Pfeil zu den Themen von gesundesabnehmen.at

Posts Tagged ‘Früchte’

Die 10 größten Ernährungslügen

Kommentare deaktiviert
20. August 2008 |  von Andreas  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und wir werden ständig mit ihr konfrontiert: die Ernährung. Natürlich müssen wir täglich essen um zu überleben, aber aufgrund der hohen Vielzahl der angebotenen Lebensmittel, scheint uns der Supermarkt meist wie ein riesiger Dschungel vorzukommen. Zwar wissen wir, was wir in welchem Gang finden, doch viele von uns sind mit dem enormen Angebot überfordert und greifen manchmal einfach nur gutgläubig zu, in dem Gewissen, genau das richtige gekauft zu haben. Unser Einkaufsverhalten wird meist durch die Werbung bestimmt, aber auch Ernährungsweisheiten und trügerische Ammenmärchen haben zu unserer heutigen Shoppingtaktik beigetragen. In dem folgenden Artikel werden 10 Ernährungslügen aufgedeckt, die beim nächsten Einkauf für weniger Verwirrung sorgen sollten.

1. Fischstäbchen wird nur aus Fischresten hergestellt.

Das stimmt überhaupt nicht. Fischstäbchen werden wie jeder andere Fisch aus gesundem, frischem Fangfisch produziert und in vorgesehene Formen gepresst, die für die typische Stäbchenform sorgt. Fischstäbchen sind also genauso gesund wie andere tiefgefrorene Fischsorten.

2. Light Fruchtsäfte sind zuckerfrei.

Leider nicht. Fruchtsäfte mit der Bezeichnung „light“ werden zwar ohne Kristallzuckerzusatz hergestellt, dennoch kann man nicht leugnen, dass Früchte von Natur aus mit Fruchtzucker versehen sind. Dieser Fruchtzucker entscheidet sich vom „weißen Zucker“ nicht wirklich. Zumindest ist es vom Kaloriengehalt für unseren Körper nicht zu unterscheiden. Daher sind alle Fruchtsäfte mit Bedacht zu genießen oder als Fruchtschorlen verdünnt mit Wasser zu reichen.

3. Schweinefleisch ist fetthaltiger als Putenfleisch.

Nicht unbedingt. Denn es kommt tatsächlich darauf an, um welches Teil vom Schwein es sich bei dieser These handelt. So hat ein Stück Schweinefilet durchaus nicht mehr Fett als ein Stück Putenfleisch – im Gegenteil: es kann sogar weniger Fett enthalten.

4. Margarine ist fettärmer als Butter

Ob nun Butter oder Margarine – auf 100 g verteilt hat Margarine nahezu dieselben Nährwerte wie 100 g Butter. Der einzige Unterschied liegt hier auf der Hand: Margarine ist ein pflanzliches und Butter ein tierisches Fett.

5. Spinat ist der beste Eisenlieferant

Ein wahrer Mythos: was damals als falsche Komasetzung begann, hält sich auch noch bis heute hartnäckig. Spinat ist zwar in Wirklichkeit ein wahrer Vitamin C und E – Lieferant, dennoch enthalten 100 g Spinat nur 3,5 mg Eisen – nicht wirklich weltbewegend. Rotes Gemüse und rote Obstsäfte enthalten hingegen einen hohen Eisenanteil.

6. Dunkles Brot ist Vollkornbrot

Auch hier kann man lange nach der Wahrheit suchen: dunkles Brot sieht zwar gesünder aus, als hellere Brotsorten, aber das liegt nur daran, dass es vom Bäcker mit Malz eingefärbt worden ist. Gesünder ist es in diesem Fall nicht. Bei Vollkornsorten immer auf die Zutaten und die Bezeichnung achten.

7. Süßstoff macht schlank

Eine schillernde Legende. Zwar enthalten die kleinen Süßstofftabletten so gut wie keine Kalorien, dennoch denkt der Körper, dass er jetzt Kalorien zu sich nimmt. Das Resultat: bereits nach kürzester Zeit sendet der Organismus Hungergefühle aus und wir bekommen Appetit. Deshalb sollte man Süßstoff nur in Maßen zu sich nehmen, weil ein vermehrter Verbrauch durchaus nach hinten losgehen kann.

8. Tiefkühlkost enthält keine Vitamine

Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Tiefgekühlte Gemüsesorten werden erntefrisch schockgefroren und verlieren während der gesamten Tiefkühlphase kaum wertvolle Vitamine. Im Gegensatz zu der Geschichte, dass Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank länger halten: hier gehen Vitamine in enormer Geschwindigkeit verloren. Daher sollte frisches Obst und Gemüse immer schnell verzehrt werden.

