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Wie viel Schokolade ist gesund?

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18. November 2009 |  von pearly  |  Ernährung, Gesundheit  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Schokolade gibt es in zahlreichen Variationen und Formen: ob Vollmilch, Zartbitter oder in weißer Form, im Kuchen oder in Pralinen – die leckere Köstlichkeit ist für viele Menschen ein wahrer Genuss. Doch ist die Schokolade auch wirklich gesund?

Die Nutzung der ersten Schokobohne liegt vermutlich um 1500 v. Chr., später entdeckten die Maya den Kakao für sich. Der Kakaobaum selbst kann eine Wuchshöhe von 4 bis 15 Metern erreichen, wächst allerdings nur in äquatorialen Ländern. Die Früchte werden ohne technische Gerätschaften mit einer Machete per Hand vom Baum abgeschlagen. Die Kakaobohnen werden bei Temperaturen bis zu 160°C geröstet und dann in einem Mahlwerk in kleinere Stücke zerbrochen. Durch den Kakaobruch tritt in den Zellen das Fett heraus, welches als Kakaobutter bezeichnet wird. Verbunden mit Zucker, Milchprodukten und anderen Zutaten kann Schokolade produziert werden – für die industrielle Herstellung sind jedoch Rezepte notwendig: je qualitativer das Rezept, desto besser die Schokolade.

Bereits im 19. Jahrhundert wurden Kakaoprodukte in Apotheken verkauft, da deren Inhaltsstoffe anregend und stimmungsaufhellend sein sollten. Heute wissen wir zwar auch, dass die Schokolade einen positiven Effekt auf die Psyche hat, aber ob Schokolade auch wirklich gesund ist, klingt doch eher zweifelhaft.
Studien haben hingegen jetzt belegt, dass Kakaoprodukte einen – wenn auch recht geringen – blutdrucksenkenden Effekt haben. Carl Keen von der University of California fand ebenso heraus, dass der Flavonoidanteil (ein wasserlöslicher Pflanzenfarbstoff, der das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken soll) in 25g Schokolade pro Tag die Fließeigenschaften des Blutes verbessern. Geringere Blutgerinnung, verbesserte Durchblutung, ein gesünderes Herz sind weitere Gründe, warum Schokolade alles andere als ungesund gelten sollte.
Ein weiterer Aspekt: in Kakao und Schokolade befindet sich ein einzigartiges gesättigtes Fett, welches laut neuester Forschungen einen neutralisierenden Effekt auf einen schlechten Cholesterinwert hat. Das Kakao selbst und die dunkle Schokolade sind von Natur aus cholesterinfrei und selbst weiße Schokolade enthält nur geringe Mengen an Cholesterin. Durch die Milchanteile in der Schokolade werden nicht nur das Wachstum von gesunden Zähnen und Knochen angeregt, sondern auch die Bildung von roten Blutzellen sowie Muskeln nebst Gewebe unterstützt.
Empfehlenswert für den Verzehr ist jedoch immer die Zartbitterschokolade mit besonders hohem Kakaoanteil, da hier der Zuckergehalt deutlich geringer ist, als beispielsweise in der weißen Schokolade.

Hingegen diesen guten Nachrichten rät die deutsche Gesellschaft für Ernährung von zu viel Schokolade ab. Der hohe Fett- und Zuckeranteil sei gewiss nicht gesund und durch zu hohen Verzehr wären zahlreiche Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes vorprogrammiert. Welchen Schlagzeilen darf man dann Vertrauen schenken?

Sicherlich werden viele Menschen zum Trotz nicht auf ihre geliebte Schokolade verzichten. Abgesehen davon ist Schokolade unumstritten ein Naturprodukt, welches viele wertvolle Bestandteile wie beispielsweise Vitamin A und B12, Kalzium und Proteine enthält. Da die Schokolade ebenso als Energiequelle gilt, wird sie nicht umsonst von Sportlern oder Studenten genutzt. Dank der Endorphine kommen auch von Liebeskummer geplagte Menschen in den Genuss der Schokolade – kurzum: bei einem gesunden Lebensstil, der eine gesunde und ausgewogene Ernährung beinhaltet, ist der Verzehr von Schokolade nicht nur gesund, er ist auch sehr gut für die Seele.

