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Praktische Tipps zum Durchhalten einer Diät

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26. Februar 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Bei dem einen sind sie verhasst, beim anderen eher unbeliebt: das Thema heißt Diät. Wenn jemand sich zu einer Diät durchringt, dann steht er meist am Anfang eines langen und beschwerlichen Weges und das Ziel ist noch lange nicht in Sicht. Gerade bei Übergewicht heißt es lange durchzuhalten und dem üblen „Jojo-Effekt“ eines auszuwischen. Leichter gesagt als getan, werden nun manche Leute denken, dennoch ist es möglich trotz immens vieler Motivationslöcher, Magenknurrens und Heißhungerattacken das Abnehmen als Gesamterfolg zu projizieren. Wie soll das funktionieren oder praktisch machbar sein?

Im folgenden Text sind einige Tipps zu Grunde gelegt, die ein gesundes Abnehmen erleichtern sollen – hierfür gibt es ein paar Kniffe, die selbst den hartnäckigsten Diätknoten im Kopf platzen lassen.

• Vor der Diät sollte ein jeder mit sich selbst im Reinen sein. Der Abnehm – Prozess beginnt ganz klar im Kopf. Wer nicht einsieht, dass er ein paar Kilos zuviel auf den Hüften mit sich trägt, wird auch bei einem Diätversuch keinen Erfolg ernten. Man sollte sich deutlich vor Augen halten, dass eine Hungerkur oder Fastendiät auf keinen Fall die Lösung für das Problem ist. Eine Diät ist unter Umständen eine langwierige Phase, welche mitunter durchaus ein Jahr andauern kann. Mit kleinen, aber sichtbaren Erfolgen kommt man langsam zum gewünschten Erfolg. Nur so kann man dauerhaft und gesund abnehmen.

• Wichtig bei einer Diät: die anschließende Belohnung. Man sollte klein anfangen und sich immer wieder Etappenziele setzen. Sind diese dann erreicht, kann man sich mit Dingen belohnen, die im Alltag eher selten sind. Ein Kurzurlaub, Theaterbesuche, eine Kosmetikbehandlung oder andere schöne Belohnungen heben die Laune und machen Spaß auf mehr Erfolg.

• Um sich selbst das Maß der Dinge vor Augen zu führen, ist ein Ernährungs- oder Gefühletagebuch eine gute Idee. Hier kann man notieren, wann man wie viel gegessen oder getrunken hat, eventuell den Kaloriengehalt mit auflisten und dabei erzählen, warum dieses oder jenes Lebensmittel welche Gefühle ausgelöst hat. Dass Süßigkeiten bei vielen Menschen eine beruhigende Wirkung erzielt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Aber Notizen über das dick belegte Baguette oder die pralle Tüte Chips, welche aus Alltagsstress oder Arbeitsfrust vertilgt wurden, geben Aufschluss über Gefühle und Emotionen eines Menschen. Liest man sich diese Einträge nach einem Monat wieder durch, hat man sicherlich die Lösung und eine Alternative parat. Manchmal sind Besuche im Fitnesscenter genau die ideale Abwechslung vom Essverhalten und lösen den Frust beispielsweise beim Training auf dem Crosstrainer ab.

• Während der Diät ist es wichtig, sich wieder intensiv und gesund mit dem Essen zu beschäftigen. Man lernt mitunter den Appetit zu deuten und auf das Sättigungsgefühl des Körpers zu achten. Durch tägliches Training können diese Gefühle trainiert und neu erlernt werden.

• Weiterhin sollte man niemals hungrig einkaufen, bummeln, ins Kino oder Theater gehen. Bei derartigen Aktivitäten steigen einem mehrere Gerüche in die Nase, welche zu einem wahren Heißhunger mutieren und somit zu ungewolltem Essen und Spontaneinkäufen verführen. Plötzlich finden sich im Einkaufwagen Lebensmittel und Getränke wieder, die nicht auf der Liste standen und zudem meist noch wahre Kalorienbomben sind. Daher: gesättigt und beschwingt einkaufen ist wahrlich ratsamer, als hungrig und mit knurrendem Magen durch die Einkaufspassagen zu schlendern oder im Kino eine riesige Portion Taccos mit Käsecreme zu verdrücken.

