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Abnehmen mit Wii Fit

2. Dezember 2008 |  von Andreas  |  Abnehmen, Sport  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Spielekonsolen gibt es quasi wie Sand am Meer, ebenso die dazugehörigen Spiele. Aber eine Konsole nebst Spiel, das bei der Gewichtsreduktion hilft? So etwas gab es noch nie. Daher ist es umso interessanter das Gerät näher unter die Lupe zu nehmen.

Betrachtet man das Gerät selbst, so kommt man ins Schwärmen – die alten Spielekonsolen wirken im Gegensatz zu diesem schlanken Gerät eher klobig und schwer. Auch die Games sind nicht mehr unhandlich und sperrig, sondern sind auf CDs gepackt. Ein Fortschritt der lockt. Die Controller sind äußerst flexibel und modern, liegen gut in der Hand und auch die lästige Kabellage in Verbindung zu der Spielkonsole fällt praktischerweise weg. Weiteres Highlight: Das Wii-Fit-Board – es gleicht einem Miniaturfitnesscenter für das Wohnzimmer im ultraschicken Design. Neben dem Fitnesseffekt bietet das Hightech-Board auch Funktionen wie bei einer richtigen Waage: so kann das Gewicht gemessen, der Fettgehalt und sogar der BMI ermittelt werden. Da scheint sich eine Anschaffung allemal zu lohnen, wenn man bedenkt, dass man mit diesem Gerät auch Sport treiben kann. Bereits zwei Millionen Japaner und 700.000 Amerikaner haben sich bereits die Konsole samt dem waageähnlichen Board zugelegt, doch kann man wirklich mit diesem Gerät abnehmen?

Bevor man das herausfinden kann, muss man seine Daten in das Programm eingeben. Nichts für ungeduldige Menschen, denn durch mehrere Klicks muss man sich zuerst durch das Menü arbeiten, Größe, Gewicht und Alter eingeben: es entsteht ein Mii – eine virtuelle Comicfigur, welche uns darstellen soll und zugleich unseren derzeitigen Körperumfang darstellt. Ist man beispielsweise zu dick, kann man den Mii betrachten, wie er verwundert an sich herunterschaut. Schon putzig gemacht, wenn man allerdings bedenkt, dass es sich um das technische Spiegelbild seinerseits handelt, tritt dann doch der Ernst der Lage ein. Irgendwann geht es schließlich endlich los. Doch ist kein einfaches unterfangen, denn es sieht von weitem durchaus leichter aus, als es ist. Mit einem virtuellen Trainer oder einer Trainerin werden verschiedene Sportübungen und Bewegungsabläufe vorgenommen, immer dabei natürlich das Wii-Fit-Board. Wahlweise kann man hier neben Yoga und Muskeltraining auch eine Aerobicvariante oder Balanceübungen anwählen. Während der Coach sich nicht aus der Ruhe bringen lässt geschweige denn zu Schwitzen anfängt, kommt unsereins ziemlich aus der Puste.

Das Yoga- sowie Muskeltrainingsprogramm widmet sich hierbei lediglich vorgegebenen Übungen, die man dem Coach nachfolgen soll. Witziger ist es bei dem Aerobic- oder Balancemenü. Hier reihen sich kleine Minispiele aneinander, welche man zeitgleich auf dem Bildschirm mit seinem Mii spielen kann. Da die sportlichen Aktivitäten fast ausschließlich auf dem Wii-Fit-Board vorzunehmen sind, ist es allerdings häufig nicht möglich sämtliche Bewegungen des Miis beispielsweise zu folgen. Hüpfen oder Laufen ist auf dem Board nicht möglich und sollte auch wegen der Beschädigungsgefahr nicht vorgenommen werden. Da kommt man schließlich nicht umhin sich zu fragen, ob eine Gewichtsabnahme wirklich möglich ist, wenn man sich nur auf einer Stelle fortbewegt oder auf einem Punkt joggen muss.

Die jeweiligen Übungen eignen sich zwar die körperliche Verfassung auf zu bessern und anstatt einer Coachpotato mit einem Spielecontroller aktiv vor dem Fernsehgerät in den eigenen vier Wänden aktiv zu werden. Allerdings muss man zugeben, dass das Muskeltraining nicht annäherungsweise den gewünschten Erfolg bringt wie das schweißtreibende, gezielte Training in einem Fitnessstudio. Ebenso ist ein Joggen an der frischen Luft sicherlich besser als in der Wohnung vor dem Fernseher zu hüpfen, auch wenn man gestehen muss, dass das eine oder andere Spiel zu Belustigung dient, der Spaßfaktor sehr hoch ist und man hin und wieder auch in Schweiß gerät. Dennoch sollte man durch Training mit der Wii-Fit-Konsole keinen Gewichtsverlust erwarten. Ausdauertraining und der Sport in der freien Natur können nun mal nicht durch ein Spielzeug ersetzt werden, zumal dieses auch kaum die Abwehrkräfte stärkt, sondern lediglich einen netten Zeitvertreib bietet.

