Pfeil zu den Themen von gesundesabnehmen.at

Alle Beiträge dieses Autors

Warum ist Alkohol nicht empfehlenswert bei einer Gewichtsreduktion?

Kommentare deaktiviert
13. Januar 2010 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

In netter, geselliger Runde, in der Diskothek unter Freunden, an Feiertagen oder zu Festen mit der Familie, für einen gemütlichen Abend zu Zweit oder um den Feierabend zu würdigen wird häufig Alkohol konsumiert – dies ist jedoch keine Erfindung der Neuzeit, sondern war schon vor vielen Jahrhunderten ein Brauch, um die Geselligkeit anzutreiben, vielleicht auch um der Ernte zu danken oder einen Vertrag zu „begießen“.
Nun weiß man jedoch heute besser als damals, dass der Alkohol eines der energiereichsten Lebensmittel überhaupt ist und mit fetten 7,1kcal/g eine Gewichtsreduktion wahrlich negativ beeinflussen kann.

Jetzt liegt eine Frage klar auf der Hand: darf ich gar keinen Alkohol mehr trinken, wenn ich abnehmen möchte?
Experten raten, dass ein Alkoholverbot nicht sinngemäß ist, zumal verschiedene Alkoholika wie beispielsweise Rotwein auch förderlich für die Gesundheit sein können. Es gilt einfach die Regel: Genuss in Maßen. Ein Glas Wein pro Woche ist durchaus erlaubt und schadet auch der Figur nicht. Doch die empfohlene Dosis sollte besser nicht überschritten werden.

Warum wirkt sich der Alkohol negativ auf den Organismus aus?

Der Alkohol steht in dem Ruf, die Fettverbrennung zu verlangsamen – diese These ist nicht ganz verkehrt. Bei vermehrtem Alkoholgenuss bestimmt der Körper, dass der Alkohol zuerst zersetzt werden soll, so dass andere Lebensmittel quasi hinten anstehen müssen. Da zudem der Alkohol nicht vom Körper gespeichert werden kann, handelt es sich hier um „leere Kalorienaufnahmen“, mit dem der Organismus zu kämpfen hat. Egal ob Bier, Wein oder Sekt: in diesen Getränken verbirgt sich zudem reichlich Zucker, der vom Körper schnell aufgenommen wird – das bedeutet zwar, dass die Kalorien schnell verbrannt werden, aber der Alkoholspiegel im Blut bleibt, so dass die Fettverbrennung ausgeschaltet wird.

Passen Alkohol und Abnehmen überhaupt zusammen?

Viele Diäten verbieten regelrecht den Genuss von Alkohol – neue Erkenntnisse und auch Wissenschaftler bestätigen jedoch, dass der Verzehr von einem Glas Rotwein pro Woche nicht so schädlich ist, wie man einst vermutete. Um jedoch die Energieverbrennung zu unterstützen, sollte es wirklich nur bei diesem einem Glas bleiben. So werden die Mühen der Gewichtsreduktion auf Dauer auch belohnt.

Fazit

Der Alkohol gehört zu den kalorienreichsten Nährstoffen im Lebensmittelbereich überhaupt. Alkoholische Getränke haben einen beträchtlichen Energiegehalt, der es dem Abnehmwilligen recht schwer macht, sich von den lästigen Pfunden zu verabschieden. Daher ist klar: Alkohol sollte niemals zu Diätzwecken verwendet werden und auch allgemein als Genussmittel angesehen werden, welches lediglich hin und wieder auf der Speisekarte anzutreffen sein sollte.
Isst man neben dem Alkoholkonsum zusätzlich noch recht fetthaltige und süße Speisen, vergiftet man seinen eigenen Körper im wahrsten Sinne des Wortes. Der Organismus ist mit der Situation total überfordert, stoppt die Fettverbrennung und versucht den Alkohol schnellstmöglich abzubauen, da dieses wie Gift behandelt wird. Dies bedeutet: das Fett aus dem Alkohol und den anderen Lebensmitteln wird geradewegs in die Fettdepots eingelagert. Für die Einlagerung ist bei Männern das beliebte Ziel der Bauch, bei den Frauen die Hüfte. Mit dieser Doppelbelastung dürfte sich der Abnehmwillige nicht wundern, wenn anstatt eines Sixpacks ein Bierbauch oder anstatt der Wespentaille die Reiterhosen Einzug halten.

