Volumetrics – Essen nach Volumen
Neue Diäten sprießen täglich wie Pilze aus dem Boden – kein Wunder, dass der eine oder andere dann schnell mal den Überblick verliert. Liest man sich allerdings bei vielen Diäten knapp und kurz durch, erkennt man bald, dass eine Vielzahl von den so genannten „Schlank-Macher-Phänomen“ ein klarer Abklatsch von schon längst da gewesenen Ernährungsstrategien sind. Hin und wieder kommt es dann auch vor, dass etwas vollkommen Neues auf dem Markt der Diätenwunder erscheint: wie zum Beispiel die Trend-Diät Volumetrics. Angeblich sollen hier der Jojo-Effekt geschickt ausgetrickst und einseitigen Hungerkuren der Kampf angesagt werden. Lassen wir uns doch mal überraschen und schauen uns diese trendige Diät genauer an.
Die neue Diät Volumetrics stammt aus den USA und verspricht ein zuverlässiges Purzeln der Pfunde, ohne ein lästiges Hungergefühl zu verspüren oder andere unangenehmen Nebenwirkungen einer Ernährungsumstellung zu durchleben. Und wie sieht die Diät aus? Der Name Volumetrics erzählt uns schon fast alles. Volumetrics leitet sich ab von dem griechischen Wort „Volumetrie“ und steht für das Messen von Rauminhalten. Laut Experten basiert diese Diät auf den neuesten, wissenschaftlichen Untersuchungen, deren Erkenntnisse für den Menschen und die damit verbundene Ernährung vollkommen neu sein sollen. Angeblich darf der Mensch soviel von einer bestimmten Nahrungseinheit zu sich nehmen, bis er sich schließlich satt fühlt – und dass ohne die lästigen Berechnungen von Kalorientabellen.
Wer sich für die Diätvariante Volumetrics entschieden hat, nimmt also viele Lebensmittel mit viel Volumen zu sich. Am besten eigenen sich hierfür frisches Obst – Beispiel: 15 Weintrauben enthalten ungefähr 70 kcal, allerdings haben ungefähr 7 Rosinen den gleichen Nährwertgehalt. Fazit: frisches Obst enthält mehr Wasser, dies führt zu mehr Volumen, ergo: wir werden schneller satt. Neben der Aufnahme von knackfrischem Obst zählt auch die vermehrte Aufnahme von taufrischem Gemüse oder wasserhaltigen Suppen oder Eintöpfen. Auch die Ballaststoffe spielen bei Volumetrics eine große Rolle. Diese quellen nämlich im Darm auf, verstärken das Sättigungsgefühl und liefern aufgrund ihrer unverdaulichen Bestandteile keine Kalorien. Doch auch der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verkennen: Ballaststoffe fördern die Darmbewegungen und helfen unserer Verdauung auf die Sprünge, verbessern die Cholesterinwerte und hemmen Entzündungen. Diese wahrhaftigen Allrounder gehören somit täglich auf den Speiseplan und sind für die Volumetrics – Diät unerlässlich.
Doch Obst und Gemüse nebst Ballaststoffen können doch nicht der einzige Bestandteil der Volumetrics – Diät sein. Was darf man noch essen?
Ob sich ein Lebensmittel zum Abnehmen nach Volumetrics eignet oder nicht, wird durch den Volumetrics – Wert ermittelt. Dieser Wert wird durch ein Maß für die Energiedichte berechnet. Besonders prädestiniert für Volumetrics sind grüner Salat, entrahmter Joghurt, Tomatensuppe, Erdbeeren und Hähnchenbrust. Aber es gibt scheinbar auch Volumen-Fallen. Cashewnüsse, Kartoffelchips, Schokoriegel, Butter und Salami zählen nicht zu den voluminösen Verzehrempfehlungen und sollten gemieden werden. Entscheidend für die einzelnen Werte ist schlussendlich die gesamte Energiedichte einer Mahlzeit. Hierbei ist natürlich die unterschiedliche Zusammensetzung der Lebensmittel zu beachten: Fett hat eine Energiedichte von 9 kcal/g, Alkohol liegt bei 7 kcal/g und Eiweiß sowie Kohlenhydrate weisen ungefähr 4 kcal/g auf.
Dazu sollte natürlich reichlich Wasser getrunken werden – das ist zwar kein neues Geheimnis, allerdings liefert Volumetrics neue Erkenntnisse zum Thema „reichlich Wasser trinken“. Laut Studien wurde beobachtet, dass der Energieumsatz bei Frauen sowohl auch bei Männer um mehr als 30% ansteigt, wenn vor der Mahlzeit ein halber Liter Wasser getrunken wird. Allerdings gelten diese Erkenntnisse nur für kohlensäureloses Wasser, welches eine Raumtemperatur aufweist. Insgesamt sollten mindestens zwei Liter Wasser pro Tag getrunken werden.
Weiterhin soll nach Volumetrics auf das Körpergefühl geachtet werden. Zusätzlich sind das ausreichende Trinken, bewusstes Essen, die ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Zuckerbomben wichtig und sollte ein wichtiger Aspekt während der Volumetrics – Diät sein.
Wer sich nun fit für eine Diät nach Volumetrics fühlt, findet im Handel entsprechende Lektüre.
