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Wie finde ich mein Idealgewicht?

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11. August 2009 |  von pearly  |  Diät, Gesundheit  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Das Gewicht spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine besonders große Rolle. Egal, ob in den Medien, in den eigenen vier Wänden oder auf der Arbeit: scheinbar ist nichts wichtiger als das Gewicht und das ideale Aussehen. Hierbei stellt sich nun allerdings die Frage: was ist das ideale Aussehen oder wo genau liegt das Idealgewicht?
Nicht jede Tabelle oder jeder Rechner kann jedem Menschen gerecht werden – Individualismus ist hier nicht zu unterschätzen. Und dennoch wird es jeden Menschen suggestiert – werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Berechnungsmethoden.

Schlagen wir in einem Lexikon nach, so finden wir unter dem Begriff „Idealgewicht“ folgende Definition: Als Idealgewicht bezeichnet man umgangssprachlich jenes wünschenswerte Körpergewicht, bei dem ein Mensch eine schlanke Figur hat und nicht unter Anorexie (Untergewicht), Übergewicht oder Adipositas (Fettleibigkeit) leidet.
Befragungen zufolge sind die meisten Menschen jedoch glücklich mit ihrem Aussehen und ihrer Figur und würden kaum etwas verändern und wenn sie etwas verändern würden, so müssten lediglich einige wenige Kilos dran glauben müssen. Trotz allem sind sich nun Wissenschaftler immer noch nicht einig, welche Berechnung derzeit am Sinnvollsten zur Ermittlung eines optimalen Gewichtes ist. Eine Berechnung für jeden Typen von Menschen scheint schwierig und macht es so unmöglich wie die Duplizierung von individueller Haarfarbe oder Fingerabdrücken. Erschwerend kommt hinzu, dass ein und dieselbe Liste auf unterschiedlichste Menschengruppierungen zutreffen soll: ein Mann, der tagtäglich wenig Bewegung durch einen Bürojob erhält und somit vielleicht übergewichtig ist, soll gleichgestellt werden mit einem durchtrainierten Bodybuilder, dessen Körperfett aufgrund seiner Muskeln gesunken ist und dennoch teilen beide Menschen ein und dasselbe Gewicht – dieser Vergleich stellt nur eine Möglichkeit dar und zeigt auf, dass eine Tabelle allein nicht ausreicht, um jedermann in eine Gewichtsklasse einzuordnen.

Dennoch sind Menschen glücklich, wenn Sie Listen oder Anleitungen vorfinden. Früher wurde das Normal- oder Idealgewicht anhand der Broca-Formel berechnet. Die Formel wurde derart vollzogen:

Bei Männer: Idealgewicht in kg = (Körpergröße in cm – 100) *0,9
Bei Frauen: Idealgewicht in kg= (Körpergröße in cm – 100)*0,85

Das Normalgewicht lässt nun wieder in diese Formel ermitteln:

Bei Männer: Idealgewicht in kg = (Körpergröße in cm – 100)
Bei Frauen: Idealgewicht in kg= (Körpergröße in cm – 100)

Später kam der Body-Maß-Index ins Gespräch, der auch als BMI bezeichnet wird. Der BMI wird auf das Gewicht pro m² errechnet:

BMI: Körpergewicht in Kilogramm / (Körpergröße in m)²

Laut den Tabellen ist ein BMI zwischen 18,50kg/m² und 24,99kg/m² normal, alles was unter diesen Werten fällt gilt als untergewichtig, alles was über das Ziel hinausschießt wird dem Übergewicht zugeordnet. Ab einem Wert von 30kg/m² gilt man zudem als adipös, also fettsüchtig.
Neuerdings sind Mediziner jedoch der Auffassung, dass das Gewicht weniger Bedeutung hat, viel kritischer ist der Bauchumfang zu beäugen. Anhand der Maße des Bauches sei ein höheres Risiko an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden wesentlich offensichtlicher.

Nach all diesen Ermittlungen und Rechnungen kommt ein Laie vielleicht ins Wanken – sind diese Berechnungen richtig und taugen sie auch etwas?
Nun, diese Formeln weisen in der Tat gewisse Streitpunkte auf und sind für den einen oder anderen fragwürdig – Fakt bleibt jedoch: Dein Idealgewicht ist auch Dein Wohlfühlgewicht. Solang man sich ausgewogen und gesund ernährt, ohne Hindernisse Sport treiben kann und sich rundum wohl fühlt, wird man auch als glücklicher Mensch mit einem optimalen Gewicht auf Erden wandeln.

Ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft

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4. August 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Die Ernährung während der Schwangerschaft beeinflusst nicht nur Sie als Mutter, sondern auch das wachsende Kind in Ihrem Leib.
Sobald sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, stellt sich der gesamte Organismus auf das neue Lebewesen ein. Der Hormonhaushalt wird komplett umgeworfen, neues Gewebe wird produziert und die Zellerneuerung läuft auf Hochtouren. Zunächst nimmt das Kind in Ihrem Bauch kaum Platz ein. Vorerst wächst in der Gebärmutter ein kompliziertes und äußerst wichtiges Organ heran: die Plazenta. Über dieses wichtige Gut erhält das Baby lebensnotwendige Nährstoffe aus dem mütterlichen Blut geliefert, so dass es gesund und kräftig das Licht der Welt erblicken kann.
Damit dies auch wirklich geschieht, ist es bedeutend, dass Sie bei der Ernährung mitdenken – denn alles was Sie essen, isst auch zwangsläufig Ihr Kind. Während der 40 Schwangerschaftswochen, in der Sie eine Mutter werden, ist es wichtig, sich gesund und ausgewogenen zu ernähren, damit es Ihrem Kind während des Wachstums und der Entwicklung an nichts fehlt.

Bedeutungsvoll ist hierbei nicht, dass Sie wesentlich mehr essen als vor der Schwangerschaft, sondern was Sie zu sich nehmen. Für Ihr Kind und sich selbst sollten Sie unbedingt auf die Nährstoffe, die Vitamine und die Mineralstoffe achten. Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate sind drei Nährstoffe, die für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig sind.

  • Eiweiß benötigt der neue Organismus, um Körperzellen und Gewebe zu produzieren und somit das Wachstum des Kindes anzukurbeln. Gute Eiweißlieferanten sind vor allem Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte – achten Sie jedoch bei diesen Produkten darauf, dass Sie diese nicht roh verzehren. Die in Rohwaren enthaltenen Listerine sind für das Kind und seine Entwicklung sehr schädlich.
  • Auch Fett wird während der Schwangerschaft benötigt. Obwohl jede Frau auf Ihr Gewicht bedacht ist, sollte eine Schwangerschaft niemals in eine Diät ausarten. Nicht jedes Fett ist ungesund! Zudem benötigt Ihr Kind diesen Nährstoff, so dass die gesunde Entwicklung von Gehirn sowie Nervensystem gewährleistet und auch die Sehkraft positiv beeinflusst werden kann. Pflanzliche Öle wie beispielsweise Sonnenblumen-, Raps- und Sojaöl können zum Beispiel hervorragend zum Kochen verwendet werden. Seefisch enthält außerdem reichlich gesunde Fettsäuren, während bei Milch und Käse sowie Wurst aufgrund der tierischen Fette eher sparsam umgegangen werden sollte.
  • Kohlenhydrate benötigt jede schwangere Frau – sie liefern Energie, die die werdende Mutter unbedingt benötigt, da ein Kind für den Körper eine hohe Kraftaufwendung bedeutet. Da Kohlenhydrate meist aus Stärke und Zucker bestehen, bedeutet dies allerdings nicht, dass man sich in Zukunft nur noch von Süßigkeiten ernähren sollte. Der Mehrbedarf an Kohlenhydrate ist ideal durch Getreide, Kartoffeln, Obst und Gemüse zu decken.

Wesentlich schwieriger fällt es vielen schwangeren Frauen jedoch sich optimal mit Vitaminen während der gesamten Schwangerschaft zu versorgen. Viel Salat, Obst oder Gemüse zu essen reicht manchmal nicht aus, um das Kind bestmöglich mit den wichtigen Spurenelementen, Mineralien oder Vitaminen zu versorgen. Viele Ärzte empfehlen deshalb den Patientinnen spezielle Ergänzungsmittel, die alternativ als Tabletten oder Kapseln verschrieben werden.
Auch Calcium ist jetzt sehr wichtig, damit das Knochengerüst und die Zähne des Babys angelegt und verstärkt werden. Hier kann beliebig zu Milch, Joghurt, Schnitt- oder Weichkäse gegriffen werden. Mögen oder vertragen Sie keine Milchprodukte, so kann auch hier zu einer Nahrungsergänzung gegriffen werden. Ebenso ist Mineralwasser mit erhöhtem Calciumgehalt zu erhalten. Einige Sorten sind als „nachweislich Ca-haltig“ ausgewiesen.

Besonders wichtig: ein Mehr an Eisen in der Schwangerschaft. Dieses ist für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Dies ist natürlich für die Entwicklung Ihres Kindes maßgeblich, deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie regelmäßig Fleisch, Gemüse und Getreide zu sich nehmen.
Für genügend Jod sorgt der Verzehr von Fisch. Besonders in Kabeljau und Seelachs ist reichlich Jod enthalten und ebenso ist das Jodsalz ist für die künftige Ernährung zu empfehlen.
Ein wichtiges „Mütter-Vitamin“ ist die Folsäure, die zur Gruppe der B-Vitamine gehört und für das gesunde Wachstum sowie die Bildung der Zellen verantwortlich ist. Viele Frauen nehmen bereits vor der Schwangerschaft ein Folsäurepräparat ein, ist die Schwangerschaft schließlich erwiesen, wird Ihr Arzt Sie mit dem Präparat versorgen. Zusätzlich können Sie sich mit Salaten und Gemüse versorgen – diese enthalten wertvolle Folsäuren, die für Ihr Kind lebenswichtig sind.