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Der leichte Weg zur Bikinifigur

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21. April 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Der Sommer steht vor der Tür und so manches weibliche Wesen stellt sich wieder die Frage aller Fragen: wie wird ich meine lästigen Fettpölsterchen los und sehe diese Saison wieder gut in meinem Badeanzug oder Bikini aus. Ein leichtes Unterfangen ist es ja meist nicht, denn die futterreichen Feiertage haben sicherlich bei dem einen oder anderen einige unerwünschte Pfunde hinterlassen. Doch eines ist mal sicher: eine Diät ist nicht selten ein schweres Unterfangen. Experten sind sich immer weiterhin darüber einig, dass eine fettfreie Ernährung durchaus Mangelerscheinungen mit sich bringen kann und dass kohlenhydratreiche Speisen nicht immer von Vorteil sein müssen. Immer wieder stellt man sich Fragen wie beispielsweise: macht Essen am Abend dick? Brauch ich mindestens eine warme Mahlzeit pro Tag? Muss ich jeden Tag erneut meine Kalorien zählen, um ein gewisses Level zum Abnehmen zu erreichen?

In punkto Diäten bleiben immer wieder viele Fragen offen und diverse Mythen oder falsche Meinungen lassen nicht selten Skepsis und Unwissen aufkommen. Auf dem Weg zur perfekten Bikinifigur muss allerdings nicht immer mit Hungerkuren und unwahren Tatsachen gekämpft werden. Österreichische Ernährungswissenschaftler fanden erneut heraus, dass es dem Körper ganz gleich ist, ob er zahlreiche Kalorien am Morgen, Mittag oder Abend erhält – entscheidend ist die Gesamtbilanz der Nahrungsenergie. Es ist also nicht verkehrt, auch zur Abendstunde eine warme oder kalte Mahlzeit einzunehmen. Eine Faustregel besagt jedoch, dass die letzte Nahrungsaufnahme ca. zwei bis drei Stunden vor der Bettruhe stattgefunden haben sollte, da dies auf die damit verbundene Nachtruhe schlagen könnte. Ergo: wer abends kurz vor dem Schlafengehen deftig speist, sollte sich nicht über unruhige Träume oder schlechten Schlaf beklagen.

Weiterhin ist eine fettfreie Ernährung nicht besonders empfehlenswert und schon gar nicht gut für den eigenen Körper. Zwar ist es wirklich ratsam, sich bei fetthaltigem Essen zurück zu halten, dennoch kann der menschliche Organismus ohne Fett nicht überleben. Eine gute Richtlinie ist eine ausgewogene Ernährung, in der das Fett selbst nicht ausschließlich verspeist werden sollte, dennoch regelmäßig auf dem Ernährungsplan stehen darf. Sicherlich spart man fettfrei unheimlich an Kalorien: ein Gramm Fett liefert ungefähr 9 kcal und somit doppelt so viel wie ein Gramm Kohlenhydrate. Dennoch ist der komplette Verzicht auf Fett alles andere als ratsam: der täglichen Nahrungsaufnahme sollten mindestens 20-30% an Fett obliegen, ansonsten dürfte sich ein abnehmwilliger Mensch nicht wundern, wenn sein Körper mit Mangelerscheinungen signalisiert, dass etwas nicht korrekt abläuft. Zu diesen Mängeln können unter anderem schuppige Haut, vermehrter Haarausfall, Kopfschmerzen, Übelkeit und Kreislaufprobleme aufkommen.
Außerdem sprechen österreichische Experten von einer „verdrehten Welt“. Beispielsweise steht gerade in Amerika der Diätenwahn ganz oben auf der Liste der Abnehmwilligen und auch „Light“-Produkte werden vermehrt produziert und auch erworben. Dennoch hat sich die Bilanz der Überwichtigen in den letzten 20 Jahren nicht gravierend verändert.

Und obwohl auch Nudeln, Brot und Reis in zahlreichen Diäten mehr als verpönt werden, gibt es auch zu viele Vorurteile. Beispiel: Vollkornbrot ist nicht nur gesund, sondern enthält ungemein viele Ballaststoffe, welche nicht nur für den Körper wichtig sind und gleichzeitig lang anhaltend sättigen.
Ebenso ist es ein gravierender Fehler anzunehmen, dass Nudeln die wahren Dickmacher unter den Nahrungsmitteln wären. In Wirklichkeit sind es die Saucen, welche die gesamte Speise kalorienlastig werden lassen.

Fakt ist und bleibt: von nichts kommt nichts – wer sich jetzt für eine schöne Bikinifigur entscheidet, sollte auf jeden Fall ausgewogene und gesunde Kost mit ausreichend Abwechslung einplanen. Auch Gemüse und Obst dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen. Weiterhin ist es gerade in der heißen Jahreszeit sehr wichtig, sich mit viel Flüssigkeit zu versorgen. Mit zwei bis drei Litern täglich ist jeder gut beraten.
Ebenso sind pro Tag mindestens eine halbe Stunde Sport oder andere körperliche Aktivitäten einplanen: diese verbrennen nicht nur überschüssige Kalorien, sondern stärken auch noch unser Immunsystem und halten uns fit.

