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Schlankheitsmittel mit tödlicher Wirkung

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23. April 2009 |  von pearly  |  Abnehmen, Gesundheit  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Was tut man nicht alles, um einen perfekten Body zur Sommersaison zu präsentieren. Wenn Diäten und andere Ernährungstherapien allerdings fehlschlagen, greifen viele zu Amphetaminen[1], Abführmitteln oder anderen Schlankheitsmitteln. Obwohl diese Präparaten unter Experten und Ärzten mehr als umstritten sind, da diese unter anderem für die Gesundheit als alles andere als förderlich gelten, hat sich nun auch noch jüngst herausgestellt, dass diverse Schlankheitsmittel wirklich gesundheitsschädlich sind. Eines dieser dubiosen Mittelchen stammt aus China und wird unter den Namen „FSS“ vertrieben. Wie das Bundesinstitut in Bonn nun mitteilte, sind in diesen Präparaten, welche auch gern als „Apfeltabletten“ angepriesen werden, schädliche Substanzen wie Sibutramin[2] enthalten. Für viele mag dieser chemische Name wie jeder andere auf Beipackzetteln klingen, dennoch ist bei erhöhter Einnahme dieser Substanz Achtung geboten, da die Nebenwirkungen von Sibutramin nicht Ohne sind: neben Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können auch Taubheitsgefühle und Bluthochdruck sowie Herzrhythmusstörungen auftreten. Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion, Epilepsie, Leber- und Nierenfunktionsstörungen oder Herzrhythmusstörungen sollten daher auf keinen Fall ein Präparat mit einem Wirkstoff wie Sibutramin einnehmen, da gerade für Herz-Kreislauf-Patienten ein erhöhtes Herzinfarktrisiko angezeigt wurde und bei einer Studie in den USA 34 Todesfälle durch diesen Arzneistoff aufkamen. Doch wie kann man sich vor unglaubwürdigen Anbietern schützen?

Durchforstet man das Internet, so findet man recht schnell irgendwelche unseriösen Webseiten, die massenhaft Schlankheitsmittel anbieten. Angeboten werden größtenteils Produkte, die Versprechungen beinhalten wie beispielsweise „Abnehmen ohne zu hungern!“ oder „Schlank auch ohne Sport!!!“. Am Besten sind dennoch Werbeslogans wie „Der weltbeste Fettverbrenner!“ – Abnehmen ohne Diät und Sport? Eher fragwürdig. Sehr interessant ist weiterhin, dass Bestellungen in vielen Fällen nur per Email erworben werden können, möchte man Anbieter telefonisch zu den Produkten befragen, so ist dies meist nicht möglich. Auch Telefonsuchmaschinen ergeben keine Auskünfte. Eins ist jedoch sicher: kein Wundermittel der Welt kann Versprechungen á la „problemlos Abnehmen in 7 Tagen.“ Einhalten. Hier werden eindeutig nicht die Pfunde zum Schmelzen gebracht, sondern nur das Portemonnaie.

Anstatt also solchen Internetgauklern auf den Leim zu gehen, macht es sich für die Psyche des Abnehmwilligen sowohl für den Geldbeutel eher bezahlt, wenn man auf solche Angebote verzichtet und sich dem eigentlichen Problem stellt: dem überschüssigem Gewicht langfristig „adieu“ zu sagen. Wer sich mit Gewichtsproblemen oder Adipositas [3]herumplagen muss, muss der Tatsache ins Auge blicken, dass Schlankheitspillen nicht zur Traumfigur verhelfen und zudem auch noch tödliche Folgen haben können. Viel hilfreicher ist eine Therapie unter ärztlicher Aufsicht, die über einen längeren Zeitraum wesentlich viel versprechender ist. Nur so kann von Therapeut und Arzt eine diätetische Unterstützung erlangt und eventuell eine medikamentöse Behandlung mit wirksamen und gesundheitstauglichen Inhaltsstoffen erwirkt werden. Und wenn es auch in der ersten Zeit schwer zu bewältigen ist, so ist es dennoch bewiesen, dass durch eine ausgewogene und gesunde Lebensweise mit einer Vielfalt von verschiedenen Lebensmitteln sowie ausreichend Sport, das Übergewicht eher vermindert wird, als Diätstrategien mit Aussicht auf den tückischen „Jojo-Effekt“ und gesundheitsschädliche Kapseln oder Pillen. Wer sich unsicher ist, sollte auf jeden Fall einen Arzt oder Ernährungswissenschaftler aussuchen und sich von ihm beraten lassen – gegen fast alle Leiden gibt es Mittel, welche allerdings nur mit eigener Tatkraft bewältigt werden können.


[1] Appetitszügler

[2] Wirkstoff, der im Gehirn Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin übermittelt und so den Appetit zügelt.

