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Wie werde ich erfolgreich die Cellulite los?

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17. Juni 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Viele Menschen kennen diese Situation, noch mehr Leute hegen sogar regelrechte Aversionen gegen jenes Hautproblem: die Rede ist von der Cellulite.
Die Cellulite, welche allgemein als Orangenhaut bekannt ist, erscheint durch unliebsame Dellenbildung auf der Haut – hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und am Gesäß. Verursacht werden diese Dellen durch Formveränderungen im Unterhautfettgewebe, an der sich vermehrt Fettzellen einlagern. Entstehen zu viele Fettzellen, können diese von den im Fettgewebe befindlichen Kollagensträngen nicht mehr aufgefangen werden und schon bilden sich unschöne Wellen in der Haut. Da Männer eine andere Bindegewebsstruktur aufweisen und zudem meist mehr Muskel- als Fettgewebe besitzen, sind es eher die Frauen, die sich mit diesem Erscheinungsproblematik auseinandersetzen müssen. Durchschnittlich 80-90% aller Frauen leiden an mehr oder weniger Cellulitevorkommen an den betroffenen Hautstellen – und alle stellen sich dieselbe Frage: Was kann ich tun, um diese unschönen Dellen endlich los zu werden?

Gibt es Mittel gegen Cellulite?

Leider existiert bisher noch kein Wundermittel, mit dem sich die Cellulite von heute auf morgen wegschrubben, einreiben oder wegtrainieren lässt. Dennoch ist die Lage nicht komplett aussichtslos, denn es gibt durchaus Tipps und Tricks, mit denen man der Cellulite den Kampf ansagen kann.
Cellulitecremes gibt es wie Sand am Meer: Kostenfaktor ist je nach Anbieter unschiedlich, dennoch ist erwiesen, dass diese Cremes, Salben oder Gele, bestehend aus reichlich Vitamin A, Koffein und Glycolsäure, die Haut zwar positiv durchbluten und entwässern, den Cellulitedellen jedoch wenig anhaben können. Grund: durch die Cremes oder Gele wird lediglich die Hautoberfläche angesprochen, da sich die Cellulite jedoch wesentlich tiefer unter der Haut eingelagert hat, haben Cremes und Salben nur wenige Chancen. Ist nach einem längeren Zeitraum des Eincremes doch ein Erfolg zu verzeichnen, so handelt es sich in der Regel um ein kurzfristiges Resultat.

Einige Menschen schwören hingegen regelrecht auf Fettabsaugungen oder Cellulitewickel – aber sind diese Alternativen Erfolg versprechend?
Eher weniger: die Fettabsaugung sagt der Cellulite nicht dauerhaft auf Nimmerwiedersehen, da bei der Absaugung zwar das Fett, aber nicht die Kollagenstränge entfernt werden, die schließlich für die Dellenbildung verantwortlich sind. Massagen, Wickel oder Reizstromkuren sowie andere kosmetische Behandlungen sind zwar auch immer wieder beliebt, mildern die Cellulite an der Hautoberfläche jedoch nur kurzzeitig. Langanhaltende Effekte sucht man hier vergeblich, denn über kurz oder lang wird sich die Cellulite zurückmelden – soviel ist klar.

Gesunde Ernährung und Sport helfen gegen Cellulite

Eine ausgewogene Ernährung und aktive Sportbeteiligung sind die wahren Feinde der Cellulite. Experten sind sich bisweilen einig, dass der weibliche Östrogenspiegel, genetische Veranlagungen und auch der Lebensstil, also die Ernährung und die Lebensführung, maßgeblich für die Bildung von Cellulite sind.
Hilfreich gegen unästhetische Cellulitedellen ist eine gesunde, ausgewogene und vor allem ballaststoffreiche Ernährung, die von reichlich Obst, Gemüse und viel Trinken begleitet wird. Wer zusätzlich den Zigaretten und dem Alkohol entsagt, kann die Cellulite bestmöglich reduzieren.

Aber ohne Sport geht es leider nicht, denn von nichts kommt nichts. Eine gute Mischung aus Ausdauersport wie beispielsweise Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking regen den Stoffwechsel sowie die Fettverbrennung an, was somit eine Ansiedlung von Fettzellen an besagten Problemzonen der Frau nur schwer möglich macht. In Kombination mit etwas Geduld, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz kann dem größten Teil der Cellulite Adieu gesagt werden.

