Menschen, die Schwierigkeiten mit der Gewichtsreduktion haben, werden das Problem kennen: man nimmt quasi jede Möglichkeit wahr, um lästige und überschüssige Pfunde loszuwerden – möge kommen was wolle. Neben verschiedenen Diäten werden auch gern Pülverchen und Tabletten mit Erfolg versprechenden Slogans zur Hand genommen. Sehr beliebt sind beispielsweise so genannte Appetitzügler. Sie sind einfach in der Handhabung, die abnehmwillige Person verspricht sich viel von den Kapseln, da eine Behandlung von Übergewicht schließlich auf der Verpackung versprochen wird. Doch wie wirken diese Appetitzügler wirklich und wie nimmt unser Körper diese Tabletten an?
Appetitzügler sind Tabletten, die mit einem besonderen Wirkstoff versehen sind, welcher mitunter natürlich dafür sorgen soll, dass der Appetit gezügelt wird. Hierfür werden bestimmte Botenstoffe an die Hirnzentren übersandt, die das Hungergefühl stoppen und ein Sättigungsgefühl herbeiführen sollen. Bei den Botenstoffen handelt es sich meist um das so genannte Serotonin – welches als Glückshormon bekannt ist – und Dopamin, die Sorge tragen, dass ein Appetit nicht aufkommt. Diese Wirkung kann jedoch nur solange im Organismus verweilen, wenn auch regelmäßig Appetitzügler in Anspruch genommen werden. Nach einer Absetzung des Präparats stellt sich automatisch auch wieder ein Hungergefühl ein.
Wie lange darf man Appetitzügler eigentlich einnehmen?
Appetitzügler – auch gern Anorektika genannt – werden im Rahmen einer Diät oder zur Reduktion von Übergewicht eingenommen. Da jedoch der dauerhafte Gebrauch von Appetitzügler zur Abhängigkeit führen kann, ist auf jeden Fall die Einnahme dieser Tabletten nur über einen kurzen Zeitraum empfehlenswert. Die meisten Menschen verzichten nach dieser Information häufig ganz auf den Verzehr dieser Kapseln, um einerseits nicht Gefahr zu laufen, in Richtung Sucht zu schlittern und andererseits bei genauem Lesen der Verpackungsbeilage nicht an Schädigung der Herzklappen oder anderen Nebenwirkungen zu erkranken.
Mit diesem Wissen verschreiben Mediziner diese Appetitzügler heutzutage nur noch ungern und wenn, dann nur in einem zeitlich begrenzten Rahmen von vier bis sechs Wochen.
Wie wirken Appetitzügler auf den menschlichen Organismus?
Der Sinn von Appetitzüglern besteht in erster Linie das Hungerzentrum im Gehirn zu blockieren und das Sättigungsgefühl zu beeinflussen. Während ältere Präparate in einem deutlich schlechteren Ruf stehen als neuere Medikamente, darf man jedoch ohne Umschweife sagen, dass beide Tablettenarten nicht unbedingt für eine gesunde Gewichtsreduktion empfehlenswert sind. Zwar haben sich die neueren Produkte besser durchgesetzt, da diese ein eventuelles Suchtpotenzial verhindern, dennoch sind jene Wirkstoffe in den Appetitzüglern mit anderen Nebenwirkungen – die in den Packungsbeilagen enthalten sind – verbunden, welche die Angelegenheit auf leichte Art und Weise schnell Gewicht zu reduzieren nicht unbedingt reizender machen.
Welche Nebenwirkungen können Appetitzügler auf mich haben?
Der Reiz einen Appetitzügler zu verwenden ist auf viele Menschen anziehend, dennoch beinhalten die meisten Präparate eine Vielzahl von unangenehmen und erschreckenden Nebenwirkungen, wird das Medikament eingenommen. Vor allem bei älteren Anorektika besteht die Gefahr abhängig zu werden, da sich der menschliche Organismus zu sehr an die Wirkstoffe gewöhnt. Weiterhin kann es beim Verzehr von Appetitzügler zu Herzrasen, Bluthochdruck, Übelkeit, Erbrechen oder gar Herzklappenschäden kommen. Einige Medikamente wurden aufgrund dieser Nebenwirkungen bereits vom Markt genommen, dennoch sind noch nicht alle Präparate ohne Zweifel untersucht worden. In den Vereinigten Staaten ist sogar ein Appetitzügler gar nicht erst zugelassen worden, da dieses Mittel zu Depressionen und Selbstmordgedanken führte.
