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Radfahren – gesund und klimafreundlich

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9. August 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Durchschnittlich gesehen besitzt mindestens jeder Bundesbürger ein eigenes Fahrrad. Doch benutzen tun es nur die Wenigstens. Anstatt lieber einmal öfters den Auto in der Garage stehen zu lassen, verstaubt eher das Drahtgestell im Schuppen. Dabei wäre das Gegenteil für Körper und Seele sowie für die Umwelt bedeutend besserer. Laut medizinischen Studien gibt es neben dem Radfahren kaum eine andere alternative Sportart, die gelenkschonender wäre. Da beim Radfahren das meiste Gewicht auf dem Sattel ruht, werden Gelenke und Knochen nicht belastet. Wer außerdem regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, tut sowohl seinem Kreislauf als auch dem Stoffwechsel einen Gefallen, baut nebenbei auch noch Übergewicht ab und tut seinem Cholesterinspiegel noch was Gutes. Und dabei muss man nicht mal stundenlang fahren, um in Form zu kommen: bereits eine halbe Stunde zwei Mal die Woche reichen aus, um das Herz zu kräftigen und für ein allgemeines Wohlbefinden zu sorgen. Das Schlagvolumen des Herzens wird erhöht, die Pumpleistung verringert und der Blutdruck gesenkt. Dies hat zur Folge, dass ein Herzinfarktrisiko um bis zu 50% gesenkt werden kann – ein Sport, der sich also auch auszahlt. Zudem können durch diesen leichten Sport auch andere Probleme, wie zum Beispiel leidige Rückenschmerzen behoben werden. Die bessere Sitzhaltung auf dem Fahrrad sowie die gleich bleibenden, fließenden Bewegungen sorgen für einen sanften Muskelaufbau. So werden zum Beispiel auch die Bandscheiben in Schuss gehalten.

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Selbst für diejenigen, die Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System plagen, ist der Radsport geeignet. Allerdings sollte vor einer Radtour der Arzt aufgesucht werden, da dieser noch besondere Tipps und Ratschläge parat hält. Wer dagegen eher unsportlich ist oder schon seit längerem keiner Sportart mehr gefrönt hat, sollte es lieber mit der ersten Radrunde langsamer angehen, um Muskelverspannungen oder Zerrungen aus dem Wege zu gehen.

Aber nicht nur für das persönliche, körperliche Wohl spielt das Radfahren eine gewichtige Rolle. Auf für unser Erdklima ist der umweltfreundliche Sport besonders gut. Wer hin und wieder mal das Auto stehen lässt oder auf eine Bahnfahrt verzichtet und lieber mit dem Rad unterwegs ist, tut eine Menge für unsere Erde: denn bereits 20km, die wir beispielsweise mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit befahren – mit einem Wagen, der durchschnittlich 10 Liter pro 100 Kilometern verbraucht – sparen wir ca. 800 Kilogramm CO² pro Jahr. Was hier nicht auf Anhieb besonders viel klingt, sollte auf die gesamte Menschheit bezogen werden. Nicht ein Mensch allein kann unsere Erde retten, nur durch die Zusammenarbeit durch uns alle kann eine Klimakatastrophe verlangsamt werden. Sind diese Gründe noch nicht Anlass genug zum Umdenken???

Wissenschaftler haben bereits bestätigt, dass das Klima auf unserer Erde nachhaltig geschädigt ist. Dies beweisen unter anderem die Dürreperioden, zerstörerische Wirbelwinde oder katastrophale Regengüsse. Wenn wir Menschen diese Hilfeschreie unserer Welt weiter ignorieren, werden sich folgende Schäden weiter ausbreiten: bis zum Jahr 2100 wird sich das Klima um 1-3 Grad erwärmen, was zur Folge haben wird, dass die Polarkappen schneller schmelzen und diesen den Meeresspiegel um 15 – 90 cm ansteigen lassen wird. Dies hat wiederum den Grund, warum einige Gebiete unserer Erde überflutet werden würden, welches Tiersterben oder Nahrungsmangel auch mit sich ziehen würde. Egal, wie der Mensch es dreht oder wendet, nur ein besseres und bewusstes Leben miteinander und mit der Erde lässt eine Klimakatastrophe zwar nicht mehr verhindern, aber dennoch verlangsamen.
Deshalb sollte hin und wieder das gute Fahrrad genutzt werden und der Gesundheit sowie der Umwelt geholfen werden.

