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Durch welche Übungen bekomm ich den Hüftspeck weg?

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9. Dezember 2009 |  von pearly  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Diese Frage dürften sich schon einige Menschen gestellt haben, die die lästigen Speckröllchen mit Argusaugen bewachen und wirklich fast alles tun würden, um den Hüftspeck endlich beseitigen zu können. Leider ist dieses Unterfangen nicht immer einfach, doch mit ein wenig Geduld und den richtigen Übungen wird auch irgendwann der Hüftspeck weichen – man muss nur wissen, wie man es anstellt.

Wie entsteht eigentlich Hüftspeck?

Besonders in den Industrieländern kann man dieses Phänomen beobachten, welches in Folge von erhöhter Kalorienaufnahme an den Tag kommt: Hüftspeck. Im Schnitt sind rund 20% der europäischen Bevölkerung übergewichtig oder liegen über den angegebenen Richtlinien des BMI (Body Mass Index). Fettansammlungen im Bauchbereich, an den Hüften oder am Gesäß sind häufig die Folge und bieten ein größeres Risiko an Diabetes oder Herzleiden zu erkranken.

Nicht nur der Sport ist im Kampf gegen Hüftspeck wichtig

Natürlich ist der Sport und die damit verbundene Bewegung quasi das A und O um den Hüftspeck zu beseitigen, dennoch raten Experten und Ärzte zudem an das Verhaltensmuster der Ernährung zu überdenken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist maßgeblich um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Hierfür ist eine Gewichtsabnahme von 1 bis 2kg pro Monat auf Dauer sinnvoller, als eine Crash-Diät durchzuführen, um so den Jojo-Effekt zu vermeiden. Zudem wird durch diese Maßgabe auch der Verlust von überschüssigen Wasser- und Muskelgewebe angesprochen.

Wie bekomme ich Bauch, Beine und Po hüftspeckfrei?

Einfacher Sport gepaart mit gesunder Ernährung und sehr viel Bewegung ist das Geheimrezept, um lästigen Hüftspeck auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Wichtig bei diesem Grundsatz ist, dass das eigene Gewicht unbedingt bedacht wird. Wird der Sport zu schnell durchgeführt und der Körper überbelastet, so kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Für Normalgewichtige gilt, dass der Sport im „Sprachtempo“ vollzogen wird, d.h. dass beim Joggen oder Radfahren eine Kommunikation ohne heftiges Keuchen oder Atemnot möglich ist. Für den langsamen Start bieten sich Nordic Walking, Jogging, Radfahren und auch Schwimmen an. Je milder und sanfter der Sport ist, desto besser ist es für die Gelenke.
Neben dem Sport und der Ernährungsumstellung gibt es weiterhin einige Tricks, wie man leicht und gezielt dem Hüftspeck auf die Schliche kommt.

  • Ganz einfach und noch aus Kindertagen bekannt ist das Hula-Hup-Reifen schwingen – durch die gleichmäßigen Bewegungen werden der Bauch und die Hüften beansprucht und somit direkt trainiert. Bei dieser Übung kann man sowohl Fernsehen als auch Telefonieren oder Musik hören. Hierbei vergisst man häufig die Zeit und hat somit auch noch was für den Körper getan.
  • Eine weitere nützliche Übung: seitliches Liegen auf einem großen Ball. Diese Bälle bekommt man günstig erworben und bieten eine Reihe von Möglichkeiten, diese in den Sport zu integrieren. Hierfür kann man sich beispielsweise seitlich auf den Ball legen und zuerst die Balance suchen. Nun wird vorsichtig ein Bein in die waagrechte Position gebracht, für einige Sekunden gehalten und wieder in die Ausgangslage gelegt. Durch den Halt des Gleichgewichts und dem Anheben des Beines werden Bauch, Po und Beine belastet. Diese Übungen können natürlich regelmäßig im Wechsel erfolgen.

Nimmt an alle wichtigen Faktoren zusammen, so ergibt sich ein völlig neues Lebensgefühl: Ernährung, Essverhalten und körperliche Aktivität spielen im Kampf gegen Hüftspeck eine große Rolle. Um diesen jedoch erfolgreich zu bekämpfen heißt es auch geduldig und motiviert zu bleiben. Niemand kann erwarten, dass sich innerhalb weniger Tage schon Erfolge abzeichnen, aber wenn die alten Jeans oder Röcke wieder passen, weiß man, dass sich die neue Lebensweise gelohnt hat.

