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Gesund leben trotz Asthma

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10. März 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Das Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, welche je nach Veranlagung der Person zu Luftnot infolge durch eine Atemwegsverengung auftritt. Bei dem Asthma kann eine Vielzahl von Reizen für die Empfindlichkeit der Atemwegserkrankung verantwortlich sein. Meist erkranken bereits Kinder in jungen Jahren an Asthma, wobei die Zahl der Erkrankungen an Asthma ungefähr auf 5% der Erwachsenenbevölkerungen und 10% der Kinder zu schätzen liegt. Insgesamt sind ca. 6,9% Patienten in Deutschland und 5,8% Patienten in Österreich zu verzeichnen, welche an Asthma leiden. Hierbei sollte berücksichtigt werden, dass die Prävalenz weder auf industrielle, arme, schadstoffbelastete oder rauchfreudige Lebensweisen zurückzuführen ist.
Ob allergisches Asthma, nicht – allergisches Asthma, Entzündung der Bronchien oder Hyperreaktivität, bei allen Patienten kommt es in der Regel zu einer akut auftretenden Luftnot, welche die Ausatmung erschwert und von pfeifenden oder rasselnden Atemgeräuschen begleitet wird. Nicht selten geht dieser Atemnot einem Hustenanfall voraus, welche je nach Schweregrad mit einer gewissen Dauermedikation durch einen Inhalator Abhilfe schafft.

Leidet man neben der Asthmaerkrankung zusätzlich an Übergewicht, so kann dies für den Patienten recht schwierig auszugleichen sein. Das Abnehmen ist aber wichtig, da das Fettgewebe zusätzliche Entzündungsfaktoren produziert, was somit zu verstärkter Luftnot führen kann. Reduziert nun ein übergewichtiger Asthmatiker sein Gewicht, verbessert sich seine Lungenfunktion, die Asthmasymptome und auch die Lebensqualität. Obwohl die Chancen auf ein besseres Krankheitsbild zum Greifen nahe sind, wird sich nun dennoch jeder Patient fragen, wie er das Abnehmen am Besten und vor allem gesund bewerkstelligen soll ohne dem Jojo-Effekt zu erliegen.
In der heutigen Zeit greift jeder Mensch, sei er nun Asthmatiker oder nicht, gern zum Fast Food. Dies ist zwar nicht verboten, sollte dennoch nicht die gesamte Ernährung bestimmen. Obst und Gemüse, mehr pflanzliche als tierische Fette und vor allem reichlich Ballaststoffe, erreichen ein leichtes Purzeln der Kilos und somit die Linderung der Asthma – Beschwerden. Besonders geeignet für ein gesundes Leben sind leichte Gerichte und gesunde Öle, so wie sie im Mittelmeerraum zubereitet werden. Neueste Studien aus England ergaben jüngst, dass Kinder aus den Mittelmeerraumländern deutlich weniger an Asthma erkrankten als Altergenossen in Großbritannien, welche Platz 2 der Länder mit den häufigsten Asthmaerkrankungen belegte. Die Wissenschaftler führen dies der Lebensweise und Ernährung der Länder im Mittelmeerbereich zu. Typisch gesunde Lebensmittel wie frisches Gemüse und Obst wie Weintrauben, Orangen, Äpfel, sonnengereifte Tomaten und knackige Nüsse seien das Geheimnis. Gesunde Öle wie Olivenöl, welches reich an ungesättigten Fettsäuren ist, wirken sich ebenfalls hervorragend auf die Atemwegsgesundheit aus. Sehr wichtig sei vor allem der Verzehr von Nahrungsmitteln, welche reichlich Vitamin A und E, Beta-Karotin und Omega-3-Fettsäuren enthalten. Diese Stoffe sind vor allem in frischen Obst und Gemüse vorhanden und sollten täglich auf dem Speiseplan stehen.

