Gesund durch die Feiertage
Sie stehen wieder vor der Tür – die Feiertage. Und wieder fragen sich die Leute wie jedes Jahr, ob Sie Weihnachten und Sylvester ohne größere Gewichtszunahmen überstehen werden. Nun, wenn man schon in der Vorweihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen sündigt und reichlich schlemmt, darf sich im nächsten Jahr nicht wundern, wenn die Waage einige Pfunde mehr anzeigt. Damit die einen oder anderen Schlemmerfallen umgangen werden können, sind hier ein paar Tipps dargelegt, die Ihnen dennoch die Feiertage versüßen werden.
Fisch und Gemüse während der Feiertage sind der Geheimtipp
Fisch ist nicht nur gesund, er sorgt auch für einen guten Blutdruck. Besonders Meeresfische wie Lachs, Makrele oder Hering sprechen für ihre gesunden Inhaltsstoffe wie beispielsweise den Omega-3-Fettsäuren. Diese regen unter anderem den Stoffwechsel an und sorgen auch für eine geordnete Verdauung. Wahrscheinlich ist dies mitunter auch der Grund, warum an den Feiertagen vermehrt guter Fisch die Festtagstafel ziert. Er ist gesund, schmeckt hervorragend und liegt nicht belastend im Magen.
Aber auch ausreichend Obst und Gemüse sollten serviert werden: Kartoffeln, Möhren, Grünkohl oder Brokkoli, Äpfel, Bananen oder Clementinen enthalten reichlich Kalium, Vitamin C und sind gut für einen regulären Ballaststoffhaushalt. Bauen Sie diese Sattmacher in Ihr Menü mit ein, so tun Sie nicht nur Ihrer Figur etwas gutes, sondern vitalisieren auch Ihre Abwehrkräfte. Wer sich unsicher ist, ob das Obst und Gemüse auch während der Feiertage frisch bleibt, kann auch gut auf die Waren aus der Kühlung zurückgreifen. Dieses wird nach der Ernte schockgefrostet und ist eine ideale Lösung zur frischen Variante.
Was kann man bei Völlegefühl tun?
Wenn die Speisen auch noch so lecker und gesund sind, manchmal sind die Augen eben größer als der Magen. Dennoch gibt es auch hier einige Tipps, wie Sie sich Erleichterung verschaffen können. Nach dem üppigen Mahl ist ein Spaziergang ideal. Nichts wäre verkehrter, als sich bis zur nächsten Mahlzeit auf dem Sofa auszuruhen und über die „Fresstage“ zu beschweren. Ein wenig Bewegung an der frischen Luft ist wesentlich praktischer, denn dies regt den Stoffwechsel und die Verdauung an, so dass man sich innerhalb kürzester Zeit wieder fit fühlt.
Fühlt man sich nach dem Festessen jedoch hundeelend, so kann Heilerde für Abhilfe sorgen. Vermengen Sie einen Teelöffel Heilerde, welches in der Apotheke zu erhalten ist, in einem viertel Liter Mineralwasser. Die Heilerde bindet im Magen überschüssige Fette und beseitigt so das Völlegefühl und die Übelkeit.
Süße Sünden sind nicht so schlimm
Haben Sie zu beherzt zu Marzipankartoffeln, Lebkuchen, Stollen oder Weihnachtsgebäck gegriffen? Dies kann den Magen durchaus überbelasten, Sie fühlen sich schlapp und unpässlich. Doch auch Kaffee und Alkohol können den Feiertagsköstlichkeiten übel mitspielen. All dieses Lebensmittel und Getränke sorgen für Unwohlsein, die man bestmöglich mit Vitamin C bekämpfen kann. Wenn Sie nichts mehr essen mögen, können Sie auf die Vitamin-C-Tabletten oder andere Präparate aus der Apotheke zurückgreifen. Für die restlichen Feiertage kann man sich schützen, in dem man eher zu Orangen, Kiwis oder Trockenfrüchten greift.
Neben all den Köstlichkeiten ist auch meist der Stress ein Faktor für das unbehagliche Gefühl. Daher sollten Sie sich selbst einen Gefallen tun und den Stress gar nicht erst aufkommen lassen. Erledigen Sie nicht kurz vor den Feiertagen, sondern schon einige Tage vorher alle Besorgungen und Erledigungen. So können Sie an den Feiertagen die Beine hochlegen und entspannt und gelassen Weihnachten und Sylvester in Ruhe und Besinnlichkeit mit Ihren Liebsten verbringen.
