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Macht abnehmen gesund – oder lieber rund und gesund?

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30. Dezember 2008 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

In unserer Gesellschaft vorgelebt, stehen doch eher die schlanken Personen im Vordergrund und können Vorteile in Beruf, Bekleidung und öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Im Hintergrund stehen meist immer die Übergewichtigen, welche schräge Blicke ernten, Probleme beim Einkauf von Übergrößen haben und sich in mancher Hinsicht in unsere heutige Gesellschaft „hineinzwängen“ müssen.

Viele Menschen mit Übergewicht leben in der Erkenntnis, dass auch weitere Diäten keine Abhilfe schaffen. Auch wenn das Übergewicht als Risikofaktor an vielen Erkrankungen beteiligt ist, kommt man dennoch nicht umhin sich zu fragen, ob Abnehmen unbedingt gesünder macht?

Auch wenn Herzinfarkte oder Schlaganfälle von vielen Ärzten an erster Stelle als Begründung für häufige Todesursachen bei übergewichtigen Menschen angegeben wird, so kann ebenso kaum jemand mit einigen Kilos mehr auf den Hüften abstreiten können, dass ein starkes Übergewicht gesundheitliche Probleme mit sich zieht. Dennoch könnte man den Umkehrschluss ansetzten und behaupten, dass schlanke Menschen nicht zwangsläufig gesünder leben.

Zumindest belegen Statistiken, die beweisen, dass zahllos durchgeführte Diäten erfolglos verliefen. Somit ist es Fakt, dass das Problem der übergewichtigen Menschen mit dem Wunsch abzunehmen wesentlich komplexer ist. Doch warum verhindert unser Körper eine drastische Gewichtsreduktion?

Das Geheimnis liegt in unseren Genen. Unser Körper hat sich über eine Entwicklung von Millionen von Jahren dahin entwickelt, dass die aufgenommene Nahrungsenergie möglichst effektiv gespeichert wird. Diese Fähigkeit obliegt der evolutionären Überlebensstrategie des Menschen. Hunger führte zu ungeahnten Leistungen der Nahrungsbeschaffung und je größer der Hunger unserer Vorfahren war, desto mehr wuchs auch in ihnen das Verlangen diesen Mangel auszugleichen. Eine solche Entwicklung des Menschen über Jahrmillionen hinweg kann selbstverständlich heutzutage nicht innerhalb weniger Wochen umgestoßen werden. Diäten oder Ernährungsumstellungen müssen langsam und auf den Menschen abgestimmt durchgeführt werden, damit dieser evolutionäre Mechanismus zum Essen durchbrochen werden kann. Denn im Grunde genommen ist der Mensch vom genetischen Aspekt her nicht zum Abnehmen geschaffen.

Wissenschaftliche Studien haben bislang immer wieder belegt, dass übergewichtige Menschen Diätversuche nur mit großer Mühe durchhalten konnten. Anhand solcher Fakten kommt man zu der Überlegung, ob Abnehmen dann überhaupt gesund ist. Und wenn ja, wie sieht eine optimale Diät aus?

Mittlerweile gibt es verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen, welche Hungerkuren und Gewichtsverluste von 10-25% untersuchten. Das Ergebnis: diese Methoden zur Gewichtsreduktion führten häufig zu Herzrhythmusstörungen und Gallensteinen. Bei stark übergewichtigen Personen führten sogar deutliche Gewichtsabnahmen zu einer höheren Sterblichkeitsrate zwischen 40-60 %. Hierbei wurden als Todesursache in vielen Fällen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle benannt, welche eigentlich durch eine Gewichtsreduktion gesenkt werden sollte. Das Resultat: übergewichtige Menschen, die deutlich abnehmen, tragen ein größeres Risiko an Gefäßerkrankungen zu sterben, als Übergewichtige, die weiterhin ihr Gewicht mit sich tragen.

Daher raten Experten von drastische Gewichtsreduktionen und Hungerkuren unbedingt ab. In diesen Fällen ist eine umfangreiche und genaue Aufklärung der Betroffenen über Folgen und Nebenwirkungen von Diäten sehr wichtig. Eine lediglich fettarme Ernährung mit viel Bewegung sei gerade für übergewichtige Menschen nicht sonderlich förderlich. Ein genauer Ernährungsplan eines Arztes oder Ernährungswissenschaftlers ist somit eine wesentlich bessere Lösung. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung wird bei diesen Personen vielleicht nicht innerhalb kürzester Zeit zu einem Erfolg führen, dennoch nach Ablauf einer bestimmten Dauer den Kilos den Gar ausmachen.

Wenn Diäten versagen – von welchen ist abzuraten?

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24. Dezember 2008 |  von pearly  |  Diät  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Diäten gibt es wie Sand am Meer, doch selten ist eine auch wirklich hilfreich. Viele kennen bereits den berühmten Jojo-Effekt, der den Erfolg einer Diät innerhalb kürzester Zeit zu vernichten weiß. Einen Vorwurf kann man sich selbst nur selten machen. Wer hat schon Lust sich den Rest seines Lebens nur von Wasser und Brot zu ernähren. Damit schon einmal ein paar Diäten durch das Raster fallen, sind hier jene Diätenvorschläge aufgeführt, die definitiv zu keinem Erfolg führen und zudem auch ungesund für Körper und Geist sind.

