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Diätprodukte – eine Hilfe für gesundes Abnehmen?

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7. April 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Lightprodukte gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle: ob zuckerfreie Limonaden, kalorienreduzierte Salatdressings, Light-Käse und – Wurst, Diätmarmelade oder zuckerfreies Eis – die Auswahl an Diätprodukten im Supermarkt sind vielfältig und bieten in nahezu jeder Ernährungssparte mehrere Produkte an. Ob diese Lebensmittel in fettreduzierter Variante allerdings den Abnehmprozess unterstützen bleibt eher fragwürdig. Wer sich für Lightartikel interessiert, ist gut beraten sich vor dem Kauf die Nährwerttabellen anzuschauen und gegebenenfalls die Kalorienwerte mit „normalen“ Nahrungsmitteln zu vergleichen.
Viele Begriffe wie „light“, „kalorienreduziert“, „zero“ und „fettfrei“ begegnen uns während des täglichen Einkaufes mehrmals und hinterlassen wahrlich ein Chaos im Kopf des Verbrauchers. Es werden immer neuere und spektakuläre Namen für Diätprodukte ins Leben gerufen – aber ist zwischen dem Begriff „light“ und „zero“ ein Unterschied, wenn doch in beiden Produkten kein Zucker enthalten ist?

„Light“ war einst nicht klar definierbar und konnte variabel eingesetzt werden, so dass ein Artikel mit dem Aufdruck „light“ weniger Zucker, Fett, Kohlensäure oder Alkohol enthielt. Damit der Verbraucher in Zukunft nicht mehr durch den Irrgarten der Diätprodukte schleichen musste, wurde laut neuerer Verordnungen festgesetzt, dass Hersteller von Diätprodukten immer angeben müssen, was genau am Produkt selbst reduziert wurde.
Laut aktueller Studien bedient sich jeder vierter Käufer regelmäßig den Diätprodukten. In der Tat sind diese Lebensmittel und Getränke in der heutigen Zeit, in der Gesundheit, Aussehen und Abnehmen wichtige Faktoren für den Menschen sind, nicht mehr weg zu denken. Dennoch bedeutet die Bezeichnung „light“ nicht zwangsläufig, dass es sich um ein kalorienarmes Produkt handelt. Daher ist es notwendig, dass sich der Verbraucher mit der Nährwerttabelle auseinandersetzt. Als Ersatz für fehlende Süße werden dem Produkt anstelle von Zucker nun Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe hinzugefügt.

Dennoch ist „light“ nicht die einzige Bezeichnung, die ein Produkt „leichter“ machen soll. Häufig lesen wir auf Lebensmitteln wie Kaugummis oder Limonaden auch den Begriff „zuckerfrei“. Ob ein Getränk oder eine Süßigkeit wirklich „zuckerfrei“ ist, lässt sich wieder am Nährwert feststellen: bezeichnete Nahrungsmittel dürfen maximal einen Zuckerwert von 0,5g pro 100 Gramm aufweisen. In der Regel enthalten diese Diätprodukte keinen reinen Kristallzucker, dafür allerdings häufig Zuckeraustauschstoffe, welche allerdings nicht kalorienfrei sind. Um hier also nicht in eine Fettfalle zu tappen, ist die Nährwerttabelle des entsprechenden Produktes immer zu kontrollieren.
Der Begriffsdschungel geht aber noch weiter: was ist mit dem Artikelzusatz „fettarm“? Häufig lesen wir auf Käsesorten oder Milchprodukten „fettarm“. Früher galt diese Bezeichnung in den meisten Fällen der „fettarmen“ Milch, welche maximal 1,8% Fett enthalten durfte. Heutzutage ist jedoch festgelegt, dass Diätprodukte mit der Bezeichnung „fettarm“ gewisse Standards beachten müssen: feste Nahrungsmittel dürfen nicht mehr als 3g Fett pro 100g enthalten, bei flüssigen Produkten liegt hier die Grenze bei maximal 1,5g Fett pro 100ml.

Neben den Begriffen „light“, „kalorienarm“, “wellness” und „fettfrei“ hat sich nun allerdings ein weiterer Zusatz in die Diätproduktesparte gesellt, der ebenso für Verwirrung sorgt: „zero“. Warum „zero“, wenn es doch schon „light“ gibt?
Die Meinungen in Sachen Geschmack und Marketingstrategie gehen hier stark auseinander. Laut dem Werbeslogan einer bekannten Limonadenfirma: „Echter Geschmack und zero Zucker!“ enthält dieses Produkt nun wirklich keinen Zucker – aber das tut das Light-Produkt der gleichen Marke angeblich auch nicht. Was ist nun richtig und vor allem, was ist ein wahres Diätprodukt?

Das Produkt mit der Kennzeichnung „zero“ soll mehrerer Belege bei den männlichen Herrschaften mehr Anklang finden, die Variante mit dem Zusatz „light“ ist eher für die weibliche Bevölkerung zugedacht. Hier handelt es sich tatsächlich um ein Produkt, dass mit der Zugabe „zero“ auf dem Produkt eindeutig die jüngere, männliche Zielgruppe ansprechen soll. Durch das Diätprodukt „zero“ ist hier anstatt Zucker dem Getränk ein Süßstoff ersetzt worden, der ebenso wenig Kalorien wie das Light-Produkt enthält, dennoch den Geschmack der zuckerhaltigen Variante entsprechen soll. Ob dies auch wirklich den Tatsachen entspricht, findet der Verbraucher im Selbsttest heraus. Wenige Kalorien enthalten sowohl das Light- als auch das Zeroprodukt.

