Pfeil zu den Themen von gesundesabnehmen.at

Posts Tagged ‘Herbst’

Ginkgo gibt dem Gedächtnis Kraft

Kommentare deaktiviert
16. Oktober 2008 |  von Andreas  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Der Ginkgo oder auch Ginko genannt, ist eine bekannte Baumart und stammt ursprünglich aus Ostasien. Wegen seiner Samen und als heiliger Tempelbaum ist er dort ein Wahrzeichen und wird von den Tempelmönchen sehr aufwendig gehegt. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Ginkgobaum von holländischen Seefahrern aus Japan nach Europa gebracht und wird hier seither als Zierbaum genutzt. Obwohl der Ginkgobaum eher einem Laubbaum ähnelt und im Herbst ähnlich unseren heimischen Bäumen die Blätter abwirft, gehört er zweifelsfrei zu den Nadelbäumen und ist der noch einzig existierende Nadelbaum, der zu den Samenpflanzen eingeordnet wird. Die Ginkgobäume werden als diözisch unterteilt, was bedeutet, dass es männliche und weibliche Baumarten gibt, die sich im Alter von 20 bis 35 Jahren ähnlich der Geschlechtsreife, befruchten. Dies geschieht durch Befruchtung der Samen, welche einen essbaren Kern enthalten.

Die Samen ähneln äußerlich sehr den uns bekannten Mirabellen und besitzen zudem eine harte und eine weiche Schale. In Asien dienen diese Samen als Nahrungsmittel. Der Kern des Samen wird gegart, die Schale wird teilweise als Beilage zu verschiedenen Gerichten verwendet oder geröstet sowie gesalzen als Snack verzehrt.
In Europa sind die Ginkgosamen meist nur in Konserven erhältlich. Übermäßiger Genuss an Ginkgosamen kann allerdings zu Vergiftungserscheinungen führen und unter anderem Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder Hautprobleme verursachen.

Die Blätter des Ginkgobaumes waren schon vor Christi Geburt für seine heilenden Fähigkeiten bekannt. Im Mittelalter wurden diese Blätter auch zur Behandlung gegen Asthma, Bronchitis, Erfrierungen, Gonorrhö, Hautkrankheiten, Husten, Tuberkulose oder Magenleiden angewandt und als Heiltee verabreicht oder sogar als Wundpflaster angelegt.

Heutzutage werden den Ginkgoblätter und auch den Samen eine durchblutungsfördernde Wirkung zugesagt und zur mentalen Leistungssteigerung verabreicht. Zusätzlich wird behauptet, dass bei regelmäßiger Einnahme der Mensch seine Bewegungen besser koordinieren soll und die Stimmung sowie das Allgemeinbefinden verbessert wird. Gerade älteren Menschen wird die Einnahme dieser Präparate sehr ans Herz gelegt, um deren Erinnerungsvermögen und Konzentrationsfähigkeiten zu steigern. Ungefähr 10% aller Demenz-Patienten nehmen diese Präparate gegen ihr Leiden ein und tun dies auch regelmäßig.

Unlängst fanden amerikanische Wissenschaftler allerdings heraus, dass die Pflanzenteile des Ginkgos keinerlei Auswirkungen auf das Gedächtnis oder geistige Besserung bewirken – auch für Patienten, die nicht an Demenz litten, sondern eine alterbezogene Gedächtnisschwäche aufwiesen. So wurde während eines Experimentes sechs Wochen lang zwei Seniorengruppen drei Mal täglich ein Präparat verabreicht. Die eine Gruppe erhielt wirklich ein Gingkomedikament, deren Inhalt pro Einheit ca. 40 mg Ginkgo-Biloba-Extrakt betrug, der anderen Gruppe wurde ein Placebo verabreicht. Das Resultat: die Wissenschaftler konnten an ihren Probanden keine nennenswerten Unterschiede spezifizieren.

Natürlich zeigen andere Studien, dass eine Einnahme von sechs Wochen ein Endresultat über Ginkgo nicht gerecht wird. So sind sich Ärzte und auch Spezialisten einig, dass die Mindestdosis an Ginkgo bei 240mg oder mehr pro Tag liegen sollte, um eine Besserung des Konzentrations- und Erinnerungsvermögens herbei zu rufen. Studien, die länger als 6 Monate mit Ginkgo arbeiteten und eine erhöhte Dosis an Patienten vergaben, konnten eine Erhöhung des Glucose-Stoffwechsels in Teilen des Gehirnes und eine damit verbesserte Auffassungsgabe belegen. Die Teilnehmer dieser Studie litten auch nicht unter Demenz.

