Sportempfehlungen für den Sommer – so nehm ich erfolgreich ab
Der Frühling hat sich bereits erfolgreich angekündigt und der Sommer steht quasi in den Startlöchern. Bei so einem schönen Wetter ist es wieder angenehm mehr Zeit draußen im Freien zu verbringen. Wenn die Sonne lacht, macht der Sport auch gleich mehr Spaß: ob Walking, Jogging oder Inline-Skating – all die Jahre waren dies die Renner in punkto Sommersportarten, doch zur Abwechslung kann man sich auch anderen Sportarten widmen, die im Sommer besonders beliebt sind und außerdem den Kalorienverbrauch praktisch ankurbeln.
Sehr spaßig und überaus trendy ist immer wieder Beach-Volleyball. Im Gegensatz zum Hallen-Volleyball findet hier das Spiel auf Sand statt, was das Laufen nicht sonderlich einfach macht, aber darin liegt ja der eigentliche Spaß. Beim Beach-Volleyball spielen mehrere Faktoren bezüglich des Kalorienverbrauchs eine gewichtige Rolle. Die Ausdauer sowie die Schlagkraft sind beim Volleyball sehr wichtig und beanspruchen dadurch alle Muskeln des Körpers, was wiederum bedeutet, dass eine starke Fettverbrennung erzielt wird. Eine Person, die mit 70 kg Gewicht ca. eine halbe Stunde dem Volleyballspielen frönt, hat somit ungefähr 280 kcal verbrannt. Ein wahrer Fettkiller unter den Sportarten, welcher jedes Jahr am Strand oder an speziellen Locations gespielt werden kann.
Die Amerikaner wissen guten Sport zu schätzen und auch in Europa schwappt die eine oder andere Sportsensation zu uns rüber. Darunter wird auch das American Football immer beliebter. Ein Sport, der an frischer Luft gespielt wird, Strategie, Wurfkraft und enorme Laufkondition erfordert. Im Team kann man zudem seinen Kampfgeist beweisen und sich so richtig auspowern – kein Wunder, dass sich diese Sportart lohnt: eine Person, die ca. 75 kg wiegt und sich mit der Mannschaft ungefähr eine Stunde auf dem Footballfeld schlägt wird locker um die 450 kcal ausschwitzen. Auf zum nächsten Touch-Down.
Feld- oder auch Landhockey ist eine beliebte, olympische Disziplin und wird in mehreren Ländern erfolgreich ausgeübt. Dieser Mannschaftssport an frischer Luft erfordert viel Geschick, Taktik und jede Menge Kondition. Wer hier den Ball in das 2,14m hohe Tor schießen möchte, muss allerdings vorher genauestens zielen. Dieser Sport gewinnt immer mehr an Popularität und dürfte auch dieses Jahr wieder ein Dauerbrenner unter den Sommersportarten sein. Ein Spieler mit einem Gewicht von ca. 65 kg wird bei einer Spieldauer von ungefähr 40 Minuten schon um die 290 kcal verbrennen – wenn sich das nicht lohnt…
Für Wasserratten dürfte das Kanuing eine interessante Abwechslung bieten. Hierbei handelt es sich allerdings nicht nur eine gemütliche Bootsfahrt – beim Kanuing können verschiedene Geschwindigkeitsetappen erwählt werden. Eine Variante liegt bei 8 km/h. Hierbei kann ein Ruderer von 60kg in einer Stunde schon mal 382 kcal verlieren. Da kommt man beim Paddeln sicherlich ins Schwitzen – aber keine Sorge: sollte es mal beim Rudern zu heiß werden, so ist eine schnelle Abkühlung im kalten Nass sicherlich schnell gewährleistet.
Eine weitere Wassersportart mit stetig steigendem Beliebtheitsgrad ist das Tauchen. Obwohl diese Sportart einen Lernkursus erfordert, begeistern sich immer mehr Schwimmer für diese Sportart, bei der die Schwerelosigkeit und die Entdeckung von Unterwasserlandschaften eine unerahnte Leidenschaft wecken. Und obwohl das Tauchen für den Betrachter körperlich nicht sonderlich anstrengend erscheint, kann eine tauchende Person von 60 kg in einer Stunde bei mittlerer Tauchgeschwindigkeit tatsächlich um die 720 kcal verlieren. Wenn das nicht ein schweißtreibender Sport ist.
Spielt das Wetter mit und packt den Sportler die Wanderlust können auch Berge ihren Reiz haben. Bergsteigen wird immer gefragter – ob Einzelsteiger oder Gruppensteiger, hier kann voll und ganz die Landschaft genossen, die gesunde Luft eingeatmet und dem Körper noch etwas Gutes getan werden. Beim Bergsteigen sind die Disziplin, die Körperkraft und die Ausdauer sehr wichtig. Neben der Aussicht auf der Bergspitze hat der Sportler auch allerhand Kalorien verbraucht: eine Bergsteiger mit einem Gewicht von 60 kg verliert in einer Stunde ca. 439 kcal. Na dann, Servus.
Diätprodukte – eine Hilfe für gesundes Abnehmen?
Lightprodukte gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle: ob zuckerfreie Limonaden, kalorienreduzierte Salatdressings, Light-Käse und – Wurst, Diätmarmelade oder zuckerfreies Eis – die Auswahl an Diätprodukten im Supermarkt sind vielfältig und bieten in nahezu jeder Ernährungssparte mehrere Produkte an. Ob diese Lebensmittel in fettreduzierter Variante allerdings den Abnehmprozess unterstützen bleibt eher fragwürdig. Wer sich für Lightartikel interessiert, ist gut beraten sich vor dem Kauf die Nährwerttabellen anzuschauen und gegebenenfalls die Kalorienwerte mit „normalen“ Nahrungsmitteln zu vergleichen.
