Abnehmen nach der Schwangerschaft
Eine Zunahme während der Schwangerschaft ist nur natürlich, schließlich braucht der weibliche Körper Kraft, um die Mutter und das Kind zu versorgen. Der Energiebedarf steigt also, dennoch hängt eine Vielzahl der Frauen die überschüssigen Kilos nach der Geburt nach. In der ersten Zeit sollte die Mutter logischerweise nicht abnehmen, da dies für die Muttermilchproduktion nicht förderlich ist. Es ist sogar ratsam die gleiche Menge an Nahrung aufzunehmen wie in der Schwangerschaft. Nur so kann der Körper täglich die für den Säugling so wichtige Milch produzieren. Die Ironie an der Geschichte: trotz des gehobenen Energiebedarfs nimmt die Mutter meist nicht mehr zu, verliert allerdings auch nicht an Gewicht. Die meisten Mütter stillen nach einem halben Jahr ab, und stehen dann vor einem Rätsel: wie soll man bloß die angefutterten Kilos, die während der Schwangerschaft entstanden sind wieder loswerden?
Für einige Frauen ist es schwierig, die Nahrungsaufnahme zu drosseln. Nach dem Abstillen benötigt der Körper keine zusätzliche Energie, dennoch isst eine Vielzahl der Frauen wie gewohnt weiter und resultierend daraus entstehen weitere Pfunde. Das kann deprimierend und frustrierend zugleich sein. Denn diese fiesen Kilos wieder abzunehmen ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Die Fettpölsterchen haben sich an Armen, Beinen, Po und Bäuchlein festgesetzt und sehen nicht so aus, als ob sie schnell wieder weichen wollten. Rein vom logischen Aspekt her, würde man jedem Menschen raten eine Diät anzustreben und ausreichend Sport zu treiben. Für eine Mutter wird dies nicht leicht fallen, schließlich hat sie ein kleines Kind zu versorgen, eine Menge Stress zu bewältigen, den Haushalt zu führen und die zeitweisen Schreiphasen ihres Kindes zu überstehen. Die Traumwelt der Idealfigur wird da eher beiseite geschoben, der Gedanke an eine Diät ins nächste Jahrhundert verlegt und ein Stück Schokolade in Stresssituationen geradezu willkommen geheißen. Vielleicht denkt man bei der nächsten Wäschefuhre nochmals über eine etwaige Diätplanung nach…
Ist es wirklich ausweglos die hinterhältigen Schwangerschaftspfunde den Kampf anzusagen? Nein, es gibt durchaus einige Tipps, wie eine Mutter trotz Kind, Haushalt, vollen Windeln und eines migräneanfälligen Kopfes Sport und gesunde Ernährung unter einen Hut bekommen kann. Ein Stück Schokolade ist in stressgeladenen Zeiten durchaus erlaubt und besänftigt das Gemüt. Aber zu anderen Zeiten kann statt des morgendlichen Croissants auch ein Vollkornbrötchen mit Frischkäse Platz machen. Zum Mittagessen eine pikante Gemüsesuppe anstatt des Fast-Foods und gegen Abend ein leichter Salat mit frischen Gewürzen anstatt des fettreichen Weißbrotes ersparen eine Menge Kalorien und sorgen für einen regen Stoffwechsel. Sicherlich ist es auch oft reizvoll den restlichen Brei zu vertilgen, den das Kind verschmäht hat, weil man ja nicht allzu viel wegschmeißen möchte, es hat ja seinen Preis gekostet – aber gerade hier liegt die Kalorienfalle, den eben diese Breie sind sehr kalorienhaltig und enthalten eine Menge Kohlenhydrate, die das Baby oder Kleinkind zum Wachsen benötigt. Lieber von diesen appetitlichen Häppchen die Finger lassen, auch wenn es schwer fällt.
Natürlich darf hin und wieder gesündigt werden und wenn die Nerven blank liegen, würde das jeder Ernährungsberater verstehen. Dennoch sollte der kalorienbewussten Mutter klar sein, dass bei mehrmaliger Sünde auch die Waage kein geringeres Gewicht anzeigt. Wer sich schwer tut bei Süßem zu verzichten, kann hier auf aromatisierten Tee zurückgreifen, der ein Balsam für die Seele ist und den Heißhunger beschwichtigt.
Natürlich wird jede Mutter bestätigen, dass Sportprogramme mit den Kleinsten nicht leicht durchzuführen, geschweige denn mit dem Baby einfach zu vereinbaren sind. Wer allerdings eine halbe Stunde leichte Bewegung in den Alltag einbauen kann, hat hier schon den Vorteil genutzt. Sicherlich ist jede Mutter täglich mit ihrem Kind an der frischen Luft und besucht beispielsweise den Spielplatz. Wer nun einen Schritt schneller geht und den Kinderwagen oder Buggy zügig vor sich hinschiebt, kurbelt die Fettverbrennung an und bringt den Stoffwechsel in Gang.
