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Posts Tagged ‘Gesundheit’

Obstgeschichten

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29. Juli 2008 |  von Andreas  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn wir heute im Supermarkt die Obsttheke betreten fällt uns meist die Auswahl der angebotenen Obstsorten nicht leicht – eine Vielzahl von süßen Früchten wird uns dargeboten und die verlockenden Düfte lassen bereits hier das Wasser im Munde zusammenlaufen. Während wir heute zwischen heimischen, importierten und biologisch kontrollierten Obstsorten wählen können, war diese Auswahl bis vor einigen Jahren noch eher spärlich. Die meisten Obstsorten erhalten wir heutzutage auch noch aus den Südländern, aus Übersee oder asiatischen Regionen. Bevor es den Handel mit Obst noch nicht gab, waren lediglich Obstsorten wie Birnen, Äpfel oder Kirschen in unseren Gärten heimisch.

Obst

Mittlerweile erhalten wir eine enorme Auswahl an Obstsorten auf dem Markt, die an Langeweile kaum denken lässt: ob Feigen, Honigmelonen, Papayas oder Mangos – für jeden Tag der Woche können wir ein anderes Obst wählen. Reich an Vitamin B und C, Kalzium, Magnesium und Eisen versorgen diese Früchte uns mit lebenswichtigen Nährstoffen. Obwohl der Apfel sehr viel Eisen enthält und jahrzehntelang als das ballaststoff- und vitaminreichste Obst gehandelt wurde, ist heute aber bekannt, dass die Erdbeere den Apfel um einiges schlägt. 250 g Erdbeeren sind mit 508g Vitamin C eine wahre Vitaminbombe. Tägliche Obstaufnahme ist ein Muss, auch wenn dies mit Bedacht geschehen sollte, denn bereits im 2. Jahrtausend vor Christus tauchte in Ägypten erstmalig die Krankheit Skorbut auf, die später auch Seeleute schwer zu schaffen machte. An Ermangelung des Vitamin C-Haushaltes erkrankten diese Menschen an Durchfall, Zahnfleischbluten, Erschöpfung und Müdigkeit, hohem Fieber und Muskelschwund. Bereits 50 mg Vitamin C sind täglich ausreichend, damit diese Symptome nicht auftreten. Selbst heute noch gilt Skorbut als gefährlich – allerdings sind in dieser Hinsicht eher die Entwicklungsländer davon betroffen, weil dort Zitrusfrüchte im allgemeinen Mangelware sind. In den Industrieländern sind durch das gesamte Jahr über Früchte erhältlich, so dass diese Krankheit selten noch beobachtet wird.

Für den kalorienbewussten Menschen ist Obst an sich ein sehr wichtiges Lebensmittel, dennoch ist bei der Auswahl verschiedener Früchte Achtung geboten. Einige Obstsorten enthalten erheblich mehr Fruchtzucker als andere Sorten, die sich im Körper ähnlich dem Zuckerbaustein entwickeln und schnell in die Blutlaufbahn gelangen. Während zum Beispiel 100 g Wassermelonen lediglich 12 kcal enthält, schlagen bereits 100 g Banane mit 70 kcal zu Buche. Auch bei getrocknetem Obst sollte man vorsichtiger zuschlagen: da die getrockneten Früchte überdurchschnittlich weniger Wasser enthalten, erscheint uns die Menge nicht gleich weniger. Ein 100g getrockneter Apfel wiegt schlussendlich nur noch 10 g, hat aber eigentlich den gleichen Fruchtzuckergehalt wie ein frischer Apfel. Wer nun 100 g getrockneten Apfel zu sich nimmt, hat auch logischerweise mehr Fruchtzucker zu sich genommen. Daher sollten Trockenfrüchte eher in Maßen vernascht werden.

Auch Obst in Dosen wirken auf den ersten Blick verführerisch: die fertig zubereiteten Häppchen haben aber auch Nachteile – im Zuckerwasser schwimmend sind sie in etwa den Trockenfrüchten gleichgestellt. Auch Obstsäfte enthalten fast genauso viele Kalorien wie ein Glas Cola oder Limonade. Wer dennoch nicht auf den geliebten Apfel – oder Orangensaft verzichten möchte, kann pfiffigerweise auch das Getränk zur Hälfte mit Wasser mischen und sich somit leckere Schorlen mixen, die besonders im Sommer erfrischende Durstlöscher sind.

