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Das Baby ist da – kann ich während der Stillzeit abnehmen?

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28. April 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn das Baby da ist, möchte sich die frischgebackene Mama auch schnellstmöglich ihrer überflüssigen Pfunde wieder entledigen. Doch die Idee, die sich neue Mütter in den Kopf gesetzt haben, lässt sich bei vielen nur schwer umsetzen. Dass zusätzliche Schwangerschaftskilos durch den Stillvorgang leichter schwinden kann nicht pauschalisiert werden.
Die Tatsache, dass während der Stillzeit tatsächlich eine Menge Kalorien verbraucht werden ist zwar richtig, doch die Frau muss dennoch auf ihre Ernährung achten und weiterhin den erhöhten Kalorienbedarf von ungefähr 500 bis 700 Kilokalorien pro Tag beibehalten. Nun ist es natürlich nicht verwerflich, dass sich viele Frauen nach der Schwangerschaft fragen, wie man da abnehmen soll. Dieser Frage kann man durchaus auf den Zahn fühlen.

Zunächst sollte jeder Mutter die Angst genommen werden, dass nur allein Stillen sinnvoll ist. Doch was ist, wenn eine Mutter nicht genug Milch produziert, um das Kind optimal zu sättigen? Die industrielle Milch ist heutzutage vollkommen auf die Bedürfnisse und das Wohl des Neugeborenen abgestimmt, daher sollte sich keine Mutter unter Druck gesetzt fühlen.
Dennoch gilt unter Ärzten und Hebammen sowie Experten die Meinung, dass die Muttermilch die beste Nahrung für den Säugling in den ersten Lebensmonaten ist. Und obwohl die eine oder andere Mutter sich nach der langen Schwangerschaft wieder nach ihrer Normalfigur sehnt, ist eine Diät während der Stillzeit nicht zu empfehlen. Warum ist das so?

Während einer Diät macht der Mensch gewisse Abstriche, isst weniger oder lässt teilweise Mahlzeiten aus. Dies könnte dem neuen Erdenbürger allerdings schaden, da wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien von der Mutter selbst nicht aufgenommen werden, um diese durch die Milch an ihr Kind weiterzugeben. Um die Zusammensetzung der Milch zu erhalten, werden vom Körper gewisse Depots benötigt. Fehlen eben diese Depots kann es auf Dauer dem Körper und dem Kind schaden. Der Körper wird zusätzlich belastet und die Qualität der produzierten Milch wird dadurch schlechter. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass sich beim Abnehmen ebenso Schadstoffe und Gifte, welche sich über Jahre im Fettgewebe der Mutter gebildet und eingelagert haben, freisetzen und durch die Milch an das Baby abgegeben werden. Da das Immunsystem und der Organismus des neugeborenen Kindes in den ersten Monaten sehr schwach ist und sich auf die Welt noch vorbereiten muss, kann es zu Schädigungen kommen.
Daher ist es sinnvoll sich selbst täglich mit einer Kalorienzufuhr von mindestens 1.800 Kalorien zu versorgen, um sich gesund zu halten und dem Baby die Milch zukommen zu lassen, die es benötigt.

Sicherlich kann nun niemand verlangen, dass man die nächsten 6 oder 9 Monate, je nachdem wie lang die Mutter stillen möchte, einen schlaffen Bauch ohne weiteres hinzunehmen oder sich gehen lassen muss. Das Geheimnis liegt eindeutig in der Wahl der Ernährung und durch regelmäßiges Sporttreiben.
Ob dies von Erfolg gekrönt ist, liegt allerdings auch an den hormonellen Veränderungen die von Frau zu Frau verschieden ausfallen. Ernährt sich eine Frau während der Stillzeit jetzt besonders gesund, trinkt ausreichend Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen und unterstützt die Ernährung durch reichlich Vitamine und Nährstoffe, nimmt sie sicherlich besser ab, als eine Frau, die sich durch Pizza, Schokolade und kalorienhaltigen Softdrinks versorgt.

Wichtig ist auf jeden Fall, sich nach der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit gesund zu ernähren und somit die wertvollen Nahrungsbestandteile bestmöglich an sein Kind weiterzugeben. Wer zusätzlich auf eine gesunde Portion Bewegung achtet, kann während der Stillzeit nichts verkehrt machen. Eine Diät ist wirklich nur nach dem Stillen sinnvoll – daher sollte sich niemand verunsichern lassen und lieber die Stillzeit mit seinem Kind in vollen Zügen genießen!

