Vitalität und Gesundheit auch im Alter
Es ist keine Neuigkeit und dennoch müssen sich erst viele Menschen damit abfinden: im Alter verlangsamt sich unser Stoffwechsel und es wird schwieriger, das Gewicht zu halten. Eigentlich träumt ja fast jeder von der ewigen Jugend – der Wahrheit jedoch ins Auge zu sehen fällt einigen Menschen schwer. Mit Würde altern, dass ist das Geheimnis: aber wie funktioniert das? Einige Faktoren lassen sich zwar nicht leicht umstoßen, dennoch kann man durch das Hintergrundwissen erfahren, wie man sich auch im hohen Alter äußerlich sowie körperlich fit halten kann.
Zunächst einmal ist das Alter an sich maßgeblich für die Vitalität. Unser Alter rein vom kalendarischen Aspekt gesehen sind die Lebensjahre seit unserer Geburt. Und dennoch muss man sagen, dass man einigen Menschen ihr Alter nicht immer ansehen kann, während wiederum andere Menschen manchmal viel älter aussehen, als sie eigentlich sind. Neben der Anzahl der kalendarischen Jahre haben eine Vielzahl von anderen Faktoren Einfluss auf unser körperliches sowie seelisches Wohl. Die Einheit aus unserem kalendarischen Alter sowie unserem Allgemeinbefinden machen das biologische Alter aus. Wenn Sie schon mal Sätze hören mussten, wie beispielsweise: „Du siehst heute aber abgespannt aus.“ oder „Du bekommst ja schon langsam Falten!“ ist das biologische Alter höher als das kalendarische. Schmeichelnde Komplimente wie „Du hast dich aber gut gehalten.“ zeigen an, dass das biologische Alter allem Anschein nach niedriger als das kalendarische ist. Wieso hat es also Mutter Natur mit manch einem Menschen besser gemeint als mit anderen? Liegt es an der gesunden Ernährung, an ausreichendem Sport oder steckt der Code für jüngeres Aussehen in den Genen?
Letztere Vermutung ist gar nicht so abwegig, da unser Lebensalter durchaus erblich bedingt ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen steigt dadurch, dass auch die Vorfahren älter als 70 Jahre geworden sind. Ebenso spielen die Krankheitsbilder der Familienmitglieder häufig eine Rolle. Kamen Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Störungen in der Familie häufiger vor, so liegt die Rate auch meist höher für die Nachkommenschaften. Je nach Erbanlagen ist also auch für die Nachkommen die Ausgangssituation maßgeblich, ob ein gesteigertes oder niedriges Alter erreicht wird. Hiernach gilt die Klausel: wer nicht schnell altert, hat auch ein längeres Leben. Alles Quatsch? Oder steckt hier wirklich Wissenschaft dahinter?
Sicherlich sind die Erbanlagen ein wichtiger Bestandteil für unser Leben, dennoch spielen auch gewisse gesundheitliche Risiken, eine ungesunde Lebensweise und das soziale Umfeld für das Aussehen eine Rolle. Unser Äußeres wirkt sich jedoch grundlegend durch andere Maßstäbe aus. Ist unser Verhalten in punkto ausgewogene Ernährung, gesunder Lebensstil und ausreichende Bewegung gegeben, so kann man einerseits ein jüngeres Aussehen präsentieren und andererseits Übergewicht vermeiden. Somit sinkt natürlich auch das Risiko für Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme oder Schädigungen am Bewegungsapparat.
Natürlich spielen auch andere Faktoren wie der Alkohol- oder Zigarettenkonsum eine gewichtige Rolle zur Ermittlung des biologischen Alters sowie zur Vermeidung gewisser Krankheiten. Nach Angaben von Gesundheitszentralen ist die Lebenserwartung im Durchschnitt um zehn Jahre zu verkürzen, wenn regelmäßig geraucht oder Alkohol konsumiert wird. Zudem rächen sich die Nebenwirkungen dieser Genussmittel mit der Zeit auch äußerlich: die Haut wird schlechter, die Ausdauer lässt rapide nach, die Blutgefäße zeigen vorzeitig sichtbare Schäden, Falten werden früher erkennbar und schmeicheln dem Gesamtbild ganz und gar nicht.
All diese Angaben sind in der Tat wichtig und maßgeblich für die Berechnung Ihres biologischen Alters. Mit einem Bioalter-Rechner kann man hier erfahren, wie das persönliche biologische Alter ausfällt.
