Kalorienbewusst ins Neue Jahr rutschen
Kaum hat man die Weihnachtstage hinter sich gebracht, steht schon das nächste Fest mit seinen üblichen Leckereien an. Obwohl man meinen könnte, dass zwischen Weihnachten und Silvester am meisten zugenommen wird, liegt laut Statistik nur eine allgemeine Zunahme von 400g vor: angeblich. Doch allerorts hört man Stöhnen und Jammern, weil man zuviel gegessen hat oder die Jeanshosen kneifen, über verzehrte Kalorienzahlen will am Liebsten niemand sprechen und ehe man sich versieht muss man schon neue Fressbomben für die Silvesterparty organisieren. Bei all den Kalorienfragen rund um das Weihnachtsfest kommt man fast nicht umhin sich zu fragen, wie es mit dem Energieverbrauch an Silvester aussieht.
Die Silvesterparty ist ein langes Fest. Wer bis 12 Uhr in der Nacht durchhalten will, muss neben Gesellschaftsspielen auch noch einiges auftischen, um die Gäste bei Laune zu halten. Neben Käse- und Fleischfondues sind auch Partyhäppchen, Raclette, Kartoffelsalat mit Würstchen oder andere Leckereien wie beispielsweise der Mettigel sehr beliebt. Vieles kennen wir schon aus der Kindheit und verbinden damit schöne und spannende Erinnerungen. Tischen wir diese im Jahr wieder auf, so kommt erst recht ein stimmungsvolles Partyfeeling auf. Doch wie fühlen sich die Kalorien auf der Waage am Neujahrsmorgen an?
Aufgrund der üppigen Mahlzeiten am Abend werden viele Leute zum Mittagessen nur was Leichtes verzehren, wie beispielsweise Salate oder Suppen. Doch bereits zum Kaffee am Nachmittag verspeisen tausende von Menschen die leckerfettigen Berliner, welche auch unter dem Namen Krapfen gekannt sind. Dieser eher norddeutsche Brauch beinhaltet jedoch jede Menge Kalorien: ein Berliner enthält schon mal seine 300kcal – und somit ist die große Kalorienfeier eröffnet! Hat sich der Krapfen einigermaßen verdaut sitzt man mir nix dir nix schon am groß gedeckten Familientisch und hat Messer und Gabel zur Hand. Ein Fondue beispielsweise hat es kalorienmäßig schwer in sich: nicht nur das Fleisch, auch die fetttriefenden Dips und das leckere Brot strotzen nur so von Kalorien. Mit einer kleinen Portion, welche ungefähr unserer Handgröße entspricht haben wir dann in Kürze 700 kcal verspeist. Alternativ zum geschmolzenen Fett lässt sich das Fondue auch hervorragend mit einer Brühe gestalten. Hierbei tun sich sicherlich neue Geschmacksrichtungen auf, welche nebenbei auch wesentlich weniger Kalorien mit sich bringen. Auch das Käsefondue hat reichlich zu bieten: 100g Käsefondue mit Brot enthalten da schon mal 253kcal. Zumindest stopft der Käse mächtig und lässt ein schnelles Sättigungsgefühl zu.
Und wie sieht es mit der fettfreien Raclettevariante aus? Zugegeben: auf der Grillplatte ist die Zugabe von Fett oder Öl nicht notwendig, somit wird das Fleisch kalorienbewusst gegart, aber die schmackhaften Pfännchen unter der Fleischplatte verstecken geschickt die Kalorien: 100g Raclette-Käse beinhalten ungefähr 360kcal und sind somit eine Kalorienbombe schlechthin.
Sind Partyhäppchen zu Silvester vielleicht angebrachter? Das leckere Fingerfood ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich sehr beliebt – der Arbeitsaufwand ist enorm, aber Hauptsache es schmeckt: 100g mit Fisch beleckte Eier verstecken ca. 250 kcal, Partygarnelen im Teigmantel schaffen es auf 100g mit locker 490kcal und Käse-Weintrauben-Spieße bringen mit 100g zusätzliche 370kcal auf die Waage. Nicht schlecht für diese kleinen Leckereien.
Zumindest muss man dann doch aber nicht gegen Abend auf salzige Snacks und Alkohol verzichten, oder?
Wer auf seine Linie achten will, sollte hier wirklich kürzer treten: wer bereits vor dem Essen Alkohol trinkt, zügelt damit nicht seinen Appetit, sondern kurbelt ihn noch an. Ein kleines Glas Weißwein schlägt mit 90-120kcal zu Buche, ein kleines Glas Rotwein ebenso mit 80-100 kcal. Zwar ist ein Gläschen Prosecco nicht zu verwehren, allerdings verstecken sich auch hier ca. 90 kcal auf einem kleinen Glas.
Vor dem Fernseher oder im Partygedränge macht sich bei reichlichem Alkoholverzehr zwischendurch auch wieder ein leises Appetitgefühl rege. Neben Flips, Chips und Salzstangen finden wir auch leckere Nüsse und alle haben sie eines gemeinsam: jede Menge Kalorien. 100g Nüsse haben hier schon mal einen Nährwert von 614kcal, 100g Chips schaffen es immerhin auf 551kcal, 100g Flips schlagen mit 492 kcal zu Buche und 100g Salzstangen tragen 367kcal auf das Gesamtkonto der Kalorien bei.
Mit diesem Wissen kann man nun lockerleicht ins Neue Jahr rutschen, in dem Wissen, wo sich die Kalorien versteckt haben.
