Ernährungstipps von EAT4FUN im August 2012

Die EAT4FUN-Ernährungsinformation wird uns freundlicherweise vom EAT4FUN-Ernährungsteam zur Verfügung gestellt. Die August-Ausgabe befasst sich mit nachfolgenden Themen.

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  • Thema des Monats: die nordische Küche
  • Haben Sie gewusst, dass … das Knäckebrot zur Vorratshaltung diente?
  • Rezept des Monats: Forellenfilet auf Lauch mit Kartoffelkruste

Thema des Monats: die nordische Küche

Ernährungstipps von Eat4FUN im August: die nordische KücheTrendwende – In den letzten Jahren wurde die mediterrane Küche als DIE gesunde Küche angepriesen.

Viele Früchte, ausreichend Gemüse, Hülsenfrüchte, Olivenöl, Getreide und Fisch sind die Zutaten der mediterranen ausgewogenen Ernährung.

Der Ernährungstrend im Jahr 2012 geht nun in nördliche Gefilde. Laut neuen Studien hat die traditionelle nordische Ernährung eine ebenso positive Wirkung auf die Gesundheit wie die mediterrane.

Der gesundheitliche Aspekt der nordischen Küche

Die nordische Küche gibt es schon sehr lange, doch der gesundheitliche Aspekt wurde erst in den letzten Jahren bekannt. In den skandinavischen Ländern Dänemark, Island, Finnland, Norwegen und Schweden wird schon seit langer Zeit sehr viel Wert auf eine regionale und saisonale Ernährung gelegt.

Zu Beginn glaubte man, dass diese Ernährung aufgrund der zu hohen Aufnahme von Zucker, Margarine, fetten Milchprodukten und rotem Fleisch sowie wenig Obst und Gemüse ungesund sei. Nun stellt sich heraus, dass es trotz des rauen Klimas und der geringen Sortenvielfalt ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen gibt.

Besonders Beeren, Äpfel, Birnen, Wurzelgemüse, Kohlgemüse, Hafer und Roggen wachsen bei diesen Temperaturen sehr gut. Diese sind sehr vitamin- und mineralstoffreich und sind somit ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung. Durch den höheren Fischkonsum der Nordländer werden besonders wertvolle Fette aufgenommen.

Studien zur nordischen Ernährung

Eine wissenschaftliche Langzeitstudie aus Dänemark untersuchte das Essverhalten von über 50.000 Männern und Frauen. Dabei wollten die Forscher herausfinden, welche Ernährung sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Es stellte sich heraus, dass sowohl die mediterrane Küche als auch die nordische Kost eine lebensverlängernde Wirkung haben.

Lebensmittel-Regionalität als entscheidender Faktor?

Der entscheidende Faktor für eine gesunde Ernährung scheint neben der Ausgewogenheit die Regionalität zu sein. Der menschliche Körper passt sich gewissermaßen an das geografische Lebensmittelangebot an.

Wer regionale Lebensmittel bevorzugt, lebt also gesünder.

Studie: Olsen A., Egeberg R., Halkjaer J. et al. Healthy, Aspekt of the Nordic Diet are Related to Lower Total Mortality, J. Nurt (2011)

Haben Sie gewusst, dass …

… das Knäckebrot zur Vorratshaltung diente?
Jeder kennt es, die meisten haben es schon probiert, das ursprünglich aus Skandinavien stammende Knäckebrot.

Wie und warum ist es entstanden? Die Erfindung des Knäckebrotes ist mehrere Hundert Jahre alt. Da die Winter in den skandinavischen Ländern sehr lang und die Sommer sehr kurz sind und waren, mussten die Bewohner viele Lebensmittel auf verschiedenste Weise haltbar machen. Lebensmittel wurden gesalzen, eingelegt, fermentiert und getrocknet, um über den harten Winter zu halten.

Besonders eignete sich getrocknetes Brot. Meist verwendete man Roggenschrot, weil Roggen auch bei rauen Temperaturen gut gedeiht. Durch den geringen Wassergehalt lässt sich Knäckebrot gut lagern und ist noch nach Monaten knusprig.
Vor allem für die Wikinger war Knäckebrot ein wichtiger Bestandteil in den Vorratskammern. Da diese viel und weit reisten, brauchten sie Lebensmittel, die transport- und lagerfähig waren.
Der Name des Knäckebrots kommt von „knäcka“ aus dem Schwedischen und bedeutet soviel wie „brechen“ oder „knicken“.

Heute haben sich die Zutaten etwas geändert, und es gibt Dutzende verschiedene Sorten. Das Grundprinzip ist jedoch noch dasselbe wie vor Hunderten von Jahren: je knuspriger desto besser.

Rezept des Monats: Forellenfilet auf Lauch mit Kartoffelkruste

Dieses Rezept ist von EAT4FUN-Mitarbeitern erprobt und alle Zutaten sollen Bioqualität haben bzw. regional und saisonal sein.

  • Rezept des Monats: Forellenfilet auf Lauch mit KartoffelkrusteSchwierigkeitsgrad: einfach
  • Kalorien pro Portion: 500 kcal (für Diabetiker ca. 1,5 BE)
  • Zubereitungszeit: 45 min

Zutaten für 1 Portion

  • 100 g Forellenfilet
  • 1 EL Öl
  • 125 g Lauch
  • ½ Apfel
  • Sahne – Wasser – Gemisch (2 EL Sahne – 2 EL Wasser)
  • 1 gehäufter EL = 25 g Frischkäse
  • 1 Ei
  • 1 Stück Kartoffel = 80 g
  • Dill
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffel ca. 40 min. kochen lassen (im Kelomat 20 min.), dann schälen, durch eine Presse drücken und Salz dazugeben. Schneiden Sie den Lauch in Ringe, den Apfel in Scheiben und legen Sie diese in eine Auflaufform. Vermengen Sie das Sahne-Wasser-Gemisch und den Frischkäse, geben Sie Salz dazu und verteilen Sie diese Masse auf den Lauchringen und Apfelscheiben.

Braten Sie das Fischfilet kurz in Öl auf beiden Seiten ca. 1 min. an und platzieren Sie den Fisch dann ebenfalls auf den Lauchringen und Apfelscheiben.

Trennen Sie das Ei, geben Sie den Dotter in eine Schüssel gemeinsam mit den gepressten Kartoffeln. Geben Sie Dill und Salz dazu. Schlagen Sie den Eischnee und heben Sie diesen unter. Verteilen Sie diese Masse mit einem Spritzsack auf dem Fisch.

Geben Sie die Auflaufform in den Backofen und lassen Sie alles 15 min. bei 225°C überbacken.

Liebe Grüße,

Alexander Osl, Wolfgang Grünbart

und das Team von EAT4FUN

Foto: ©iStockphoto.com/matka_Wariatka
Foto: Bramböck Anna-Maria

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