In aller Munde ist zurzeit die Brot-Diät. Aufgrund der hohen Kohlenhydratzahl hält ein längeres Sättigungsgefühl an, was angeblich zu weniger Nahrungsaufnahme führen soll. Dies ist schon richtig, allerdings darf während der Brotdiät lediglich Brot, Kartoffeln, Fleisch, etwas Wurst und Käse, Gemüse und Obst gegessen werden. Milch und Zucker sind absolut tabu. Nagt der Heißhunger also auf etwas Süßes, so ist dieses passé. Zudem muss ein Calciumersatz für die Milch geschaffen werden – das ist nicht sonderlich ratsam und stellt diese Diät in den Schatten. Zwar sprechen Abwechslung in punkto Brotauswahl, Kostenersparnis und ballastreiche Ernährung für die Diät, aber die leckeren Sachen, die zweifelsohne das Leben schöner machen, werden komplett ausgegrenzt. Daher ein deutlicher Daumen nach unten.

Ganz übel ist die Null – Diät. Alle kalorienhaltigen Getränke sind tabu – erlaubt sind Wasser, ungesüßter Tee und davon am Besten 2-3 Liter pro Tag. Alles andere wird vehement abgelehnt. Ein Vorteil könnte man in der schnellen Gewichtsreduktion sehen, allerdings ist ein Nährstoffmangel abgesehen von eventuellen Kreislaufproblemen unausweichlich. Weiteres Manko: nachdem man sein Wunschgewicht erreicht hat, möchte man auch wieder Schlemmen. Das schreit schon nach dem Jojo-Effekt. Diese Diät ist alles andere gesund und für die Psyche absoluter Horror – kein Arzt der Welt wird seinem Patienten zu so einer Ernährungsumstellung raten.

Bei der Reduktions-Diät wird die notwendige Kalorienaufnahme auf 1.000-1.500 kcal pro Tag reduziert. Somit soll der Energiebedarf täglich derart gedrosselt werden, dass eine schnelle Gewichtsabnahme erreicht wird. Bestehend aus fettarmer Mischkost scheint diese Idee verhältnismäßig gar nicht so verkehrt zu sein, allerdings fällt vielen Menschen die Nahrungsumstellung auf kalorienreduzierte Mischkost ziemlich schwer. Langfristig gesehen kann hier ein Mangel an fettlöslichen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen entstehen. Resultat: wer vorher einseitig gegessen hat, muss sich nun drastisch umstellen. Somit ist auch diese Diät alles andere als empfehlenswert.

Die Reis-Diät lässt schon übles erahnen. Auf dem Speiseplan stehen lediglich gekochter Reis und Apfelmus. Nach vier Wochen dürfen Fleisch und Gemüse dann doch noch verzehrt werden. Alles andere ist nicht erlaubt. Vorteil dieser Diät ist eindeutig eine simple, preiswerte und einfach durchzuführende Ernährung, welche teilweise für den Körper entwässernde Reaktionen hervorrufen kann. Das war es dann auch schon mit den Vorteilen. Was sagen die Nachteile? – eindeutig zu eintönig, die Nahrungsgewohnheiten werden nicht längerfristig umgestellt und von Eiweiß ist nirgendwo etwas zu sehen. Auch hier ist der Jojo-Effekt schon von weitem zu erahnen. Resultat: von dieser Diät lieber die Hände weglassen.

Über eine Trennkost könnte man Bände schreiben – dies verfehlt allerdings den Sinn des Artikels. Bei einer Trennkost darf bevorzugt kalorienbewusste Mischkost aufgenommen werden – hierbei sollten 80% Obst und Gemüse beinhalten und 20% aus eiweiß- sowie kohlenhydrathaltige Lebensmittel bestehen. Gleichzeitige Nahrungsaufnahme von Eiweiß- oder Kohlenhydratprodukten ist allerdings nicht erwünscht. Als durchaus positiv kann die geschätzte Aufnahme von Obst und Gemüse während dieser Diät bezeichnet werden – somit sind alle positiven Aspekte auch schon ausgeschöpft. Wer diese Diät machen will muss ein fundiertes Wissen über die Zusammensetzung und Nährwerte der Nahrungsmittel haben. Dies ist oft kompliziert, umständlich und frustrierend – daher ist auch von dieser Diät eher abzuraten.

Im Grunde ist diese Liste noch stundenlang weiterzuführen, was eindeutig den Rahmen sprengen würde. Wie ersichtlich ist, braucht unser Körper trotz der Kalorienreduzierung weiterhin wichtige Fette und auch teilweise ungesunde Ernährung. Dies ist Nahrung für unseren Geist und fördert zudem den Erhalt der Gesundheit.

Eine Diät ist zudem nicht maßgeblich für den Erfolg einer Gewichtsreduktion. Sport und eine Ernährungsumstellung sind das wahre Geheimnis für eine gewinnversprechende Abnahme des Körpergewichts.