Training gegen Hüftspeck

Training gegen Hüftspeck

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26. Mai 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  | 

Fast jeder kennt sie und fast jeder möchte sie auch um jeden Preis loswerden: den Hüftspeck. In der Regel verteilen sich die Fettpölsterchen am gesamten Körper recht regelmäßig, dennoch lagert sich gerade im Bereich der Hüften immer wieder gern der so genannte Hüftspeck an. Besonders für Frauen ist dieses Erscheinungsbild ein wahrer Dorn im Auge, weil der Hüftspeck nicht nur hartnäckig, sondern auch schwierig abzutrainieren ist. Vom rein biologischen Standpunkt gesehen sind diese Fettpölsterchen ein Energiespeicher, den unserer Körper schon vor Jahrtausenden zum Zwecke der erhöhten Überlebenschance erstellte.

Heutzutage will niemand etwas von evolutionären Fachsimpeleien hören und möglichst schnell dem Hüftspeck an den Kragen. Die meisten übergewichtigen Menschen werden dieses Problem nur allzu gut kennen: man nimmt ab, allerdings nur an den falschen Stellen – der Hüftspeck aber bleibt. Dafür muss es doch eine Lösung geben. Gibt es auch: die folgende 3-Schritt-Anleitung ist hierfür geradezu ideal.

1. Gezieltes Training gegen Hüftspeck

Ganz offensichtlich kann man den Speck in erster Linie durch Sport bestechen. Besonders wirksam haben sich die klassischen Crunches oder Sit-ups bewährt. Beide Übungen beanspruchen den Rectus Abdominis[1] sowie die seitlichen Bauchmuskeln. Doch leider sind diese Übungen noch nicht ausreichend, um dem Hüftspeck endgültig den Gar auszumachen. Der Obliyuus Externus[2] und auch der Obliyuus Internus[3] müssen beansprucht werden. Dennoch sollten die Übungen mit einer gewissen Vorsicht vollzogen werden: vermeiden Sie zu schnelle, ruckartige Bewegungen und halten Sie sich an die Übungsanweisungen, nur so können Rückenbeschwerden und Verzerrungen gemieden werden.

Für die seitlichen Crunches legt man sich mittig mit dem Rücken auf einen Gymnastikball. Achten Sie darauf, dass Sie mit den Füßen einen stabilen Stand haben! Nun wird der Bauch angespannt, der Beckenboden nach unten gedrückt und die Arme vor der Brust verschränkt: in dieser Positur richten Sie sich jeweils seitlich auf und lassen somit die Bauchmuskeln verstärkt arbeiten, so dass der Hüftspeck bald keine Chance mehr haben wird.

Auch die Seit-Dreh-Übung mit einem Ball hat sich als sehr nützlich erwiesen: hierfür wird ein Ball in beide Hände genommen und über den Kopf ausgestreckt. Während der Bauch angespannt und der Rücken gerade gehalten wird, begibt man sich nun in die Hocke und zieht dabei die Arme mitsamt dem Ball jeweils auf eine Seite. Hier auch wieder die Devise: die Übung langsam und kontrolliert durchführen!

2. Dauerhaftes Training gegen die Problemzone

Doch das Trainieren der seitlichen Bauchmuskeln allein führt nicht dauerhaft zur Abnahme des Hüftspecks. Ein intensives Sportangebot durch Nordic Walken, Skaten, Joggen, Radfahren oder Schwimmen bringt die Pfunde so richtig zum Purzeln. Wichtig ist hierbei nicht die Geschwindigkeit, in die der Sport betrieben wird, sondern die Ausdauer, die man für das Training mitbringt. Besonders gut ist auch der Crosstrainer, da hier ähnlich wie der Stockeinsatz beim Nordic Walken leichte seitliche Drehungen des Oberkörpers gefördert werden, die den Hüftspeck angreifen.

3. Richtige Ernährung

Dennoch reicht der Sport nicht aus, um den Feind in die Flucht zu schlagen. Die richtige Ernährung trägt einiges dazu bei, dass sich die Fettschichten an den Hüften in Wohlgefallen auflösen. Mageres Eiweiß wie Geflügel, Fisch und Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse sowie reichlich Vollkornprodukte sind sehr wichtig für einen ausgewogenen und gesunden Speiseplan. Für die maßgebliche Zubereitung der Gerichte eignen sich besonders gut Lein- oder Rapsöle, welche reichlich Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren enthalten.

Verzichten Sie auf Alkohol und nehmen Sie Süßigkeiten nur noch in Maßen zu sich. Für eine gesunde Lebensweise mit gleichzeitigem Fettverlust werden sich diese Maßnahmen hervorragend bewähren.


