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Wenn die Waage still steht

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10. September 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Der Entschluss steht fest: es soll abgenommen werden. Das Ziel ist vor Augen, die Ernährung wird bewusst umgestellt, die Waage spielt auch freudig mit und zeigt jeden Morgen einige Gramm weniger an. Dies motiviert nicht nur, es beschwingt den Menschen auch in einem ungeahnten Maß. Doch dann eines Tages ist die Freude nicht mehr so groß: die Zeiger der Waage bleiben stehen und rühren sich für Tage nicht, obwohl man sich nach Herzen bemüht. Dieses Symptom ist besonders dann frustrierend, wenn die Waage für mehrere Wochen in den Streik tritt und keine Veränderungen anzeigt. Dennoch brauchen Sie sich keine neue Waage zuzulegen, Ihre alte ist vollkommen in Ordnung, denn: ein Gewichtsstillstand ist nicht unüblich und gehört zum Abnehmrhythmus dazu. Doch warum hakt das Abnehmen an einem gewissen Punkt?

Laut der DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung – ist die Abnahme von mehr als einem Kilogramm pro Woche nicht gesund. Idealerweise sollten höchstens 500g in einer Woche abgenommen werden, um so nicht den Stoffwechsel unnötig zu belasten. Wird dieser Rat umgegangen, muss der Körper sich an den rapiden Gewichtsverlust gewöhnen und von wichtigen Reserven wie beispielsweise dem Muskeleiweiß zehren.
Dass eine Mehrabnahme nun also nicht gesund ist, hätten wir geklärt. Bleibt noch die Frage offen, warum das Gewicht sich manchmal für Tage oder Wochen weigert zu ändern, obwohl man seine gesunde Ernährung beibehält und fleißig dem Sport frönt.

Ein Gewichtsstillstand kommt bei jedem Menschen während einer Gewichtsreduktion vor. Startet man besonders eine größere Abnahme von lästigen Pfunden, muss man mit dem so genannten „Gewichtsplateau“ rechnen. Dieses Gewichtsplateau tritt meistens dann ein, wenn ein gewisses Maß abgenommen wurde und der Körper nun mit der verminderten Energiezufuhr haushalten muss. Der Organismus schaltet den Verbrauch in dieser Situation auf „Sparflamme“ um. Jetzt ist es wichtig die Nerven nicht zu verlieren, stark zu bleiben und seinem Körper die wohlverdiente Ruhe zu gönnen. Ist diese Phase überstanden, geht es grundsätzlich mit dem Abnehmen weiter.
Experten und Wissenschaftler empfehlen daher mit folgenden Ratschlägen weiter zu verfahren:

Anpassung der Körperenergie
Der tägliche Bedarf des Körpers sollte nicht zu schnell reduziert, sondern stufenförmig angepasst werden. Ein Beispiel: in den ersten zwei Wochen können ca. 1600 kcal täglich verspeist werden, in der dritten und vierten Woche 1400 kcal und in der fünften und sechsten Woche nur noch 1300 kcal. Haben Sie 1200 kcal pro Woche erreicht, so können Sie dieses Level halten. Es wird empfohlen sich nicht unterhalb dieser Kalorienzahl zu bewegen, da dies andernfalls den Körper zu sehr belasten würde.

Körperliche Unterstützung durch Sport
Durch regelmäßige sportliche Bewegung wird der Körper unterstützt. Dies sollte anfangs jedoch auch nicht übermäßig praktiziert werden. Die Bewegungen werden idealerweise kontinuierlich erhöht, so dass der Trainingseffekt zu erkennen ist. Dies bedeutet: die leicht steigenden Anstrengungen fallen Ihnen nicht schwer und der Körper kann mehr leisten. Daher ist es ratsam zu Anfang nur 10 Minuten zu trainieren, nach einer Woche dies auf 15 Minuten zu erhöhen und schließlich in der dritten Woche 20 Minuten Ausdauertraining wie beispielsweise Walking, Schwimmen oder Radfahren zu praktizieren.

Es ist jetzt wichtig sich selbst nicht aufzugeben, die Phase des Abnehmens mit allen Höhen und Tiefen zu überstehen und sich ein wenig in Geduld zu üben. Der Körper weigert sich an diesem Punkt nicht mit dem Abnehmen, sondern versucht den Organismus an die neue Gewichtswandlung zu gewöhnen.

