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Golfen gesünder als gedacht

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2. August 2008 |  von Andreas  |  Abnehmen, Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wer regelmäßig Sport treibt, lebt gesünder und ist zudem noch vitaler und voller Elan. Sport sorgt nachweislich für mehr Ausgeglichenheit und setzt Endorphine frei – kurzum: eine tüchtige Portion Bewegung ist für Körper und Geist wie Lebenselixier.
Doch bei dem hohen Angebot an verschiedenen Sportangeboten verliert man schon mal den Überblick. Wer sich nicht auf eine Sportart festlegen kann, wird vermutlich erst mehrere Kurse oder Geräte ausprobieren, ehe ihm das passende zufällt. Ob Laufen, Nordic-Walking, Ballsport, Gymnastik oder Aerobic, Schwimmen oder Radfahren – die Vielzahl der verschiedenen Möglichkeiten reichen weit und nicht jeder kann sich mit jedem Sport anfreunden. Während der eine lieber in der Halle oder dem Fitnesscenter trainiert, ist dem anderen die Ausübungen seines Sports im Freien vielleicht besser gelegen. Wer gern an der frischen Luft ist und sich gern unter freiem Himmel auspowert könnte es beispielsweise ja mit dem Golfen ausprobieren. Der alte Königssport war eine Zeitlang unter Sportler verpönt. Die körperliche Ertüchtigung durch Hinterherreisen eines Balles klang für viele Sportwillige eher langweilig und wurde daher den altbackenen Senioren überlassen. Ist Golfen wirklich so eintönig und zeitaufwendig? Und darf nur die ältere Generation den Golfschläger schwingen?

Golfen gesünder als gedacht

Der Golfsport blickt über eine lange, historische Tradition zurück. Die alten Schotten eigneten sich diesem Sport an und lange Zeit galt wegen der aufwendigen Spieldauer das Golfen als edler Zeitvertreib des Adels. Zudem kam noch erschwerend hinzu, dass dieser Edelsport aufgrund der teuren Anlage- und Mitgliedsgebühren sowie der kostenaufwendigen Ausrüstung eher gemieden wurde. Zu damaliger Zeit mussten Golfschläger und Bälle oder die Golfbags aus England importiert werden, da diese sie einzig allein herstellten. Heutzutage ist das Spiel für jedermann erschwinglich und kann in der Freizeit über längere oder kürzere Zeiträume gespielt werden.
Ein Golfspiel wird in der Regel über 18 Golfbahnen – auch Löcher genannt – gespielt, die nacheinander auf verschiedenen Golfebenen erfolgen. Dabei ist der Spieler bemüht seinen Ball mit nur wenigen Schlägen in das Loch zu befördern. Eher selten, aber nicht unmöglich, ist der Hole in One oder Ass zu erreichen: bei diesem Ereignis wird er Ball über mehrere Hundert Meter mit nur einem einzigen Schlag in ein kugelrundes Loch eingelocht. Wer diesen Treffer landet, hat ohne Zweifel die Nase vorn und das Ansehen der anderen Spieler geerntet.
Aber hält mich das Golfen denn nu auch gesund? Diese Frage kann eindeutig mit Ja beantwortet werden. Die Fettverbrennung bei einem Golfspiel ist schon ansehnlich: wer die Regelzeit eines Golfspiels über 18 Löchern durchhält, kann somit schon mal 1200 Kilokalorien abnehmen – so ein Spiel dauert in den meisten Fällen durchaus 4 Stunden und kann aufgrund der ruhigen Spielweise auch für Menschen mit Bluthochdruck empfohlen werden. Die Bewegung an der frischen Luft sowie der Einsatz einer Vielzahl von Muskeln sind außerdem für eine gesunde Sportart maßgeblich. Bei einem korrekten Abschlag werden somit schon mal 124 von 434 Muskeln angespannt und gewährleistet so ein Ganzkörpertraining. Auch die Konzentration spielt bei jedem Loch eine große Rolle – nur wer geistig vollkommen anwesend ist und sich auf das Spiel sowie dem Ball konzentriert, wird mit einem Sieg belohnt werden. Für ungeduldige Sportler und aufgedrehte Spieler dürfte dies nicht sonderlich zusprechen – denn nur mit Geduld und Geschick kann hier gepunktet werden.

Fastfood – der schnelle Weg zu mehr Gewicht?