• Zum gesunden Essen gehört eindeutig planmäßiges Essen an festen Plätzen. Durch diese Planung erhält der Körper ein vollkommen neues Zeitgefühl – erstaunlich: unser Körper gewöhnt sich ziemlich rasch an diese Umstellung, so dass zum Beispiel Zwischenmahlzeiten getrost ausgelassen werden können.

• Die Konzentration beim Essen spielt auch eine sehr wichtige Rolle. Fernsehen, Lesen oder Telefonieren sollten absolut tabu sein, damit ein ruhiges und gesittetes Essen Vorrang hat. Durch gleichzeitig langsames essen, erkennt man ganz von selbst die Vielfalt des Gerichtes. Wer bewußt kaut und sich vollkommen der Mahlzeit widmet, wird schneller und zufriedener satt.

Diese Tipps sind mitunter das Geheimnis einer gelungenen Diät. Vielleicht fallen dem einen oder anderen noch andere Ideen ein, wie er selbst seine persönliche Diät erfolgreicher und gezielter durchführen kann. Auf jeden Fall kann somit nichts mehr schief laufen und der Kampf mit den unliebsamen Pfunden erfolgreich angestrebt werden.

Gesunde Nahrungsmittelumstellung im Frühjahr

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26. Februar 2009 |  von Andreas  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn die ersten Vögel zwitschern, die Krokusse in den Vorgärten sprießen und an Bäumen und Büschen feine kleine Knospen wachsen, dann werden wir gewahr, dass der Frühling endlich vor der Tür steht. Neben dem Frühjahrsputz und dem Ausmisten alter Gegenstände, benötigen auch manchmal unsere Körper und die damit verbundene Ernährungsweise eine Komplettwandlung. Wer im Sommer schließlich eine schicke Bikini- oder Bermudasfigur aufweisen möchte, muss radikal an den Winterspeckdepots arbeiten. Eine Nahrungsumstellung ist hier von großer Bedeutung – Fastenkuren bringen keinen wirklichen Erfolg, sondern beschwören höchstens den unliebsamen „Jojo-Effekt“ hinauf. Wie ist es nun möglich, seine Ernährung derart umzustellen, dass der Körper gesünder lebt und die überflüssigen Fettansammlungen an Bauch, Beinen und Po dauerhaft verschwinden?

Das Geheimnis liegt in einer Nahrungsumstellung. Hiermit ist allerdings nicht eine Hungerkur oder Fastendiät gemeint. Gesundes Abnehmen kann viel einfacher ablaufen und ohne knurrenden Magen erfolgen. Ein dauerhafter Erfolg soll aus der gesunden Lebensweise folgen und dem Menschen verhelfen, sein Wunsch- und Wohlfühlgewicht ohne Hungerphasen zu erlangen. Doch wie stellt man das geschickt an?

Das Grundproblem bei vielen Menschen mit Übergewicht besteht in erster Linie darin, innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Gewicht zu verlieren. Das kann allerdings nicht erfolgreich funktionieren. Die erste Regel bei einer gesunden Nahrungsumstellung heißt daher: Finger weg von Wunderpillen, Crashdiäten und Appetitszüglern. Stattdessen sollte die individuelle Lebens- und Ernährungsweise überdacht und verändert werden. Das Prinzip Abnehmen kann mit Spaß und Wohlbefinden durchgeführt werden, nur so können überschüssige Kilos beseitigt werden. Natürlich spielt die persönliche Disziplin in punkto Süßigkeiten und eine ausreichende Portion Sport ebenso zu einer gesunden Nahrungsumstellung dazu.

