Die besten Übungen gegen Hüftspeck
Die Beseitigung des Hüftspecks ist ein leidiges Thema – viele Menschen kämpfen gegen die unliebsamen Fettröllchen, aber nur die wenigsten können den Kampf gewinnen. Grund dafür sind einfach die falschen Übungen und eine unausgewogene Ernährung, denn ohne das richtige Work-out und eine gewissenhafte Umstellung der Nahrung wird man kaum Herr der Lage werden.
Das Geheimnis der Beseitigung des Hüftspecks liegt darin, gezielt diejenigen Regionen zu beanspruchen, an denen der Hüftspeck selbst auch sitzt. Für Menschen mit Übergewicht sollten diese Übungen jedoch mit Vorsicht durchgeführt werden, da die Beanspruchung der Gelenke zu Schäden führen kann. Ein guter Tipp sind beispielsweise Übungen im Wasser, da diese bekannterweise die Gelenke schonen, weil die Bewegungen abgefedert werden. Um sicher zu gehen, dass das Work-out für Sie geeignet ist, sollte auf jeden Fall ein Sportmediziner befragt werden.
Wie funktionieren die Hüftspeck – Übungen?
Der Wunschgedanke ist zwar den Hüftspeck zu beseitigen, viel wichtiger ist jedoch, dass mit gezielten Übungen nicht nur die Hüftrollen reduziert, sondern der gesamt Organismus in Schwung gebracht wird. Durch die regelmäßigen Übungen und die Umstellung auf eine gesunde Ernährung normalisiert sich so langsam das Körpergewicht, das Risiko auf Herzinfarkt wird reduziert und die Gefahr einen Schlaganfall zu erleiden wird deutlich gesenkt.
Ob nun spezielle Trainingsprogramme im Fitnesscenter in Anspruch genommen oder Übungen in den eigenen heimischen Wänden praktiziert werden ist nicht maßgeblich – die Häufigkeit und die Ausdauer des Abnehmwilligen sind wichtiger. Da sich der Hüftspeck in der Regel nicht nur am an den Beinen ablagert, sondern auch am Po sowie im Unterbauchbereich zu finden ist, sind Übungen mit Mehrfachwirkung sinnvoll.
- Legen Sie sich in Seitenlage auf den Fußboden und strecken Sie beide Beine von sich. Nun heben Sie die Beine leicht an und zeichnen mit den Füßen Kreise in die Luft. Nach 10 bis 15 Kreisen wechseln Sie die Seite und wiederholen das Prozedere. Durch das schlichte Anheben der Beine und das kurzzeitige Halten ist eine wirkungsvolle Beseitigung des Hüftspecks sehr wahrscheinlich. Natürlich werden Ihnen die ersten Übungen erschwerlich und schwierig erscheinen, aber mit ein wenig Übung und Ausdauer werden Sie die Erfolge zusehends ernten.
- Für den Po und den Unterbauchbereich müssen auch die Muskelgruppen an diesen Körperregionen einbezogen werden. Stellen Sie sich hierzu auf ein Bein freistehend in den Raum und zeichnen mit dem freien Bein ausgestreckt in alle Himmelsrichtungen Kreise.
Neben diesen Übungen ist natürlich auch anderer Sport förderlich: Joggen, Schwimmen, Radfahren, Walken oder Tanzen – jede Sportart, welche kontinuierlich ungefähr 30 Minuten durchgeführt wird, regt die Fettverbrennung und somit die Beseitigung des Hüftspecks an. Diese Fettverbrennung setzt jedoch Geduld voraus, da erste Ergebnisse erst nach ein paar Wochen ersichtlich sind. Setzen Sie sich deshalb niemals unter Druck, sondern spüren Sie die Wirkung der einzelnen Übungen. Wenn plötzlich die Hose rutscht und die Waage weniger anzeigt, werden Sie die Erfolge erkennen.
Richtiges Essen und Trinken gegen Hüftspeck
Sehr wichtig für den Sport und die speziellen Übungen: Trinken! Vergessen Sie während des Sports niemals ausreichend zu trinken. Auch die Ernährung darf niemals unterschätzt werden: eine gesunde und ausgewogene Ernährung verhilft dem Hüftspeck adieu zu sagen. Mit vielen Vollkornprodukten, fettarmen Fisch und Fleisch sowie reichlich Obst und Gemüse sollten Chips und Schokolade weichen. Nichts spricht gegen eine kleine Sünde, dennoch sollten die Süßigkeiten nicht den Alltag bestimmen, da es ansonsten auch nicht mit der Beseitigung des Hüftspecks klappt.
