Schlank mit Tee
Wenn zahlreiche Diäten fehlschlagen und selbst Kapseln, Tabletten oder andere Wundermittelchen mit dem Erfolg auf sich warten lassen, probieren Menschen mit Gewichtsproblemen gern wieder Präparate oder Methoden aus, die schon vor vielen Jahren geholfen haben. Diese Produkte haben seit jeher eine besondere Wirkung auf den menschlichen Körper. Aber aufgrund der Marketingstrategie und dem Medienhype werden viele andere Diäten ausprobiert und Shakes oder Drinks getestet– der Mensch möchte halt nichts unversucht lassen. Manchmal geraten dann gerade Präparate, die aus der Natur stammen in Vergessenheit, obwohl sie einen besseren und gesünderen Effekt beim Menschen erzielen. Ein besonderes Highlight dieser Präparate, welche sowohl beim Menschen für den Körper als auch für den Geist wahrlich eine beruhigende Wirkung hat, ist der Tee.
Egal für welche Sorte man sich entscheidet, die im Teekraut enthaltenen Wirkstoffe lassen uns entspannen und beruhigen sowohl unsere Organe als auch unsere Seele. Dabei ist es nicht wichtig, ob wir schwarzen oder grünen Tee bevorzugen oder uns der Sinn eher nach Kräuter- oder Früchtetee steht. Aber es gibt mitunter Teesorten, die besonders gesund sind. Sie treiben unseren Stoffwechsel an, leisten einen sinnvollen Beitrag zur Fettverbrennung und sorgen für eine geregelte Verdauung oder dämpfen gar den Heißhunger auf Süßes. Dies kann bei einer Gewichtsreduktion durchaus hilfreich sein. So sind viele grünen Teesorten mit zusätzlichen Schlankvitaminen angereichert, die den Fettgehalt im Blut senken. Auf Nachfrage beim Apotheker wird dieser sicherlich ein geeignetes Präparat vorlegen und nützliche Tipps zur Einnahme und Zubereitung geben können.
So regt beispielsweise der Pu-Erh-Tee die Fettverbrennung an. Dieser rote Tee schmeckt eher wie schwarzer Tee. Er wird in China vom Teebusch geerntet und muss im Gegensatz zu vielen anderen Teesorten mehrere Jahre reifen. Wahrlich eine regelrechter Vitamin-C-Lieferant und Fettverbrenner, der bereits nach wenigen Tasse Tee ein erfreuliche Wirkung zeigen kann.
Aber was kann man tun, wenn man schon abgenommen hat und dennoch mit Hungerattacken kämpfen muss? Hier hilft der Mate-Tee, der in lateinamerikanischen Gegenden als Nationalgetränk gilt. Dieser Tee enthält fast alle Mineralstoffe und Vitamine, die unser Körper täglich benötigt, dämpft zugleich das Hungergefühl und belebt die Sinne. Die Fettverbrennung wird außerdem durch das enthaltene Koffein angeregt und hilft somit zusätzliche Pfunde zu verlieren.
Wer es dennoch süß mag, darf auch gern auf aromatisierte Teesorten zurückgreifen, welche in vielen schwarzen und grünen Teesorten durch bestimmte Aromen eingesetzt werden. Ob Karameltee, Orangentee oder Erdbeer-Joghurt-Tee: diese Tees stillen den Heißhunger auf Schokolade und andere Kalorienbomben. Die Aromen wirken im Körper ähnlich wie Süßigkeiten und setzen Endorphine frei – die so genannten Glückshormone -.
Natürlich gibt es auch entwässernde Teesorten, welche durch den Zusatz von Birkenblätter, Schachtelhalm und Brennnesselkraut eine gute Entschlackungsmischung ergeben. Diese Kräuter unterstützen den Körper beim Entwässern und kurbeln zusätzlich den Stoffwechsel an. Ein Tasse, drei Mal täglich vor dem Essen hilft somit lästige Wassereinlagerungen los zu werden.
Der bekannte Yogi-Tee, welcher aus getrockneten Samen, Wurzeln und Rinden sowie Nelken, Zimt und Ingwer besteht, regt auch die Verdauung an. Ein besserer Stoffwechsel, eine gute Entschlackung und ein hervorragende Fettverbrennung lassen sich mit diesem Tee erzielen und wirken gesundheitsfördernd.
Wer sich dennoch nicht sicher ist, welche Teesorte für sich persönlich am Besten ist, wird beim Arzt oder Apotheker sicherlich nützliche Auskünfte erfahren.