Mit Laufen und Joggen gesund abnehmen

30. September 2009 |  von pearly  |  Abnehmen, Sport  |  3 Kommentare  |  Share  | 

Wir sehen sie auf den Gehwegen, in Parkanlagen, im Grünen und manchmal auch in überfüllten Innenstädten: die Jogger. Im gemächlichen Tempo laufen sie schwitzend und keuchend an uns vorbei – wer hat da nicht schon mal schelmisch bei sich gedacht, ob das wirklich Spaß machen kann. Sicherlich verbringt man lieber seine Zeit liegend auf der Wiese, um sich die Zeit zu vertreiben oder frönt dem abenteuerlichen Shopping-Bummel. Aber Joggen? Nein, danke!

Und dennoch ist Joggen – neudeutsche Bezeichnung für Laufen – eines der beliebtesten Sportarten weltweit. Ob man es glauben mag oder nicht – das Joggen bietet mitunter wesentlich mehr Vorteile, als manch andere Sportart. Wichtig ist, dass Anfänger sich nicht gleich im Sprint verausgaben und somit die Voraussetzungen für ein gesundes Lauftraining zunichte machen. Joggen ist nämlich nicht nur gut für den Körper, sondern baut auch Stress ab.

Was bringt mir das Joggen?

Die meisten Menschen haben täglich Stress – sei es nun auf der Arbeit, zu Hause mit den Kindern oder unterwegs im Auto. Meist ist es eher ungewollt, aber sobald eine Situation aus dem Ruder gerät, ist Stress im Körper quasi vorprogrammiert. Sportliche Aktivitäten wie Joggen senken hingegen den Blutdruck, verbessern den Stoffwechsel und setzen Endorphine – das klassische Glückshormon – frei. Zudem werden während eines Trainingdurchgangs auch Kalorien verbraucht und das nicht zu knapp: eine Person mit einem Gewicht von ca. 60kg verbraucht während einer halben Stunden Joggen um die 244kcal, ein Mensch mit 70kg sogar fast 300kcal.

Doch nicht nur der Kalorienverbrauch ist vorteilhaft, auch die Ausdauer, die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden werden durch das Joggen immens gesteigert.

Bevor jedoch nun jeder seine ausgelatschten Sportschuhe hervorkramt sind einige Tipps zu berücksichtigen: grundsätzlich ist Joggen für jedermann geeignet – dennoch sollten Menschen mit starkem Übergewicht oder geschädigten Gelenken zuerst einen Arzt konsultieren und sich Tipps für die richtige Jogging-Wahl einholen. Höchstwahrscheinlich ist für diejenigen Personen eine leichtere Sportart wie beispielsweise Nordic Walking angebrachter, da dies die Gelenke schont.

Wie fang ich das Joggen bestmöglich an?

Joggen ist eigentlich überall möglich – ob in der Stadt, auf dem Dorf, in Parkanlagen oder in der freien Natur, dort wo Sie den Drang nach sportlicher Tätigkeit verspüren können Sie auch dem Joggen entgegenkommen. Wichtig ist, dass Sie sich ein gutes Paar Laufschuhe zulegen. Hier sollten Sie sich am Besten von einem Fachmann beraten lassen. Die Wahl der Schuhe ist  nicht zu unterschätzen, da falsches Laufwerk die Füße sowie Sprunggelenke nachhaltig schädigen können.

Passen Sie Ihre Kleidung zudem immer den Wetterbedingungen an. Im Sommer ist leichte und bequeme Kleidung angebracht, welche die Haut atmen lässt. Im Winter sollten Sie sich vor der Kälte schützen und auch Handschuhe sowie eine angebrachte Kopfbedeckung benutzen.

Fangen Sie das Training als Neuling ruhig und gesittet an – man kann nicht erwarten gleich zu Beginn Lauferfolge wie ein zweiter Carl Lewis anzustreben. Stecken Sie Ihre Ziele lieber kleiner und erhöhen Sie Ihr Pensum wöchentlich ein wenig. Wenn nötig planen Sie kleine Gehpausen für Zwischendurch ein – diese erleichtern das Training. Beim Laufen ist eine ruhige und entspannte Atmung wichtig. Versuchen Sie in die Nase ein und durch den Mund auszuatmen – dies hat den Vorteil, dass Ihnen das Laufen nicht erschwert wird.

Viel Spaß beim Joggen!