Das Problem mit dem vielen Sitzen

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30. Juli 2008 |  von Andreas  |  Abnehmen, Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Für Büroangestellte und Personen in führenden Positionen ist es reiner Alltag und gehört zu ihrem Job dazu: Arbeiten im Sitzen. Von viele Menschen wird diese Arbeit belächelt, man arbeite ja nicht körperlich und würde quasi fürs Nichts-Tun bezahlt. Was viele jedoch nicht wissen: das Arbeiten im Büro und auch das dauernde Sitzen vor dem PC ist meist genauso anstrengend wie der Alltag eines schwitzenden Bauarbeiters. Der einzige Unterschied: der Bauherr muss mit den Muskeln arbeiten, Büroangestellte nutzen viel mehr ihren Kopf und müssen zu hundert Prozent leistungsfähig bleiben. Dazu kommt noch erschwerend hinzu, dass die körperlich Haltung durch unkorrektes Sitzen oder falsche Büromobiliar psychisch und physisch belastet. Nicht selten klagen Angestellte über Rücken- und Gelenkschmerzen, weil die Wirbelsäule durch schiefes oder gekrümmtes Sitzen geschädigt wird. Wenn die Arbeit durch das nicht Vorhandensein eines ergonomischen Arbeitsplatz leidet, hat der Arbeitsgeber allerdings schlechte Karten. Durch diese Berufskrankheit entstehen jährlich mehrere Millionen Euro Ausfallgelder, da die Büroangestellten wegen der Schmerzen entsprechend häufig krank sind.

Das Problem mit dem vielen Sitzen

Jeder. 2 Arbeitnehmer ist heutzutage bereits im Büro tätig, da die Zukunft aus PC-Arbeit, Bürotätigkeiten und Managementarbeiten besteht und umgerüstet wird. Selbst Schüler leiden heutzutage aufgrund schlechter Möbelausstattung und falschem Sitzverhalten in Schulen an Rückenschmerzen. Auch Auto- und LKW-Fahrer haben nur selten Gelegenheit sich ihre Beine zu vertreten. Was kann man nun an seinem Sitzverhalten ändern und somit die lästigen Rückenschmerzen verhindern?
In erster Linie spielt die Arbeitsumgebung eine besondere Rolle für krankheitsfreies Arbeiten. Falsche Büro- oder Schulmöbel können dazu beitragen, dass Wirbelsäule und Muskeln in kürzester Zeit ihren Dienst versagen. Richtig eingestellte Stühle und Tische können unangenehme Schmerzen verhindern und ein angenehmeres Arbeiten unterstützen. Der Bürostuhl sollte so eingestellt sein, dass beide Füße flach auf dem Boden aufliegen und die Arme im rechten Winkel zum Schreibtisch die Tastatur berühren können. So ist ein aufrechtes Sitzverhalten bestens gegeben. Wer den Vorteil eines höhenverstellbaren Schreibtisches genießen kann, wird auch häufiger die Arbeit im Stehen in Betracht ziehen. Durch das Stehen wird die Wirbelsäule entlastet, da die Beine nun den Körper und die Haltung bestimmen. So kann dem Rücken ein wenig Auszeit gegönnt werden. Schulen, die diese Tische bereits für ihre Schüler einholten, konnten eine bessere Resonanz und auch Leistungsfähigkeit ihrer Schützlinge bestätigen.
Eine Alternative zum normalen Bürostuhl ist zum Beispiel der Gymnastikball. Der Sitz auf diesem Ball erfordert die körperliche Balance und sorgt so für eine gesunde, gerade Haltung, die somit Schmerzen entgegen wirkt und einen „runden“ Rücken verhindert.
Zugegeben: wer unter Stress und Zeitdruck im Büro leidet, wird nicht immer an seine Körperhaltung während der Arbeit denken – aber wenn die Schmerzen erstmal kommen, ist es meist schon zu spät. Wie kann man sich da noch kurz Linderung verschaffen, um den Alltag zu bestehen?
Wichtig ist, einmal kurz zwischendurch abzuschalten und eine Pause einzulegen. In dieser Zeit können sie verschiedene Dehn – und Stretchübungen vornehmen, den Kopf kreisen lassen und sich für einige Zeit durch den Raum bewegen. 5 Minuten reichen meist schon aus, um dem Rücken leichte Linderung zu verschaffen.
Natürlich ist es auch ratsam, sich nach der Arbeit Bewegung zu verschaffen. Schon leichte Sportarten können sich als äußerst erholsam für Körper und Geist erweisen.