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Ein wenig Hüftspeck ist gesund

Ein wenig Hüftspeck ist gesund

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31. März 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Eine Rubensfigur ist leider nicht mehr gefragt – doch zu anderen Zeiten war eine Frau mit wohligen Rundungen durchaus das Sinnbild der Erotik. Heutzutage betrachten Frauen sich und ihre Figur eher mit Argusaugen. Ebenso beschaut sich die Männerwelt und betritt regelmäßig die Waage, um das Gewicht zu kontrollieren. Prüfende Blicke in den Spiegel gehören zum Alltag, da man einfach dem aktuellen Trend – einer makellosen Figur, wenn möglich ohne Hüftspeck – folgen möchte. Ob dies gesund ist, steht auf einem anderen Papier. Fakt ist, dass ein klein wenig Hüftspeck durchaus die Gesundheit fördern und ebenso für ein optimales Wohlbefinden sorgen können.

Ein wenig Hüftspeck in Ehren…

Neueste Studien und Forschungen haben ergeben, dass ein wenig Hüftspeck wesentlich mehr Vor- als Nachteile erbringen kann. Man muss sie nur akzeptieren. Wer nicht ständig hungert und sich der Waage versklavt, wird sowohl körperlich als auch seelisch besser gestellt sein. Dabei ist die Logik nicht fern: laut verschiedenen Statistiken, welche Überblicke auf Körpergewichte und Sterberisiken im Verhältnis zu Menschen mit extremem Unter- oder gar Übergewicht liefern, sterben Personen mit diesem Ernährungsprofil wesentlich früher. Anders hingegen diejenigen Personen, die zwar auf ihre Figur achten, aber die liebe Sünde auch in ihr Leben lassen.
Diese Studien sind klar belegt. Laut der neuesten US-Erkenntnisse, wurden über 80.000 Probanten beobachtet. Jene Personen mit einem leicht erhöhten BMI hatten in der Regel eine höhere Lebenserwartung als Testpersonen mit einem zu niedrigen oder zu hohen BMI-Wert.

Kann Hüftspeck glücklich machen?

Um diese Frage zu beantworten, bedarf es verschiedener Erklärungen. Personen, die sich an strenge Diäten halten, sich ebenso häufig auf die Waage begeben und so gut wie kein Fett aufnehmen, aus Angst, sie könnten zuviel wiegen, haben auch später Schwierigkeiten gesunde Fette aufzunehmen, da der Körper sie meist nicht tragen kann. Andersrum müssen die Organismen von Personen mit deutlichem Übergewicht quasi Überstunden schieben, da sie meist durch das Übermaß von Fett und Kalorien immens viel Arbeit zu verrichten haben. Damit der Körper nicht an Diabetes erkrankt oder andere schwerwiegende Schäden davontragen muss, ist ein gesundes Mittelmaß zu finden. Dies liegt in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, in der sündigen durchaus erlaubt ist, jedoch nicht Überhand in der Art und Weise des Ernährungsplanes nehmen sollte.

Gesunde Fette sind wichtiger als man glaubt

Ein Mensch kann ohne Fett nicht existieren – soviel ist klar. Der menschliche Körper benötigt das Fett ebenso wie Eiweiße und Kohlenhydrate. Hier ist jedoch zu beachten, dass ein gesunder Durchschnitt zu finden ist. Ganz sicherlich tut man seinem Körper keinen Gefallen, wenn man gänzlich auf Fett zu verzichten versucht. Hierbei soll jedoch zwischen den gesunden und ungesunden Fetten unterschieden werden. Mit ungesunden Fetten meint der Experte das schiere Fett am Schweinebraten oder die verlockende Tafel Schokolade, welche durch ihren Zuckergehalt den Körper mit Fett versorgt. Gesunde Fette hingegen, welches in Raps- oder Olivenöl zu finden ist, lassen unserem Körper auch die Vitamine im Gemüse besser aufnehmen. Daher ist es ratsam, Fett sparsam zu dosieren, aber den eigenen Körper nicht durch einen Entzug damit zu bestrafen.

Fazit

Die Gesundheit sollte auf jeden Fall an erster Stelle stehen – es nicht wichtig, sich mehrmals täglich der Waage zu verbuchen, sondern regelmäßig beim Arzt auch den Körperfettgehalt sowie den BMI abchecken zu lassen. Das Leben ist kurz genug: Genuss statt Verdruss sollte zur Devise werden auch wenn das heißt mit ein wenig Hüftspeck leben zu müssen.