Tipps für sinnvolles Abnehmen bei Jugendlichen

6. Januar 2010 |  von pearly  |  Abnehmen  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Leider ist es kein Vorurteil, dass in der heutigen Generation Kinder und Jugendliche immer mehr unter Übergewicht leiden. Woran das liegt? Daran scheiden sich die Geister – dennoch kann man sagen, dass sich das normale Leben weniger an der frischen Luft abspielt, sondern eher zu Hause vor dem Fernseher oder dem Computer. Auch die regulären Sportstunden in den Schulen werden häufiger gekürzt – ein Anlass zur körperlichen Ertüchtigung ist hier also auch nicht gegeben und wenn ein Kind oder ein heranwachsender Teenager keine Anregungen bekommt, woher soll das Kind dann profitieren?

Wie kann ich meinem Kind den Sport schmackhaft machen?

In vielerlei Hinsicht kann man auch sagen, dass man es den Kindern und Jugendlichen zu einfach macht. Der Trend geht weniger zu Sportarten, sondern mehr zu Spielartikeln, die in den Kinderzimmern verwendet werden. Kommt nun noch eine ungesunde und unausgewogene Ernährung hinzu, ist das Übergewicht quasi vorprogrammiert. Als Elternteil muss man jedoch nicht tatenlos zusehen, sondern kann sein Kind aktiv mit wenigen Mitteln mit den folgenden Abnehmtipps fördern.

Bauen Sie aktiv Bewegung in den Alltag ein – dies ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche wichtig. Die Schule kann nicht nur mit dem Auto oder dem Bus erreicht werden, sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Natürlich haben die Elternteile die Vorbildfunktion: wenn Sie es Ihrem Sprössling vorleben, wird er es Ihnen auch nachtun. Die Beispiele hierfür sind ganz simpel: benutzen Sie anstatt des Fahrstuhls lieber die Treppe, oder bewegen Sie sich während der Pausen ein wenig. Dies alles kann den Bewegungsdrang fördern, treibt die Kalorienverbrennung an und bringt den Kreislauf in Schwung.

Sportstudios und Turnvereine sind natürliche eine ideale Lösung, um den Kindern oder Jugendlichen körperliche Aktivität näher zu bringen. Hierbei sollten Sie Ihrem Kind verständlicherweise selbst die Sportart auswählen lassen – denn nur was Spaß macht, wird auch in Zukunft gern angenommen werden. Wichtig hierbei ist, dass der Sport zwischen zwei bis drei Mal pro Woche für eine bis eineinhalb Stunden getrieben wird.

Kommen für Sie Sportstudios oder ähnliche Institutionen weniger in Frage, so scheuen Sie sich nicht, selbst mit Ihren Kindern ein wenig Sport zu treiben. Ob im Garten oder in Parks – die meisten Sportarten lassen sich zu jeder Jahreszeit sehr gut ausführen. Besonders die Fun-Sportarten wie Volleyball, Fußball oder Badminton sind gerade bei Jugendlichen beliebt. Beachten Sie jedoch, dass sich alle Beteiligten vor dem Spiel aufwärmen, da ansonsten das Risiko für eine Verletzung zu hoch wäre. Sollten Sie oder die Kinder während des Sports das Gefühl verspüren, dass diese Sportart nicht das Richtige ist, so tun Sie sich am besten etwas anderes aussuchen, dass positive Ergebnisse vermittelt. So bleibt der Sport für alle interessant.

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle

Natürlich ist der Sport sehr wichtig – aber auch die Ernährung darf nicht leiden. Die Kalorien, die man während der Sportstunden mühsam verloren hat, können durch falsche Nahrungsaufnahme wieder zunichte gemacht werden. Bieten Sie idealerweise immer wieder Obst und Gemüse an. Wenn dieses irgendwann zu langweilig wird, so kann dies auch als Obstsalat oder als Gemüsestreifen mit einem leichten Joghurtdip umgewandelt werden. Sie kennen Ihre Familie am Besten, um dies abschätzen zu können. Fastfood ist natürlich auch erlaubt, sollte jedoch nicht zur Regelmäßigkeit werden. Ein gesundes Maß mit reichlich gesunder Ernährung, die unter anderem viele Ballaststoffe, mäßig Fett und bekömmlich ist, wird der Familie helfen, das Übergewicht zu vermeiden, sich wieder besser zu fühlen und die gesamte Lebensweise positiv verändern.