent bei Temperaturen unter 27°, da braucht mein Körper sicherlich auch mehr Energie, um mein Essen in Energie umzuwandeln, oder?
Also, was bringt es Kalorien, bzw. Joule, wie es richtig heißen muss zu zählen? Dazu müsste ich ja wissen, wie viel Wärme mein Körper benötigt, um meine Nahrung in Energie umzuwandeln. Das sind also bestimmt nur allgemeingültige Richtwerte und somit für mich persönlich nichts Wert.
Fängt Abnehmen mit der Psyche an?
Bei meiner Recherche bin ich auf ein paar lustige Sätze gestoßen:
- Wenn Du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es auch keine Kalorien.
- Wenn Du eine Light-Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light-Limonade vernichtet.
- Je mehr Du diejenigen mästest, die täglich um Dich sind, desto schlanker wirkst Du selbst!
- Speisen, die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da die Kalorien eine Wärmeeinheit sind.
Esse ich etwas mit schlechtem Gewissen, so signalisiere ich meinem Körper ja von vornherein „das ist nicht gut, das macht Dich dick“. Und unterliegt nicht der Körper dem Geist? Shaolin-Mönche zeigen das in sehr beeindruckender Weise. Ich glaube wir haben einfach verlernt unserem Körper und Geist zuzuhören.
Humor hilft sicherlich auch hier. Und wenn schon nicht beim Abnehmen, dann doch sicherlich damit klar zukommen, eine von den Medien übersteigerte Schlankheitsvorstellung zu akzeptieren, aber sich nicht überstülpen zu lassen.
Ich habe um ehrlich zu sein nicht einmal eine Waage Zuhause. Ist immer ein bisschen peinlich, wenn der Kinderarzt fragt, wie viel denn mein Sohn wiegt und ich keine Ahnung habe, aber ansonsten leben wir damit ziemlich sorgenfrei
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Es reicht doch zu merken, wann die Lieblingshose zu knapp sitzt und wieder ein bisschen mehr auf das zu achten was man isst. Sprich: allzu zuckerhaltige Dinge werden reduziert und Fett nur in natürlicher Weise, wie ein normales Fleisch es zum braten braucht, gegessen. Und die Butter unter dem Nutella muss ja auch nicht unbedingt sein.
Aber nun doch ein paar Tipps:
Ernährungslehren gibt es wie Sand am Meer, aber in zwei Punkten sind sich sicherlich zumindest die seriösen unter ihnen einig: wer abnehmen will muss sich bewegen und seine Ernährung dauerhaft umstellen. Diäten rufen den berühmt berüchtigten Jojo-Effekt hervor und somit Frust.
Öfters mal ein Spaziergang an der frischen Luft. Schlittenfahren ist nicht nur Bewegung, sondern auch ein Frischekick für die Psyche. Und wenn das Wetter so ganz eklig ist, wie zurzeit, dann hilft vielleicht ein Punkteticket im Fitnessstudio um sich wieder besser zu fühlen. Und wer mehr Muskeln hat, verbraucht auch mehr Energie – selbst wenn er nichts tut.
Wer wie ich tonnenweise Salat verschlingen kann, hat es sicherlich einfacher, als die Schweinshaxe-Liebhaber.
Aber auch da gibt es eine Alternative:
Ein gutes Rindersteak, oder lecker gewürztes Putensteak mit einer ordentlichen Portion Salat mit Olivenöl regt den Stoffwechsel sogar über Nacht an. Da spricht auch nichts gegen die leckre Kräuterbutter obendrauf. Ich mische mir in meinen Salat gerne geröstete Pinienkerne, ein paar Trauben (ok, ökologisch im Winter nicht gerade einwandfrei, wenn man die Strecke bedenkt, die die Trauben zurücklegen, bis sie bei mir landen) und dann noch ordentlich Parmesan grob drüber raspeln. Hm, einfach lecker und absolut gesund und nicht dick machend!
Auf Schokolade und Co. zu verzichten fällt mir aber im Traum nicht ein! Denn Verbotenes ist schon von Kindesbeinen an lediglich Verführung dieses zu brechen. Wie wir spätestens seit Adam und Eva ja wissen. Also, lieber ab und zu etwas von den Zuckersünden genehmigen, dann kommt erst gar kein Frust auf.
Anstelle von Fertiggerichten kommt bei mir eben ein richtiger selbst gemachter Eintopf auf den Tisch. Oder auch mal die guten alten Linsen, denn Hülsenfrüchte sind im Winter der Hit und geben Energie ohne zu belasten. Die indische Küche bietet Unmengen an Linsengerichten – so ist auch die Abwechslung garantiert.
Wenn ich mich hier so höre, sollte ich vielleicht selbst einmal einen Ernährungsratgeber schreiben.
Rezepte hätte ich sicherlich zur Genüge und bisher haben sie bei meiner Familie und mir auch den gewünschten Effekt erzielt: wir brauchen keine Waage und keine Joule-Tabelle.
Gesunde Nahrungsmittelumstellung im Frühjahr
Wenn die ersten Vögel zwitschern, die Krokusse in den Vorgärten sprießen und an Bäumen und Büschen feine kleine Knospen wachsen, dann werden wir gewahr, dass der Frühling endlich vor der Tür steht. Neben dem Frühjahrsputz und dem Ausmisten alter Gegenstände, benötigen auch manchmal unsere Körper und die damit verbundene Ernährungsweise eine Komplettwandlung. Wer im Sommer schließlich eine schicke Bikini- oder Bermudasfigur aufweisen möchte, muss radikal an den Winterspeckdepots arbeiten. Eine Nahrungsumstellung ist hier von großer Bedeutung – Fastenkuren bringen keinen wirklichen Erfolg, sondern beschwören höchstens den unliebsamen „Jojo-Effekt“ hinauf. Wie ist es nun möglich, seine Ernährung derart umzustellen, dass der Körper gesünder lebt und die überflüssigen Fettansammlungen an Bauch, Beinen und Po dauerhaft verschwinden?