Neben der gesunden Nahrungsumstellung ist das Trainieren der Atemwegsmuskulatur von wichtiger Bedeutung. Leider wird der Sport bei Patienten, die unter Asthma leiden, eher vernachlässigt, aus Angst einen neuen Anfall heraufzubeschwören. Diese Angst ist allerdings unbegründet, wenn man Sport langsam und sorgfältig ausübt. Besonders empfehlenswert ist für Asthmatiker das Schwimmen sowie Wassergymnastik oder andere Sportarten, welche im Wasser ausgeübt werden können. Die Belastung ist hier für den Patienten sehr gering, dennoch werden gezielt Muskeln aktiviert, was zum Schmelzen der Pfunde führt. Weiterhin empfehlen Experten das Nordic – Walking, da hier mit einer speziellen Technik das Herz-Kreislauf-System trainiert wird. Somit schwinden die Kalorien unversehens und die Atemhilfsmuskulatur wird positiv stimuliert. Durch mäßige Bewegungen kommt der Asthmatiker also nicht aus der Puste und tut dennoch eine Menge für seinen Körper.
Eher ungünstig hingegen sind Sportarten, die den Organismus schnell belasten, vor allem, wenn dieser in kalter oder trockener Umgebung vollzogen wird. In Anbetracht des nahenden Frühlings brauchen sich Asthmatiker allerdings für die Ausübung von leichtem Sport keine Gedanken machen.

Wenn Essstörungen den Körper zerstören

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3. März 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Aus einer Diät kann schnell eine Essstörung wie beispielsweise eine Magersucht oder Bulimie resultieren. Das ist nicht nur eine fadenscheinige Theorie, denn die Fakten sehen erschreckend aus. Allein die Ess-Brech-Sucht, welche in Fachkreise als Bulimie bezeichnet wird, tritt erstmals bei Mädchen im Pubertätsalter zwischen 15 und 16 Jahren auf. Ungefähr fünf Prozent aller Frauen im Alter von 14 bis 35 Jahren leiden zudem unter Anorexie – der Magersucht. Doch nicht nur Frauen leiden unter diesen Krankheitsbildern. Auch immer mehr Männer bekennen sich mehr oder weniger zu Essstörungen. Was hier allerdings als knallharte Fakten auf dem Computermonitor vorgelegt wird, ist in Wirklichkeit eine ernstzunehmende Tatsache: Essstörungen entstehen nicht nur aus dem Wunsch heraus, den Körper zu einem schlankeren Erscheinungsbild zu formen, sondern schädigen Betroffene in hohem Maße.

Die Zahl der Jungen und Mädchen, welche auf Magersucht oder Bulimie befragt wurden, sind alarmierend. Jedes 10. Mädchen und jeder 50. Junge bis zur 10. Klassenstufe weisen bulimische Denk- oder Verhaltensweisen auf. Gerade im Alter der Pubertät, in dem sich der Körper verändert und andere Formen annimmt, gerät die Psyche ins Wanken. Neben diversen Diäten rutschen immer mehr Heranwachsende in Essstörungen hinein.
Aber auch ältere Männer und Frauen geraten vermehrt unter psychischen Druck, welche von der heutigen Gesellschaft und dem persönlichen Umfeld gefördert wird. Dass mehr Frauen den Schönheitsidealen folgen und in den Teufelskreis der Bulimie oder Magersucht geraten, wird nicht selten von der Modelbranche, dem Berufsleben, dem privaten Umfeld oder Freundeskreis bestimmt. Meist ist der Druck nach dem „perfekten Aussehen“ so hoch, dass sich die Frauen in ihrer Not nicht anders zu helfen wissen.

