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Übergewicht – sind Diäten sinnlos?

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1. April 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Als hätten wir es nicht geahnt: Menschen, die zu Übergewicht neigen sind nur bedingt Schuld an ihrem Leid, denn die Veranlagung zum Übergewicht selbst ist in unseren Genen verwurzelt. Doch ist das jetzt ein Grund sich gehen zu lassen und den Diäten auf ewig Lebewohl zu sagen?

Trotz strenger Diätpläne, straffer Sporteinheiten und hoher Disziplin schaffen viele Menschen es nur schwerlich an ihr Traumgewicht zu gelangen oder geben nach einer gewissen Zeit wankelmütig auf. Dies ist leider ein Bestandteil unseres Lebens, dass einige Menschen mit Leichtigkeit ihr Gewicht halten können und wiederum andere nur ein Stückchen Torte schief angucken brauchen und gleich mehrere Pfunde zulegen. Dieses Schicksal ist auf das menschliche Erbgut zurückzuführen, welches dennoch einen guten Vorteil hat: Menschen, die ohne großen Aufwand effektiv Fett speichern, pflanzen sich dafür überdurchschnittlich gut fort, geben allerdings die Erbinformationen zum Übergewicht auch wieder an ihre Nachkommen weiter.
Für unseren Organismus ist die Nahrungsaufnahme ein lebenswichtiger Faktor, bei dem jede Kalorie verwendet wird. Vom biologischen Standpunkt aus erlangen wir lediglich dann Sättigungsgefühle, um Pausen für eine Nahrungsaufnahme einzulegen, damit der Magen-Darm-Trakt auch Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe optimal verwerten kann. Durch diese Methode spart der gesamte Körper die verspeisten Nährstoffe auf, obwohl es sich gerade die Bevölkerung in den Industrieländern leisten können auf die einen oder anderen Kalorieneinheiten zu verzichten.
Für übergewichtige Menschen, die sich mit zahlreichen Diäten rumschlagen mussten und sich täglich für Sport und Bewegung begeistern, sind diese Erklärungen verständlicherweise nur ein schwacher Trost. Dennoch gibt es ein paar Tricks, wie man Fettfallen geschickt umgehen kann.

Der Hunger ist ein Signal des Körpers, der in bestimmten Situationen auftritt, allerdings nicht immer gestillt werden muss – diese Signale sind besonders für übergewichtige Menschen schwer zu unterdrücken. Mehrere Studien fanden heraus, dass übergewichtige Menschen täglich Nahrung um die 1100 bis 1200 Gramm zu sich nehmen. Ernährungsexperten empfehlen hier, sich speziell auf die Energiedichte der einzelnen Lebensmittel zu orientieren. Dies bedeutet: je mehr Ballaststoffe und Wasser die Nahrungsmittel aufweisen desto mehr verhilft man seinem Körper sich gesund, abwechslungsreich und leichter zu ernähren. Ebenso spielt die Menge der Mahlzeiten eine enorme Rolle: Studien bewiesen jüngst, dass Personen, die eine größere Portion vorgesetzt bekamen auch in größeren Mengen aßen.
Der Anblick eines stattlichen Steaks und eines verführerischen Stücks Schokolade spricht allerdings eine andere Sprache: hat man erst den Duft dieser leckeren Speisen vernommen, so möchte der Mensch auch am liebsten sofort reinbeißen. Im Grunde reicht bei den meisten Menschen eine Nahrungsmenge von 300-400 Milliliter aus, um ein Sättigungsgefühl zu erzeugen. Daher ist es wichtig, sich für das Essen Zeit zu nehmen und sich das Essen bewusst zu machen – andernfalls kann das Sättigungsgefühl zum Beispiel durch Fernsehgucken oder Telefonieren beim Essen nicht wahrgenommen werden und der Mensch isst weiter.

Auch das Trinken spielt bei der Ernährung eine wichtige Rolle – die meisten Menschen trinken über den Tag verteilt zuwenig. Mineralwasser, ungesüßte Tee und zur Abwechslung Saftschorlen bieten sich idealerweise an und sind ein guter Austausch gegen zuckerreiche Softdrinks, Kaffee und alkoholischen Getränken. 2-3 Liter Wasser oder Tee sind eine optimale Grundlage für den Tag.
Auf Sport, Bewegung und leichte Trainingseinheiten wie Walking sollte trotz der wissenschaftlichen Belege dennoch nicht verzichtet werden: die Bewegung ist gut für den Körper, lässt den Stoffwechsel in Wallung geraten und wirkt sich zudem positiv auf das Immunsystem aus.

5 einfache Übungen für Jedermann

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26. März 2009 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Je mehr man liebt, umso tätiger wird man sein.

Vincent van Gogh

In unserer schnelllebigen Welt kann es schwierig sein Zeit für unsere Fitness zu finden. Der Schlüssel damit Fitness in unseren vollgestopften Terminplan hineinpasst, ist, dass es angenehm sein muss und Spass bereitet.