Durch welche Übungen bekomm ich den Hüftspeck weg?

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9. Dezember 2009 |  von pearly  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Diese Frage dürften sich schon einige Menschen gestellt haben, die die lästigen Speckröllchen mit Argusaugen bewachen und wirklich fast alles tun würden, um den Hüftspeck endlich beseitigen zu können. Leider ist dieses Unterfangen nicht immer einfach, doch mit ein wenig Geduld und den richtigen Übungen wird auch irgendwann der Hüftspeck weichen – man muss nur wissen, wie man es anstellt.

Wie entsteht eigentlich Hüftspeck?

Besonders in den Industrieländern kann man dieses Phänomen beobachten, welches in Folge von erhöhter Kalorienaufnahme an den Tag kommt: Hüftspeck. Im Schnitt sind rund 20% der europäischen Bevölkerung übergewichtig oder liegen über den angegebenen Richtlinien des BMI (Body Mass Index). Fettansammlungen im Bauchbereich, an den Hüften oder am Gesäß sind häufig die Folge und bieten ein größeres Risiko an Diabetes oder Herzleiden zu erkranken.

Nicht nur der Sport ist im Kampf gegen Hüftspeck wichtig

Natürlich ist der Sport und die damit verbundene Bewegung quasi das A und O um den Hüftspeck zu beseitigen, dennoch raten Experten und Ärzte zudem an das Verhaltensmuster der Ernährung zu überdenken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist maßgeblich um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Hierfür ist eine Gewichtsabnahme von 1 bis 2kg pro Monat auf Dauer sinnvoller, als eine Crash-Diät durchzuführen, um so den Jojo-Effekt zu vermeiden. Zudem wird durch diese Maßgabe auch der Verlust von überschüssigen Wasser- und Muskelgewebe angesprochen.

Wie bekomme ich Bauch, Beine und Po hüftspeckfrei?

Einfacher Sport gepaart mit gesunder Ernährung und sehr viel Bewegung ist das Geheimrezept, um lästigen Hüftspeck auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Wichtig bei diesem Grundsatz ist, dass das eigene Gewicht unbedingt bedacht wird. Wird der Sport zu schnell durchgeführt und der Körper überbelastet, so kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Für Normalgewichtige gilt, dass der Sport im „Sprachtempo“ vollzogen wird, d.h. dass beim Joggen oder Radfahren eine Kommunikation ohne heftiges Keuchen oder Atemnot möglich ist. Für den langsamen Start bieten sich Nordic Walking, Jogging, Radfahren und auch Schwimmen an. Je milder und sanfter der Sport ist, desto besser ist es für die Gelenke.
Neben dem Sport und der Ernährungsumstellung gibt es weiterhin einige Tricks, wie man leicht und gezielt dem Hüftspeck auf die Schliche kommt.

  • Ganz einfach und noch aus Kindertagen bekannt ist das Hula-Hup-Reifen schwingen – durch die gleichmäßigen Bewegungen werden der Bauch und die Hüften beansprucht und somit direkt trainiert. Bei dieser Übung kann man sowohl Fernsehen als auch Telefonieren oder Musik hören. Hierbei vergisst man häufig die Zeit und hat somit auch noch was für den Körper getan.
  • Eine weitere nützliche Übung: seitliches Liegen auf einem großen Ball. Diese Bälle bekommt man günstig erworben und bieten eine Reihe von Möglichkeiten, diese in den Sport zu integrieren. Hierfür kann man sich beispielsweise seitlich auf den Ball legen und zuerst die Balance suchen. Nun wird vorsichtig ein Bein in die waagrechte Position gebracht, für einige Sekunden gehalten und wieder in die Ausgangslage gelegt. Durch den Halt des Gleichgewichts und dem Anheben des Beines werden Bauch, Po und Beine belastet. Diese Übungen können natürlich regelmäßig im Wechsel erfolgen.

Nimmt an alle wichtigen Faktoren zusammen, so ergibt sich ein völlig neues Lebensgefühl: Ernährung, Essverhalten und körperliche Aktivität spielen im Kampf gegen Hüftspeck eine große Rolle. Um diesen jedoch erfolgreich zu bekämpfen heißt es auch geduldig und motiviert zu bleiben. Niemand kann erwarten, dass sich innerhalb weniger Tage schon Erfolge abzeichnen, aber wenn die alten Jeans oder Röcke wieder passen, weiß man, dass sich die neue Lebensweise gelohnt hat.