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Schokolade macht glücklich und hält fit

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16. September 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Obwohl dieses Nahrungsmittel unter den Abnehmwilligen eher verpönt ist, widmet sich dieser Artikel eindeutig der beliebtesten Süßigkeit: der Schokolade.
Die Schokolade ist ein kakaohaltiges Genussmittel, welches genauso genommen eine Mischung aus Wasser, Kakao und Vanille ist. Den geschichtlichen Aufzeichnungen kann man entnehmen, dass das erste Mal ein Kakaobaum um 1500 v. Chr. von den Olmeken in Mexiko benannt wird. Um 600 n. Chr. wurde der Kakao schließlich von den Maya angebaut und leidenschaftlich genossen. Die Azteken waren es jedoch schließlich, welche dem kalten Kakaogetränk den Namen „Xocolatl“ gaben. Erst um 1528 wurde der Kakao schließlich von den spanischen Eroberern nach Europa importiert und gegen 1544 ward die erste Schokolade am spanischen Hof getrunken.

Dass die Schokolade nach heutiger medizinischer Kenntnis nicht nur ein Genuss für den Gaumen ist, sondern durchaus der Gesundheit dienlich sein kann, wussten jedoch die Maya schon vor Hunderten von Jahren. Die Schokolade ist ein generell kräftiges und leicht verdauliches Lebensmittel und kann als Aphrodisiaka verwendet werden. Bis ins 19. Jahrhundert wurde die Schokolade in den Apotheken sogar als „Kräftigungsmittel“ verkauft.
Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Sorten, Formen und Geschmacksrichtungen. Unterschieden wird hier in erster Hinsicht zwischen der Bitterschokolade – auch Herrenschokolade genannt -, der Milchschokolade und der weißen Schokolade. Zum Backen und Glasieren wird eher eine Schokoladenvariante mit höherem Fettanteil bevorzugt: der Kuvertüre. Spezielle Pralines sind hingegen deshalb häufig etwas teurer, weil der Aufwand des Chonchierens mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Obwohl die Schokolade zu großen Teilen aus Fett und Zucker besteht, enthält diese Süßigkeit jedoch auch den Inhaltsstoff Saccharose, welcher laut mehrerer Studien hingegen nicht sonderlichen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Dank dem Stoff Theobromin, welches dem Koffein äußerst ähnlich ist, kann der Verzehr von Kakao durchaus auf den Organismus stimmungsaufhellend wirken. Dies ist für den Menschen nicht schädlich, sondern im positiven Sinne förderlich.
Die Cuna-Indianer, welche fast nur Kakao trinken leiden beispielsweise weder an Bluthochdruck noch an Demenz – dies liegt daran, weil die Antioxidantien in der Kakaobohne die Durchblutung des Gehirnes fördern.

Jetzt könnte man natürlich annehmen, dass täglicher Genuss von Schokolade – und das auch noch in Massen – gesund und unbedenklich wäre. Doch bevor der eine oder andere nun zur Schokoladentafel rennt und sich diese genüsslich einverleiben möchte, sollte jenes noch gesagt werden: handelsübliche Fertigschokoladen, Nuss-Nougat-Brotaufstriche und ähnliche Leckereien erhalten unheimlich viel Zucker und Fett, welche nur noch wenig von den gesundheitsförderlichen Antioxidantien – die im übrigen durch den bitteren Geschmack hervorstechen – enthalten. Zudem erhält eine Tafel Schokolade mit 100g Gewicht je nach Sorte und Füllung schon mal zwischen 400 kcal und 600 kcal. Wer sich also mit Kakao fit halten möchte, sollte hier zur bitter schmeckenden Variante zurückgreifen. Am besten sind die naturbelassenen Sorten, welche in Bioläden oder speziellen Fachgeschäften erhältlich sind.

Dennoch sollte niemand verzagen: solange Schokolade in Maßen verspeist wird, tut es der Figur auch in keiner Weise einen Abbruch. Zudem helfen Kakaoprodukte Endorphine frei zu setzen, die uns glücklich machen. Dies bewirkt eine gute Laune und aktiviert das körpereigene Valium, welches zusätzlich für Entspannung sorgt und Schmerzen lindern kann. Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, darf somit hin und wieder eine Tafel Schokolade essen, wenn ihm der Sinn danach steht.

Ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft

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4. August 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Die Ernährung während der Schwangerschaft beeinflusst nicht nur Sie als Mutter, sondern auch das wachsende Kind in Ihrem Leib.
Sobald sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, stellt sich der gesamte Organismus auf das neue Lebewesen ein. Der Hormonhaushalt wird komplett umgeworfen, neues Gewebe wird produziert und die Zellerneuerung läuft auf Hochtouren. Zunächst nimmt das Kind in Ihrem Bauch kaum Platz ein. Vorerst wächst in der Gebärmutter ein kompliziertes und äußerst wichtiges Organ heran: die Plazenta. Über dieses wichtige Gut erhält das Baby lebensnotwendige Nährstoffe aus dem mütterlichen Blut geliefert, so dass es gesund und kräftig das Licht der Welt erblicken kann.
Damit dies auch wirklich geschieht, ist es bedeutend, dass Sie bei der Ernährung mitdenken – denn alles was Sie essen, isst auch zwangsläufig Ihr Kind. Während der 40 Schwangerschaftswochen, in der Sie eine Mutter werden, ist es wichtig, sich gesund und ausgewogenen zu ernähren, damit es Ihrem Kind während des Wachstums und der Entwicklung an nichts fehlt.