Mit 1440 Minuten pro Tag zur Verfügung, sollte es nicht so schwer sein, 30 Minuten pro Tag – die von den meisten Ärzten empfohlene Einheit – für körperliche Betätigung zu finden. Unser modernes Leben entwickelt sich aber rasant.
Für die meisten Menschen besteht der Tag aus Arbeit, Haushalt, Besorgungen, Terminen, Zeit mit Familie und Freunden und natürlich Schlaf. Wenn man das alles hochrechnet, ist es eine Herausforderung diese 30 Minuten Zeit für Sport zu finden.

Ihre ganze Familie oder ihre Freunde wollen wahrscheinlich auch fit bleiben, also warum nicht gleich zusammen trainieren? Machen Sie Sport doch zu einem gesellschaftlichen Ereignis.

Unabhängig davon wie jung oder alt Sie sind, Sport kann jedem in Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis helfen. Wenn Sie Sport zu einem Gemeinschaftsevent machen, dann können Sie sich gegenseitig helfen und unterstützen – speziell, wenn Sie eigentlich gar keine Lust auf Sport haben. Hier sind 5 Tipps wie Sie am besten damit anfangen:

Machen Sie Hausarbeit zu einem Wettbewerb

Kombinieren Sie Sport mit Ihren Hausarbeiten für Ihre Familie, wie zum Beispiel Blätter zusammenrächen oder Gartenarbeit. Schauen Sie sich an, wer die Hausarbeit am schnellsten erledigt. Fangen Sie an Ihre Übungen als wiederkehrend zu betrachten.

Das Haus sauber zu machen ist eine großartige Möglichkeit um Fett zu reduzieren und Kalorien zu verbrennen. Die ganzen Bewegungen und Dehnungen können die Muskeln trainieren.
Das können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen und diese Arbeiten als Training verwenden. Ziehen Sie sich Ihr Trainingsgewand an, drehen Sie die Musik mit Ihrer Lieblingsmusik auf und los geht’s!

Lassen Sie die Fernsehzeit mit der Trainingszeit verschmelzen

Wenn Sie sagen, Fernsehen ist ein Muss für Sie, dann ist es leicht diese Zeit genauso für Ihr Training zu verwenden. Wie wäre es z.B. mit einem Training vor dem Fernseher? Sogar Fitness Experten finden Fernseh-Trainings hilfreich und manchmal eine Notwendigkeit.

Es ist auf jeden Fall möglich seine Fitness vor dem Fernseher zu verbessern, wenn man sich währenddessen ein bisschen anstrengt.
Da die meisten von uns viel Fernsehen, ist es keine schlechte Idee zur selben Zeit zu trainieren. Studien belegen, dass wir im Durchschnitt ca. 3,5 Stunden pro Tag vor der Mattscheibe verbringen. Das gibt uns viel Zeit um es mit Sport zu verbringen. Jeder kann Liegestütz oder Sit-ups während der Werbung machen.

Planen Sie Spiele ein

Bereiten Sie Ihre Kinder für einen zukünftigen gesunden Lebensstil vor.

Gehen Sie Ihren Terminplan durch und streichen Sie freie Zeiten an. Sonntag Vormittag ist eine sehr gute Zeit für ein Ballspiele. Joggen Sie mit der ganzen Familie durch den Park. Finden Sie Aktivitäten die der ganzen Familie gefallen. Wenn Sie z.B. noch kleine Kinder haben, dann wählen Sie eher Fahrradfahren oder gehen Sie mit dem Kinderwagen spazieren.

Wie bei jeder neuen Sportart, beginnen Sie langsam und steigern Sie Länge und Intervalle so, dass jedes Familienmitglied es für sich zu einer Routine arrangieren kann und nicht demotiviert wird.

Seien Sie gesellig

Womöglich genießen Sie Ihre sportlichen Einheiten als eine gesellschaftliche Aktivität und erreichen mehr, wenn Sie Zuspruch erhalten. Wandergruppen oder Tanzgruppen sind gute Beispiele.
Machen Sie z.B. auch mal ein Treffen mit Freunden aus, und gehen Sie gemeinsam Wandern, Fahrradfahren oder in den Zoo. So treffen Sie sich und können plaudern und Spaß haben und machen nebenbei auch Bewegung.

Wandeln Sie Besorgungen in Sport um

Wenn Sie einkaufen gehen, dann parken Sie nicht direkt vor dem Geschäft, sondern parken Sie so weit wie möglich entfernt und gehen Sie diesen extra Weg.
Wenn Sie auch noch etwas Zeit haben, dann gehen Sie im Geschäft ein oder zwei extra Runden bevor Sie mit dem Einkaufen beginnen. Außerdem nehmen Sie immer die Treppe anstatt der Rolltreppe oder dem Aufzug. Extra Tipp: Sie sollten immer ein paar Sportschuhe im Auto haben, falls Sie doch ein paar Minuten Zeit für Sport finden.

Es gibt nicht “den einen Weg”, der auf jeden Fall der beste ist um Sport in Ihren Alltag zu integrieren.
Wann die beste Zeit für Sport ist müssen sie selbst herausfinden – es muss zu Ihrem Lebensstil, Job und Ihren Verpflichtungen gegenüber Ihrer Families passen und sollte zur Gewohnheit werden.

Machen Sie es einfach so, wie es für Sie am besten ist und Ihnen Spass macht.