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31. Juli 2008 |  von Andreas  |  Abnehmen, Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Nach einem gestressten Arbeitstag hat kaum mehr jemand Lust sich noch stundenlang in der Küche aufzuhalten, anstatt sich wohlverdient dem Feierabend zu widmen. Wäre nicht ein großes Angebot an diversen Fast-Food-Produkten gegeben, würde dem einen oder anderen zwar nichts anderes übrig bleiben als zu kochen, aber die Erfinder von Pizza, Pasta und Burgern wussten sicherlich eine Marktlücke zu füllen. Verschiedene Fast-Food-Ketten bieten vielfältige Menüs an und lassen dem Kunden bei der Auswahl auch noch Freiraum in der Zusammenstellung ihrer Bestellung. Andere Anbieter liefern mittlerweile ihre Waren frei Haus und lassen dem Belieferten in punkto Pizzen, Pasta, Sushi und anderen raffinierten Köstlichkeiten die Wahl zur Qual werden.

Fastfood – der schnelle Weg zu mehr Gewicht?

Aber auch das Sortiment an Fertigprodukten in der Tiefkühlung, dem Spaghettiauswahl im Ladenregal oder die Mikrowellengerichte lassen mittlerweile keine Wünsche mehr offen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – der Vorteil liegt klar auf der Hand: in wenigen Minuten und mit ein paar Handgriffen hat man eine sättigende und wohlschmeckende Mahlzeit parat, ohne vorher großartig den Kochlöffel schwingen zu müssen. Aber ist so eine Ernährung auch ausgewogen? Ist so eine Nahrungszufuhr gesund und wo bleiben die Vitamine?
Als gesund kann man diese Mahlzeiten wohl eher nicht bezeichnen: Hamburger bestehen aus hohen kohlenhydrathaltigem Weißmehl, das Hackfleisch trieft vor Fett und der Senf sowie die Tomatensauce enthalten massenhaft Zucker.
Die Pizza aus dem Supermarkt enthält auch einen hohen Anteil an Weißmehl, Tomatenmark und ist mit Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen angereichert.
Mikrowellengerichte enthalten kaum oder gar keine Vitamine, sehen auch nicht sonderlich appetitlich aus und schmecken fast wie ihrer Verpackung. Auch hier finden wir eine hohe Anzahl von Konservierungsstoffen. Fazit: lieber verzichten.
Der Kalorienanteil solcher Fast-Food-Mahlzeiten entspricht nicht weniger als einer Portion Pasta mit selbst gemachter Sauce oder zwei Scheiben Schweinebraten, mit Salzkartoffeln, Bohnen und guter Bratensauce. Auch ein Knödel an Schweinshaxen mit Sauerkraut dürfte den gleichen Nährgehalt wie zwei Hamburger mit Pommes beinhalten.
Fakt ist: nehmen wir nur hin und wieder Fast-Food zu uns, weil wir in Eile sind oder auch nur Appetit auf diese Leckereien haben, so ist es durchaus legitim dieser Versuchung nach zu geben, wenn sich dies in Grenzen hält. Um nicht allzu sehr den Verlockungen eines Schnellimbisses zu verfallen, kann man durchaus eine Cola mit einem Glas Wasser wettmachen. So können auch ein paar Kalorien fix eingespart werden. Auch ein normaler Lamm- oder Geflügeldöner kann an anderen Tagen durch einen vegetarischen Döner ersetzt werden. Wer auf Fleischeinlage nicht verzichten möchte, ist vielleicht mit einem großen Salat an Putenstreifen zufrieden. So gibt es zahlreiche Möglichkeiten gesundes Fast-Food zu sich zu nehmen und die Kalorien nicht unnötig anzuhäufen. Es ist zudem auch wichtig sein Essen zu genießen und nicht jeden Bissen eilig hinunter zu schlingen. Dies löst nur ein spätes Sättigungsgefühl aus und suggeriert uns mehr Appetit – Resultat: wir nehmen mehr Nahrung auf, als wir benötigen und haben so mal eben mehr verzehrt als uns vielleicht lieb ist. Bedachtes und uneiliges Essen spart somit vermehrte Aufnahme von Kalorien ein.
Fertigprodukte machen uns also nicht dicker, wenn wir sie nicht täglich zu uns nehmen und uns auch an eine ausgewogene und gesunde Ernährung halten. Wer außerdem an ausreichend Bewegung denkt, kann auch so einige Kalorien verbrennen und genussvoll sündigen.