Pfunde verlieren mit Tanzen

25. August 2009 |  von pearly  |  Sport  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Tanzen an sich ist keine neue Erfindung oder Modeerscheinung. Seit Anbeginn der Zeit haben die Menschen auf der Welt getanzt. Hierfür waren die Gründe meistens unterschiedlich: sie tanzten um der Ernte zu danken, um zu feiern oder die Zugehörigkeit zu zelebrieren. In einigen Kulturen war der Tanz auch ein Mittel, um den Glauben darzustellen und somit beispielsweise den Regen herauf zu beschwören – ob dies allerdings funktionierte, ist eine andere Geschichte.
Nichtsdestotrotz haben die Menschen dieser Erde zu jeder Zeit getanzt und somit durch ihren Körper Eindrücke, Sorgen oder Freuden geteilt. Im Laufe der Zeit hat sich der Stil des Tanzes zwar geändert, dennoch bleibt der Sinn der Bewegungen das gleiche: es werden Kalorien verbrannt.

Ob beim klassischen Tanz, bei Schautänzen, Rock´n´Roll oder beim freien Tanz in der Disco – beim Tanzen verbraucht man mehr Kalorien, als man für möglich gehalten hätte. Dies liegt natürlich daran, dass der gesamte Körper in Einsatz ist und schwungvoll zur Musik bewegt wird. Übt man nun mehrmals wöchentlich einen Tanz aus oder bewegt sich aktiv zur Musik, so können durchaus in einer halben Stunde viele Kalorien verbrannt werden.

Bei Tänzen wie Flamenco, Bauchtanz oder dem Quickstep kann man tatsächlich bis zu 160 Kalorien verlieren.
Tänze wie Disco-Fox oder Mambo, welche gern in Discothek vollzogen werden bringen pro halbe Stunde eine Erleichterung von ungefähr 150 kcal mit sich.
Ruhigere Gesellschaftstänze wie Foxtrott, Walzer und Samba erzielen immerhin noch 105 Kalorien in 30 Minuten.

Ob man sich nun für den freien Tanz bei Feten, Tanzveranstaltungen oder Discobesuchen entscheidet oder gar die Tanzschule besucht, ist nicht wichtig. Möchten Sie allerdings den Tanz als Fitnesssport erwählen, so macht sich der Kalorienverbrauch wirklich nur dann bemerkbar, wenn er regelmäßig ausgeführt wird. Durch die Zusammenarbeit von Muskulatur, Koordination und Konditionsaufbau ist der Tanz ein ganzheitliches Training für den Körper und zudem noch abwechslungsreicher als Jogging, Schwimmen oder Radfahren. Um komplizierte Bewegungen zu vollführen, bedarf es zwar hin und wieder ein wenig Übung, dennoch macht die Lust am Tanz und der Rhythmus der Musik diesen Sport geradezu sensationell.

Wer regelmäßiges Tanztraining nicht gewohnt ist, sollte anfangs nicht zu sehr übertreiben, denn beim Tanzen kann man ziemlich ins Schwitzen geraten. Übertreibungen oder Überbelastungen sind deshalb zu umgehen – der Körper muss an die Anstrengung herangeführt werden, nur so können die Fettpolster nach und nach schmelzen.
In einer Tanzschule wird deshalb das Programm Schritt für Schritt aufgebaut, so dass man einzelne Bewegungen erlernen kann und sich nicht überanstrengt.
Durch Anfängerkurse in Tanzschulen sind ideale Einstiegsmöglichkeiten gegeben. Wer sich anfangs nicht sicher ist, ob dieser Sport wirklich das richtige für ihn ist, empfehlen sich Probestunden, so dass man erstmal in den Sport „hineinschnuppern“ kann.

Neben dem normalen Tanztraining wird neuerdings auch vermehrt eine Tanztherapie angeboten, bei der mit Hilfe von freien, improvisierten Tanzvarianten psychisch kranke Patienten Gefühle und Belastungen verarbeiten. Durch die Körperwahrnehmung führt diese Art von Tanz zu einer vollkommenen Erweiterung der körperlichen und seelischen Erfahrungen.
Wer sich nun durch Schautanz, privatem Vergnügen oder durch Tanzunterricht inspirieren lässt, kann sicherlich gewiss sein, dass sich dies auf Dauer positiv bei der morgendlichen Wiegeprozedur auswirkt.