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Archive for April, 2009

Fettverbrennung – wie geht das?

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30. April 2009 |  von pearly  |  Abnehmen, Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Die Fettverbrennung ist ein immerwährender Vorgang, der im Organismus ständig abläuft. Nehmen wir also Fett zu uns, so werden diese dem Fettstoffwechsel zugeführt und dieser steht dem Körper zur Energieverwertung zur Verfügung. Der Brennwert von purem Fett beträgt ungefähr 39 kJ/g ~ 9,3 kcal/g. Möchten wir diese Fetteinheiten wieder verbrennen, so müssen wir uns natürlich auch körperlich betätigen und unsere Ernährung überdenken. Doch dies sind im Grunde genommen nur die knallharten Fakten, mit denen ein Laie nicht wirklich etwas anfangen kann. Viel interessanter scheint hier die Sicht hinter dem Mythos „Fettverbrennung“. Ist die Fettverbrennung bei jedem Menschen unterschiedlich und kann man es wirklich den Genen zuschreiben? Und wie kann ich meine Fettverbrennung optimal ankurbeln?

Leiden Menschen an Übergewicht und überflüssigen Fettpolstern, so kann in der Tat neben erblichen Veranlagungen, Erziehung, Bewegungsmangel auch das eigene Essverhalten angeprangert werden. Dies sind natürlich ein Haufen von Faktoren, die für viele von uns als fadenscheinige Ausreden gelten, dennoch ist das Thema Fettverbrennung gerade in der heutigen Zeit der Medien und durch ernstzunehmende Krankheiten wie Bulimie und Magersucht ein ewig präsenter Streitpunkt.
Viele Menschen glauben weiterhin an diverse alte Mythen, die es ihnen außerdem schwerer machen, abzunehmen. Bestes Beispiel: „Du willst abnehmen? Dann iss auch weniger!“
Natürlich gilt hier die Grundrechnung: Kalorienzufuhr / Kalorienverbrauch = Kalorienüberschuss. Diese Gleichung ist fast richtig, doch wer kann schon exakt die Stoffwechseleigenschaften jedes einzelnen Menschen überprüfen?

Es gibt Menschen, die eine Menge verspeisen können und dennoch schlank bleiben, obwohl sie keinen Sport treiben oder sich nicht übermäßig bewegen. Diese werden von anderen Personen neidisch beäugt, die beispielsweise nur ein Stück Schokolade schief anzuschauen brauchen und gleich 3 Pfund mehr auf die Waage bringen.
Dennoch gibt es gute Neuigkeiten: der Stoffwechsel der Menschen lässt sich in Kombination mit Bewegung und Ernährung positiv beeinflussen. Zahlreiche Diäten und unnötiges Kalorienzählen können also getrost der Vergangenheit angehören. Dennoch gehört das Verringern von Nahrung oder der Verzicht von Kalorien nicht unbedingt zu den beliebtesten Vorsätzen von abnehmwilligen Menschen – zu Recht: vermindert man die Kalorienzahl oder verzichtet man auf bestimmte Mahlzeiten, so kann dies der Leistungsfähigkeit und der Konzentration schaden. Unruhe, Zappeligkeit, gereizte Stimmung und Übellaunigkeit sind nur einige der zahlreichen Symptome, die ein Mensch während der Abnehmphase durchlebt. Dies liegt daran, dass der Körper auf „Sparflamme“ läuft und an den Depotfetten zu zerren versucht. Um also nicht hungern zu müssen, kann man sich anderweitig behelfen: fettarme Milch, Joghurt mit geringem Fettgehalt, fettreduzierte Snacks und zuckerfreie Softdrinks sind ein gute Alternative. Dennoch sollte man sich nicht allzu sehr auf diese Lebensmittel verlassen, sondern die Nährwerttabellen kontrollieren. Hat dieses Light-Produkt ebenso viele Kalorien wie das normale Produkt? Und wie sieht es mit dem Fettgehalt aus?

Aber all die gesunden Ernährungsvorsätze nützen bei weitem nichts, wenn der Mensch sich nicht mit einer Portion Sport gütlich tun möchte. Natürlich sollte hier jeder seinen eigenen Geschmack befolgen und persönliche Vorlieben bei der Sportwahl walten lassen – dennoch sind bestimmte Pulswerte für die Fettverbrennung zu beachten. Die Faustformel gilt: 220-Alter x 0,6. Da der Pulsbereich allerdings bei jedem Menschen unterschiedlich ist, sollte dieser durch einen Test definiert werden, um so die primäre Depotfettverbrennung zu erlangen.