Training gegen Hüftspeck

Training gegen Hüftspeck

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26. Mai 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Fast jeder kennt sie und fast jeder möchte sie auch um jeden Preis loswerden: den Hüftspeck. In der Regel verteilen sich die Fettpölsterchen am gesamten Körper recht regelmäßig, dennoch lagert sich gerade im Bereich der Hüften immer wieder gern der so genannte Hüftspeck an. Besonders für Frauen ist dieses Erscheinungsbild ein wahrer Dorn im Auge, weil der Hüftspeck nicht nur hartnäckig, sondern auch schwierig abzutrainieren ist. Vom rein biologischen Standpunkt gesehen sind diese Fettpölsterchen ein Energiespeicher, den unserer Körper schon vor Jahrtausenden zum Zwecke der erhöhten Überlebenschance erstellte.

Heutzutage will niemand etwas von evolutionären Fachsimpeleien hören und möglichst schnell dem Hüftspeck an den Kragen. Die meisten übergewichtigen Menschen werden dieses Problem nur allzu gut kennen: man nimmt ab, allerdings nur an den falschen Stellen – der Hüftspeck aber bleibt. Dafür muss es doch eine Lösung geben. Gibt es auch: die folgende 3-Schritt-Anleitung ist hierfür geradezu ideal.

1. Gezieltes Training gegen Hüftspeck

Ganz offensichtlich kann man den Speck in erster Linie durch Sport bestechen. Besonders wirksam haben sich die klassischen Crunches oder Sit-ups bewährt. Beide Übungen beanspruchen den Rectus Abdominis[1] sowie die seitlichen Bauchmuskeln. Doch leider sind diese Übungen noch nicht ausreichend, um dem Hüftspeck endgültig den Gar auszumachen. Der Obliyuus Externus[2] und auch der Obliyuus Internus[3] müssen beansprucht werden. Dennoch sollten die Übungen mit einer gewissen Vorsicht vollzogen werden: vermeiden Sie zu schnelle, ruckartige Bewegungen und halten Sie sich an die Übungsanweisungen, nur so können Rückenbeschwerden und Verzerrungen gemieden werden.

Für die seitlichen Crunches legt man sich mittig mit dem Rücken auf einen Gymnastikball. Achten Sie darauf, dass Sie mit den Füßen einen stabilen Stand haben! Nun wird der Bauch angespannt, der Beckenboden nach unten gedrückt und die Arme vor der Brust verschränkt: in dieser Positur richten Sie sich jeweils seitlich auf und lassen somit die Bauchmuskeln verstärkt arbeiten, so dass der Hüftspeck bald keine Chance mehr haben wird.

Auch die Seit-Dreh-Übung mit einem Ball hat sich als sehr nützlich erwiesen: hierfür wird ein Ball in beide Hände genommen und über den Kopf ausgestreckt. Während der Bauch angespannt und der Rücken gerade gehalten wird, begibt man sich nun in die Hocke und zieht dabei die Arme mitsamt dem Ball jeweils auf eine Seite. Hier auch wieder die Devise: die Übung langsam und kontrolliert durchführen!

2. Dauerhaftes Training gegen die Problemzone

Doch das Trainieren der seitlichen Bauchmuskeln allein führt nicht dauerhaft zur Abnahme des Hüftspecks. Ein intensives Sportangebot durch Nordic Walken, Skaten, Joggen, Radfahren oder Schwimmen bringt die Pfunde so richtig zum Purzeln. Wichtig ist hierbei nicht die Geschwindigkeit, in die der Sport betrieben wird, sondern die Ausdauer, die man für das Training mitbringt. Besonders gut ist auch der Crosstrainer, da hier ähnlich wie der Stockeinsatz beim Nordic Walken leichte seitliche Drehungen des Oberkörpers gefördert werden, die den Hüftspeck angreifen.

3. Richtige Ernährung

Dennoch reicht der Sport nicht aus, um den Feind in die Flucht zu schlagen. Die richtige Ernährung trägt einiges dazu bei, dass sich die Fettschichten an den Hüften in Wohlgefallen auflösen. Mageres Eiweiß wie Geflügel, Fisch und Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse sowie reichlich Vollkornprodukte sind sehr wichtig für einen ausgewogenen und gesunden Speiseplan. Für die maßgebliche Zubereitung der Gerichte eignen sich besonders gut Lein- oder Rapsöle, welche reichlich Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren enthalten.

Verzichten Sie auf Alkohol und nehmen Sie Süßigkeiten nur noch in Maßen zu sich. Für eine gesunde Lebensweise mit gleichzeitigem Fettverlust werden sich diese Maßnahmen hervorragend bewähren.


[1] Gerader Bauchmuskel

[2] Äußerer, schräger Bauchmuskel

[3] Innerer, schräger Bauchmuskel