Herbstgemüse – ein kalorienarmer Genuss
Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm das leckere Herbstgemüse, dass in seiner Zubereitung durchaus variabel und so gar nicht langweilig erscheint. Das knackige Gemüseangebot beim hiesigen Händler oder auf dem vielfältigen Markt ist nicht nur lecker, sondern versorgt uns auch noch mit dem wichtigsten, was der Mensch benötigt: Vitamine, Aminosäuren und Mineralien. Ob verschiedenste Kohlsorten, Staudensellerie, Kürbis, Pilze, Fenchel oder Rote Beete – für jeden Geschmack findet sich ein Leckerbissen.
Besonders das Kohlgemüse steht ganz oben auf den Erntelisten und ist mit seinem hohen Anteil an Vitamin C, Folsäure, Mineral- sowie Ballaststoffen eine wahre Vitaminbombe. Positiver Nebeneffekt: das Herbstgemüse hat einen sehr geringen Energiegehalt, so dass man beim Verzehr kaum Kalorien zu sich nimmt. 100g gesundes Kürbisfleisch enthält beispielsweise nur schlappe 26kcal. Ebenso ist der Blumenkohl ein Schlankmacher – 100g von diesem weißen Gemüse enthalten gegart nur 20kcal.
Natürlich spielt die Zubereitung der einzelnen Gemüsesorten eine gewichtige Rolle für den Kaloriengehalt. Wird zum Beispiel der Blumenkohl mit einer fettigen Sauce Hollandaise oder in zerlassener Butter serviert, dürfte jedem klar sein, dass gerade die Sauce zu Buche schlägt und aus dem Herbstgericht eine leibhaftige Kalorienbombe zaubert. Auf die Zubereitung kommt es an – und hierbei muss man nicht extra ein Kochprofi sein. Um das Herbstgemüse besonders kalorienarm zu zubereiten kann man sich leichter Rezepte behelfen, die einerseits der Hüfte schmeicheln und andererseits auch noch perfekt sättigen.
Rezeptvorschlag – Cremige Hokkaidosuppe mit Ingwer
Zutaten:
800g Kürbisfleisch, hier Hokkaido (ohne Zugabe von Kernen oder Fasern)
1 Stange Porree
20g frischen Ingwer (geraspelt)
1 l Gemüsebrühe
200g Sahne
2-3 El geröstete Kürbiskerne
Zimt
Cayennepfeffer
2 El Öl
Für die Zubereitung benötigt man nicht viel Zeit. Der Hokkaido wird geschält, Kerne und Fasern entfernt und nun in kleine Stücke zerteilt. Der Porree wird gesäubert und längst halbiert und ebenfalls klein geschnitten. Nun ist das Öl in einem großen Topf langsam zu erhitzen, anschließend der Kürbis und der Porree an zu dünsten. Indessen widmet man sich dem Ingwer, welcher geschält und anschließend geraspelt wird. Dieser folgt nun dem Kürbis und Porree in den Topf und wird für drei Minuten geköchelt. Zum Würzen verwendet man Zimt, Cayennepfeffer und gibt langsam die Gemüsebrühe hinzu – dies lässt man ca. eine halbe Stunde kochen. Zum Schluss wird die Sahne hinzu gegeben und abschließend alles mit dem Mixstab püriert. Vor dem Servieren werden die Kürbiskerne dekorativ auf der Suppe verteilt – fertig.
Das Herbstgemüse ist mit Fantasie und ein wenig Wissen wirklich flexibel einsetzbar und lässt sich super variieren. Ob als Suppen, Eintöpfe, Aufläufe oder eingelegter Gaumenschmaus – Herbstgemüse in seiner einfachsten Form bietet Abwechslung auf dem Speiseplan. Experten sind sich sogar einig, dass regelmäßiger und ausreichender Gemüseverzehr zudem das Risiko für einige Krebsarten verringert und weiterhin für den Verdauungstrakt wichtig ist. Mit diesem Wissen kann man entspannt und kulinarisch in die Herbstsaison starten. Man sollte allerdings nicht vergessen, das Gemüse am besten dunkel und kühl zu lagern, da ansonsten wertvolle Vitamine verloren gehen. Ideal ist der Verzehr von Herbstgemüse noch am Kauftag oder spätestens einen Tag später – so kann man sich gesund ernähren und braucht nicht auf Vitaminpillen oder ähnliche Präparate zurückgreifen.