Eine weitere Alternative für Sportprogramme im Alltag liefern Babyturn-Kurse oder Babyschwimmprogramme, bei denen Mutter und Kind gemeinsam körperlich aktiv werden können.
Schlank bleiben in jedem Alter
Jeden Tag werden wir mit dem Abnehmwahn der Stars und Sternchen konfrontiert – nicht zuletzt durch die Medien. Dabei liegt es klar auf der Hand, dass die Schauspieler und Sänger nicht nur durch Diäten und straffe Sportprogrammen ihr Gewicht auf Dauer halten können. Da wird schon hier und da ein bisschen geflunkert und der Arzt des Vertrauens zur Rate gezogen. Viele Stars machen daraus kein Geheimnis und stehen zu ihrer Entscheidung. Für uns Normalsterbliche fällt es da eher schwer einen Personaltrainer zu engagieren oder das nötige Kleingeld für Schönheitsoperationen aufzutreiben. Aber das ist meist auch nicht nötig. Es gibt verschiedene Tipps und Tricks, wie man sich in jedem Alter fit und vor allem wohl fühlen kann.
Mit 20 denkt man nicht viel über Ernährung, Sport und das Älter werden nach. Partys und Feiern stehen an erster Stelle – für Probleme oder Sorgen bleibt morgen immer noch Zeit. Übergewicht ist für die meisten kein Problem. Wer sich dennoch mit einigen Kilos aus Pubertätszeiten herumplagt, versucht es mit den zahlreichen Diäten aus diversen Zeitschriften aus. Diese erbringen leider nur selten den gewünschten Erfolg: der Jojo-Effekt ist meist das Ergebnis und der führt eher zur Übellaunigkeit. Damit dies vermieden werden kann, ist es wichtig, schon in jungen Jahren auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu achten und hin und wieder ein wenig Sport zu treiben.
Wenn die Speckröllchen erstmal da sind, gerät Frau meist an den Rand des Wahnsinns. Mit 20 war das Leben noch einfach und die Jeans saßen locker an den Hüften und nun mit 30 fällt das Abnehmen deutlich schwerer. Immer öfters fallen einem der kleine Bauchansatz, oder die Wölbungen an den Oberschenkel auf. Woran liegt das? Es ist Fakt, dass mit den Jahren der Körper immer mehr auf Sparflamme läuft, auch der Stoffwechsel verlangsamt sich und die Fettpolster werden schwerer vernichtet. Zudem erreichen viele Frauen in dem Alter ihre beruflichen Ziele, arbeiten ehrgeizig an ihrer Karriere oder nehmen sich Zeit für Kind und Familie – da bleibt die gesunde Ernährung im stressigen Alltag schon mal auf der Strecke. Diese Belastungen lösen Stress aus, dennoch sollte man versuchen Ruhe zu bewahren. Am Besten beginnt man morgens mit einem gesunden Frühstück. Hierbei ist es wichtig auf Vollkornprodukte und gesunde Säfte zurück zu greifen, als gierig ein Croissant und einen Kaffee hinunter zu schlingen. Kleine Zwischenmahlzeiten sind auch erlaubt, aber diese sollten gesund und ausgewogenen sein: ein kleiner Joghurt und eine Portion Obst runden diese Mahlzeiten perfekt ab.
Ab dem 40. Lebensjahr wird es dann schon prekärer. Der Energiebedarf des Körpers wird gedrosselt und auch die Muskelanteile werden reduziert, wenn Sport nicht regelmäßig getrieben wird. Um mit Anfang 40 die Figur weiterhin straff zu halten sind Bewegung und gesunde Ernährung die besten Grundlagen für den entsprechenden Erfolg. Leichtes Joggen oder Walken hält hier die Gesäßmuskeln in Schuss und auch überflüssige Kilos werden so minimiert.
Wie man nu ersehen kann, ist es nicht sonderlich schwer auch mit steigendem Alter seine Figur in Topform zu halten, wenn man gewisse Richtlinien beachtet. Dafür sind Operationen und persönliche Sportprogramme nicht immer nötig. Wer sich dennoch für diese Art der körperlichen Ertüchtigung oder Schönheitsbehandlungen interessiert, sollte auf jeden Fall mit seinem Arzt des Vertrauens und einem Spezialisten in Kontakt treten, damit ein individuelles Konzept ausgearbeitet werden kann.