Schlankheitsmittel mit tödlicher Wirkung

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23. April 2009 |  von pearly  |  Abnehmen, Gesundheit  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Was tut man nicht alles, um einen perfekten Body zur Sommersaison zu präsentieren. Wenn Diäten und andere Ernährungstherapien allerdings fehlschlagen, greifen viele zu Amphetaminen[1], Abführmitteln oder anderen Schlankheitsmitteln. Obwohl diese Präparaten unter Experten und Ärzten mehr als umstritten sind, da diese unter anderem für die Gesundheit als alles andere als förderlich gelten, hat sich nun auch noch jüngst herausgestellt, dass diverse Schlankheitsmittel wirklich gesundheitsschädlich sind. Eines dieser dubiosen Mittelchen stammt aus China und wird unter den Namen „FSS“ vertrieben. Wie das Bundesinstitut in Bonn nun mitteilte, sind in diesen Präparaten, welche auch gern als „Apfeltabletten“ angepriesen werden, schädliche Substanzen wie Sibutramin[2] enthalten. Für viele mag dieser chemische Name wie jeder andere auf Beipackzetteln klingen, dennoch ist bei erhöhter Einnahme dieser Substanz Achtung geboten, da die Nebenwirkungen von Sibutramin nicht Ohne sind: neben Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können auch Taubheitsgefühle und Bluthochdruck sowie Herzrhythmusstörungen auftreten. Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion, Epilepsie, Leber- und Nierenfunktionsstörungen oder Herzrhythmusstörungen sollten daher auf keinen Fall ein Präparat mit einem Wirkstoff wie Sibutramin einnehmen, da gerade für Herz-Kreislauf-Patienten ein erhöhtes Herzinfarktrisiko angezeigt wurde und bei einer Studie in den USA 34 Todesfälle durch diesen Arzneistoff aufkamen. Doch wie kann man sich vor unglaubwürdigen Anbietern schützen?

Durchforstet man das Internet, so findet man recht schnell irgendwelche unseriösen Webseiten, die massenhaft Schlankheitsmittel anbieten. Angeboten werden größtenteils Produkte, die Versprechungen beinhalten wie beispielsweise „Abnehmen ohne zu hungern!“ oder „Schlank auch ohne Sport!!!“. Am Besten sind dennoch Werbeslogans wie „Der weltbeste Fettverbrenner!“ – Abnehmen ohne Diät und Sport? Eher fragwürdig. Sehr interessant ist weiterhin, dass Bestellungen in vielen Fällen nur per Email erworben werden können, möchte man Anbieter telefonisch zu den Produkten befragen, so ist dies meist nicht möglich. Auch Telefonsuchmaschinen ergeben keine Auskünfte. Eins ist jedoch sicher: kein Wundermittel der Welt kann Versprechungen á la „problemlos Abnehmen in 7 Tagen.“ Einhalten. Hier werden eindeutig nicht die Pfunde zum Schmelzen gebracht, sondern nur das Portemonnaie.

Anstatt also solchen Internetgauklern auf den Leim zu gehen, macht es sich für die Psyche des Abnehmwilligen sowohl für den Geldbeutel eher bezahlt, wenn man auf solche Angebote verzichtet und sich dem eigentlichen Problem stellt: dem überschüssigem Gewicht langfristig „adieu“ zu sagen. Wer sich mit Gewichtsproblemen oder Adipositas [3]herumplagen muss, muss der Tatsache ins Auge blicken, dass Schlankheitspillen nicht zur Traumfigur verhelfen und zudem auch noch tödliche Folgen haben können. Viel hilfreicher ist eine Therapie unter ärztlicher Aufsicht, die über einen längeren Zeitraum wesentlich viel versprechender ist. Nur so kann von Therapeut und Arzt eine diätetische Unterstützung erlangt und eventuell eine medikamentöse Behandlung mit wirksamen und gesundheitstauglichen Inhaltsstoffen erwirkt werden. Und wenn es auch in der ersten Zeit schwer zu bewältigen ist, so ist es dennoch bewiesen, dass durch eine ausgewogene und gesunde Lebensweise mit einer Vielfalt von verschiedenen Lebensmitteln sowie ausreichend Sport, das Übergewicht eher vermindert wird, als Diätstrategien mit Aussicht auf den tückischen „Jojo-Effekt“ und gesundheitsschädliche Kapseln oder Pillen. Wer sich unsicher ist, sollte auf jeden Fall einen Arzt oder Ernährungswissenschaftler aussuchen und sich von ihm beraten lassen – gegen fast alle Leiden gibt es Mittel, welche allerdings nur mit eigener Tatkraft bewältigt werden können.


[1] Appetitszügler

[2] Wirkstoff, der im Gehirn Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin übermittelt und so den Appetit zügelt.

[3] Fettleibigkeit