Der JoJo Effekt
Viele Menschen die eine Diät gemacht haben dürften das Problem kennen. Kaum ist die Diät vorbei und sie fallen wieder in ihr altes Ernährungsschema schon nehmen sie wieder zu. Leider nimmt man meist sogar noch mehr Gewicht als vor der Diät. Hier spricht man von dem berühmten JoJo Effekt.
Was ist der JoJo Effekt?
Der Begriff JoJo Effekt beschreibt den unerwünschten Umstand einer Gewichtszunahme nach Beendigung einer Diät. Durch den JoJo Effekt kann es passieren, dass man nach der Diät mehr, manchmal sogar das Doppelte an Gewicht, wiegt als davor. Nicht gerade schön, man schafft mit hängen und würgen eine Abnahme von 5 Kilo und hat danach gleich bis zu 10 Kilo mehr.
Wie entsteht der JoJo Effekt?
Da dem Organismus während einer Diät in der Regel sehr wenig Nahrung zur Verfügung gestellt wird, schaltet der Körper auf Sparflamme. Dadurch entsteht ein Ausnahmezustand, welcher auch als “Notzeit” bezeichnet werden kann. Der Körper geht dann an die Fettreserven. Leider hat das ganze aber den Nachteil, dass der Körper sich diese Notzeit ganz genau merkt. Sobald die Diät zu Ende ist und man sich wieder so ernährt wie vor der Diät nutzt der Körper die Chance und speichert gleich wieder Reserven für schlechte Zeiten. Der Organismus ist aber schlau und speichert gleich ein wenig mehr, denn es könnte ja wieder so eine Notzeit kommen und dann hat er logischerweise gleich mehr Reserven. Nicht dumm gedacht, für die Person die in diesem sparsamen Körper lebt aber eine fatale Angelegenheit denn nach Beendigung der Diät entsteht im schlechtesten Fall der JoJo Effekt
Wie kann man den JoJo Effekt verhindern?
Grundsätzlich gilt, wer eine Diät macht, sollte nicht hungern. Der Körper hat kein Problem damit, dass er weniger Kalorien bekommt. Er hat aber ein großes Problem damit wenn er hungern muss. Das merkt sich der Körper. Deshalb ist es immer wichtig, dass der Hunger gar nicht erst aufkommt. Wenn man merkt, dass das Diätprogramm zu wenig Nahrung enthält und man ständig Hunger hat, dann sollte man auf kleine Snacks zurückgreifen. Obst, Salat, rohes Gemüse, das alles enthält fast keine Kalorien und wird die Diät nicht kaputt machen, sie sorgen stattdessen dafür, dass der Magen voll ist und man keinen Hunger hat. Der Körper muss also nicht hungern und der Körper wird seine Fettreserven gerne herausgeben. Schließlich ist er satt und sieht so auch keine Notzeit. Der JoJo Effekt wird somit auch nicht passieren.
Sind Diätprogramme dann überhaupt sinnvoll?
Ja und nein. Manche Diätprogramme sind wirklich so gemacht, dass man auch relativ kleine Mahlzeiten zu sich nimmt. Wenn man merkt, dass man einfach nicht satt wird, dann sollte man entweder die Diät ein wenig umstellen oder sich lieber ein anderes Programm suchen. Sonst bringt die Diät wirklich nur in der Zeit etwas, in der man sie macht und nach Beendigung kommt das böse Erwachen und der JoJo Effekt schlägt voll zu.
Sinnvoller ist es, statt eines Diätprogramms lieber seine Ernährung umzustellen. Mit einer Umstellung ist gesichert, dass man wirklich satt ist und der Körper keine Notzeit durchleben muss. Wer jetzt noch ein wenig Sport treibt, der wird wunderbar abnehmen und das ganz ohne strengen Diätprogramm. Es gibt Leute die von Natur aus wenig essen, sie essen nur das falsche. Diese Personen werden den JoJo Effekt nicht erleben. Jeder Mensch der aber einfach nur zu viel isst, der wird ein Problem mit dem JoJo Effekt haben.
Für alle Diätinteressierten haben wir eine Liste aller bekannten Diäten erstellt.
