Wetterumschwünge im Frühjahr oder im Herbst – dies alles kann dem Immunsystem des Menschen ziemlich zu schaffen machen. Daher ist es wichtig, vor allem während einer Erkältungsperiode auf eine gesunde Darmflora und gesunde Ernährung zu achten. Hierfür sind natürlich reichlich gesundes und frisches Obst sowie Gemüse wichtig. Damit jedoch auch das allgemeine Wohlbefinden und die Abwehrkräfte optimal gestärkt werden können, sollten auch regelmäßig Milchprodukte den Speiseplan zieren. Aufgrund der probiotischen Kulturen und präbiotischen Ballaststoffe kann so eine bestmögliche Darmflora gegeben sein.
Was ist an Joghurt so besonders?
Alle Milchprodukte, jedoch besonders Sauermilchprodukte wie Joghurt & Co., haben einen positiven Effekt auf den menschlichen Körper. Gerade im Darmbereich befinden sich um die 400 verschiedene Mikroorganismen, welche unterschiedliche Aufgaben und Funktionen haben. Einige sind positiv für die Darmflora, andere hingegen eher negativ. Um das Gleichgewicht im Einklang zu halten müssen bestimmte Milchsäurebakterien aufgenommen werden, welche die im Darm lebenden positiven Bakterien natürlich erhalten und somit auch das Immunsystem stärken.
Probiotika
Nun hören wir in den Medien von vielen nützlichen Inhaltsstoffen in Joghurts oder Joghurtdrinks, aber nur selten können wir mit diesen Fachbegriffen auch etwas anfangen. Beispielsweise die Probiotika: diese sind spezielle Bakterienstämme, welche im Gegensatz zu den „normalen“ Joghurtkulturen, sehr widerstandsfähig sind und der aggressiven Magensäure standhalten. Ist der Magen erstmal passiert, gelangen die Probiotika weiterhin lebend in den Darm, wo sie ihre Wirkung voll entfalten können. Hier siedeln sie sich an und erbringen positive Effekte auf das allgemeine Wohlbefinden. Da sich die Probiotika jedoch nicht auf Dauer im Darm halten, ist es wichtig, täglich gesunden Joghurt oder ähnliche Milchprodukte aufzunehmen.
Kleiner Tipp: Die Einnahme von Antibiotika kann die Darmflora häufig stören – durch probiotischen Joghurt wird die Störung oftmals aufgehoben. Außerdem ist bei einer Milchzuckerunverträglichkeit der Verzehr von Probiotika nützlich. Auch Durchfallerkrankungen oder Verstopfungen lassen sich hierdurch verbessern.
Präbiotika
Bei den Präbiotika handelt es sich um gewisse unverdauliche Ballaststoffe, wie Inulin oder Oligofructose, welche durch ihre Anwesenheit im Dickdarm die Gesundheit gezielt aufrechterhalten können. Durch das Vorkommnis von Präbiotika wird die Wirksamkeit und Aktivität der Probiotika gesteigert, so dass diese Kombination im Darm wesentliche Vorteile erzielt. Gerade als natürlicher Ballaststoff ist Präbiotika besonders kostbar. Neben der Zugabe in Joghurts findet man ihn hauptsächlich in Chicorée, Schwarzwurzeln, Porree, Zwiebeln und auch Topinambur. Das Gemüse sollte jedoch frisch und unbehandelt sein, denn nur so kann der Gehalt an Präbiotika auch gewährleistet werden.
Leider kann ein übermäßiger Verzehr an Präbiotika zu unangenehmen Blähungen führen. Daher ist es ratsam die Menge anfangs klein zu halten und langsam zu steigern – nur so kann man den Darm allmählich an diese Form der Ballaststoffe gewöhnen.
Synbiotika
Bei den Synbiotika handelt es sich um Joghurtprodukte, welche probiotische Kulturen sowie präbiotische Ballaststoffe beinhalten. Durch diese Kombination kann die Wirkung im Darm optimiert werden.
Obwohl nun bewiesen scheint, dass Joghurt mit bestimmten Inhaltsstoffen durchaus gesund ist und der Darmflora zu einem ausgewogenen Gleichgewicht verhelfen kann, ist auch eine gesunde und richtige Ernährungsweise maßgeblich, um den Körper mit lebensnotwenigen Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Trotz aller Vorzüge der probiotischen und präbiotischen Joghurt stehen dennoch viele Ernährungswissenschaftlicher diesen Milchprodukten mit kritischen Ansichtspunkten gegenüber. Es sei dennoch gesagt, dass jede Art von Joghurt, handele es sich um einen „normalen“, einen probiotischen oder präbiotischen, einen gesunden und wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten, das Immunsystem stärken und die Knochen hervorragend versorgen.
Nicht nur Sport und gesunde Ernährung machen schlank, auch Freizeit hat einen Einfluß auf unser Wohlbefinden und den Umfang unserer Taille. Zu diesem Schluß kamen Wissenschaftler rund um Sarah D. Pressman in einer Studie über den Einfluß von Freizeitaktivitäten auf Körper und Geist, in der Daten von 1399 Menschen im Alter von 19-89 Jahren (74% weiblich) ausgewertet wurden.
Die Studie bestätigt das, was viele aus dem Alltag kennen: in der Arbeit stopft man sich oft mit ungesunden Lebensmitteln zu – in der Freizeit hingegen kann man Stress anders abbauen. Freizeitaktivitäten helfen, den Berufsstress zu “verdauen” und auch resistenter gegen alle Arten von leichtem Stress zu werden. Nach einem erholsamen Spaziergang, einer interessanten Geocaching-Tour oder dem Zusammenbauen eines Modellflugzeugs fühlen sich Menschen, die dies als wertvolle und entspannende Tätigkeit empfinden, besser gelaunt und insgesamt ausgeglichener.
Die Wissenschaftler konnten auch nachweisen, dass Probanten, die sich mehr Freizeit gönnten, in einem besseren körperlichen Zustand waren: niedrigerer Blutzucker und eine schlankere Taille waren das “Dankeschön” des Körpers für ein paar erholsame Stunden.
Fazit: gönnen Sie sich eine Auszeit und machen Sie wieder einmal etwas, dass Ihnen wirklich Spass macht und sie innerlich ausgleicht. Sie werden besser schlafen und danach auch mehr Kraft haben, auf Ihre Ernährung und mehr Sport zu achten.