9. Eier erhöhen den Cholesterinspiegel

Es ist in der Tat wahr, dass Eier einen sehr hohen Anteil an Cholesterin beinhalten. Allerdings enthalten Eier ebenso einen hohen Anteil an Lecithin, welches eine große Cholesterinaufnahme im Blut verhindert. Eier in Maßen sind also weiterhin durchaus erlaubt.

10. Rohkost am Abend lässt Kilos purzeln.

Schön wär´s! Ganz so leicht geht es dann doch nicht. Rohkostspeisen, wie Salate & Co., die nach 19 Uhr verspeist werden, können nämlich vom Magen nicht verdaut werden, gären somit weiter und wandeln sich in Fettpölsterchen um. Ein kleiner eiweißreicher Snack ist hier also angebrachter und schafft mehr Abhilfe beim Kampf gegen die Pfunde.

Richtige Ernährung bei zu hohem Cholesterin

Kommentare deaktiviert
20. August 2008 |  von Andreas  |  Diät  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Bevor man sich Gedanken über Cholesterin macht, sollte man wissen, was dies eigentlich ist. Denn viele wissen vielleicht, dass sie einen zu hohen Cholesterinspiegel haben, aber wissen nicht wirklich was dies wirklich bedeutet.
Cholesterin wird zum einen in der Leber produziert und zum anderen durch Nahrung aufgenommen. Ohne Cholesterin könnte kein Vitamin D produziert werden, aber auch eine geregelte Fettverdauung wäre nicht möglich. Dieser Wirkstoff ist daher lebensnotwendig für den Körper.
Wenn allerdings zu viel über die Nahrung aufgenommen wird, kann der Körper dies nicht mehr verarbeiten, dies führt zu Risiken der Gesundheit. Zum Beispiel können Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fett-Stoffwechselstörungen durch einen zu hohem Wert ausgelöst werden, aber direkte Beschwerden hat man bei einem hohem Cholesterinspiegel nicht.
Sollte man einen zu hohen Wert feststellen, ist es wichtig auf die Ernährung zu achten, denn wenn man bei zu hohem Cholesterin nichts macht, können auf Dauer Gefäße eingeengt werden, da sich das Cholesterin auf längere Zeit hin in den Gefäßen ablagert.
Es gibt viele Sachen die man selbst tun kann, wenn man weiß, dass man einen zu hohen Cholesterinwert hat.
Durch eine bewusste Ernährung ist es ganz einfach den Wert zu senken und man muss nicht unbedingt auf bestimmte Sachen verzichten.
Statt tierische Fette ist es besser pflanzliche Fette zu bevorzugen, wenn man tierische Fette zu sich nimmt, sollte man auf mageres Fleisch achten und Fettränder vermeiden bzw. beseitigen. Bei pflanzlichen Fetten muss man aber ebenfalls drauf achten, dass man zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Diät-Margarine verwendet. Hierbei gibt es von Becel eine Halbfettmargarine, die dazu beitragen kann den Cholesterinspiegel etwas zu senken.
Möglichst vermeiden sollte man Eigelb, Innereien sowie Schalen- und Krustentiere, denn diese sind reine Cholesterinbomben.
Außerdem ist es wichtig, dass man sehr viele Ballaststoffe zu sich nimmt, diese tragen zu einen niedrigen Cholesterinwert bei. Ballaststoffe sind besonders enthalten in Salat, Kartoffeln, Gemüse, Hülsenfrüchte, frischen Obst, sowie in Vollkornprodukten.
Zucker wie Süßigkeiten, süße Milchspeisen oder Limonade sollte man nur in maßen genießen, besser wäre es aber zum Beispiel auf Limonade ganz zu verzichten. Da bei einem zu hohem Cholesterinspiegel ebenfalls auf das Gewicht geachtet werden muss.
Ebenfalls ratsam soll es sein, wenn man Raucher ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
Neben der Ernährung ist es ebenfalls wichtig sich regelmäßig zu bewegen. Man muss kein Hochleistungssportler werden um etwas zu erreichen. Ausreichend ist es auch schon, öfter mal zu Fuß zu gehen und das Auto stehen zu lassen. Schwimmen oder Jogging helfen nicht nur dem Cholesterinspiegel, sondern hält einen auch fit.
Sollte aber trotz der Ernährungsumstellung und dem Sport der Cholesterinspiegel immer noch zu hoch sein, ist es wichtig mit dem Arzt zu sprechen, der kann Medikamente verschreiben, die den Cholesterinspiegel senken. Allerdings ist es weiter wichtig sportlich aktiv zu sein und weiter bei der Ernährung zu bleiben. Diese Medikamente unterstützen lediglich nur und ersetzten nicht die Ernährung und die sportlichen Aktivitäten.
Bei den Medikamenten sollte man auch darauf achten diese weiter zu nehmen, auch wenn man sich vielleicht gesund fühlt, denn ein vorzeitiges Absetzen kann denn Cholesterinspiegel innerhalb von zwei Wochen wieder erhöhen.