So klappt gesundes abnehmen: Die 10 besten Diätregeln
Ein jeder von uns hat schon diverse Diäten ausprobiert. Bei dem einen war dies vielleicht von mehr Erfolg gekrönt als bei dem anderen. Eventuell folgte auch ein frustrierender Jojoeffekt. Genügend Menschen um uns herum haben mit den Jahren Unmengen von Geld für Wundertabletten, Abnehm-Drinks oder spezielle Diäten-Treffen ausgegeben, bei denen man besondere Mahlzeiten in Portionstütchen bekommt. Das Resultat dürfte bei all diesen Menschen ähnlich ausgesehen haben: viel Geld vergeudet, ein befriedigendes Ergebnis blieb allerdings aus oder war nur von kurzer Dauer.
Wer keine Lust mehr hat sich mit teuren Arzneien aus den Supermärkten oder Apotheken einzudecken oder irgendwelchen Diäten-Gruppen-Sit-ins zu frönen kann sich das Leben auch mit den folgenden Tipps leichter machen und auch den Geldbeutel schonen.
1. Wer hat schon Lust sich nach gewissen Diätregeln zu halten, bei denen einige Lebensmittel ausrangiert werden und andere umso mehr in den Vordergrund rücken, welche uns aber innerhalb kürzester Zeit aus dem „Halse hängen“. Wer vielseitig genießen möchte, braucht deshalb nicht seinen Horizont zu beschränken. Ob gesund oder ungesund entscheidet ein Jeder für sich selbst, wichtig ist, dass es schmeckt. Diese Divise kann für jeden Menschen zutreffen, wenn die Menge, Auswahl und Kombination stimmt und alles in Maßen verzehrt wird.
2. Die Auswahl der Produkte sollte unter anderem auch aus Getreideprodukten bestehen. Je mehr Vollkorn desto besser – diese sind mehrmals pro Tag einzuplanen. Die Auswahl ist groß: ob Sonnenblumen-, Kürbis-, Dinkel- oder Hafervollkornbrote, diese Produkte sind lecker, sättigen enorm und sind kostbare Vitaminlieferanten, die unseren Stoffwechsel auf Touren bringen.
3. Obst und Gemüse sollten jeden Tag auf dem Speiseplan stehen: ob frisch, kurz gegart oder als Saft liefern Obst und Gemüse viele wertvolle Vitamine, Ballaststoffe, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Doch Vorsicht bei den Obstsäften: diese enthalten wie das Obst selbst sehr viel Fruchtzucker – daher Säfte besser 1:1 mit Wasser zu leckeren Obstschorlen mischen und 1-2 Obstportionen am Tag knuspern. Dafür darf beim Gemüse gnadenlos zugelangt werden.
4. Auch auf Milch, Fleisch und Fisch muss nicht verzichtet werden, wenn man seine Figur aufbessern möchte. Ein Mal pro Woche sollten Fisch und Fleisch auf unserem Teller landen. Ebenso dürfen auch Wurstwaren auf unserem Brötchen Platz finden – wichtig ist hier auf magere Fleischsorten zurückzugreifen, da diese weniger Kalorien haben. Ein frisches Glas Milch ist täglich erwünscht, Eier sollten in Maßen gegessen werden, da diese den Cholesterinspiegel sonst zu sehr belasten.
5. Gesunde Fette sind sehr wichtig. Beim Kochen oder Braten daher nicht irgendwelche Öle verwenden, sondern auf Raps- oder Olivenöl zurückgreifen, da sie viele pflanzliche Omega-3-Fettsäuren beinhalten, welche für unseren Organismus sehr wichtig sind und uns gesund halten.
6. Das Trinken sollte täglich höchste Prämisse haben. 1, 5 Liter pro Tag sollten es mindestens sein, da viel Trinken unter anderem die Wassereinlagerungen im Körper verhindert. Diese Regel gilt allerdings nichts für alkoholische Getränke, die nur gelegentlich und in kleinen Mengen konsumiert werden sollten, da sich der Alkohol im Körper zu Fettpolstern umwandelt. Für Männer sind 0,5l Bier oder 0,25 l Wein pro Tag ausreichend. Viel gesünder ist die Aufnahme von Wasser, Tee oder Saftschorlen.
7. Jede Mahlzeit ist mit Genuss aufzunehmen – hektisches Essen führt nur zu einem unangenehmen Völlegefühl und zu großer Aufnahme von Nahrungsmengen. Das Sättigungsgefühl wird allerdings erst nach 15 Minuten ausgesandt, daher sollte man bewusst essen und sich jeden Bissen genießen.
8. Sünden sind erlaubt – was ist schon ein Leben ohne Schokolade oder anderen Leckereien. Jeder darf sein eigenes Maß finden, wenn auch ein gleichwertiger Ausgleich geschaffen wird, wie beispielsweise durch sportliche Aktivitäten. Schon ein wenig leichte Bewegung am Tag – und sei es nur eine halbe Stunde Spazierengehen – stärkt die Abwehrkräfte, regt den Stoffwechsel an und ist gut für den Organismus.
9. Ist der Heißhunger aufgetaucht, wird man diesen ungebetenen Gast nur schwer wieder los. Anstatt sich mit unsinnigem Zeug voll zu stopfen, hilft auch schon ein Apfel oder ein leckerleichter Joghurt über das Magenknurren hinweg.
10. Wer auf sein Gewicht achtet will muss allerdings nicht zwangsläufig den Lieblingsitaliener vernachlässigen. Aus Angst den Kalorien nicht Herr zu werden gibt es hier auch wieder einen wertvollen Tipp: zur Vorspeise werden häufig Salate gereicht. Wer hier schon langsam vorschlemmt, füllt seinen Magen mit leichter Kost und zügelt den Appetit beim Hauptgang. Der Teller ist noch zu voll und es wäre schade um das schöne Geld: viele Restaurants bieten von selbst an, die halbe Portion mit nach Hause zu nehmen.

