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Gesundheitstipps die man sich aus dem asiatischen Raum abschauen sollte

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23. März 2009 |  von Andreas  |  Gesundheit  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Alles, was Spaß macht, hält jung.

Curd Jürgens

Sicherlich haben Sie schon Geschichten über 100-jährige Asiaten gehört, die sich immer noch mit der Vitalität eines Twens durch das Leben bewegen. Man beginnt sich zu fragen, was es denn mit dem östlichen Lebensstil auf sich hat, dass es so ein wahrhaftiger Jungbrunnen ist. Ist es das Wasser? Das Klima? Die Gene?

Naja Gene haben sehr wohl damit zu tun. Aus irgendwelchen Gründen, sind Asiaten genetisch besser dafür ausgestattet sehr alt zu werden. Ihre Zellen beinhalten eine Art altersverzögernde Komponenten.

Aber es gibt gute Neuigkeiten: Man muss sich nicht asiatische DNA spritzen um ein langes und gesundes Leben führen zu können. Gene sind nur ein Teil der Gleichung. Der andere Teil besteht aus dem Lebensstil, der Ernährung und der eigenen Medizin (welche jedoch immer noch untersucht wird!). Das alles zusammen bewirkt, dass man dem Körper eine gute Substanz gibt, um über 100 Jahre zu werden, und noch dazu fit und gesund.

Asiaten betreiben Aktivitäten, die den Körper und den Geist in einer erstklassigen Kondition halten. Hier ein paar gängige Beispiele des östlichen Lebensstils, die stärken und den Stress reduzieren.

1. Meditation
Eine der Hauptstützen der östlichen Spiritualität wird im Westen oft verschrieben, wenn Arzneimittel nicht mehr helfen. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Von zu hohem Blutdruck bis zu Angstgefühlen kann das Trainieren des Geists dazu führen, dass Leben mit seinen Hindernissen besser zu meistern.

2. Yoga
Die regelrechte Explosion dieser indischen Lehre in der Neuen Welt sollten die Effizienz schon genug bezeugen. Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden, chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen und bei zu hohen Cholesterinwerten. Außerdem verbessert es die Beweglichkeit, die Ausdauer und hebt die Stimmung und das Selbstbewusstsein.

3. Kampfsportarten
Ein sehr beliebter Import vom Fernen Osten sind Kampfsportarten. Diese werden speziell älteren Personen empfohlen, da es ein sehr effektives Training ist und das altern verlangsamt. Diejenigen, die Kampfsportaten ausüben, haben weniger Körperfett, sind stärker und ausgeglichener und haben meistens eine sehr gute Kondition. Weiters stärkt es das Selbstbewusstsein und verbessert die gesamte Stimmung.

4. Werte der Familie
Hier im Westen werden ältere Leute leider oft als unwichtig gesehen und sie werden ins Altersheim abgeschoben. Im Gegensatz zu Asien, wo ältere Menschen respektiert werden und sehr angesehen sind. Sie sind wichtige Personen in den Familien, werden bei allen Themen, sei es von der Kindererziehung bis zu Landwirtschaftstechniken, um Rat gefragt. Viele Asiaten arbeiten auch noch im hohen Alter sehr gut, da sie einen hohen Level an Vitalität konstant halten können. Das gibt ihnen einen Zweck in der Gemeinschaft, der sie im Gegenzug stark und agil für die kommenden Jahre macht.

5. Wenig Alkohol
Asiaten vermeiden die meisten selbst zerstörerischen Angewohnheiten, wie zum Beispiel zuviel Alkohol trinken. Asien hat zwar sehr wohl seine feurigen Spirituosen, die viele Leute täglich genießen, aber wir sprechen hier von einem Glas, Maximum. Dieser mäßige Konsum ist laut Studien förderlich.

6. Es leicht nehmen
Zen lehrt seinen Gläubigern einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn man in einer Krise steckt. Wir lesen Bücher darüber, aber in Asien ist das schon von Geburt an vorprogrammiert. Diese leichte, positive Einstellung ist eine der besten Waffen gegen Stress, somit der ultimative Gesundheitstipp.

In der asiatischen Küche gibt es ein riesengroßes Angebot von leckeren und gesunden Lebensmitteln, hier mal die wichtigsten zusammengefasst:

1. Frisches Gemüse
Es gibt einen Grund warum man 5 Portionen Obst oder Gemüse pro Tag essen soll, da hier meist die Nährstoffe vertreten sind, die unser Körper braucht.
In unserer Welt wo Fastfood regiert, gehen viele Nährstoffe in der Verarbeitung verloren, wobei in Asien die Gerichte voll an frischem Gemüse sind.

