Ein wenig Hüftspeck ist gesund

Eine Rubensfigur ist leider nicht mehr gefragt – doch zu anderen Zeiten war eine Frau mit wohligen Rundungen durchaus das Sinnbild der Erotik. Heutzutage betrachten Frauen sich und ihre Figur eher mit Argusaugen. Ebenso beschaut sich die Männerwelt und betritt regelmäßig die Waage, um das Gewicht zu kontrollieren. Prüfende Blicke in den Spiegel gehören zum Alltag, da man einfach dem aktuellen Trend – einer makellosen Figur, wenn möglich ohne Hüftspeck – folgen möchte. Ob dies gesund ist, steht auf einem anderen Papier. Fakt ist, dass ein klein wenig Hüftspeck durchaus die Gesundheit fördern und ebenso für ein optimales Wohlbefinden sorgen können.

Ein wenig Hüftspeck in Ehren…

Wunschgewicht

Neueste Studien und Forschungen haben ergeben, dass ein wenig Hüftspeck wesentlich mehr Vor- als Nachteile erbringen kann. Man muss sie nur akzeptieren. Wer nicht ständig hungert und sich der Waage versklavt, wird sowohl körperlich als auch seelisch besser gestellt sein. Dabei ist die Logik nicht fern: laut verschiedenen Statistiken, welche Überblicke auf Körpergewichte und Sterberisiken im Verhältnis zu Menschen mit extremem Unter- oder gar Übergewicht liefern, sterben Personen mit diesem Ernährungsprofil wesentlich früher. Anders hingegen diejenigen Personen, die zwar auf ihre Figur achten, aber die liebe Sünde auch in ihr Leben lassen.
Diese Studien sind klar belegt. Laut der neuesten US-Erkenntnisse, wurden über 80.000 Probanten beobachtet. Jene Personen mit einem leicht erhöhten BMI hatten in der Regel eine höhere Lebenserwartung als Testpersonen mit einem zu niedrigen oder zu hohen BMI-Wert.

Kann Hüftspeck glücklich machen?

Um diese Frage zu beantworten, bedarf es verschiedener Erklärungen. Personen, die sich an strenge Diäten halten, sich ebenso häufig auf die Waage begeben und so gut wie kein Fett aufnehmen, aus Angst, sie könnten zuviel wiegen, haben auch später Schwierigkeiten gesunde Fette aufzunehmen, da der Körper sie meist nicht tragen kann. Andersrum müssen die Organismen von Personen mit deutlichem Übergewicht quasi Überstunden schieben, da sie meist durch das Übermaß von Fett und Kalorien immens viel Arbeit zu verrichten haben. Damit der Körper nicht an Diabetes erkrankt oder andere schwerwiegende Schäden davontragen muss, ist ein gesundes Mittelmaß zu finden. Dies liegt in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, in der sündigen durchaus erlaubt ist, jedoch nicht Überhand in der Art und Weise des Ernährungsplanes nehmen sollte.

Gesunde Fette sind wichtiger als man glaubt

Ein Mensch kann ohne Fett nicht existieren – soviel ist klar. Der menschliche Körper benötigt das Fett ebenso wie Eiweiße und Kohlenhydrate. Hier ist jedoch zu beachten, dass ein gesunder Durchschnitt zu finden ist. Ganz sicherlich tut man seinem Körper keinen Gefallen, wenn man gänzlich auf Fett zu verzichten versucht. Hierbei soll jedoch zwischen den gesunden und ungesunden Fetten unterschieden werden. Mit ungesunden Fetten meint der Experte das schiere Fett am Schweinebraten oder die verlockende Tafel Schokolade, welche durch ihren Zuckergehalt den Körper mit Fett versorgt. Gesunde Fette hingegen, welches in Raps- oder Olivenöl zu finden ist, lassen unserem Körper auch die Vitamine im Gemüse besser aufnehmen. Daher ist es ratsam, Fett sparsam zu dosieren, aber den eigenen Körper nicht durch einen Entzug damit zu bestrafen.

Fazit

Die Gesundheit sollte auf jeden Fall an erster Stelle stehen – es nicht wichtig, sich mehrmals täglich der Waage zu verbuchen, sondern regelmäßig beim Arzt auch den Körperfettgehalt sowie den BMI abchecken zu lassen. Das Leben ist kurz genug: Genuss statt Verdruss sollte zur Devise werden auch wenn das heißt mit ein wenig Hüftspeck leben zu müssen.

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