Das Baby ist da – kann ich während der Stillzeit abnehmen?

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28. April 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn das Baby da ist, möchte sich die frischgebackene Mama auch schnellstmöglich ihrer überflüssigen Pfunde wieder entledigen. Doch die Idee, die sich neue Mütter in den Kopf gesetzt haben, lässt sich bei vielen nur schwer umsetzen. Dass zusätzliche Schwangerschaftskilos durch den Stillvorgang leichter schwinden kann nicht pauschalisiert werden.
Die Tatsache, dass während der Stillzeit tatsächlich eine Menge Kalorien verbraucht werden ist zwar richtig, doch die Frau muss dennoch auf ihre Ernährung achten und weiterhin den erhöhten Kalorienbedarf von ungefähr 500 bis 700 Kilokalorien pro Tag beibehalten. Nun ist es natürlich nicht verwerflich, dass sich viele Frauen nach der Schwangerschaft fragen, wie man da abnehmen soll. Dieser Frage kann man durchaus auf den Zahn fühlen.

Zunächst sollte jeder Mutter die Angst genommen werden, dass nur allein Stillen sinnvoll ist. Doch was ist, wenn eine Mutter nicht genug Milch produziert, um das Kind optimal zu sättigen? Die industrielle Milch ist heutzutage vollkommen auf die Bedürfnisse und das Wohl des Neugeborenen abgestimmt, daher sollte sich keine Mutter unter Druck gesetzt fühlen.
Dennoch gilt unter Ärzten und Hebammen sowie Experten die Meinung, dass die Muttermilch die beste Nahrung für den Säugling in den ersten Lebensmonaten ist. Und obwohl die eine oder andere Mutter sich nach der langen Schwangerschaft wieder nach ihrer Normalfigur sehnt, ist eine Diät während der Stillzeit nicht zu empfehlen. Warum ist das so?

Während einer Diät macht der Mensch gewisse Abstriche, isst weniger oder lässt teilweise Mahlzeiten aus. Dies könnte dem neuen Erdenbürger allerdings schaden, da wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien von der Mutter selbst nicht aufgenommen werden, um diese durch die Milch an ihr Kind weiterzugeben. Um die Zusammensetzung der Milch zu erhalten, werden vom Körper gewisse Depots benötigt. Fehlen eben diese Depots kann es auf Dauer dem Körper und dem Kind schaden. Der Körper wird zusätzlich belastet und die Qualität der produzierten Milch wird dadurch schlechter. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass sich beim Abnehmen ebenso Schadstoffe und Gifte, welche sich über Jahre im Fettgewebe der Mutter gebildet und eingelagert haben, freisetzen und durch die Milch an das Baby abgegeben werden. Da das Immunsystem und der Organismus des neugeborenen Kindes in den ersten Monaten sehr schwach ist und sich auf die Welt noch vorbereiten muss, kann es zu Schädigungen kommen.
Daher ist es sinnvoll sich selbst täglich mit einer Kalorienzufuhr von mindestens 1.800 Kalorien zu versorgen, um sich gesund zu halten und dem Baby die Milch zukommen zu lassen, die es benötigt.

Sicherlich kann nun niemand verlangen, dass man die nächsten 6 oder 9 Monate, je nachdem wie lang die Mutter stillen möchte, einen schlaffen Bauch ohne weiteres hinzunehmen oder sich gehen lassen muss. Das Geheimnis liegt eindeutig in der Wahl der Ernährung und durch regelmäßiges Sporttreiben.
Ob dies von Erfolg gekrönt ist, liegt allerdings auch an den hormonellen Veränderungen die von Frau zu Frau verschieden ausfallen. Ernährt sich eine Frau während der Stillzeit jetzt besonders gesund, trinkt ausreichend Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen und unterstützt die Ernährung durch reichlich Vitamine und Nährstoffe, nimmt sie sicherlich besser ab, als eine Frau, die sich durch Pizza, Schokolade und kalorienhaltigen Softdrinks versorgt.

Wichtig ist auf jeden Fall, sich nach der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit gesund zu ernähren und somit die wertvollen Nahrungsbestandteile bestmöglich an sein Kind weiterzugeben. Wer zusätzlich auf eine gesunde Portion Bewegung achtet, kann während der Stillzeit nichts verkehrt machen. Eine Diät ist wirklich nur nach dem Stillen sinnvoll – daher sollte sich niemand verunsichern lassen und lieber die Stillzeit mit seinem Kind in vollen Zügen genießen!