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Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

24. August 2010 |  von Andreas  |  Ernährung  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Work – Leib – Balance – Das 5 x 1 des gesunden Genießens am Arbeitsplatz

Als Leib bezeichnet man den Körper des Menschen, wobei die Betonung auf Körpergefühl und Körperbewusstsein liegt.

Warum 5 x 1 Mahlzeit am Tag?

Ohne Fleiß kein Preis, ohne input kein output. Das, was Sie Ihrem Körper zuführen – und vor allem in welcher Menge – bestimmt maßgeblich Ihre Leistungsmöglichkeiten bzw. letztendlich auch Ihren allgemeinen Gesundheitszustand. Besonders die sogenannten komplexen Kohlenhydrate (Vollkornbrot, Vollkornprodukte, Obst & Gemüse etc.) tragen durch die langsame Aufspaltung zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl und konstanten Blutzuckerspiegel bei. Hungerattacken werden dadurch vermieden, man kann sich voll auf die Arbeit konzentrieren und entsprechende Leistung bringen. Eine weitere wichtige Komponente ist das Trinken, auf das nicht vergessen werden sollte – durchschnittlich 1,5-2 l pro Tag.

1. Frühstück

Nehmen Sie sich die Zeit für ein Frühstück – Ihr Körper wird es Ihnen danken. Betrachten Sie das Frühstück als Pufferzone zwischen Aufstehen und Arbeit. Gönnen Sie sich die Zeit des Aufwachens, Sammelns, trinken Sie etwas Warmes und essen Sie zumindest eine Kleinigkeit. Ideal wäre eine Kombination aus Getreide- und Milchprodukten sowie Obst. In der Nacht werden die letzten Reserven verbraucht, der Körper benötigt Nachschub, um leistungsfähig zu sein. Wenn nun die erste Mahlzeit erst das Mittagessen ist, wird man sich mit Heißhunger auf das Nächstbeste stürzen, das einem „über den Weg läuft“.

2. Zwischenmahlzeit

Nach ungefähr 4 Stunden erneut Hunger zu bekommen, ist normal. Sie dürfen daher gerne eine kleine Zwischenmahlzeit gg. 10/11 Uhr zu sich nehmen – vorzugsweise Obst, Joghurt oder ein paar Vollkornkekse (wenn Sie z.B. um 7.00 Uhr morgens frühstücken). Die Zeit bis zum Mittagessen ist damit gut überbrückt.

3. Mittagessen

Schlagen Sie nicht über die Stränge, bedenken Sie, dass Sie auch am Nachmittag leistungsfähig sein möchten bzw. müssen. Eine üppige Mahlzeit macht schläfrig und unkonzentriert. Fassen Sie daher in der Kantine oder auswärts eher Salat, Gemüse, Beilagen und Obst ins Auge; Diese sollten den Hauptteil Ihrer Mahlzeit bilden. Fleisch, Fisch und Wurst (besonders frittiert, paniert, herausgebacken, geräuchert) sollten entweder die Ausnahme sein oder den kleineren Anteil auf Ihrem Teller darstellen – je ca. 1/3 Gemüse, Beilage, Fleisch o.ä.

4. Zwischenmahlzeit

Idealer Jausensnack sind Obst, Studentenfutter, Müsli/Fruchtriegel, Vollkornkekse, Vollkornreiswaffeln. Diese Mahlzeit soll über ein allfälliges Leistungstief hinwegretten. Weitere gesündere Alternativen statt Kaffee & Kuchen wären Getränke wie Fruchtsäfte (verdünnt), Magerkakao, Molke und Trinkjoghurt. Oft ist der Körper damit durchaus zufriedengestellt. Und getrunken wird generell ohnehin eher zu wenig.

5. Abendessen

Keine Zeit fürs Abendessen, geschweige denn für den Einkauf davor?
Meist können Sie die Umstände nicht ändern – probieren Sie es mit Ihrer Einstellung!
Versuchen Sie folgendes: Betrachten Sie die Vorbereitungen für Ihr Abendessen als meditativen, entspannenden Vorgang. Beschäftigen Sie sich mit dem, was sie zubereiten und essen. Würzen Sie auf natürliche Weise mit frischen Kräutern und entdecken Sie die Welt der Gewürze – experimentieren Sie!

Achten Sie darauf, woraus Ihre Mahlzeit besteht und wie viel Sie davon essen. Lassen Sie den Tag Revue passieren und überlegen Sie, ob Sie abwechslungsreich gegessen haben. Wenn nicht, versuchen Sie allfällige Mankos am nächsten Tag auszugleichen.

Nehmen Sie sich die Zeit für Ihr Abendessen, kommen Sie zur Ruhe und genießen Sie!

Individuelle Ernährungsberatung und weitere Tipps für Ihre persönliche Arbeitssituation erhalten Sie bei Ariane Aliabadi, Diplom-Ernährungstrainerin.
www.gesundesgeniessen.at

Kontakt zu Ariane Aliabadi

Ernährung | erfrischend | anders
Ariane Aliabadi, Dipl.-Ernährungstrainerin
Tel. 0664-218 36 68
office@gesundesgeniessen.at
www.gesundesgeniessen.at

Pressefotos von veravsetecka.at Fotografie

Brigitte-Diät - Abnehmen mit dem Diät-Klassiker

Brigitte-Diät – Abnehmen mit dem Diät-Klassiker

18. August 2010 |  von Birgit  |  Diät  |  2 Kommentare  |  Share  | 

Die bekannte und weitverbreitete Brigitte-Diät existiert seit 1969 und zählt zu den Mischkostdiäten. Die Brigitte-Diät umfasst verschiedene Abnehm-Varianten und verdankt ihren Namen der deutschen Frauenzeitschrift Brigitte, die regelmäßig Diät-Rezepte veröffentlicht. Fettarme und sättigende Gerichte werden nach dem Baukastenprinzip kombiniert und stehen in Form von drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten, auf dem Tagesplan.