Skifahren – teuer, aber gesund

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20. November 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Bald beginnt endlich wieder die Skisaison – das dürfte mitunter nicht nur die Österreicher erfreuen. Skifahren ist ein gesunder Sport, der sowohl für Jung als auch Alt geeignet ist. Die frische Höhenluft und auch die Bewegung im Freien belebt Geist und Körper. Dennoch kann der schöne Sport nur mit einem Augenzwinkern als günstig bezeichnet werden.
Mit den Jahren ist das Skifahren jährlich teurer geworden. Wer im Sessellift oder einer Gondel den Gipfel erklimmen möchte, muss auch im kommenden Winter wieder tief in die Tasche greifen.

Die Preise für Liftkarten sollen künftig um 3-3,2 % ansteigen, vermeldete der Geschäftsführer des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs, Erik Wolf. Eine Erklärung der Preiserhöhung wurde mit der allgemeinen Inflationsrate gegründet. Dabei liegt die größere Sorge bei den Seilbahnbetreibern, die sich vor steigenden Energiekosten kaum mehr retten können. Mit einer Tageskarte für Erwachsene sei in diesem Jahr durchschnittlich um 35 € in der Nebensaison und in der Hauptsaison mit 40,50€ zu rechnen. Dieser Preis deckt allerdings nicht die Gesamtkosten eines Wintersporturlaubers. Pro Tag muss der Gast für Unterkunft, Verpflegung und Skiausrüstung ungefähr ca. 130€ berappen. Nicht wenig, wenn man davon ausgeht, dass ein Urlaub Erholung, Spaß und Freude bereiten soll. Aber wie kann man trotz der steigenden Preise noch die guten Seiten an einem Skiurlaub entdecken?

Den ständigen Preiserhöhungen trotzen immer mehr Urlauber – bereits im vergangenen Jahr wurde ein Plus von 6% in den Besucherlisten verzeichnet. Grund dafür ist unter anderem der beliebte Skisport. Die Freiheit während des Skilaufens, am besten bei Neuschnee und strahlendem Winterwetter ist fast unbezahlbar. Dabei den Genuss der Berglandschaft zu erleben und die gesamte Familie glücklich zu sehen ist für viele Urlauber das Geld wert.

Wer sich nun noch um das richtige und sichere Rüstzeug bemüht und ebenso den Sicherheitsfaktor nicht vernachlässigt, kann den Wintersport mit reichlich Fitness verbinden. Eine Abfahrt talwärts fordert nämlich neben dem Oberkörper auch die Schultern und die gesamte Beinmuskulatur. So stärkt somit die frische Alpenluft nicht nur das Immunsystem, sondern lässt auch den Kalorienverbrauch ankurbeln, vorausgesetzt, man gleicht diesen nicht mit einer allzu üppigen Mahlzeit beim Einkehrschwung wieder aus. Wem eine schnelle Talfahrt allerdings zu gewagt ist, kann es dann eher mit einem Skilanglauf versuchen. Diese Skiart ist mit dem Nordic Walking zu vergleichen. Hier werden die Stöcke in gleichmäßigen Bewegungen zu den Skiern genutzt. Dieses Ausdauertraining ist gut für das Herz, treibt die Fettverbrennung an und bringt zudem auch den Kreislauf in Schwung. Für Einsteiger ist der Skilanglauf geradezu ideal, beansprucht den gesamten Körper und belastet die Gelenke nur minimal.

Dennoch sollten bei ausreichendem Sport auch reichlich Pausen eingelegt werden. Denn sowohl die Herz-Kreislauf-Beanspruchung, als auch die Belastung des Bewegungsapparates sind für viele Menschen ungewohnt. Bei vernünftiger Beanspruchung des Körpers und einem niveauvollem Leistungsbestreben ist der Trainingseffekt beim Skisport für alle Urlauber eine gesunde Abwechslung im Alltag. Damit im Skiurlaub die Lust und die Gesundheit auch weiterhin im Vordergrund steht, müssen auf einige wichtige Hinweise geachtet werden: jeder Skifan sollte die richtige Technik für seine Skiart beherrschen können. Es ist nicht wichtig, sich während der Pistenabfahrt selbst etwas zu beweisen und somit die Flirtchancen vielleicht zu erhöhen. Dies kann in vielen Fällen auch nach hinten losgehen. Ein kurzer Grundkurs für Amateure ist auf jeden Fall empfehlenswert und sollte auch von Profis regelmäßig zum Saisonauftakt aufgefrischt werden.

Neben dem Können ist auch die richtige Skiausrüstung maßgeblich für eine sichere Talfahrt. Neben den richtigen Skiern, der warmen Kleidung und der passenden Sonnenbrille, ist auch die Helmpflicht zu beachten, um sich selbst und die anderen Skifahrer zu schützen.
Schaut man den Kindern beim Skilaufen zu, so können die älteren Herrschaften noch allerhand lernen. Sie nehmen die Frage mit der Helmpflicht lockerer, lernen schneller mit Skiern um zu gehen und halten auch Pausen ein.

Auch wenn der Skiurlaub also in diesem Jahr ein wenig teurer sein sollte als im Vorjahr, so sind der Familienspaß, die Gesundheit und die Freude an der Landschaft bei der Planung des Urlaubs doch wesentlich wichtiger als die Geldfrage.