Fakt ist jedoch, dass die „Light“-Welle auch weiterhin für viel Anklang sorgen wird. Doch wo „light“ oder „kalorienarm“ drauf steht, muss nicht zwangsläufig die Wahrheit eines „leichten“ Produktes bestehen. Ein Light-Produkt mag vielleicht wenig Kalorien haben, dafür eventuell im Geschmack leiden und ein Diätprodukt mit der Aufschrift „kalorienarm“ ist wohl mit wenigen Kalorien versehen, weißt dennoch viel Fett oder Kohlenhydrate auf.
Daher ist es für den ernährungsbewussten Kunden wichtig, sich von trügerischen Zusatzbezeichnungen nicht in die Irre führen zu lassen und sich durch Nährwerttabellen selbst zu überzeugen.

Übergewicht – sind Diäten sinnlos?

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1. April 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Als hätten wir es nicht geahnt: Menschen, die zu Übergewicht neigen sind nur bedingt Schuld an ihrem Leid, denn die Veranlagung zum Übergewicht selbst ist in unseren Genen verwurzelt. Doch ist das jetzt ein Grund sich gehen zu lassen und den Diäten auf ewig Lebewohl zu sagen?

Trotz strenger Diätpläne, straffer Sporteinheiten und hoher Disziplin schaffen viele Menschen es nur schwerlich an ihr Traumgewicht zu gelangen oder geben nach einer gewissen Zeit wankelmütig auf. Dies ist leider ein Bestandteil unseres Lebens, dass einige Menschen mit Leichtigkeit ihr Gewicht halten können und wiederum andere nur ein Stückchen Torte schief angucken brauchen und gleich mehrere Pfunde zulegen. Dieses Schicksal ist auf das menschliche Erbgut zurückzuführen, welches dennoch einen guten Vorteil hat: Menschen, die ohne großen Aufwand effektiv Fett speichern, pflanzen sich dafür überdurchschnittlich gut fort, geben allerdings die Erbinformationen zum Übergewicht auch wieder an ihre Nachkommen weiter.
Für unseren Organismus ist die Nahrungsaufnahme ein lebenswichtiger Faktor, bei dem jede Kalorie verwendet wird. Vom biologischen Standpunkt aus erlangen wir lediglich dann Sättigungsgefühle, um Pausen für eine Nahrungsaufnahme einzulegen, damit der Magen-Darm-Trakt auch Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe optimal verwerten kann. Durch diese Methode spart der gesamte Körper die verspeisten Nährstoffe auf, obwohl es sich gerade die Bevölkerung in den Industrieländern leisten können auf die einen oder anderen Kalorieneinheiten zu verzichten.
Für übergewichtige Menschen, die sich mit zahlreichen Diäten rumschlagen mussten und sich täglich für Sport und Bewegung begeistern, sind diese Erklärungen verständlicherweise nur ein schwacher Trost. Dennoch gibt es ein paar Tricks, wie man Fettfallen geschickt umgehen kann.

Der Hunger ist ein Signal des Körpers, der in bestimmten Situationen auftritt, allerdings nicht immer gestillt werden muss – diese Signale sind besonders für übergewichtige Menschen schwer zu unterdrücken. Mehrere Studien fanden heraus, dass übergewichtige Menschen täglich Nahrung um die 1100 bis 1200 Gramm zu sich nehmen. Ernährungsexperten empfehlen hier, sich speziell auf die Energiedichte der einzelnen Lebensmittel zu orientieren. Dies bedeutet: je mehr Ballaststoffe und Wasser die Nahrungsmittel aufweisen desto mehr verhilft man seinem Körper sich gesund, abwechslungsreich und leichter zu ernähren. Ebenso spielt die Menge der Mahlzeiten eine enorme Rolle: Studien bewiesen jüngst, dass Personen, die eine größere Portion vorgesetzt bekamen auch in größeren Mengen aßen.
Der Anblick eines stattlichen Steaks und eines verführerischen Stücks Schokolade spricht allerdings eine andere Sprache: hat man erst den Duft dieser leckeren Speisen vernommen, so möchte der Mensch auch am liebsten sofort reinbeißen. Im Grunde reicht bei den meisten Menschen eine Nahrungsmenge von 300-400 Milliliter aus, um ein Sättigungsgefühl zu erzeugen. Daher ist es wichtig, sich für das Essen Zeit zu nehmen und sich das Essen bewusst zu machen – andernfalls kann das Sättigungsgefühl zum Beispiel durch Fernsehgucken oder Telefonieren beim Essen nicht wahrgenommen werden und der Mensch isst weiter.

Auch das Trinken spielt bei der Ernährung eine wichtige Rolle – die meisten Menschen trinken über den Tag verteilt zuwenig. Mineralwasser, ungesüßte Tee und zur Abwechslung Saftschorlen bieten sich idealerweise an und sind ein guter Austausch gegen zuckerreiche Softdrinks, Kaffee und alkoholischen Getränken. 2-3 Liter Wasser oder Tee sind eine optimale Grundlage für den Tag.
Auf Sport, Bewegung und leichte Trainingseinheiten wie Walking sollte trotz der wissenschaftlichen Belege dennoch nicht verzichtet werden: die Bewegung ist gut für den Körper, lässt den Stoffwechsel in Wallung geraten und wirkt sich zudem positiv auf das Immunsystem aus.