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Fit und gesund in den Frühling

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15. Januar 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Man kann es spüren und auch sehen: der Winter zieht sich langsam zurück und der Frühling hält vorsichtig Einzug. Vereinzelnd hört man wieder fröhlich Vögel zwitschern und die ersten Krokusse sprießen in den Vorgärten. Herrlich, wie man sich gleich leichter und beschwingter fühlt – doch der Schein trügt. An den Stellen, wo sich der Winterspeck ausgebreitet hat, muss schleunigst gearbeitet werden, bevor die Sonne zu leichterer Kleidung lockt. Wenn das alles so leicht wäre: die eben vorhandene Winterdepression verwandelt sich übergangslos in eine Frühjahrmüdigkeit. Wie soll man so mit Elan und Motivation Sport treiben, um die überschüssigen Pfunde in die Flucht zu schlagen?

Wenn die Jahreszeiten wechseln, fühlen viele Menschen den Wandel durch Wetterfühligkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen. Weiterhin empfinden sie ebenso eine allgemeine Abgeschlagenheit und das trotz ausreichendem Schlaf. Diese Symptome kommen alle Jahre wieder und sind kein Grund zur Sorge, auch wenn die Ursachen für die so genannte „Frühjahrsmüdigkeit“ bislang noch nicht aufgedeckt wurden. Eines steht jedoch fest: Schuld für diese Veränderung unseres Körpers durch die Jahreszeit sind die Hormone. Unser Körper muss nach der langen Winterzeit und dem angelegten Sparflammemodus, den unser Organismus in dieser Zeit angelegt hat, wieder komplett umstellen. Hierfür sind die Hormone Serotonin und Melatonin zu beschuldigen, welche durch die Bildung von Licht entstehen. Das Glückshormon Serotonin wurde während der winterlichen Monate von unserem Körper nahezu aufgezehrt. Grund dafür: unser Körper könnte gerade dieses Hormon allein bilden, wenn die richtige Ernährung und ausreichende Lichtzufuhr gegeben wären. Da jedoch eine Vielzahl von Menschen in eine regelrechte Trägheit während der dunkeln Jahreszeit geraten, kommt das „Schlafhormon“ Melatonin stark zum Einsatz und macht uns müde, faul und stellt unseren Körper auf „Pause“.
Klopft nun der Frühling an die Tür, weiß unser Körper zuerst nicht, was mit ihm geschieht. Es dauert ein Weilchen, bis er das Serotonin zur Produktion anregen kann. Doch wir brauchen uns hier nicht selbst zu bemitleiden, sondern können unseren Organismus aktiv unterstützen. Aber wie stellt man das am Geschicktesten an?

Wie wir alle wissen, braucht der Mensch zum Überleben Licht. Im Winter leidet ein Großteil der Menschen an Depressionen, welche durch eine Bestrahlungstherapie mit gedämpftem Licht von ungefähr 300 Lux um 60% verbessert werden kann. Wenn wir uns also schon früh morgens an der frischen Luft bewegen und unserem Körper die Chance geben, Licht zu tanken, kann eine aufkommende Frühjahrsmüdigkeit geschickt umgangen werden. Doch die sportlichen Aktivitäten tun nicht nur unserem Körper gut, sondern sind auch für unsere Seele wie Balsam. Ob beim Spaziergang, zu Fuß, beim Joggen oder mit dem Fahrrad – versuchen Sie sich schon bei recht milden Temperaturen so häufig wie möglich an der frischen Luft zu bewegen.

Auch die Ernährung spielt für unseren Körper eine wichtige Rolle, wenn die Umstellung zum Frühjahr ansteht. Durch die fettreichen Festtagsessen und das reichliche Faulenzen während der Winterzeit, hat unser Körper nahezu alle Vitamin- sowie Mineralstoffspeicher aufgebraucht. Eine gesunde und ausgewogene Kost mit reichlicher Aufnahme von Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Proteinen und Vollkornprodukten regt unseren Körper wieder positiv an. Achten Sie auf das abwechslungsreiche und saisonale Obst – und Gemüseangebot, dass sowohl in Supermärkten sowie auf den Märkten nun wieder frisch zu erhalten ist. Besonders Vitamin C und E sind für eine Zellerneuerung förderlich, halten uns fit und reinigen uns von Innen. Reichlich Vitamin C ist besonders in Petersilie, Paprika, Tomaten, Broccoli, Rosenkohl, Acerolakirschen, Erdbeeren, Guave, Orangen, Johannisbeeren, Zitronen und Himbeeren enthalten. Für ausreichend Vitamin E empfehlen sich hervorragend Fenchel, Grünkohl, Paprika, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Avocados und Haselnüsse. Es ist darauf zu achten, dass anstatt weniger großer Mahlzeiten lieber mehrere kleinere Speisen zu sich genommen werden. Auch das Trinken sollte in keiner Weise zu kurz kommen: 1,5 – 2l Mineralwasser, Tee und Saftschorlen eignen sich hierfür am Besten.