[3] Fettleibigkeit

Der leichte Weg zur Bikinifigur

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21. April 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Der Sommer steht vor der Tür und so manches weibliche Wesen stellt sich wieder die Frage aller Fragen: wie wird ich meine lästigen Fettpölsterchen los und sehe diese Saison wieder gut in meinem Badeanzug oder Bikini aus. Ein leichtes Unterfangen ist es ja meist nicht, denn die futterreichen Feiertage haben sicherlich bei dem einen oder anderen einige unerwünschte Pfunde hinterlassen. Doch eines ist mal sicher: eine Diät ist nicht selten ein schweres Unterfangen. Experten sind sich immer weiterhin darüber einig, dass eine fettfreie Ernährung durchaus Mangelerscheinungen mit sich bringen kann und dass kohlenhydratreiche Speisen nicht immer von Vorteil sein müssen. Immer wieder stellt man sich Fragen wie beispielsweise: macht Essen am Abend dick? Brauch ich mindestens eine warme Mahlzeit pro Tag? Muss ich jeden Tag erneut meine Kalorien zählen, um ein gewisses Level zum Abnehmen zu erreichen?

In punkto Diäten bleiben immer wieder viele Fragen offen und diverse Mythen oder falsche Meinungen lassen nicht selten Skepsis und Unwissen aufkommen. Auf dem Weg zur perfekten Bikinifigur muss allerdings nicht immer mit Hungerkuren und unwahren Tatsachen gekämpft werden. Österreichische Ernährungswissenschaftler fanden erneut heraus, dass es dem Körper ganz gleich ist, ob er zahlreiche Kalorien am Morgen, Mittag oder Abend erhält – entscheidend ist die Gesamtbilanz der Nahrungsenergie. Es ist also nicht verkehrt, auch zur Abendstunde eine warme oder kalte Mahlzeit einzunehmen. Eine Faustregel besagt jedoch, dass die letzte Nahrungsaufnahme ca. zwei bis drei Stunden vor der Bettruhe stattgefunden haben sollte, da dies auf die damit verbundene Nachtruhe schlagen könnte. Ergo: wer abends kurz vor dem Schlafengehen deftig speist, sollte sich nicht über unruhige Träume oder schlechten Schlaf beklagen.

Weiterhin ist eine fettfreie Ernährung nicht besonders empfehlenswert und schon gar nicht gut für den eigenen Körper. Zwar ist es wirklich ratsam, sich bei fetthaltigem Essen zurück zu halten, dennoch kann der menschliche Organismus ohne Fett nicht überleben. Eine gute Richtlinie ist eine ausgewogene Ernährung, in der das Fett selbst nicht ausschließlich verspeist werden sollte, dennoch regelmäßig auf dem Ernährungsplan stehen darf. Sicherlich spart man fettfrei unheimlich an Kalorien: ein Gramm Fett liefert ungefähr 9 kcal und somit doppelt so viel wie ein Gramm Kohlenhydrate. Dennoch ist der komplette Verzicht auf Fett alles andere als ratsam: der täglichen Nahrungsaufnahme sollten mindestens 20-30% an Fett obliegen, ansonsten dürfte sich ein abnehmwilliger Mensch nicht wundern, wenn sein Körper mit Mangelerscheinungen signalisiert, dass etwas nicht korrekt abläuft. Zu diesen Mängeln können unter anderem schuppige Haut, vermehrter Haarausfall, Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufprobleme aufkommen.
Außerdem sprechen österreichische Experten von einer „verdrehten Welt“. Beispielsweise steht gerade in Amerika der Diätenwahn ganz oben auf der Liste der Abnehmwilligen und auch „Light“-Produkte werden vermehrt produziert und auch erworben. Dennoch hat sich die Bilanz der Überwichtigen in den letzten 20 Jahren nicht gravierend verändert.

Und obwohl auch Nudeln, Brot und Reis in zahlreichen Diäten mehr als verpönt werden, gibt es auch zu viele Vorurteile. Beispiel: Vollkornbrot ist nicht nur gesund, sondern enthält ungemein viele Ballaststoffe, welche nicht nur für den Körper wichtig sind und gleichzeitig lang anhaltend sättigen.
Ebenso ist es ein gravierender Fehler anzunehmen, dass Nudeln die wahren Dickmacher unter den Nahrungsmitteln wären. In Wirklichkeit sind es die Saucen, welche die gesamte Speise kalorienlastig werden lassen.

Fakt ist und bleibt: von nichts kommt nichts – wer sich jetzt für eine schöne Bikinifigur entscheidet, sollte auf jeden Fall ausgewogene und gesunde Kost mit ausreichend Abwechslung einplanen. Auch Gemüse und Obst dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen. Weiterhin ist es gerade in der heißen Jahreszeit sehr wichtig, sich mit viel Flüssigkeit zu versorgen. Mit zwei bis drei Litern täglich ist jeder gut beraten.
Ebenso sind pro Tag mindestens eine halbe Stunde Sport oder andere körperliche Aktivitäten einplanen: diese verbrennen nicht nur überschüssige Kalorien, sondern stärken auch noch unser Immunsystem und halten uns fit.