[1] Gerader Bauchmuskel

[2] Äußerer, schräger Bauchmuskel

[3] Innerer, schräger Bauchmuskel

Glücklich Abnehmen mit Nudeln

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21. Mai 2009 |  von pearly  |  Abnehmen, Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  | 

Rund 60% der westlichen Bevölkerung leidet an Übergewicht oder ist gar fettleibig. Da ist Abnehmen keine schlechte Idee und doch stößt ein Gewichtsverlust oder eine Ernährungsumstellung nur selten auf Begeisterung. Mit Schrecken wird auf Diätpläne oder Wundermittelchen geblickt, in der Annahme, dass nur noch Obst und Gemüse serviert werden dürfen. Doch der Weg zu einem besseren und gesünderen Leben ist lange nicht so steinig, wie viele Menschen es vielleicht erwarten. Hungerkuren oder Wunderdiäten sind hier keine Lösung und auch Abnehmen durch Trennkost oder das Weglassen eines bestimmten Nahrungsmittels müssen nicht zwangsläufig sein.

Wer abnehmen will darf im Grunde genommen alles essen, was seinem Herzen beliebt. Wichtig ist, dass es um die Gesundheit geht und daher dürfen Sport und eine gesunde Ernährung nicht fehlen. Aber wie genau definiert man eine gesunde Ernährung?
Maßgeblich sind vor allem genügend Vitamine, Ballaststoffe, Proteine, Mineralien und Kohlenhydrate sowie ein wenig Fett. Jetzt schrecken sicherlich einige Menschen bei ihrer Ernährungsumstellung vor den heißgeliebten Teigwaren zurück. Die so genannte Pasta ist eines der beliebtesten Nahrungsmittel in der westlichen Welt. Ursprünglich stammen Nudeln aus China, wo sie bereits vor 4000 Jahren aus einem Gemisch aus Wasser und Mehl hergestellt wurden und anschließend in Streifen geschnitten getrocknet haltbar waren. Auch die alten Griechen konnten sich schon vor vielen tausenden Jahren für diese Köstlichkeit begeistern, in Italien wurden sie erst einige Zeit später entdeckt. Dort waren sie zu dem Zeitpunkt übrigens deshalb so gegehrt, weil das milde, trockene Mittelmeerklima besonders zum Trocknen der Teigwaren geeignet war. Später erstellten die Italiener viele neue Pastakreationen, die den bis heute anhaltenden Nudelkult entschieden. Für Sportler ist die Nudel eine besondere Energiequelle und reichhaltig an Proteinen und Kohlenhydraten. Nichts für Abnehmwillige? Doch: greift ruhig zu.

Wer jetzt die Stirn runzelt, kann seine Falten gleich wieder glätten, denn Nudeln sind auch für eine Diät geeignet. Zum Beispiel ein Asia Nudelsnack: 100 g haben 335 kcal, davon 64,2 g Kohlenhydrate und lediglich 1,3 g Fett. Grund dafür ist die leichte Sauce. Man mag es kaum glauben, aber es ist wahr: die wahrhaftigen Dickmacher eines Nudelgerichtes sind nicht die Nudeln selbst, sondern beispielsweise die kalorienhaltige Sauce Bolognese, die bei 100g mit 547 kcal zu Buche schlägt oder das Pesto, welche 35g Fett pro 100ml beinhaltet. Anders hingegen ein Gemüse-Nudeltopf, der bereits in Dosen fertig zu kaufen ist: hier sind viele Nudeln enthalten, die sich mit gesundem Gemüse ein Brühebad teilen. Eine gesunde Variante, denn 100 g Nudelsuppe enthalten gerade mal 38 kcal bei 1,7 g Fett.
In Wahrheit sind also nicht die Nudeln an einem reichen Nährwertgehalt schuld. Nudeln bestehen zum größten Teil aus dem Kohlenhydrat Stärke, welches den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht hält und somit ein langes Sättigungsgefühl hinterlässt. Besonders gesund sind auch Vollkornnudeln, die reich an Vitamin B1, B2 und B6 sind. Diese Vitamine sorgen für einen guten Energiestoffwechsel und halten die Haut, das Herz und die Blutbildung intakt.

Die Nudeln sind nicht nur wahre Fit-Macher, sie sind auch wahrhaft variabel einsetzbar. Schon mal Nudeln mit magerem Fleisch, gesundem Fisch oder fettarmen Geflügel probiert? Hier können durchaus neue Geschmackswelten entdeckt werden. Wichtig ist, dass die Nudeln nicht in Saucen ertränkt, sondern leicht mit einer fettreduzierten Variante kombiniert genossen werden.