Anstatt von heute auf morgen den Körper auf Fett- und Zuckerentzug zu setzen, gehört zu einer gesunden Nahrungsumstellung eine kontinuierliche und langsam sinkende Planung von kalorienreichen Lebensmitteln. Wer jeden Tag Schokolade oder Chips verzehrt hat, sollte die Dosis der Süßigkeiten peu á peu runtersetzen. Als Ersatz können wiederum andere Lebensmittel dienlich sein, um einen Ausgleich zu schaffen. Leckere Gemüsestreifen bestehend aus Karotten, Sellerie, Gurken oder Kohlrabi und dazu ein leckerer, magerer Joghurtdip oder fettarmer Kräuterquark bieten hier eine wundervolle Alternative. Doch der Ersatz von Süßigkeiten ist nicht das einzige Ziel zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährungsumstellung.

Anstatt morgens zu Weißbrot und Toast zu greifen, bieten sich hier gesunde und ballaststoffreiche Vollkornbrötchen oder ein frisches Obstmüsli mit kalziumreicher Vollmilch an. Ein reichhaltiges Frühstück ist die Basis für den gesamten Tag und verhindert vor allem den großen Hunger zwischen dem zweiten Frühstück und dem Mittagessen. Enthalten die Mahlzeiten reichlich Ballaststoffe und gesunde Sattmacher wie Vollkorn, frisches Gemüse und Obst, kann somit der Tag wesentlich leichter überstanden werden. Fast- oder Junk – Food und Backwaren, welche zum größten Teil aus Weißmehl bestehen, machen uns nur im ersten Augenblick wirklich satt und lassen ein erneutes Hungergefühl innerhalb kürzester Zeit wieder aufkommen. Mit so vielen zusätzlichen Kalorien nehmen wir schnell zu und erlauben unserem Körper sowie dem Insulinspiegel kaum Ruhe – das Resultat: eine enorme Anzahl von zusätzlichen Fettdepots.

Um diese nicht mehr anzulocken und den vorhandenen Fettzellen den Kampf anzusagen, sollten abwechslungsreiche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch sowie Vollkornprodukte täglich gegen ungesunde Lebensmittel wie fettreiche Pizzen, kalorienhaltige Nudelgerichte, Süßigkeiten und Imbissbesuche ausgetauscht werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man ungesunde Bratwürstchen oder einen Döner nicht mehr essen darf. Das Prinzip der gesunden Nahrungsumstellung lebt von der Maßgabe, dass bestimmte Lebensmittel oder Gerichte von Zeit zu Zeit als Belohnung gegessen werden dürfen, aber nicht den Mittelpunkt der täglichen Essensaufnahme darstellen.

Ebenso ist das Trinken ein wichtiger Anhaltspunkt einer gesunden Nahrungsumstellung. Viele Menschen trinken während einer Diät oder im täglichen Leben entweder sehr wenig oder zu ungesund. Viele Softdrinks strotzen nur vor Zuckerzusätzen – daher ist es wesentlich gesünder und ratsamer auf Mineralwasser, ungesüßte Teesorten oder Fruchtsaftschorlen zurückzugreifen. Hiervon sollten täglich mindestens eineinhalb bis zwei Liter getrunken werden.

Doch all die neuen Vorsätze einer gesunden Nahrungsumstellung tragen nur dann „Früchte“, wenn ein wenig Sport in den Alltag mit eingebracht wird. Anstatt des Autos, kann für den Weg zur Arbeit das Fahrrad sehr treue Dienste erweisen. Warum jeden Tag den Lift betätigen? Treppengänge kurbeln den Kreislauf an und bringen den Stoffwechsel in Schwung. Neben all diesen Tipps ist ein kleiner Spaziergang in der freien Natur am Abend oder am Wochenende hilfreich, um zusätzliche Pfunde auszumerzen. Vielleicht ist auch der Besuch in ein Fitnessstudio für den einen oder anderen wieder reizvoll – wichtig ist auf jeden Fall, dass die Nahrungsumstellung und die damit verbundene gesunde Lebensweise Spaß macht, nicht unter Druck geschieht und den Weg zu einem besseren Allgemeinbefinden ebnet.