2. Grüner oder schwarzer Tee
Die Teepflanze wird seit mehreren 1000 Jahren in China angebaut. In der Ming Dynastie wurde begonnen, den Tee ohne Pulverisierung mit heißem Wasser aufzubrühen – die heutige immer noch gültige Form der Zubereitung.
Tee wird sehr viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, wie zum Beispiel die Verminderung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, oder Zahnkaries. Außerdem besteht schon seit Jahren die Vermutung, dass auch Krebserkrankungen vermindert werden.

3. Soja
Eine sehr beliebte Protein liefernde Quelle für Vegetarier. Soja ist in vielen Formen erhältlich: zum Beispiel als Tofu, Sauce, Miso (sehr beliebt in Japanischen Suppen) oder Milch. Soja reduziert Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und wird mit der niedrigen Brustkrebserkrankungsrate in ostasiatischen Ländern in Verbindung gebracht.

4. Ingwer
Vor allem Süd- und Ostasien wird Ingwer als Gewürz und Heilmittel verwendet. Zu Beginn der Neuzeit war Ingwer meist das einzige verfügbare scharfe Gewürz, erst später wurde die Chilischote aus Amerika eingeführt!
Ingwer hat eine antibakterielle Wirkung, hilft sehr gut bei Husten, fördert die Durchblutung, steigert die Gallensaft Produktion und gilt auch als Aphrodisiakum.

5. Fisch
Berüchtigt für das Leerfischen der Gewässer, erhalten die Japaner für ihre Vorliebe für Fisch sehr viele Vorteile. Einige Fische (wie zum Beispiel der Lachs) sind reich an Omega-3-Fettsäuren und können dadurch Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen.

6. Kleinere Portionen
Sudien belegen, dass wenn man nur die Hälfte oder ¾ der empfohlenen 2100 Kalorien verspeist, steigert das die Gesundheit und beugt natürlich vor, dass man sich nicht so vollstopft.

Immer mehr Menschen versuchen Hilfe in der asiatischen Heilkunst zu finden, da sie oft natürliche Alternativen zu unseren Medikamenten darstellen. Hier eine Auswahl:

1. Den Körper als Gesamtes zu betrachten
Hier im Westen kuriert man immer zuerst mal da, wo es weh tut, wobei die Asiaten den Körper als ein Gesamtes sehen, wo es sehr viele komplexe Wechselbeziehungen gibt. Wenn man zum Beispiel einen Hautausschlag hat, kann es auch sein, dass man mit der Leber ein Problem hat und nicht nur die Haut behandelt werden muss. Der Befund wird aufgrund der Zunge gemacht (Zungendiagnose).

2. Man braucht Qi für gute Gesundheit
Der Begriff Qi wird im Westen gerne mit ‚Energie’ übersetzt, was nur teilweise korrekt ist. Es soll viel eher heißen, dass die Mechanismen des Lebens funktionieren.
In der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) geht man davon aus, dass der menschliche Körper im Inneren Funktionskreise aufweist, die mit einem Energiefluss korrespondieren. Die Bahnen des Energieflusses nennt man auch Meridiane. Krankheit entsteht bei der Unterbrechung dieses harmonischen Flusses.

3. Akupunktur
Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin und wurde erstmals schriftlich durch den chinesischen Historiker Sima Qian im 2. Jahrhundert vor Christus erwähnt. Hier werden 361 Akupunkturpunkte angenommen, die auf den Meridianen angeordnet sind. Durch das Einstechen der Nadeln soll der Fluss des Qi beeinflusst werden. Diese Methode ist bei einigen Beschwerden hilfreich wie zum Beispiel: Schlafstörungen, chronischen Magengeschwüren oder neurologischen Störungen etc.

4. Tuina
Auch Tuina-Massage genannt, ist eine manuelle Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin. Man muss sich das aus einer Mischung von Chiropraktik, Akupressur und verschiedenen Massagetechniken vorstellen. Auch hier sollen Blockaden der Meridiane gelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst werden. Anwendung findet dies zum Beispiel bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, Asthma, Migräne oder gynäkologischen Erkrankungen.

5. Chinesische Kräutermedizin
Hier werden Arzneimittel aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Stoffen verwendet. Diese Arznei wird für den Patienten individuell zusammengestellt und in Form von Tee – genauer gesagt als Dekokt (Suppe) – oder als Granulat verabreicht.

Einige Techniken und Verfahren sind vielleicht umstritten (speziell im medizinischen Bereich), aber man muß offen für neues bleiben, und wenn man dadurch auch noch ein gesünderes, zufriedeneres und auch längeres Leben genießen kann, warum also nicht mal ausprobieren?