Gesund leben trotz Asthma
Das Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, welche je nach Veranlagung der Person zu Luftnot infolge durch eine Atemwegsverengung auftritt. Bei dem Asthma kann eine Vielzahl von Reizen für die Empfindlichkeit der Atemwegserkrankung verantwortlich sein. Meist erkranken bereits Kinder in jungen Jahren an Asthma, wobei die Zahl der Erkrankungen an Asthma ungefähr auf 5% der Erwachsenenbevölkerungen und 10% der Kinder zu schätzen liegt. Insgesamt sind ca. 6,9% Patienten in Deutschland und 5,8% Patienten in Österreich zu verzeichnen, welche an Asthma leiden. Hierbei sollte berücksichtigt werden, dass die Prävalenz weder auf industrielle, arme, schadstoffbelastete oder rauchfreudige Lebensweisen zurückzuführen ist.
Ob allergisches Asthma, nicht – allergisches Asthma, Entzündung der Bronchien oder Hyperreaktivität, bei allen Patienten kommt es in der Regel zu einer akut auftretenden Luftnot, welche die Ausatmung erschwert und von pfeifenden oder rasselnden Atemgeräuschen begleitet wird. Nicht selten geht dieser Atemnot einem Hustenanfall voraus, welche je nach Schweregrad mit einer gewissen Dauermedikation durch einen Inhalator Abhilfe schafft.
Leidet man neben der Asthmaerkrankung zusätzlich an Übergewicht, so kann dies für den Patienten recht schwierig auszugleichen sein. Das Abnehmen ist aber wichtig, da das Fettgewebe zusätzliche Entzündungsfaktoren produziert, was somit zu verstärkter Luftnot führen kann. Reduziert nun ein übergewichtiger Asthmatiker sein Gewicht, verbessert sich seine Lungenfunktion, die Asthmasymptome und auch die Lebensqualität. Obwohl die Chancen auf ein besseres Krankheitsbild zum Greifen nahe sind, wird sich nun dennoch jeder Patient fragen, wie er das Abnehmen am Besten und vor allem gesund bewerkstelligen soll ohne dem Jojo-Effekt zu erliegen.
In der heutigen Zeit greift jeder Mensch, sei er nun Asthmatiker oder nicht, gern zum Fast Food. Dies ist zwar nicht verboten, sollte dennoch nicht die gesamte Ernährung bestimmen. Obst und Gemüse, mehr pflanzliche als tierische Fette und vor allem reichlich Ballaststoffe, erreichen ein leichtes Purzeln der Kilos und somit die Linderung der Asthma – Beschwerden. Besonders geeignet für ein gesundes Leben sind leichte Gerichte und gesunde Öle, so wie sie im Mittelmeerraum zubereitet werden. Neueste Studien aus England ergaben jüngst, dass Kinder aus den Mittelmeerraumländern deutlich weniger an Asthma erkrankten als Altergenossen in Großbritannien, welche Platz 2 der Länder mit den häufigsten Asthmaerkrankungen belegte. Die Wissenschaftler führen dies der Lebensweise und Ernährung der Länder im Mittelmeerbereich zu. Typisch gesunde Lebensmittel wie frisches Gemüse und Obst wie Weintrauben, Orangen, Äpfel, sonnengereifte Tomaten und knackige Nüsse seien das Geheimnis. Gesunde Öle wie Olivenöl, welches reich an ungesättigten Fettsäuren ist, wirken sich ebenfalls hervorragend auf die Atemwegsgesundheit aus. Sehr wichtig sei vor allem der Verzehr von Nahrungsmitteln, welche reichlich Vitamin A und E, Beta-Karotin und Omega-3-Fettsäuren enthalten. Diese Stoffe sind vor allem in frischen Obst und Gemüse vorhanden und sollten täglich auf dem Speiseplan stehen.
Neben der gesunden Nahrungsumstellung ist das Trainieren der Atemwegsmuskulatur von wichtiger Bedeutung. Leider wird der Sport bei Patienten, die unter Asthma leiden, eher vernachlässigt, aus Angst einen neuen Anfall heraufzubeschwören. Diese Angst ist allerdings unbegründet, wenn man Sport langsam und sorgfältig ausübt. Besonders empfehlenswert ist für Asthmatiker das Schwimmen sowie Wassergymnastik oder andere Sportarten, welche im Wasser ausgeübt werden können. Die Belastung ist hier für den Patienten sehr gering, dennoch werden gezielt Muskeln aktiviert, was zum Schmelzen der Pfunde führt. Weiterhin empfehlen Experten das Nordic – Walking, da hier mit einer speziellen Technik das Herz-Kreislauf-System trainiert wird. Somit schwinden die Kalorien unversehens und die Atemhilfsmuskulatur wird positiv stimuliert. Durch mäßige Bewegungen kommt der Asthmatiker also nicht aus der Puste und tut dennoch eine Menge für seinen Körper.
Eher ungünstig hingegen sind Sportarten, die den Organismus schnell belasten, vor allem, wenn dieser in kalter oder trockener Umgebung vollzogen wird. In Anbetracht des nahenden Frühlings brauchen sich Asthmatiker allerdings für die Ausübung von leichtem Sport keine Gedanken machen.