Wie viel Schokolade ist gesund?
Schokolade gibt es in zahlreichen Variationen und Formen: ob Vollmilch, Zartbitter oder in weißer Form, im Kuchen oder in Pralinen – die leckere Köstlichkeit ist für viele Menschen ein wahrer Genuss. Doch ist die Schokolade auch wirklich gesund?
Die Nutzung der ersten Schokobohne liegt vermutlich um 1500 v. Chr., später entdeckten die Maya den Kakao für sich. Der Kakaobaum selbst kann eine Wuchshöhe von 4 bis 15 Metern erreichen, wächst allerdings nur in äquatorialen Ländern. Die Früchte werden ohne technische Gerätschaften mit einer Machete per Hand vom Baum abgeschlagen. Die Kakaobohnen werden bei Temperaturen bis zu 160°C geröstet und dann in einem Mahlwerk in kleinere Stücke zerbrochen. Durch den Kakaobruch tritt in den Zellen das Fett heraus, welches als Kakaobutter bezeichnet wird. Verbunden mit Zucker, Milchprodukten und anderen Zutaten kann Schokolade produziert werden – für die industrielle Herstellung sind jedoch Rezepte notwendig: je qualitativer das Rezept, desto besser die Schokolade.
Bereits im 19. Jahrhundert wurden Kakaoprodukte in Apotheken verkauft, da deren Inhaltsstoffe anregend und stimmungsaufhellend sein sollten. Heute wissen wir zwar auch, dass die Schokolade einen positiven Effekt auf die Psyche hat, aber ob Schokolade auch wirklich gesund ist, klingt doch eher zweifelhaft.
Studien haben hingegen jetzt belegt, dass Kakaoprodukte einen – wenn auch recht geringen – blutdrucksenkenden Effekt haben. Carl Keen von der University of California fand ebenso heraus, dass der Flavonoidanteil (ein wasserlöslicher Pflanzenfarbstoff, der das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken soll) in 25g Schokolade pro Tag die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Geringere Blutgerinnung, verbesserte Durchblutung, ein gesünderes Herz sind weitere Gründe, warum Schokolade alles andere als ungesund gelten sollte.
Ein weiterer Aspekt: in Kakao und Schokolade befindet sich ein einzigartiges gesättigtes Fett, welches laut neuester Forschungen einen neutralisierenden Effekt auf einen schlechten Cholesterinwert hat. Das Kakao selbst und die dunkle Schokolade sind von Natur aus cholesterinfrei und selbst weiße Schokolade enthält nur geringe Mengen an Cholesterin. Durch die Milchanteile in der Schokolade werden nicht nur das Wachstum von gesunden Zähnen und Knochen angeregt, sondern auch die Bildung von roten Blutzellen sowie Muskeln nebst Gewebe unterstützt.
Empfehlenswert für den Verzehr ist jedoch immer die Zartbitterschokolade mit besonders hohem Kakaoanteil, da hier der Zuckergehalt deutlich geringer ist, als beispielsweise in der weißen Schokolade.
Hingegen diesen guten Nachrichten rät die deutsche Gesellschaft für Ernährung von zu viel Schokolade ab. Der hohe Fett- und Zuckeranteil sei gewiss nicht gesund und durch zu hohen Verzehr wären zahlreiche Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes vorprogrammiert. Welchen Schlagzeilen darf man dann Vertrauen schenken?
Sicherlich werden viele Menschen zum Trotz nicht auf ihre geliebte Schokolade verzichten. Abgesehen davon ist Schokolade unumstritten ein Naturprodukt, welches viele wertvolle Bestandteile wie beispielsweise Vitamin A und B12, Kalzium und Proteine enthält. Da die Schokolade ebenso als Energiequelle gilt, wird sie nicht umsonst von Sportlern oder Studenten genutzt. Dank der Endorphine kommen auch von Liebeskummer geplagte Menschen in den Genuss der Schokolade – kurzum: bei einem gesunden Lebensstil, der eine gesunde und ausgewogene Ernährung beinhaltet, ist der Verzehr von Schokolade nicht nur gesund, er ist auch sehr gut für die Seele.