Es ist nach wie vor umstritten, ob Ginkgo wirklich eine heilende Wirkung besitzt ist. Sicherlich ist es wichtig, sich vorher mit Ärzten und Spezialisten über die Einnahmen und Dosierung des Ginkgos zu unterhalten und sich ausreichend zu informieren, wenn man den altersbedingten Gehirnschwächen auf „den Zahn fühlen“ möchte. Denn es ist weiterhin zu beachten, dass die Qualität sowie Dosierung der Ginkgo-Präparate sehr unterschiedlich sein können und teilweise einen nicht gewünschten Effekt erzielen.

Gesund in den Herbst dank Nordic-Walking

Kommentare deaktiviert
5. Oktober 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Bereits in den 30er- Jahren wurde der Sport Nordic Walking ausgeübt, was allerdings damals noch als Stockgang bezeichnet wurde. Nordic Walking kommt aus Finnland und wird sehr oft auch von Sportlern, wie Langläufern, im Frühling und im Herbst ausgeübt. Bei dieser Sportart wird die Kondition verbessert, gerade auch durch den Einsatz der Stöcke, d.h. durch die typischen Langlauf-Armbewegungen.

Jetzt lockt der Herbst wieder mit seinen bunten Farben und viele nutzen dieses noch schöne Wetter aus um wieder etwas für ihre Fitness zu tun. Dieses Walken wird als weniger anstrengend gesehen wie andere Sportarten und trotzdem ist Nordic Walking besser als das normale Spazieren gehen. Hier steigt die Pulsfrequenz und auch der Kalorienverbrauch ist wesentlich höher. Zudem werden die Gelenke nicht so stark beansprucht wie beim Joggen und ist weniger schweißtreibend. Am schönsten ist es immer noch in einer kleinen Gruppe diesen Sport auszuüben, denn alleine fehlt schnell mal die Motivation und mittlerweile werden auch viele Kurse angeboten, wo man sich einer Gruppe zum Walken anschließen kann. Ebenfalls ist der Spaß-Faktor in einer Gruppe auch höher. Besonders der Herbst eignet sich am besten für Wanderungen oder fürs Nordic Walking, da die Natur all ihre Farben zeigt.

Auch ist der Herbst die beste Zeit, um das Immunsystem zu stärken, da ja nun auch die Tage kälter und regnerischer werden. Wer sich da hängen lässt bekommt schnell schon die nächste Erkältung. Gerade die Bewegung an der frischen Luft im Herbst kann das Immunsystem stärken und somit ist man weniger anfällig für Krankheiten. Besonders gut ist Ausdauersport, in dieser Kategorie gehört auch das Nordic Walking und ist zudem weniger anstrengend wie andere Ausdauersportarten.

Da der Herbst starke Temperaturschwankungen mit sich bringt und man regelmäßig an der frischen Luft ist, haut es einen auch nicht so schnell um wenn es dann mal langsam kühler wird und auf den Winter zugeht.

Hierbei reicht es schon aus, wenn man dreimal in der Woche für eine halben Stunde nach draußen geht, sich seine Walking Stöcke nimmt und losmaschiert. Dies ist ein geringer Zeitaufwand und muss auch nicht jeden Tag vollzogen werden, so dass jeder die Möglichkeit hat dies durchzuziehen, man braucht nur das Durchhaltevermögen und die Motivation, daher ist es auch immer besser mindestens zu zweit zu Walken, das steigert die Motivation und man hat einen gewissen Antrieb der ein aufrappelt.

Die Bewegungsabläufe sind beim Walking relativ einfach. Es muss besonders darauf geachtet werden, dass der rechte Stock mit der linken Ferse aufsetzt und umgekehrt der linke Stock mit der rechten Ferse. Dabei werden die Stöcke dicht am Körper gehalten. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Stöcke die richtige Größe haben, da diese sonst behindern können.

Wer also Freunde hat die ebenfalls was für sich tun möchten, der kann diese zu einer regelmäßigen Wochenrunde zum Nordic Walking überzeugen, denn mit Freunden macht es doch immernoch am meisten Spaß. Der Herbst ist die beste Zeit dafür, natürlich sollte man nicht bei strömenden Regen nach draußen gehen. Wer dies dauerhaft durchzieht und dreimal die Woche für 30 Minuten Walken geht, der tut schon sehr viel für sein Immunsystem. natürlich spielt auch die Ernährung für ein starkes Immunsystem eine große Rolle.