Pfeil zu den Themen von gesundesabnehmen.at

Laufsport – der schnelle Weg zu wenigen Kilos

Kommentare deaktiviert
25. August 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn die Gewichtsabnahme ins Stocken gerät und die Waage einfach nicht weniger anzeigen will, erwägen viele Menschen alternativ zur Diät noch eine Sportaktivität einzuführen. Das ist ein guter Anfang, zumal die sportliche Betätigung nicht nur gut für den Körper ist, sondern auch das Gleichgewicht der Seele wieder aufbaut und uns ein rundum wohliges Gefühl vermittelt. Leider ist die Suche nach der richtigen Sportart für viele Menschen ein nicht gerade leichtes Unterfangen. Ob mit oder ohne Sportgeräte, in Gruppen, in Hallen oder doch lieber allein in der Natur, ob Ausdauersport oder Kampfsport: die Auswahl ist groß, dennoch sollte der zukünftig betriebene Sport nicht ohne vorherige Informationen oder ein Schnuppertraining ausgeführt werden.

Eine Sportart, die für alle Menschen – sogar für Anfänger – geeignet ist, wäre der Laufsport. Ob Ausdauerlaufen, Langstreckenlauf, Partnerlaufen oder Jogging – hier findet sicherlich jeder Abnehmwillige sein Steckenpferdchen. Doch warum ist diese Sportart für jeden Menschen sicher und richtig?
Obwohl es vielleicht mehrere sichere und gelenkschonendere Sportarten für den Menschen gibt als den Laufsport, wie zum Beispiel das Schwimmen, ist es nicht zu verdenken, dass der Mensch sich in seiner natürlichen, aufrechten Bewegungsart sicherer fühlt und der Sport hierbei am nahesten liegt. Die Menschen laufen seit Anbeginn der Zeit und haben ihre Methoden und Lauftechniken mit der Zeit verbessert und ausgeweitet. So wurden aus leichten Laufdisziplinen auch so genannte Marathons entwickelt, deren Ziele die Ausdauer und die menschliche Kraft im Vordergrund stehen lassen. Doch wer sich für das Laufen entscheidet sollte letzte Sportart – den Marathon – eher zurückstellen. Wer laufen und dazu noch Pfunde purzeln lassen möchte, sollte sich lieber mit kleinen Strecken für den Anfang begnügen. Langsame Steigungen und mittelschnelles Laufen sind effektiver, als völlige Überbelastungen und zu schnelles Auspowern.

Wie kann man sich nun für die ersten Laufstunden vorbereiten? Zuerst sollte man sich über seine Kleidung Gedanken machen. Zu enge und dicke Sportdress´ schränken unsere Bewegungen ein und lassen uns zu schnell schwitzen, daher sollte hier zu lockerer und atmungsaktiven Kleidungsstücken gegriffen werden. Vor der ersten Laufrunde ist auch die Wahl der Sportschuhe ausschlaggebend. Viele sind sich beim Kauf der Turnschuhe nicht im Klaren, dass falsche Sohlen den Füßen mehr schaden können, als einem vielleicht lieb ist. Daher ist eine Beratung im Sport- oder Schuhgeschäft nahezu unumgänglich, kommt aber dem körperlichen Wohl nur zu Gute.
Sind diese Kriterien erledigt, wird eine maximale Laufroute auserwählt und ein leichtes Lauftempo angeschlagen. Um Bänder- oder Sehnenüberdehnungen zu vermeiden, ist ein vorhergehendes Aufwärmtraining nicht zu umgehen. Dies muss peinlichst ernst genommen werden, wenn nach der ersten Trainingseinheit keine körperlichen Beschwerden folgen sollen.
Beim Lauf selbst wird nun der Körper gefordert: bereits nach einer halben Stunde Lauftraining stellt sich eine Fettverbrennung ein. Der Energieumsatz des Läufers liegt bei ca. 1 kcal pro Kilogramm Körpergewicht und pro Kilometer. So verbraucht ein 80 kg schwerer Läufer bei einer Geschwindigkeit von 15km/h ungefähr 1200 kcal pro Stunde. In dieser Zeit werden nahezu 70-80% dieser Energie in Wärme umgesetzt und 1-2 Liter pro Stunde ausgeschwitzt. Da der Mensch beim Laufen viel Wasser verliert und der Körper ohnehin nur geringe Wassermengen speichern kann, ist beim Laufen sowie bei jeder anderen Sportart auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Mit diesen Tipps kann ein Lauftraining angestrebt werden und den Pfunden abgeschworen werden.

Wandern, der Sport für die ganze Familie

Kommentare deaktiviert
12. August 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Ob wir nun wandern, weil wir ein bestimmtes Ziel erreichen möchten oder einfach nur aus der Laune heraus spazieren gehen, weil wir gern in der Natur sind und die frische Luft genießen möchten – Wandern ist ein Sport für jedermann und tut Körper und Geist sehr gut.
Bereits in früher Zeit wurde das Wandern geschätzt. Zwar diente es vielen Menschen bei der Arbeitssuche oder war das Mittel zum Zweck bei der Jagd oder der Suche nach Kräutern oder Pilzen –die körperliche Ertüchtigung war immer die gleiche. Auch die Wirtschaft profitierte schon früh an Wanderschaften – so konnten Waren unterwegs auch in fern gelegene Dörfer oder Städte preisgegeben werden.

Wandern, der Sport für die ganze Familie

Wandern, der Sport für die ganze Familie

Der Spaziergang an der frischen Luft und die Eindrücke der Natur wirken sehr erfrischend und harmonisch. Während besonders in den Alpenregionen das Wandern mit den Bergerkundungen verbunden wird, bieten die Flachländereien spezielle Wanderwege an, die mit Markierungen gekennzeichnet sind. Wer nicht gern allein wandern mag, kann dies zum Beispiel auch mit der Familie tun oder sich einem Wanderverein anschließen. Die meisten Wandervereine leisten wahre Pionierarbeit, indem sie Wanderkarten aufsetzen, Wege und Markierungen kontrollieren oder Schutzhütten sowie Aussichtstürme instand halten. Hierbei kann sich die ganze Familie beteiligen, denn Spaß machen solche Arbeiten und Expeditionen sicherlich auch Jung und Alt.
Wem das bloße Wandern nicht sonderlich interessant genug zu sein scheint, kann sich gern auch mit Wanderstöcken rüsten und dem „Nordic Walking“ frönen. Diese aus Finnland stammende Wanderart, ist besonders gesundheitsförderlich und erhält von Jahr zu Jahr mehr Anhänger. Mit besonderen Stöcken werden besondere Bewegungsabläufe in den Wandergang eingebracht. Bei dieser Technik tut man nicht nur den Beinen einen Gefallen, sondern trainiert auch Rückenmuskulatur und kräftigt die Arme. Besonders für längere Strecken ist diese Wanderart sehr geeignet und bietet der ganzen Familie einen geselligen Wanderspaß.

Es gibt aber auch Wandererfreunde, die ihre Reise mit etwas spirituellem Verbinden. Die Wanderroute Santiago de Compostela ist beispielsweise ein Pilgerort, der über mehrere Tage und verschiedene Stationen von Wanderern aufgesucht wird. Ob nun mit der Familie oder allein, dieser Wanderung ist nicht ganz zu unterschätzen: steile Hügel und menschenleere Landschaften sind beschwerliche Nebeneffekte, die dennoch schon Tausende Wanderer nicht abgeschreckt hat. Um das besondere Zertifikat am Ende des Jakobsweges zu erhalten, müssen auch Stationen bewandert werden, die teilweise mit Auto oder Bus nicht erreichbar sind. Nur mit viel Ehrgeiz, körperlicher sowie geistiger Kraft und viel Gottesvertrauen ist dieser Jakobsweg dennoch für Familien und einzelnen Wanderern ein überwältigendes Erlebnis und dürfte wahrlich ein Wander-Highlight sein.

Wer etwas Besonderes für sich und seine Familie sucht, könnte stattdessen auch einmal eine Nachtwanderung planen, die besonders bei Kindern sehr beliebt ist. Neben dem Gruseleffekt, können die Kinder auch Tiere oder Besonderheiten der nächtlichen Aktivität erkundschaften und Teile der Natur betrachten, die bei Tage verborgen bleiben.
Ob Wanderungen am Tage oder in der Nacht: sicherlich ist der Ort und die Tageszeit nicht unmaßgeblich, aber viel wichtiger ist es doch, sich bei der Wanderschaft klar zu sein, dass das Miteinander mit der ganzen Familie viel Wertvoller ist, als ein teurer Ausflug oder eine luxuriöse Reise in die Ferne.