Fazit
Bevor sich eine Person mit dem Gedanken anfreundet sich an Appetitzüglern zu versuchen, sollte allererst der Rat eines Arztes eingeholt werden. Besondere Vorsicht ist vor günstigen Angeboten im Internet geboten, da diese Appetitzügler zwar häufig als pflanzliche Präparate deklariert werden, jedoch vielfach hohe Dosen von synthetischen Mitteln enthalten, welche möglicherweise schwerwiegende Vergiftungen hervorrufen können.
Die sicherste Methode erfolgreich und dauerhaft Gewicht zu reduzieren ist eine ausgewogene und gesunde Ernährungsumstellung, die mit ein wenig Sport kombiniert wird.
In netter, geselliger Runde, in der Diskothek unter Freunden, an Feiertagen oder zu Festen mit der Familie, für einen gemütlichen Abend zu Zweit oder um den Feierabend zu würdigen wird häufig Alkohol konsumiert – dies ist jedoch keine Erfindung der Neuzeit, sondern war schon vor vielen Jahrhunderten ein Brauch, um die Geselligkeit anzutreiben, vielleicht auch um der Ernte zu danken oder einen Vertrag zu „begießen“.
Nun weiß man jedoch heute besser als damals, dass der Alkohol eines der energiereichsten Lebensmittel überhaupt ist und mit fetten 7,1kcal/g eine Gewichtsreduktion wahrlich negativ beeinflussen kann.
Jetzt liegt eine Frage klar auf der Hand: darf ich gar keinen Alkohol mehr trinken, wenn ich abnehmen möchte?
Experten raten, dass ein Alkoholverbot nicht sinngemäß ist, zumal verschiedene Alkoholika wie beispielsweise Rotwein auch förderlich für die Gesundheit sein können. Es gilt einfach die Regel: Genuss in Maßen. Ein Glas Wein pro Woche ist durchaus erlaubt und schadet auch der Figur nicht. Doch die empfohlene Dosis sollte besser nicht überschritten werden.
Warum wirkt sich der Alkohol negativ auf den Organismus aus?
Der Alkohol steht in dem Ruf, die Fettverbrennung zu verlangsamen – diese These ist nicht ganz verkehrt. Bei vermehrtem Alkoholgenuss bestimmt der Körper, dass der Alkohol zuerst zersetzt werden soll, so dass andere Lebensmittel quasi hinten anstehen müssen. Da zudem der Alkohol nicht vom Körper gespeichert werden kann, handelt es sich hier um „leere Kalorienaufnahmen“, mit dem der Organismus zu kämpfen hat. Egal ob Bier, Wein oder Sekt: in diesen Getränken verbirgt sich zudem reichlich Zucker, der vom Körper schnell aufgenommen wird – das bedeutet zwar, dass die Kalorien schnell verbrannt werden, aber der Alkoholspiegel im Blut bleibt, so dass die Fettverbrennung ausgeschaltet wird.
Passen Alkohol und Abnehmen überhaupt zusammen?
Viele Diäten verbieten regelrecht den Genuss von Alkohol – neue Erkenntnisse und auch Wissenschaftler bestätigen jedoch, dass der Verzehr von einem Glas Rotwein pro Woche nicht so schädlich ist, wie man einst vermutete. Um jedoch die Energieverbrennung zu unterstützen, sollte es wirklich nur bei diesem einem Glas bleiben. So werden die Mühen der Gewichtsreduktion auf Dauer auch belohnt.
Fazit
Der Alkohol gehört zu den kalorienreichsten Nährstoffen im Lebensmittelbereich überhaupt. Alkoholische Getränke haben einen beträchtlichen Energiegehalt, der es dem Abnehmwilligen recht schwer macht, sich von den lästigen Pfunden zu verabschieden. Daher ist klar: Alkohol sollte niemals zu Diätzwecken verwendet werden und auch allgemein als Genussmittel angesehen werden, welches lediglich hin und wieder auf der Speisekarte anzutreffen sein sollte.
Isst man neben dem Alkoholkonsum zusätzlich noch recht fetthaltige und süße Speisen, vergiftet man seinen eigenen Körper im wahrsten Sinne des Wortes. Der Organismus ist mit der Situation total überfordert, stoppt die Fettverbrennung und versucht den Alkohol schnellstmöglich abzubauen, da dieses wie Gift behandelt wird. Dies bedeutet: das Fett aus dem Alkohol und den anderen Lebensmitteln wird geradewegs in die Fettdepots eingelagert. Für die Einlagerung ist bei Männern das beliebte Ziel der Bauch, bei den Frauen die Hüfte. Mit dieser Doppelbelastung dürfte sich der Abnehmwillige nicht wundern, wenn anstatt eines Sixpacks ein Bierbauch oder anstatt der Wespentaille die Reiterhosen Einzug halten.