Bedeutungsvoll ist hierbei nicht, dass Sie wesentlich mehr essen als vor der Schwangerschaft, sondern was Sie zu sich nehmen. Für Ihr Kind und sich selbst sollten Sie unbedingt auf die Nährstoffe, die Vitamine und die Mineralstoffe achten. Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate sind drei Nährstoffe, die für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig sind.

  • Eiweiß benötigt der neue Organismus, um Körperzellen und Gewebe zu produzieren und somit das Wachstum des Kindes anzukurbeln. Gute Eiweißlieferanten sind vor allem Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte – achten Sie jedoch bei diesen Produkten darauf, dass Sie diese nicht roh verzehren. Die in Rohwaren enthaltenen Listerine sind für das Kind und seine Entwicklung sehr schädlich.
  • Auch Fett wird während der Schwangerschaft benötigt. Obwohl jede Frau auf Ihr Gewicht bedacht ist, sollte eine Schwangerschaft niemals in eine Diät ausarten. Nicht jedes Fett ist ungesund! Zudem benötigt Ihr Kind diesen Nährstoff, so dass die gesunde Entwicklung von Gehirn sowie Nervensystem gewährleistet und auch die Sehkraft positiv beeinflusst werden kann. Pflanzliche Öle wie beispielsweise Sonnenblumen-, Raps- und Sojaöl können zum Beispiel hervorragend zum Kochen verwendet werden. Seefisch enthält außerdem reichlich gesunde Fettsäuren, während bei Milch und Käse sowie Wurst aufgrund der tierischen Fette eher sparsam umgegangen werden sollte.
  • Kohlenhydrate benötigt jede schwangere Frau – sie liefern Energie, die die werdende Mutter unbedingt benötigt, da ein Kind für den Körper eine hohe Kraftaufwendung bedeutet. Da Kohlenhydrate meist aus Stärke und Zucker bestehen, bedeutet dies allerdings nicht, dass man sich in Zukunft nur noch von Süßigkeiten ernähren sollte. Der Mehrbedarf an Kohlenhydrate ist ideal durch Getreide, Kartoffeln, Obst und Gemüse zu decken.

Wesentlich schwieriger fällt es vielen schwangeren Frauen jedoch sich optimal mit Vitaminen während der gesamten Schwangerschaft zu versorgen. Viel Salat, Obst oder Gemüse zu essen reicht manchmal nicht aus, um das Kind bestmöglich mit den wichtigen Spurenelementen, Mineralien oder Vitaminen zu versorgen. Viele Ärzte empfehlen deshalb den Patientinnen spezielle Ergänzungsmittel, die alternativ als Tabletten oder Kapseln verschrieben werden.
Auch Calcium ist jetzt sehr wichtig, damit das Knochengerüst und die Zähne des Babys angelegt und verstärkt werden. Hier kann beliebig zu Milch, Joghurt, Schnitt- oder Weichkäse gegriffen werden. Mögen oder vertragen Sie keine Milchprodukte, so kann auch hier zu einer Nahrungsergänzung gegriffen werden. Ebenso ist Mineralwasser mit erhöhtem Calciumgehalt zu erhalten. Einige Sorten sind als „nachweislich Ca-haltig“ ausgewiesen.

Besonders wichtig: ein Mehr an Eisen in der Schwangerschaft. Dieses ist für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Dies ist natürlich für die Entwicklung Ihres Kindes maßgeblich, deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie regelmäßig Fleisch, Gemüse und Getreide zu sich nehmen.
Für genügend Jod sorgt der Verzehr von Fisch. Besonders in Kabeljau und Seelachs ist reichlich Jod enthalten und ebenso ist das Jodsalz ist für die künftige Ernährung zu empfehlen.
Ein wichtiges „Mütter-Vitamin“ ist die Folsäure, die zur Gruppe der B-Vitamine gehört und für das gesunde Wachstum sowie die Bildung der Zellen verantwortlich ist. Viele Frauen nehmen bereits vor der Schwangerschaft ein Folsäurepräparat ein, ist die Schwangerschaft schließlich erwiesen, wird Ihr Arzt Sie mit dem Präparat versorgen. Zusätzlich können Sie sich mit Salaten und Gemüse versorgen – diese enthalten wertvolle Folsäuren, die für Ihr Kind lebenswichtig sind.