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Sommerzeit gleich Eiszeit: der Kampf mit den Kalorien

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1. Juli 2009 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Steht der Sommer vor der Tür, stürmt so manch einer in die Eisdiele oder in den Supermarkt in die Kühlabteilung und lechzt nach einer schönen, kühlen Erfrischung. Die Vielfalt an zahlreichen Eissorten ist groß und unwiderstehlich: ob Eis am Stiel, in der Packung, ob Sorbet oder Sahneeis, Schoko, Vanille oder Erdbeer – für jeden gibt es etwas zu verspeisen. Doch Eiszeit ist auch Kalorienzeit, denn die erfrischenden Leckereien sind in den meisten Fällen auch wahre Dickmacher. Wie kann man sich nun sorgenfrei erfrischen, ohne auf das Eis verzichten zu müssen?

Dass ein Eis lecker und an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgt wussten schon die alten Griechen, die vor ca. 2.000 Jahren das erste Eis herrichteten. Dieser wurde durch Schnee vom Olymp, dem größten Gebirge Griechenlands, gewonnen und mit Früchten, Wein und Honig verfeinert. Natürlich gab es damals noch keine Gefriertruhen, so dass der Genuss des Eises nur kurz anhielt. Erst im 16. Jahrhundert war es dann möglich Kälte auch künstlich zu erzeugen und somit das Eis länger haltbar zu machen.

Heutzutage ist das hingegen kein Problem mehr: rund zehn Liter Eis werden pro Jahr von jedem Europäer vertilgt. Eine staatliche Menge, wenn man hier den Kalorienverbrauch betrachtet. Die Deutschen beispielsweise bevorzugen eher industriell hergestellte Eissorten. Laut Statistik sollen diese Eismengen 85% des Eiskonsums ausmachen, die restlichen 15% werden in den Eisdielen genossen.

Für die Eisherstellung wird in erster Linie Milch, Zucker, Eier und häufig auch reichlich Sahne verwendet. Neben Wasser, Butter oder Pflanzenfett kommen auch Farb- oder Aromastoffe in den Eistopf. Durch zusätzliche Zutaten wie Früchte, Nüsse, Sirup oder Kakao wird das Eis dann quasi veredelt. Mittlerweile kann man sich zwischen 70 Eissorten entscheiden – wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Oder etwa nicht?

Kalorientechnisch betrachtet, dürfte die Qual nicht allzu schwer sein, denn hier können schon ein paar Pfunde gespart werden, achtet man auf den Nährwertgehalt. 100g Speiseeis haben einen ungefähren Brennwert von ca. 100-500 Kalorien. Hier ist natürlich maßgeblich, ob die gewünschte Eissorte auf Milch- oder Joghurtbasis besteht oder einfach ein Sorbet ist. Vor allem die Schoko- und Nusseissorten haben es in sich: ein Schokoeis am Stil bringt es tatsächlich auf sagenhafte 300 Kilokalorien.

Dieser hohe Kaloriengehalt ist auf den Zucker- und Fettanteil in der Zutatenliste zu zuschreiben. Ein Eis bestehend aus Sahne enthält mitunter 17% Fett, das Milcheis am Stiel nur rund 3%. 100 g Erdbeersorbet sind in jedem Fall günstiger, da sich hier lediglich 65 kcal anfallen und nur 0,03 g Fett verstecken. Wie hoch der Zuckeranteil in den verschiedenen Eissorten ausfällt, liegt häufig an der Geschmacksrichtung. Glücklicherweise ist fast jede Eissorte heutzutage mit einer Nährwerttabelle ausgestattet, so dass kalorienbewusste Menschen oder diejenigen, die sich einen Diätplan zurechtgelegt haben, auf diese achten können.

Dennoch geht der Trend stark zu Bioeissorten oder Eisvarianten, die man selbst herstellen kann. Mit frischen, gesunden Früchten und einer gewissen Menge Eiszucker, kann man bequem von zu Hause sein eigenes Eis herstellen. Vorteil: dieses Eis ist nicht nur vitaminreicher und kalorienärmer, es enthalt auch keine Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Unaufgetaut hält sich so ein selbstgemachtes Eis bis zu einem Jahr im Tiefkühlschrank.

Zudem sehen Ernährungswissenschaftler und Experten gar kein Problem am mäßigen Eisverzehr. Vier bis fünf Kugeln pro Woche sind durchaus legitim und für normalgewichtige Menschen unbedenklich. Dennoch sollten die Eissorten mit hohem Kaloriengehalt sparsam und mit Bedacht genossen werden.