Brigitte-Diät im Überblick

Die Brigitte-Diät setzt auf kalorienreduzierte Mischkost, die ohne die üblichen „verbotenen Lebensmittel“ auskommt, welche unter diäterfahrene Personen, bestens bekannt sind. Alle Lebensmittel sind erlaubt, ganz nach dem Motto „die Menge macht´s“. Auch sportliche Betätigung, die den Gewichtsverlust positiv beeinflusst, ist ein fixer Bestandteil der Brigitte-Diät.

Seit 2008 sind Lebensmittel, welche eine geringe Energiedichte aufweisen, eine weitere Grundlage der neuen Brigitte-Diät. Bedeutet? Nicht allein die aufgenommene tägliche Kalorienmenge ist ausschlaggebend, um abzunehmen, sondern auch aus welchen Lebensmitteln sich die Kalorienmenge pro Tag zusammensetzt. Ernährt man sich von Lebensmitteln mit niedriger Energiedichte, kann man sich an größeren Portionen satt essen, ohne dabei zuzunehmen. So hält sich auch das Bedürfnis zwischendurch zu naschen in Grenzen. Folgende Angaben beachten werden:

  • Gesamtkalorienmenge eines Tages: zwischen 1.000 und 1.500 Kalorien
  • Höchstens 40 g Gramm Fett pro Tag

Frühstück, Mittag- oder Abendessen, individuelle Rezepte zum Nachkochen sucht und findet man am Besten in einem Brigitte-Diät-Buch; z. B von Amazon. Auch direkt in der Brigitte-Ausgabe oder auf der Website des Frauenmagazins, werden regelmäßig neue Rezepte veröffentlicht  Auch eigene Listen, welche Lebensmittel samt Energiedichteenthalten, sind im Internet zu finden. Die Ernährung innerhalb der Brigitte-Diät enthält ausreichend Eiweiß, Kohlehydrate und Fett, somit ist eine optimale Nährstoffversorgung gegeben.

Brigitte-Diät richtig angewendet

Bei der Brigitte-Diät ist es wichtig, dass man die vorgegebenen Mahlzeiten einhält, um Heißhunger zu vermeiden. Die Ernährung erfolgt nach dem Baukastenprinzip; Passende Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen, Snacks und Dessert, stehen in großer Vielfalt zur Verfügung. Somit ist man nicht gezwungen, Lebensmittel zu Essen, die vielleicht gar nicht schmecken.

Vorteile der Brigitte-Diät

Brigitte-Diät Kurzinfo

  • Alles erlaubt – die Menge machts
  • 3 geregelte Haupt- und 2 Zwischenmahlzeiten
  • Lebensmittel mit geringer Energiedichte

Die Brigitte-Diät erfreut sich nicht grundlos großer Beliebtheit. Daher folgende Vorteile:

  • Kein mühsames Zählen der Kalorien
  • Rezepte enthalten ausführliche Nährwertangaben
  • Abwechslungsreiche und gleichzeitig ausgewogene Ernährung
  • Schnelle Zubereitung
  • Alltagstaugliche Kost; nach Wunsch auch für die ganze Familie
  • Leicht erhältliche Zutaten
  • Portionsweise: Die meisten Rezepte basieren auf einer Zubereitung für eine Person
  • Verschiedene Varianten der Brigitte-Diät, ermöglichen eine saisonale Ernährung.

Die Rezepte der Brigitte-Diät können auch über einen längeren Zeitraum oder von Personen angewendet werden, welche die Ernährung umstellen möchten: Kocht man beispielsweise nur mittags oder abends nach einzelnen Rezepten der Brigitte-Diät, sorgt man nicht nur für gesunde Mahlzeiten, sondern reduziert auch die Gesamtkalorienmenge des Tages.

Nachteile der Brigitte-Diät

Leider ist die empfohlene Tageskalorienmenge (1.000 bis 1.500 Kalorien) relativ allgemein gehalten, und passt sich somit nicht an Größe, Alter und weitere Kriterien, einzelner Personen an. Da man aufgrund dieser niedrigen Energieaufnahme recht schnell abnimmt, könnte man unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Schreckgespenst aller Abnehmwilligen in Kontakt kommen: dem JoJo Effekt.

Schade ist auch, dass die Brigitte-Diät mittlerweile auch Fertiggerichte beinhaltet; So geht das Kochen zwar schneller aber es ist nicht zwingend gesund und manchmal sogar recht teuer. Da man nur nach Diätplan lebt, muss man sich nicht viel mit Nährwertangaben herumschlagen. Der Lerneffekt bleibt unter Umständen aus.

Ist Abnehmen mit der Brigitte-Diät das Richtige für mich?

Wer gerne kocht und dabei kein Problem hat sich starr an die vorgegebenen Rezepte zu halten, wird mit dem Diät-Programm der Brigitte-Diät zufrieden sein. Da man sich innerhalb der Brigitte-Diät ausgewogen und kalorienarm ernährt, verliert man durch zusätzliche Bewegung, schnell das eine oder andere Kilo. Weiters ist die Brigitte-Diät, laut dem Magazin Brigitte, von Ärzten und Ernährungsfachleuten anerkannt. Nach dem Ende der der Diät sollte man unbedingt darauf achten, dass man nicht in sein altes Ernährungsschema zurückfällt, da es sonst schnell zu dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt kommen kann. Im Großen und Ganzen bietet die Brigitte-Diät jedoch beinahe alles, was eine Gute Diät ausmacht.

Für alle Diätinteressierten haben wir eine Liste aller bekannten Diäten erstellt.