Mit diesen kleinen Bemühungen wird das Frühjahr mit reichlich Schwung begrüßt werden können, ohne das körperliche und seelische Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Das Gute daran: man hält sich körperlich fit und kann den unliebsamen Pfunden den Gar ausmachen. Worauf soll man nun noch warten?

Gesundes Leben nach der traditionellen chinesischen Medizin – TCM

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13. Januar 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Mittlerweile gibt es so viele Ernährungsempfehlungen und Diäten, dass ein Überblick für eine gute Ernährungsweise vielen Laien schwer fällt. Auf der Suche nach vegetarischer Ernährung, ein Leben nach Trenn- oder Rohkost, nach fleisch- oder fischreicher Ernährung scheint eine perfekte Wahl in mancher Hinsicht zu umständlich und schreckt viele Diätwillige meist ab.
Dennoch gibt es Wege und Mittel, all diese Komponenten miteinander zu verbinden und dies im alltäglichen Leben leicht und verständlich zu vermitteln. Die Lösung liegt in der Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM. Was nach Medizin klingt, erscheint dem einen oder anderen vielleicht eher als Umstellung der Lebensweise für bestimmte Krankheitsbilder. Aber eine genaue Betrachtung hinter die Kulissen lässt durchblicken, dass eben diese Ernährungstherapie, welche auf eine 3.000jährige Tradition zurückführt, für jeden geeignet sein kann, der seine Ernährung gesund umstellen möchte.

Vorteil der Ernährung mit TCM ist eine besondere Anpassung der Lebensweise. So können sowohl Schwangere, als auch ältere oder schwerarbeitende Menschen ganz bewusst ihr Leben nach TCM umstellen und genießen. In erster Linie stellt das Leben mit TCM die Gesundheit in den Vordergrund und arbeitet aktiv gegen Krankheiten an. Daher wird für diese Art der Lebensmittelwahl nach dem Dualismus von Yin und Yang gelebt. Die Chinesen sehen in diesem Zusammenspiel alles Sein des Lebens und somit muss auch jeder Körper in Balance mit Yin und Yang arbeiten, da er ansonsten erkranken könnte. Hierzu werden kalte und flüssige Nahrungsmittel nach Yin und warme und trockene Lebensmittel nach Yang unterteilt. Die kalten Lebensmittel sollten bevorzugt im Sommer und die warmen im Winter aufgenommen werden.
Lebensmittel nach der Yin-Weisheit sind beispielsweise Obst, Wasser, Gemüse, Milch und Joghurt, schwarzer Tee und Alkohol wie Schnaps. Nach der Yang-Weisheit werden Nahrungsmittel wie Süsskirschen, Aprikosen, Trockenobst, Nüsse, Getreide, Gewürze, Fleisch und Fisch unterteilt. Eine weitere Sparte bieten die neutralen Lebensmittel. Hier finden sich auch Getreidesorten, Gemüse und Obst wieder, Milch, Butter, Eier und Brot.

Wichtig für die gesunde Lebensweise ist der Verzehr der einzelnen Speisen: so soll jeder Bissen bewusst genossen werden und ca. 10-15 Mal gekaut werden. Weiterer wichtiger Bestandteil der TCM-Ernährung: es wird alles gegessen, was schmeckt. Ob Früchte, Getreide, Eier, Fleisch, Fisch oder Milchprodukte – alles ist erlaubt. Lediglich industriell verarbeitete Lebensmittel und Tiefkühlwaren werden strikt abgelehnt.
Vor und nach den Mahlzeiten sollten Getränke vermieden werden. Selbst die alten Chinesen wussten, dass das Essen im Magen nicht schwimmen soll. Eine halbe Stunde vor und nach dem Essen darf nichts getrunken werden – selbstverständlich auch nicht während der Mahlzeit. Idealerweise für zu der Ernährung nach TCM wird Wasser empfohlen.

Grundsätzlich ist kein sonderliche Ernährungsweise oder bestimmte Einhaltung von Lebensmitteln erforderlich. Ein individueller Check ist hier ausschlaggebend für den persönlichen Speiseplan. Wer beispielsweise viel friert oder rasch ermüdet, lebt in Dominanz mit dem Yin und sollte deshalb verstärkt Yang-Nahrungsmittel konsumieren. Im Gegensatz zur Yang-Belastung, welche durch Bluthochdruck, Schlafstörungen oder leichte Erregbarkeit vermuten lässt, ist eine Yin-orientierte Lebensweise. Kurzes Kochen mit viel Wasser sowie Rösten, Grillen, Braten und Backen sind wertvolle Bestandteile diese Lebensweise. Auch regelmäßige Einnahmen von Mahlzeiten, die Vereinigung der fünf Geschmacksrichtungen, welche sich in sauer, salzig, scharf und süß untergliedern, die Beachtung der eigenen Hunger- und Sättigungsgefühle, die Zubereitung der Speisen und die Nahrungsgrundlage von Vollgetreide spielen außerdem eine sehr bedeutende Rolle in der Ernährungsweise nach TCM. Spezielle Kochbücher oder Seminare helfen hier gerade dem Einsteiger den Weg in dieses besondere Ernährungssystem und sind somit der erste Schritt zum Einklang mit dem Körper.