Wie werde ich erfolgreich die Cellulite los?

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17. Juni 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Viele Menschen kennen diese Situation, noch mehr Leute hegen sogar regelrechte Aversionen gegen jenes Hautproblem: die Rede ist von der Cellulite.
Die Cellulite, welche allgemein als Orangenhaut bekannt ist, erscheint durch unliebsame Dellenbildung auf der Haut – hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und am Gesäß. Verursacht werden diese Dellen durch Formveränderungen im Unterhautfettgewebe, an der sich vermehrt Fettzellen einlagern. Entstehen zu viele Fettzellen, können diese von den im Fettgewebe befindlichen Kollagensträngen nicht mehr aufgefangen werden und schon bilden sich unschöne Wellen in der Haut. Da Männer eine andere Bindegewebsstruktur aufweisen und zudem meist mehr Muskel- als Fettgewebe besitzen, sind es eher die Frauen, die sich mit diesem Erscheinungsproblematik auseinandersetzen müssen. Durchschnittlich 80-90% aller Frauen leiden an mehr oder weniger Cellulitevorkommen an den betroffenen Hautstellen – und alle stellen sich dieselbe Frage: Was kann ich tun, um diese unschönen Dellen endlich los zu werden?

Gibt es Mittel gegen Cellulite?

Leider existiert bisher noch kein Wundermittel, mit dem sich die Cellulite von heute auf morgen wegschrubben, einreiben oder wegtrainieren lässt. Dennoch ist die Lage nicht komplett aussichtslos, denn es gibt durchaus Tipps und Tricks, mit denen man der Cellulite den Kampf ansagen kann.
Cellulitecremes gibt es wie Sand am Meer: Kostenfaktor ist je nach Anbieter unschiedlich, dennoch ist erwiesen, dass diese Cremes, Salben oder Gele, bestehend aus reichlich Vitamin A, Koffein und Glycolsäure, die Haut zwar positiv durchbluten und entwässern, den Cellulitedellen jedoch wenig anhaben können. Grund: durch die Cremes oder Gele wird lediglich die Hautoberfläche angesprochen, da sich die Cellulite jedoch wesentlich tiefer unter der Haut eingelagert hat, haben Cremes und Salben nur wenige Chancen. Ist nach einem längeren Zeitraum des Eincremes doch ein Erfolg zu verzeichnen, so handelt es sich in der Regel um ein kurzfristiges Resultat.

Einige Menschen schwören hingegen regelrecht auf Fettabsaugungen oder Cellulitewickel – aber sind diese Alternativen Erfolg versprechend?
Eher weniger: die Fettabsaugung sagt der Cellulite nicht dauerhaft auf Nimmerwiedersehen, da bei der Absaugung zwar das Fett, aber nicht die Kollagenstränge entfernt werden, die schließlich für die Dellenbildung verantwortlich sind. Massagen, Wickel oder Reizstromkuren sowie andere kosmetische Behandlungen sind zwar auch immer wieder beliebt, mildern die Cellulite an der Hautoberfläche jedoch nur kurzzeitig. Langanhaltende Effekte sucht man hier vergeblich, denn über kurz oder lang wird sich die Cellulite zurückmelden – soviel ist klar.

Gesunde Ernährung und Sport helfen gegen Cellulite

Eine ausgewogene Ernährung und aktive Sportbeteiligung sind die wahren Feinde der Cellulite. Experten sind sich bisweilen einig, dass der weibliche Östrogenspiegel, genetische Veranlagungen und auch der Lebensstil, also die Ernährung und die Lebensführung, maßgeblich für die Bildung von Cellulite sind.
Hilfreich gegen unästhetische Cellulitedellen ist eine gesunde, ausgewogene und vor allem ballaststoffreiche Ernährung, die von reichlich Obst, Gemüse und viel Trinken begleitet wird. Wer zusätzlich den Zigaretten und dem Alkohol entsagt, kann die Cellulite bestmöglich reduzieren.

Aber ohne Sport geht es leider nicht, denn von nichts kommt nichts. Eine gute Mischung aus Ausdauersport wie beispielsweise Joggen, Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking regen den Stoffwechsel sowie die Fettverbrennung an, was somit eine Ansiedlung von Fettzellen an besagten Problemzonen der Frau nur schwer möglich macht. In Kombination mit etwas Geduld, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz kann dem größten Teil der Cellulite Adieu gesagt werden.