Das Geheimnis liegt in einer Nahrungsumstellung. Hiermit ist allerdings nicht eine Hungerkur oder Fastendiät gemeint. Gesundes Abnehmen kann viel einfacher ablaufen und ohne knurrenden Magen erfolgen. Ein dauerhafter Erfolg soll aus der gesunden Lebensweise folgen und dem Menschen verhelfen, sein Wunsch- und Wohlfühlgewicht ohne Hungerphasen zu erlangen. Doch wie stellt man das geschickt an?
Das Grundproblem bei vielen Menschen mit Übergewicht besteht in erster Linie darin, innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Gewicht zu verlieren. Das kann allerdings nicht erfolgreich funktionieren. Die erste Regel bei einer gesunden Nahrungsumstellung heißt daher: Finger weg von Wunderpillen, Crashdiäten und Appetitszüglern. Stattdessen sollte die individuelle Lebens- und Ernährungsweise überdacht und verändert werden. Das Prinzip Abnehmen kann mit Spaß und Wohlbefinden durchgeführt werden, nur so können überschüssige Kilos beseitigt werden. Natürlich spielt die persönliche Disziplin in punkto Süßigkeiten und eine ausreichende Portion Sport ebenso zu einer gesunden Nahrungsumstellung dazu.
Anstatt von heute auf morgen den Körper auf Fett- und Zuckerentzug zu setzen, gehört zu einer gesunden Nahrungsumstellung eine kontinuierliche und langsam sinkende Planung von kalorienreichen Lebensmitteln. Wer jeden Tag Schokolade oder Chips verzehrt hat, sollte die Dosis der Süßigkeiten peu á peu runtersetzen. Als Ersatz können wiederum andere Lebensmittel dienlich sein, um einen Ausgleich zu schaffen. Leckere Gemüsestreifen bestehend aus Karotten, Sellerie, Gurken oder Kohlrabi und dazu ein leckerer, magerer Joghurtdip oder fettarmer Kräuterquark bieten hier eine wundervolle Alternative. Doch der Ersatz von Süßigkeiten ist nicht das einzige Ziel zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährungsumstellung.
Anstatt morgens zu Weißbrot und Toast zu greifen, bieten sich hier gesunde und ballaststoffreiche Vollkornbrötchen oder ein frisches Obstmüsli mit kalziumreicher Vollmilch an. Ein reichhaltiges Frühstück ist die Basis für den gesamten Tag und verhindert vor allem den großen Hunger zwischen dem zweiten Frühstück und dem Mittagessen. Enthalten die Mahlzeiten reichlich Ballaststoffe und gesunde Sattmacher wie Vollkorn, frisches Gemüse und Obst, kann somit der Tag wesentlich leichter überstanden werden. Fast- oder Junk – Food und Backwaren, welche zum größten Teil aus Weißmehl bestehen, machen uns nur im ersten Augenblick wirklich satt und lassen ein erneutes Hungergefühl innerhalb kürzester Zeit wieder aufkommen. Mit so vielen zusätzlichen Kalorien nehmen wir schnell zu und erlauben unserem Körper sowie dem Insulinspiegel kaum Ruhe – das Resultat: eine enorme Anzahl von zusätzlichen Fettdepots.
Um diese nicht mehr anzulocken und den vorhandenen Fettzellen den Kampf anzusagen, sollten abwechslungsreiche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch sowie Vollkornprodukte täglich gegen ungesunde Lebensmittel wie fettreiche Pizzen, kalorienhaltige Nudelgerichte, Süßigkeiten und Imbissbesuche ausgetauscht werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man ungesunde Bratwürstchen oder einen Döner nicht mehr essen darf. Das Prinzip der gesunden Nahrungsumstellung lebt von der Maßgabe, dass bestimmte Lebensmittel oder Gerichte von Zeit zu Zeit als Belohnung gegessen werden dürfen, aber nicht den Mittelpunkt der täglichen Essensaufnahme darstellen.
Ebenso ist das Trinken ein wichtiger Anhaltspunkt einer gesunden Nahrungsumstellung. Viele Menschen trinken während einer Diät oder im täglichen Leben entweder sehr wenig oder zu ungesund. Viele Softdrinks strotzen nur vor Zuckerzusätzen – daher ist es wesentlich gesünder und ratsamer auf Mineralwasser, ungesüßte Teesorten oder Fruchtsaftschorlen zurückzugreifen. Hiervon sollten täglich mindestens eineinhalb bis zwei Liter getrunken werden.
Doch all die neuen Vorsätze einer gesunden Nahrungsumstellung tragen nur dann „Früchte“, wenn ein wenig Sport in den Alltag mit eingebracht wird. Anstatt des Autos, kann für den Weg zur Arbeit das Fahrrad sehr treue Dienste erweisen. Warum jeden Tag den Lift betätigen? Treppengänge kurbeln den Kreislauf an und bringen den Stoffwechsel in Schwung. Neben all diesen Tipps ist ein kleiner Spaziergang in der freien Natur am Abend oder am Wochenende hilfreich, um zusätzliche Pfunde auszumerzen. Vielleicht ist auch der Besuch in ein Fitnessstudio für den einen oder anderen wieder reizvoll – wichtig ist auf jeden Fall, dass die Nahrungsumstellung und die damit verbundene gesunde Lebensweise Spaß macht, nicht unter Druck geschieht und den Weg zu einem besseren Allgemeinbefinden ebnet.