Ist man allerdings erst in einer Essstörung „gefesselt“, kommt man schwerlich wieder ins normale Leben zurück. Die Ess-Brech-Sucht beispielsweise wird durch zwanghaftes und häufig wiederholtes Auftreten von Fress- und Heißhungerattacken bestimmt. Bis zu einem gewissen Punkt wird gehungert, bis der eigene Körper signalisiert, dass Zeit zum Essen ist. Der Heißhunger ist dann so enorm, dass mehrere tausend Kilokalorien auf einem Mal verspeist werden, doch damit ist es noch nicht genug. Nachdem der Hunger gestillt wurde, holt dem Betroffenen die Realität und somit das „schlechte Gewissen“ ein – es wird sich erbrochen, aus Angst, dass man zu schnell wieder zunimmt. Die Häufigkeit dieser Essanfälle ist je nach Typ unterschiedlich und reicht von einmal die Woche bis hin zu mehreren Malen pro Tag. Das Essverhalten für Bulimiker ist meist immer dasselbe: striktes Diätverhalten gefolgt von unkontrollierten Heißhungerattacken resultieren in absichtlich herbeigeführtes Erbrechen. Zudem kommt die ständige Angst vor dem Zunehmen oder Dicksein, was das Krankheitsbild somit vervollständigt.
Einige Betroffene treiben zusätzlich überdurchschnittlich Sport und nehmen außerdem Abführ- oder Entwässerungsmittel ein, um das Gewicht schnellstmöglich zu reduzieren oder zu halten.

Doch neben all den Tatsachen machen sich viele krankheitsbetroffene Menschen keine Vorstellung von dem, was sie mit den Essstörungen ihrem eigenen Körper antun. Mit jedem bulimischen Anfall leidet neben der Psyche auch die Substanz des Körpers. Durch das häufige Erbrechen werden durch die Magensäure, welche immer wieder durch die Speiseröhre gelangt, gravierende und bleibende Schäden erzeugt. Es kann und wird zwangsläufig zu Entzündungen der Speiseröhre und der Speicheldrüse kommen. Auch Zahnschäden durch Übersäuerungen im Mundraum sind keine Seltenheit. Diese Zahnschäden reichen in vielen Fällen von Karies bis hin zu Zahnfäule oder Absterben der Zähne – ein schöner Anblick beim Lächeln eines Menschen, der durch Essstörungen sein Gebiss ruiniert hat, ist sicherlich etwas anderes.
Weiterhin ist ein Mineralstoffmangel durch vermehrten Verlust über die Ausscheidung der Magensäure Anlass zur Sorge. Der Körper verliert zu viele lebenswichtige Vitamine und Mineralsäure durch das häufige Erbrechen, so dass betroffene Personen sehr oft mit schlechter Haut, brüchigen Fingernägel, strähnigen Haaren und einem blassen Aussehen einen ungesunden Anblick bieten. Infolge von monate- oder jahrelangem Essstörungsverhalten ist es sehr oft gegeben, dass Patienten als Resultat ein Magengeschwür ihr eigen nennen dürfen. Dies entsteht durch die starke Beanspruchung des Magens und verspricht häufige Schmerzen und Krämpfe, welche nur medikamentös zu lindern sind.
Ebenso zählen Herzrhythmusstörungen und Kreislaufprobleme zu den Nebenwirkungen einer Magersucht oder Bulimie.

Das Ausmaß und die Ursache für die Essstörungserkrankung ist bei vielen Patienten unterschiedlich, dennoch sollte erwähnt werden, dass der Preis für eine derartige Krankheit sehr hoch ist und in enorm vielen Fällen mit dem Tode bezahlt wird. Ein Leben lang einem Schönheitsideal nachzueifern und schlussendlich das Leben nicht richtig ausgekostet zu haben, erscheint in mancher Hinsicht zweifelhaft.

Wer sich in diesem Artikel mit seinem Essverhalten wieder erkannt hat sollte umgehend einen Arzt aufsuchen oder therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Mit Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht darf nicht „russisches Roulette“ gespielt werden. Viele Betroffene vergleichen ihr Essverhalten mit dem Trinkverhalten von „trockenen Alkoholikern“ – man ist nie geheilt, kann aber Dank der heutigen Aufklärungsprogramme sehr gut versuchen, sein Leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken.