Bürojobs als Kalorienfalle

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4. August 2008 |  by admin  |  Abnehmen, Diät, Ernährung, Frühstück, Sport, Vitamine  |  Kommentare deaktiviert  | 

Heutzutage gibt es keinen Berufszweig, der ohne die Hilfe einer Sekretärin oder einem managementfähigen Personal auskommt. Mittlerweile ist jeder 2. Angestellte für Büroarbeiten zuständig und sitzt hinter einem Schreibtisch. Dass dieser Job mit weniger Bewegung verbunden ist, liegt klar auf der Hand. Der Körper verbraucht zwar auch einige Kalorien, aber die Verbrennung ist sicherlich nicht so aktiv, wie die bei einem Bauarbeiter, einem Maler oder einem Postboten. Die richtige, ausgewogene Ernährung bleibt bei Bürojobs definitiv auf der Strecke und birgt somit auf jeden Fall eine Kalorienfalle. Wie kann man so was ändern?

Bürojobs als Kalorienfalle

Der Tag sollte stets mit einem gesunden und ballaststoffreichen Tag beginnen – was hier einfach klingt, ist für viele Menschen nicht ganz leicht. Stattdessen wird hektisch ein Brötchen und eine Tasse Kaffee hinuntergeschlungen, bevor man zur Arbeit hetzt. In der Frühstückspause wird dann wieder Kaffee getrunken und vielleicht was Süßes vom Bäcker genascht. In der Mittagspause gönnt man sich vielleicht auch eine Scheibe Brot oder gar ein Sandwich mit Salateinlage, aber für mehr reicht die Zeit dann einfach nicht. Zwischendurch wird wieder ein Kaffee gereicht und ein Stück Schokolade vertilgt, um den Zuckerspiegel aufrecht zu erhalten. Abends wird dann meist deftig geschlemmt. Ist so eine Ernährung richtig??? Wohl eher nicht. Bei solchen Beschreibungen bekommen Ernährungswissenschaftler regelmäßig Haarausfall. Neben dem Hintergrund, dass der Büroangestellte definitiv zuwenig trinkt und die Ernährung auch noch vollkommen unausgewogen und nachweislich ungesund ist, fällt es zudem auch an genügend Bewegung. Dass man bei dieser Lebensweise quasi in der Kalorienfalle landet, dürfte nicht zu verwundern sein. Aber was kann man denn nu tun, um nicht den Speckrollen zu verfallen?
Einer gesunden und nährstoffreichen Ernährung nachzukommen ist sicherlich im Büroalltag schwer, aber nicht unmöglich: auf dem Weg zur Arbeit könnte man statt mit Bus und Bahn auch zum Beispiel mit dem Fahrrad fahren. Wem das allerdings nicht möglich ist, kann sich während der Bahnfahrten auch mit einem Stück Obst als mit einem belegten Weißmehlbrot begnügen oder diese zwischendurch am Arbeitsplatz als kleine Snacks knuspern. In der Frühstückspause sollten neben den Teilchen vom Bäcker auch mal ein Joghurt gegessen werden. Dieses Milchprodukt enthält jede Menge Eiweiße und Vitamine und kurbelt den Stoffwechsel an – eine sehr gute und sättigende Alternative für zwischendurch. Das Mittagsessen sollte ebenfalls abwechslungsreich und auch hin und wieder fettfrei sein. Gemüsestreifen lassen sich morgens schnell zubereiten und können neben einem Vollkornbrötchen mit Frischkäse oder Geflügelwurst ausreichend sättigen und sind äußerst schmackhaft. Zudem sollte jeden Tag auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. 1,5 bis 2 Liter sind mindestens pro Tag zu trinken. Kaffee wird in diesem Fall nicht mit angerechnet, weil dieser Studien zu Folge dem Körper Wasser entzieht. Frisches Obst und Gemüse sind außerdem wertvolle Flüssigkeitslieferanten und sorgen auch für eine gute Verdauung, da sie reich an Ballaststoffen und Vitaminen sind.
Ein wichtiger und nicht zu verkennender Punkt in Sachen richtiger Ernährung im Büroalltag, ist die Geschwindigkeit beim Essen. Da der Job an sich schon genügend Stress und Hektik mit sich bringt, sollte wenigstens bei den Mahlzeiten Ruhe und Entspannung herrschen. Unnötiges Schlingen und zeitsparendes Essen stört den Stoffwechsel, lässt den Hunger innerhalb kürzester Zeit neu entfachen und ist überaus ungesund. Nur wer sich gesund am Arbeitsplatz ernährt, kann zu hundert Prozent Leistung erbringen. Wer sich einigermaßen an diese Punkte hält, wird der Kalorienfalle nicht so schnell erliegen können.