Übergewicht – sind Diäten sinnlos?

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1. April 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Als hätten wir es nicht geahnt: Menschen, die zu Übergewicht neigen sind nur bedingt Schuld an ihrem Leid, denn die Veranlagung zum Übergewicht selbst ist in unseren Genen verwurzelt. Doch ist das jetzt ein Grund sich gehen zu lassen und den Diäten auf ewig Lebewohl zu sagen?

Trotz strenger Diätpläne, straffer Sporteinheiten und hoher Disziplin schaffen viele Menschen es nur schwerlich an ihr Traumgewicht zu gelangen oder geben nach einer gewissen Zeit wankelmütig auf. Dies ist leider ein Bestandteil unseres Lebens, dass einige Menschen mit Leichtigkeit ihr Gewicht halten können und wiederum andere nur ein Stückchen Torte schief angucken brauchen und gleich mehrere Pfunde zulegen. Dieses Schicksal ist auf das menschliche Erbgut zurückzuführen, welches dennoch einen guten Vorteil hat: Menschen, die ohne großen Aufwand effektiv Fett speichern, pflanzen sich dafür überdurchschnittlich gut fort, geben allerdings die Erbinformationen zum Übergewicht auch wieder an ihre Nachkommen weiter.
Für unseren Organismus ist die Nahrungsaufnahme ein lebenswichtiger Faktor, bei dem jede Kalorie verwendet wird. Vom biologischen Standpunkt aus erlangen wir lediglich dann Sättigungsgefühle, um Pausen für eine Nahrungsaufnahme einzulegen, damit der Magen-Darm-Trakt auch Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe optimal verwerten kann. Durch diese Methode spart der gesamte Körper die verspeisten Nährstoffe auf, obwohl es sich gerade die Bevölkerung in den Industrieländern leisten können auf die einen oder anderen Kalorieneinheiten zu verzichten.
Für übergewichtige Menschen, die sich mit zahlreichen Diäten rumschlagen mussten und sich täglich für Sport und Bewegung begeistern, sind diese Erklärungen verständlicherweise nur ein schwacher Trost. Dennoch gibt es ein paar Tricks, wie man Fettfallen geschickt umgehen kann.

Der Hunger ist ein Signal des Körpers, der in bestimmten Situationen auftritt, allerdings nicht immer gestillt werden muss – diese Signale sind besonders für übergewichtige Menschen schwer zu unterdrücken. Mehrere Studien fanden heraus, dass übergewichtige Menschen täglich Nahrung um die 1100 bis 1200 Gramm zu sich nehmen. Ernährungsexperten empfehlen hier, sich speziell auf die Energiedichte der einzelnen Lebensmittel zu orientieren. Dies bedeutet: je mehr Ballaststoffe und Wasser die Nahrungsmittel aufweisen desto mehr verhilft man seinem Körper sich gesund, abwechslungsreich und leichter zu ernähren. Ebenso spielt die Menge der Mahlzeiten eine enorme Rolle: Studien bewiesen jüngst, dass Personen, die eine größere Portion vorgesetzt bekamen auch in größeren Mengen aßen.
Der Anblick eines stattlichen Steaks und eines verführerischen Stücks Schokolade spricht allerdings eine andere Sprache: hat man erst den Duft dieser leckeren Speisen vernommen, so möchte der Mensch auch am liebsten sofort reinbeißen. Im Grunde reicht bei den meisten Menschen eine Nahrungsmenge von 300-400 Milliliter aus, um ein Sättigungsgefühl zu erzeugen. Daher ist es wichtig, sich für das Essen Zeit zu nehmen und sich das Essen bewusst zu machen – andernfalls kann das Sättigungsgefühl zum Beispiel durch Fernsehgucken oder Telefonieren beim Essen nicht wahrgenommen werden und der Mensch isst weiter.

Auch das Trinken spielt bei der Ernährung eine wichtige Rolle – die meisten Menschen trinken über den Tag verteilt zuwenig. Mineralwasser, ungesüßte Tee und zur Abwechslung Saftschorlen bieten sich idealerweise an und sind ein guter Austausch gegen zuckerreiche Softdrinks, Kaffee und alkoholischen Getränken. 2-3 Liter Wasser oder Tee sind eine optimale Grundlage für den Tag.
Auf Sport, Bewegung und leichte Trainingseinheiten wie Walking sollte trotz der wissenschaftlichen Belege dennoch nicht verzichtet werden: die Bewegung ist gut für den Körper, lässt den Stoffwechsel in Wallung geraten und wirkt sich zudem positiv auf das Immunsystem aus.