Vitalität und Gesundheit auch im Alter
Es ist keine Neuigkeit und dennoch müssen sich erst viele Menschen damit abfinden: im Alter verlangsamt sich unser Stoffwechsel und es wird schwieriger, das Gewicht zu halten. Eigentlich träumt ja fast jeder von der ewigen Jugend – der Wahrheit jedoch ins Auge zu sehen fällt einigen Menschen schwer. Mit Würde altern, dass ist das Geheimnis: aber wie funktioniert das? Einige Faktoren lassen sich zwar nicht leicht umstoßen, dennoch kann man durch das Hintergrundwissen erfahren, wie man sich auch im hohen Alter äußerlich sowie körperlich fit halten kann.
Zunächst einmal ist das Alter an sich maßgeblich für die Vitalität. Unser Alter rein vom kalendarischen Aspekt gesehen sind die Lebensjahre seit unserer Geburt. Und dennoch muss man sagen, dass man einigen Menschen ihr Alter nicht immer ansehen kann, während wiederum andere Menschen manchmal viel älter aussehen, als sie eigentlich sind. Neben der Anzahl der kalendarischen Jahre haben eine Vielzahl von anderen Faktoren Einfluss auf unser körperliches sowie seelisches Wohl. Die Einheit aus unserem kalendarischen Alter sowie unserem Allgemeinbefinden machen das biologische Alter aus. Wenn Sie schon mal Sätze hören mussten, wie beispielsweise: „Du siehst heute aber abgespannt aus.“ oder „Du bekommst ja schon langsam Falten!“ ist das biologische Alter höher als das kalendarische. Schmeichelnde Komplimente wie „Du hast dich aber gut gehalten.“ zeigen an, dass das biologische Alter allem Anschein nach niedriger als das kalendarische ist. Wieso hat es also Mutter Natur mit manch einem Menschen besser gemeint als mit anderen? Liegt es an der gesunden Ernährung, an ausreichendem Sport oder steckt der Code für jüngeres Aussehen in den Genen?
Letztere Vermutung ist gar nicht so abwegig, da unser Lebensalter durchaus erblich bedingt ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen steigt dadurch, dass auch die Vorfahren älter als 70 Jahre geworden sind. Ebenso spielen die Krankheitsbilder der Familienmitglieder häufig eine Rolle. Kamen Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Störungen in der Familie häufiger vor, so liegt die Rate auch meist höher für die Nachkommenschaften. Je nach Erbanlagen ist also auch für die Nachkommen die Ausgangssituation maßgeblich, ob ein gesteigertes oder niedriges Alter erreicht wird. Hiernach gilt die Klausel: wer nicht schnell altert, hat auch ein längeres Leben. Alles Quatsch? Oder steckt hier wirklich Wissenschaft dahinter?
Sicherlich sind die Erbanlagen ein wichtiger Bestandteil für unser Leben, dennoch spielen auch gewisse gesundheitliche Risiken, eine ungesunde Lebensweise und das soziale Umfeld für das Aussehen eine Rolle. Unser Äußeres wirkt sich jedoch grundlegend durch andere Maßstäbe aus. Ist unser Verhalten in punkto ausgewogene Ernährung, gesunder Lebensstil und ausreichende Bewegung gegeben, so kann man einerseits ein jüngeres Aussehen präsentieren und andererseits Übergewicht vermeiden. Somit sinkt natürlich auch das Risiko für Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme oder Schädigungen am Bewegungsapparat.
Natürlich spielen auch andere Faktoren wie der Alkohol- oder Zigarettenkonsum eine gewichtige Rolle zur Ermittlung des biologischen Alters sowie zur Vermeidung gewisser Krankheiten. Nach Angaben von Gesundheitszentralen ist die Lebenserwartung im Durchschnitt um zehn Jahre zu verkürzen, wenn regelmäßig geraucht oder Alkohol konsumiert wird. Zudem rächen sich die Nebenwirkungen dieser Genussmittel mit der Zeit auch äußerlich: die Haut wird schlechter, die Ausdauer lässt rapide nach, die Blutgefäße zeigen vorzeitig sichtbare Schäden, Falten werden früher erkennbar und schmeicheln dem Gesamtbild ganz und gar nicht.
All diese Angaben sind in der Tat wichtig und maßgeblich für die Berechnung Ihres biologischen Alters. Mit einem Bioalter-Rechner kann man hier erfahren, wie das persönliche biologische Alter ausfällt.