Abnehmen nach der Schwangerschaft
Eine Zunahme während der Schwangerschaft ist nur natürlich, schließlich braucht der weibliche Körper Kraft, um die Mutter und das Kind zu versorgen. Der Energiebedarf steigt also, dennoch hängt eine Vielzahl der Frauen die überschüssigen Kilos nach der Geburt nach. In der ersten Zeit sollte die Mutter logischerweise nicht abnehmen, da dies für die Muttermilchproduktion nicht förderlich ist. Es ist sogar ratsam die gleiche Menge an Nahrung aufzunehmen wie in der Schwangerschaft. Nur so kann der Körper täglich die für den Säugling so wichtige Milch produzieren. Die Ironie an der Geschichte: trotz des gehobenen Energiebedarfs nimmt die Mutter meist nicht mehr zu, verliert allerdings auch nicht an Gewicht. Die meisten Mütter stillen nach einem halben Jahr ab, und stehen dann vor einem Rätsel: wie soll man bloß die angefutterten Kilos, die während der Schwangerschaft entstanden sind wieder loswerden?
Für einige Frauen ist es schwierig, die Nahrungsaufnahme zu drosseln. Nach dem Abstillen benötigt der Körper keine zusätzliche Energie, dennoch isst eine Vielzahl der Frauen wie gewohnt weiter und resultierend daraus entstehen weitere Pfunde. Das kann deprimierend und frustrierend zugleich sein. Denn diese fiesen Kilos wieder abzunehmen ist nicht gerade ein leichtes Unterfangen. Die Fettpölsterchen haben sich an Armen, Beinen, Po und Bäuchlein festgesetzt und sehen nicht so aus, als ob sie schnell wieder weichen wollten. Rein vom logischen Aspekt her, würde man jedem Menschen raten eine Diät anzustreben und ausreichend Sport zu treiben. Für eine Mutter wird dies nicht leicht fallen, schließlich hat sie ein kleines Kind zu versorgen, eine Menge Stress zu bewältigen, den Haushalt zu führen und die zeitweisen Schreiphasen ihres Kindes zu überstehen. Die Traumwelt der Idealfigur wird da eher beiseite geschoben, der Gedanke an eine Diät ins nächste Jahrhundert verlegt und ein Stück Schokolade in Stresssituationen geradezu willkommen geheißen. Vielleicht denkt man bei der nächsten Wäschefuhre nochmals über eine etwaige Diätplanung nach…
Ist es wirklich ausweglos die hinterhältigen Schwangerschaftspfunde den Kampf anzusagen? Nein, es gibt durchaus einige Tipps, wie eine Mutter trotz Kind, Haushalt, vollen Windeln und eines migräneanfälligen Kopfes Sport und gesunde Ernährung unter einen Hut bekommen kann. Ein Stück Schokolade ist in stressgeladenen Zeiten durchaus erlaubt und besänftigt das Gemüt. Aber zu anderen Zeiten kann statt des morgendlichen Croissants auch ein Vollkornbrötchen mit Frischkäse Platz machen. Zum Mittagessen eine pikante Gemüsesuppe anstatt des Fast-Foods und gegen Abend ein leichter Salat mit frischen Gewürzen anstatt des fettreichen Weißbrotes ersparen eine Menge Kalorien und sorgen für einen regen Stoffwechsel. Sicherlich ist es auch oft reizvoll den restlichen Brei zu vertilgen, den das Kind verschmäht hat, weil man ja nicht allzu viel wegschmeißen möchte, es hat ja seinen Preis gekostet – aber gerade hier liegt die Kalorienfalle, den eben diese Breie sind sehr kalorienhaltig und enthalten eine Menge Kohlenhydrate, die das Baby oder Kleinkind zum Wachsen benötigt. Lieber von diesen appetitlichen Häppchen die Finger lassen, auch wenn es schwer fällt.
Natürlich darf hin und wieder gesündigt werden und wenn die Nerven blank liegen, würde das jeder Ernährungsberater verstehen. Dennoch sollte der kalorienbewussten Mutter klar sein, dass bei mehrmaliger Sünde auch die Waage kein geringeres Gewicht anzeigt. Wer sich schwer tut bei Süßem zu verzichten, kann hier auf aromatisierten Tee zurückgreifen, der ein Balsam für die Seele ist und den Heißhunger beschwichtigt.
Natürlich wird jede Mutter bestätigen, dass Sportprogramme mit den Kleinsten nicht leicht durchzuführen, geschweige denn mit dem Baby einfach zu vereinbaren sind. Wer allerdings eine halbe Stunde leichte Bewegung in den Alltag einbauen kann, hat hier schon den Vorteil genutzt. Sicherlich ist jede Mutter täglich mit ihrem Kind an der frischen Luft und besucht beispielsweise den Spielplatz. Wer nun einen Schritt schneller geht und den Kinderwagen oder Buggy zügig vor sich hinschiebt, kurbelt die Fettverbrennung an und bringt den Stoffwechsel in Gang.
Eine weitere Alternative für Sportprogramme im Alltag liefern Babyturn-Kurse oder Babyschwimmprogramme, bei denen Mutter und Kind gemeinsam körperlich aktiv werden können.