Warum nicht mal ohne Fett?

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28. Juli 2008 |  von Andreas  |  Abnehmen, Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn wir genussvoll sündigen, denken wir meist weniger an die Kalorienzahl geschweige denn an die Fette, die sich in Süßigkeiten und anderen Leckereien verstecken. Zu schön, wenn man mal nicht drüber nachdenken müsste, dennoch ist die Aufnahme von Fett nur bedingt gesund. Obwohl Fette und Öle zu den Grundnährstoffen des Menschen gehört und für den Körper als Energielieferanten oder Schutzpolster für sämtliche Organe dient, ist eine Fettzufuhr von lediglich 60-80 g pro Tag für den erwachsenen Menschen durchaus ausreichend. Fett ist also nicht gleich Fett. Wir müssen die richtigen Fette zu uns nehmen um gesund und genussvoll zu leben.

Warum nicht mal ohne Fett?

Reden wir über Fett, so unterscheiden wir in erster Linie zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten. Die tierischen Fette werden aus Fettgewebe gewonnen und eingeschmolzen, daraufhin entsteht dann der so genannte Schmalz oder Talg. Pflanzliche Öle oder Fette werden durch schonende Pressung aus Pflanzen oder Samen gewonnen.

Fette gehört neben Kohlenhydraten und Eiweißen zu den drei Hauptnahrungsbestandteilen und sind wichtigste Energielieferanten für Zellen und Bestandteil der Zellmembranen. Um hier also von den gesunden und den ungesunden Fetten zu unterscheiden, muss man sich mehr mit der Materie befassen. Handelt es sich um ungesunde Fette, so sind es meist die ungesättigten Fettsäuren, die sich im Fleisch, in Milchprodukten und Pflanzenfetten befinden. Diese erhöhen zum Beispiel den Cholesterinspiegel und begünstigen unter anderem Herz-Kreislauf-Störungen. Besonders wichtig ist für den Menschen die tägliche Aufnahme der Omega-3-Fettsäuren, die zu den gesunden Fetten zählen. Diese kann der Körper nicht selbständig bilden, da hierfür ein entsprechendes Enzym fehlt. Durch Nahrungsaufnahme von Fischen wie beispielsweise Hering, Makrele, Thunfisch und auch Schalentiere oder bestimmten Ölen, wie unter anderem Raps- oder Sojaöl, werden dem Körper diese lebenswichtigen Fettsäuren zugeführt. Empfehlungsweise soll demnach ca. 2 Mal die Woche Fisch auf dem Speiseplan stehen. Werden diese Fettsäuren nur in geringem Maße eingenommen oder ganz vernachlässigt, läuft man durchaus Gefahr an Herzkrankheiten oder Arteriosklerose zu erkranken, denn durch die Aufnahme wird wiederum der berüchtigte Cholesterinspiegel gesenkt, der diese Krankheiten begünstigen könnte.

Nimmt man nun also von Fetten zu oder nicht? Was darf ich mir nun erlauben? Fakt ist, dass sich der Körper seine Fette herausfiltert, egal ob dies nun aus Kohlenhydraten oder an gesunden oder ungesunden Fetten geschieht. Wichtig ist, auf seine tägliche Kalorienzahl zu achten – denn wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als der Körper benötigt, wird wohl oder übel auch zunehmen. Meist werden diese Kalorien durch „versteckte“ Fette eingenommen: diese befinden sich in beträchtlicher Zahl in Käse, Süßigkeiten, Fleisch und Wurst, Kuchen oder Gebäck wieder. Auch die kleine Portion Chips am Abend ist voller versteckter Fette. So schlagen schon 100 g Chips mit ca. 530 kcal, 50 g Kohlenhydraten und 35 g Fett zu Buche. Nicht zu verachten, wenn man davon absieht, dass 100 g nicht sonderlich satt machen. Deshalb sollten Chips und andere Leckereien nicht als „Sattmacher“ betrachtet und nur als Zwischensnack eingenommen werden.
Ein Leben ohne Fett ist also unmöglich, weil unsere Gesundheit davon abhängig ist, aber ein Leben mit wenig Fett und den richtigen Ölen ist durchaus lebenswert und auch noch gesund.