Viele Begriffe wie „light“, „kalorienreduziert“, „zero“ und „fettfrei“ begegnen uns während des täglichen Einkaufes mehrmals und hinterlassen wahrlich ein Chaos im Kopf des Verbrauchers. Es werden immer neuere und spektakuläre Namen für Diätprodukte ins Leben gerufen – aber ist zwischen dem Begriff „light“ und „zero“ ein Unterschied, wenn doch in beiden Produkten kein Zucker enthalten ist?
„Light“ war einst nicht klar definierbar und konnte variabel eingesetzt werden, so dass ein Artikel mit dem Aufdruck „light“ weniger Zucker, Fett, Kohlensäure oder Alkohol enthielt. Damit der Verbraucher in Zukunft nicht mehr durch den Irrgarten der Diätprodukte schleichen musste, wurde laut neuerer Verordnungen festgesetzt, dass Hersteller von Diätprodukten immer angeben müssen, was genau am Produkt selbst reduziert wurde.
Laut aktueller Studien bedient sich jeder vierter Käufer regelmäßig den Diätprodukten. In der Tat sind diese Lebensmittel und Getränke in der heutigen Zeit, in der Gesundheit, Aussehen und Abnehmen wichtige Faktoren für den Menschen sind, nicht mehr weg zu denken. Dennoch bedeutet die Bezeichnung „light“ nicht zwangsläufig, dass es sich um ein kalorienarmes Produkt handelt. Daher ist es notwendig, dass sich der Verbraucher mit der Nährwerttabelle auseinandersetzt. Als Ersatz für fehlende Süße werden dem Produkt anstelle von Zucker nun Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe hinzugefügt.
Dennoch ist „light“ nicht die einzige Bezeichnung, die ein Produkt „leichter“ machen soll. Häufig lesen wir auf Lebensmitteln wie Kaugummis oder Limonaden auch den Begriff „zuckerfrei“. Ob ein Getränk oder eine Süßigkeit wirklich „zuckerfrei“ ist, lässt sich wieder am Nährwert feststellen: bezeichnete Nahrungsmittel dürfen maximal einen Zuckerwert von 0,5g pro 100 Gramm aufweisen. In der Regel enthalten diese Diätprodukte keinen reinen Kristallzucker, dafür allerdings häufig Zuckeraustauschstoffe, welche allerdings nicht kalorienfrei sind. Um hier also nicht in eine Fettfalle zu tappen, ist die Nährwerttabelle des entsprechenden Produktes immer zu kontrollieren.
Der Begriffsdschungel geht aber noch weiter: was ist mit dem Artikelzusatz „fettarm“? Häufig lesen wir auf Käsesorten oder Milchprodukten „fettarm“. Früher galt diese Bezeichnung in den meisten Fällen der „fettarmen“ Milch, welche maximal 1,8% Fett enthalten durfte. Heutzutage ist jedoch festgelegt, dass Diätprodukte mit der Bezeichnung „fettarm“ gewisse Standards beachten müssen: feste Nahrungsmittel dürfen nicht mehr als 3g Fett pro 100g enthalten, bei flüssigen Produkten liegt hier die Grenze bei maximal 1,5g Fett pro 100ml.
Neben den Begriffen „light“, „kalorienarm“, “wellness” und „fettfrei“ hat sich nun allerdings ein weiterer Zusatz in die Diätproduktesparte gesellt, der ebenso für Verwirrung sorgt: „zero“. Warum „zero“, wenn es doch schon „light“ gibt?
Die Meinungen in Sachen Geschmack und Marketingstrategie gehen hier stark auseinander. Laut dem Werbeslogan einer bekannten Limonadenfirma: „Echter Geschmack und zero Zucker!“ enthält dieses Produkt nun wirklich keinen Zucker – aber das tut das Light-Produkt der gleichen Marke angeblich auch nicht. Was ist nun richtig und vor allem, was ist ein wahres Diätprodukt?
Das Produkt mit der Kennzeichnung „zero“ soll mehrerer Belege bei den männlichen Herrschaften mehr Anklang finden, die Variante mit dem Zusatz „light“ ist eher für die weibliche Bevölkerung zugedacht. Hier handelt es sich tatsächlich um ein Produkt, dass mit der Zugabe „zero“ auf dem Produkt eindeutig die jüngere, männliche Zielgruppe ansprechen soll. Durch das Diätprodukt „zero“ ist hier anstatt Zucker dem Getränk ein Süßstoff ersetzt worden, der ebenso wenig Kalorien wie das Light-Produkt enthält, dennoch den Geschmack der zuckerhaltigen Variante entsprechen soll. Ob dies auch wirklich den Tatsachen entspricht, findet der Verbraucher im Selbsttest heraus. Wenige Kalorien enthalten sowohl das Light- als auch das Zeroprodukt.
Fakt ist jedoch, dass die „Light“-Welle auch weiterhin für viel Anklang sorgen wird. Doch wo „light“ oder „kalorienarm“ drauf steht, muss nicht zwangsläufig die Wahrheit eines „leichten“ Produktes bestehen. Ein Light-Produkt mag vielleicht wenig Kalorien haben, dafür eventuell im Geschmack leiden und ein Diätprodukt mit der Aufschrift „kalorienarm“ ist wohl mit wenigen Kalorien versehen, weißt dennoch viel Fett oder Kohlenhydrate auf.
Daher ist es für den ernährungsbewussten Kunden wichtig, sich von trügerischen Zusatzbezeichnungen nicht in die Irre führen zu lassen und sich durch Nährwerttabellen selbst zu überzeugen.