Pfunde verlieren mit Tanzen

25. August 2009 |  von pearly  |  Sport  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Tanzen an sich ist keine neue Erfindung oder Modeerscheinung. Seit Anbeginn der Zeit haben die Menschen auf der Welt getanzt. Hierfür waren die Gründe meistens unterschiedlich: sie tanzten um der Ernte zu danken, um zu feiern oder die Zugehörigkeit zu zelebrieren. In einigen Kulturen war der Tanz auch ein Mittel, um den Glauben darzustellen und somit beispielsweise den Regen herauf zu beschwören – ob dies allerdings funktionierte, ist eine andere Geschichte.
Nichtsdestotrotz haben die Menschen dieser Erde zu jeder Zeit getanzt und somit durch ihren Körper Eindrücke, Sorgen oder Freuden geteilt. Im Laufe der Zeit hat sich der Stil des Tanzes zwar geändert, dennoch bleibt der Sinn der Bewegungen das gleiche: es werden Kalorien verbrannt.

Ob beim klassischen Tanz, bei Schautänzen, Rock´n´Roll oder beim freien Tanz in der Disco – beim Tanzen verbraucht man mehr Kalorien, als man für möglich gehalten hätte. Dies liegt natürlich daran, dass der gesamte Körper in Einsatz ist und schwungvoll zur Musik bewegt wird. Übt man nun mehrmals wöchentlich einen Tanz aus oder bewegt sich aktiv zur Musik, so können durchaus in einer halben Stunde viele Kalorien verbrannt werden.

Bei Tänzen wie Flamenco, Bauchtanz oder dem Quickstep kann man tatsächlich bis zu 160 Kalorien verlieren.
Tänze wie Disco-Fox oder Mambo, welche gern in Discothek vollzogen werden bringen pro halbe Stunde eine Erleichterung von ungefähr 150 kcal mit sich.
Ruhigere Gesellschaftstänze wie Foxtrott, Walzer und Samba erzielen immerhin noch 105 Kalorien in 30 Minuten.

Ob man sich nun für den freien Tanz bei Feten, Tanzveranstaltungen oder Discobesuchen entscheidet oder gar die Tanzschule besucht, ist nicht wichtig. Möchten Sie allerdings den Tanz als Fitnesssport erwählen, so macht sich der Kalorienverbrauch wirklich nur dann bemerkbar, wenn er regelmäßig ausgeführt wird. Durch die Zusammenarbeit von Muskulatur, Koordination und Konditionsaufbau ist der Tanz ein ganzheitliches Training für den Körper und zudem noch abwechslungsreicher als Jogging, Schwimmen oder Radfahren. Um komplizierte Bewegungen zu vollführen, bedarf es zwar hin und wieder ein wenig Übung, dennoch macht die Lust am Tanz und der Rhythmus der Musik diesen Sport geradezu sensationell.

Wer regelmäßiges Tanztraining nicht gewohnt ist, sollte anfangs nicht zu sehr übertreiben, denn beim Tanzen kann man ziemlich ins Schwitzen geraten. Übertreibungen oder Überbelastungen sind deshalb zu umgehen – der Körper muss an die Anstrengung herangeführt werden, nur so können die Fettpolster nach und nach schmelzen.
In einer Tanzschule wird deshalb das Programm Schritt für Schritt aufgebaut, so dass man einzelne Bewegungen erlernen kann und sich nicht überanstrengt.
Durch Anfängerkurse in Tanzschulen sind ideale Einstiegsmöglichkeiten gegeben. Wer sich anfangs nicht sicher ist, ob dieser Sport wirklich das richtige für ihn ist, empfehlen sich Probestunden, so dass man erstmal in den Sport „hineinschnuppern“ kann.

Neben dem normalen Tanztraining wird neuerdings auch vermehrt eine Tanztherapie angeboten, bei der mit Hilfe von freien, improvisierten Tanzvarianten psychisch kranke Patienten Gefühle und Belastungen verarbeiten. Durch die Körperwahrnehmung führt diese Art von Tanz zu einer vollkommenen Erweiterung der körperlichen und seelischen Erfahrungen.
Wer sich nun durch Schautanz, privatem Vergnügen oder durch Tanzunterricht inspirieren lässt, kann sicherlich gewiss sein, dass sich dies auf Dauer positiv bei der morgendlichen Wiegeprozedur auswirkt.