Wie viel Schokolade ist gesund?
Schokolade gibt es in zahlreichen Variationen und Formen: ob Vollmilch, Zartbitter oder in weißer Form, im Kuchen oder in Pralinen – die leckere Köstlichkeit ist für viele Menschen ein wahrer Genuss. Doch ist die Schokolade auch wirklich gesund?
Die Nutzung der ersten Schokobohne liegt vermutlich um 1500 v. Chr., später entdeckten die Maya den Kakao für sich. Der Kakaobaum selbst kann eine Wuchshöhe von 4 bis 15 Metern erreichen, wächst allerdings nur in äquatorialen Ländern. Die Früchte werden ohne technische Gerätschaften mit einer Machete per Hand vom Baum abgeschlagen. Die Kakaobohnen werden bei Temperaturen bis zu 160°C geröstet und dann in einem Mahlwerk in kleinere Stücke zerbrochen. Durch den Kakaobruch tritt in den Zellen das Fett heraus, welches als Kakaobutter bezeichnet wird. Verbunden mit Zucker, Milchprodukten und anderen Zutaten kann Schokolade produziert werden – für die industrielle Herstellung sind jedoch Rezepte notwendig: je qualitativer das Rezept, desto besser die Schokolade.
Bereits im 19. Jahrhundert wurden Kakaoprodukte in Apotheken verkauft, da deren Inhaltsstoffe anregend und stimmungsaufhellend sein sollten. Heute wissen wir zwar auch, dass die Schokolade einen positiven Effekt auf die Psyche hat, aber ob Schokolade auch wirklich gesund ist, klingt doch eher zweifelhaft.
Studien haben hingegen jetzt belegt, dass Kakaoprodukte einen – wenn auch recht geringen – blutdrucksenkenden Effekt haben. Carl Keen von der University of California fand ebenso heraus, dass der Flavonoidanteil (ein wasserlöslicher Pflanzenfarbstoff, der das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken soll) in 25g Schokolade pro Tag die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Geringere Blutgerinnung, verbesserte Durchblutung, ein gesünderes Herz sind weitere Gründe, warum Schokolade alles andere als ungesund gelten sollte.
Ein weiterer Aspekt: in Kakao und Schokolade befindet sich ein einzigartiges gesättigtes Fett, welches laut neuester Forschungen einen neutralisierenden Effekt auf einen schlechten Cholesterinwert hat. Das Kakao selbst und die dunkle Schokolade sind von Natur aus cholesterinfrei und selbst weiße Schokolade enthält nur geringe Mengen an Cholesterin. Durch die Milchanteile in der Schokolade werden nicht nur das Wachstum von gesunden Zähnen und Knochen angeregt, sondern auch die Bildung von roten Blutzellen sowie Muskeln nebst Gewebe unterstützt.
Empfehlenswert für den Verzehr ist jedoch immer die Zartbitterschokolade mit besonders hohem Kakaoanteil, da hier der Zuckergehalt deutlich geringer ist, als beispielsweise in der weißen Schokolade.
Hingegen diesen guten Nachrichten rät die deutsche Gesellschaft für Ernährung von zu viel Schokolade ab. Der hohe Fett- und Zuckeranteil sei gewiss nicht gesund und durch zu hohen Verzehr wären zahlreiche Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes vorprogrammiert. Welchen Schlagzeilen darf man dann Vertrauen schenken?
Sicherlich werden viele Menschen zum Trotz nicht auf ihre geliebte Schokolade verzichten. Abgesehen davon ist Schokolade unumstritten ein Naturprodukt, welches viele wertvolle Bestandteile wie beispielsweise Vitamin A und B12, Kalzium und Proteine enthält. Da die Schokolade ebenso als Energiequelle gilt, wird sie nicht umsonst von Sportlern oder Studenten genutzt. Dank der Endorphine kommen auch von Liebeskummer geplagte Menschen in den Genuss der Schokolade – kurzum: bei einem gesunden Lebensstil, der eine gesunde und ausgewogene Ernährung beinhaltet, ist der Verzehr von Schokolade nicht nur gesund, er ist auch sehr gut für die Seele.