Volumetrics – Essen nach Volumen

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17. März 2009 |  von pearly  |  Diät  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Neue Diäten sprießen täglich wie Pilze aus dem Boden – kein Wunder, dass der eine oder andere dann schnell mal den Überblick verliert. Liest man sich allerdings bei vielen Diäten knapp und kurz durch, erkennt man bald, dass eine Vielzahl von den so genannten „Schlank-Macher-Phänomen“ ein klarer Abklatsch von schon längst da gewesenen Ernährungsstrategien sind. Hin und wieder kommt es dann auch vor, dass etwas vollkommen Neues auf dem Markt der Diätenwunder erscheint: wie zum Beispiel die Trend-Diät Volumetrics. Angeblich sollen hier der Jojo-Effekt geschickt ausgetrickst und einseitigen Hungerkuren der Kampf angesagt werden. Lassen wir uns doch mal überraschen und schauen uns diese trendige Diät genauer an.

Die neue Diät Volumetrics stammt aus den USA und verspricht ein zuverlässiges Purzeln der Pfunde, ohne ein lästiges Hungergefühl zu verspüren oder andere unangenehmen Nebenwirkungen einer Ernährungsumstellung zu durchleben. Und wie sieht die Diät aus? Der Name Volumetrics erzählt uns schon fast alles. Volumetrics leitet sich ab von dem griechischen Wort „Volumetrie“ und steht für das Messen von Rauminhalten. Laut Experten basiert diese Diät auf den neuesten, wissenschaftlichen Untersuchungen, deren Erkenntnisse für den Menschen und die damit verbundene Ernährung vollkommen neu sein sollen. Angeblich darf der Mensch soviel von einer bestimmten Nahrungseinheit zu sich nehmen, bis er sich schließlich satt fühlt – und dass ohne die lästigen Berechnungen von Kalorientabellen.
Wer sich für die Diätvariante Volumetrics entschieden hat, nimmt also viele Lebensmittel mit viel Volumen zu sich. Am besten eigenen sich hierfür frisches Obst – Beispiel: 15 Weintrauben enthalten ungefähr 70 kcal, allerdings haben ungefähr 7 Rosinen den gleichen Nährwertgehalt. Fazit: frisches Obst enthält mehr Wasser, dies führt zu mehr Volumen, ergo: wir werden schneller satt. Neben der Aufnahme von knackfrischem Obst zählt auch die vermehrte Aufnahme von taufrischem Gemüse oder wasserhaltigen Suppen oder Eintöpfen. Auch die Ballaststoffe spielen bei Volumetrics eine große Rolle. Diese quellen nämlich im Darm auf, verstärken das Sättigungsgefühl und liefern aufgrund ihrer unverdaulichen Bestandteile keine Kalorien. Doch auch der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verkennen: Ballaststoffe fördern die Darmbewegungen und helfen unserer Verdauung auf die Sprünge, verbessern die Cholesterinwerte und hemmen Entzündungen. Diese wahrhaftigen Allrounder gehören somit täglich auf den Speiseplan und sind für die Volumetrics – Diät unerlässlich.
Doch Obst und Gemüse nebst Ballaststoffen können doch nicht der einzige Bestandteil der Volumetrics – Diät sein. Was darf man noch essen?

Ob sich ein Lebensmittel zum Abnehmen nach Volumetrics eignet oder nicht, wird durch den Volumetrics – Wert ermittelt. Dieser Wert wird durch ein Maß für die Energiedichte berechnet. Besonders prädestiniert für Volumetrics sind grüner Salat, entrahmter Joghurt, Tomatensuppe, Erdbeeren und Hähnchenbrust. Aber es gibt scheinbar auch Volumen-Fallen. Cashewnüsse, Kartoffelchips, Schokoriegel, Butter und Salami zählen nicht zu den voluminösen Verzehrempfehlungen und sollten gemieden werden. Entscheidend für die einzelnen Werte ist schlussendlich die gesamte Energiedichte einer Mahlzeit. Hierbei ist natürlich die unterschiedliche Zusammensetzung der Lebensmittel zu beachten: Fett hat eine Energiedichte von 9 kcal/g, Alkohol liegt bei 7 kcal/g und Eiweiß sowie Kohlenhydrate weisen ungefähr 4 kcal/g auf.
Dazu sollte natürlich reichlich Wasser getrunken werden – das ist zwar kein neues Geheimnis, allerdings liefert Volumetrics neue Erkenntnisse zum Thema „reichlich Wasser trinken“. Laut Studien wurde beobachtet, dass der Energieumsatz bei Frauen sowohl auch bei Männer um mehr als 30% ansteigt, wenn vor der Mahlzeit ein halber Liter Wasser getrunken wird. Allerdings gelten diese Erkenntnisse nur für kohlensäureloses Wasser, welches eine Raumtemperatur aufweist. Insgesamt sollten mindestens zwei Liter Wasser pro Tag getrunken werden.

Weiterhin soll nach Volumetrics auf das Körpergefühl geachtet werden. Zusätzlich sind das ausreichende Trinken, bewusstes Essen, die ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Zuckerbomben wichtig und sollte ein wichtiger Aspekt während der Volumetrics – Diät sein.
Wer sich nun fit für eine Diät nach Volumetrics fühlt, findet im Handel entsprechende Lektüre.