Hausmannskost neu erfunden

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1. August 2008 |  by admin  |  Abnehmen, Ernährung, Vitamine  |  Kommentare deaktiviert  | 

Denken wir an Omas leckere Gerichte, so ist dies meist mit deftiger Hausmannskost verbunden. Lecker gefüllte Rouladen mit herzhaften Rotkohl und pikanten Salzkartoffeln, krosser Schweinebraten mit knackigem Wurzelgemüse und deftigen Knödeln oder ein herrlicher Rehrückenbraten, überbackene Apfelkuchen oder ein saftiger Gugelhupf…. Da läuft einem schnell das Wasser im Munde zusammen und Kindheitserinnerungen lodern auf. Viele Rezepte stammen aus alten Überlieferungen und sind noch kostbar dazu. Zu Zeiten, an denen es an Geld und Zeit mangelte, wurden diese Leckereien mit viel Liebe und sorgfältiger Zubereitung gezaubert. Rezepte wurden nicht variiert, weil zu einem die Möglichkeiten aus damaligen Verhältnissen nicht bestanden und Traditionen und Experimente nicht vereinbar waren.
Doch auch wenn die Klassiker heute immer noch beliebt sind, so erfreuen wir uns auch gerne an neuen Variationen. Aber sind diese ebenso schmackhaft? Bleibt der Zauber an Kindheitsträume und gewissen Erinnerungen nicht auf der Strecke?

Hausmannskost neu erfunden

Um die traditionellen Rezepte nicht ganz außer Acht zu lassen und den dazu gehörigen Flair nicht zu verletzen, ist es ratsam die Rezepte in ihrer Struktur zu belassen und nur durch gewisse Kleinigkeiten oder mit einem Schuss Phantasie zu verfeinern oder erneuern. So kann ein überbackener Apfelkuchen durchaus klassisch zubereitet werden und lediglich die Zugabe von Rosinen durch verschiedene Nuss – oder Früchtesorten variiert werden. Anstatt den Rehrückenbraten einen Tag vorher in Buttermilch ziehen zu lassen, kann dieser doch auch ebenso gut mal in Rotwein baden und somit seine Bitterstoffe auf verfeinerte Art verlieren. Selbst verschiedene Gewürze können geschickt und mit Pfiff verändert werden und sorgen somit sicherlich für Überraschungen. Statt der üblichen Salzkartoffeln machen sich neben dem Schinkenkrustenbraten auch Rosmarinkartoffeln gut. Auf jeden Fall sollte man beim Ergänzen oder Erneuern der Rezepte auf frische und qualitativ gute Ware setzen, um so einer Enttäuschung oder einem Misserfolg zu umgehen. Hackbällchen mit Fetakäse-Füllung und Salsadip löst wahrhaft neue kulinarische Erlebnisse aus. Wie wäre es auch mal mit einem Nudelauflauf der anderen Art? Statt der üblichen Spiralennudeln können auch bunte Pasta oder Farfalle interessante Kombinationen erbringen. Eine traditionelle Kartoffelsuppe, die gewöhnlicherweise mit kleinen Würstchen gereicht wird, könnte beispielsweise auch durch knusprig gebratenen Speckstreifen und frischen Pilzen brillieren. Die Zugabe von frischen Gemüse oder Fleischbeilagen zaubern ebenso neue und unerwartete Variationen.

Auch die Verwendung von verschiedenen Fischsorten – die zu Omas Zeiten undenkbar aufgrund ihres Angebotes waren – können sich heutzutage mit einer Vielzahl von Speisen aufpeppen lassen. Eine eher langweilige Kürbissuppe kann je nach Geschmack zum Beispiel mit Flusskrebsfilet oder ein paar Krabben angereichert werden.
Auch ein Dessert kann sich mit einer pfeffrigen Einlage aufbessern lassen. Die beliebte Mousse au chocolat ist mit einem Hauch von Chili durchaus schmackhaft und löst wahrlich ein Feuerwerk der Geschmacksnerven aus. Der Überraschungseffekt ist sicherlich positiv gesichert.
Den Möglichkeiten sind eigentlich keine Grenzen gesetzt – der Trick liegt vielmehr dem eigenen Selbstvertrauen zu Grunde. Wer sich schon mal an eine Änderung herantraut, wird sicherlich auch mit einer Köstlichkeit belohnt werden. Der Versuch, mit süß oder sauer zu spielen, verschiedene Weinsorten auszuprobieren und mit der Vielfalt der Gewürze zu experimentieren ist mancher Hinsicht vielleicht ungewöhnlich, kann aber durchaus neue Horizonte eröffnen.