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Langlaufen als Alternative zum Nordic Walking

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19. November 2008 |  von Andreas  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Auch wenn uns draußen die frische Luft um die Nase weht und der Winter Einzug hält, so sollten wir uns dennoch ein wenig körperlich betätigen. Grundsätzlich ist regelmäßiger Sport gesund und selbst bei kalter Jahreszeit sollte 2-3 Mal die Woche der Jogginganzug aus dem Kleiderschrank gekramt werden. Doch welche Sportart ist im Herbst und Winter nun optimal?

Sowohl zur warmen als auch zur kalten Jahreszeit bietet sich das Nordic Walking an. Diese Ausdauersportart fordert den gesamten Körper und hält uns das gesamte Jahr lang fit. Das besondere an dieser Sportart? Neben dem Walking kommen noch zwei spezielle Stöcke zum Einsatz, die im Rhythmus zu den Schritten benutzt werden. Dies fördert zusätzlich die Muskulatur des Oberkörpers, verbrennt reichlich Kalorien, steigert die Arm-Bein-Koordination und eignet sich selbst für untrainierte Menschen. Wer daher die richtigen Techniken des Nordic Walking erlernen möchte, um somit die vielen positiven Effekte zu nutzen, sollte unbedingt einen Kurs absolvieren. Denn trotz der eigenen Bestimmung der Laufgeschwindigkeit und des Laufverhaltens ist es wichtig, eine gute Technik zu erlernen, um Knochen und Gelenke zu schonen. Hingegen aller Behauptungen werden nämlich die Gelenke mehr belastet als beim normalen Spazierengehen.

Auch die Auswahl der Stöcke ist beim Nordic Walking nicht unterschätzen und sollten mit genauester Sorgfalt ausgewählt werden. Für die richtige Wahl der Stöcke empfiehlt sich die Grundregel: 0,66/0,68 x Körpergröße, um den Armbeugen einen 90° Winkel zu ermöglichen. Ebenso ist das Schuhwerk ein wichtiger Bestandteil für diese Sportart. Bereits eingelaufene Sportschuhe oder spezielle Walkingschuhe eigenen sich hierfür besonders gut. Doch wie sieht es mit den Nordic-Fans aus, wenn sie sich im Winter in den schneereichen Alpen ertüchtigen möchten?

Für alle Nordic Walking – Anhänger dürfte das Langlaufen eine gute Alternative bieten. Hierbei kommt es genau wie beim Walken auf die richtige Technik an. Unterschieden werden grundsätzlich zwischen dem klassischen Langlauf und der modernen Skatingvariante. Auf den Langlaufbrettern ähnelt die klassische Variante ein wenig an einen gemütlichen Spaziergang. Im Diagonalschritt gleitet man mit Hilfe von zwei Stöcken sanft vorwärts und stößt sich mit den Beinen leicht ab. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Hüfte etwas nach vorne geschoben wird. Einzige Schwierigkeit im Gegensatz zum Nordic Walking: hat man sich mit einem Bein abgedrückt, muss das Gesamtgewicht sofort auf das andere verlagert werden, um so nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Anspruchsvoller ist hingegen die Skatingvariante. Die Bewegungsabläufe gleichen einem Eislauf und werden somit auch auf den Schlittschuhschritt orientiert. Ohne Stöcke können somit flache und auch abfallende Strecken gemeistert werden. Für mehr Tempo können hier die Arme zur Hilfe genommen werden, die durch den Doppelstockschub an mehr Geschwindigkeit gewinnen lässt.
Für Anfänger ist jedoch die klassische Methode wesentlich ratsamer, auch wenn man hier nicht viel Tempo erreichen, dennoch schneller Erfolgsergebnisse erzielen kann.

Nichts desto trotz ist es wichtig, vor jedem Start einer Sportart einen Arzt zu konsultieren, damit gesundheitliche Hindernisse abgeklärt werden können. Es sollte sich zudem beraten werden lassen, in welchen Abständen und Zeiträumen die jeweilige Sportart auszuführen ist. Außerdem ist nie zu vergessen, dass die Sportarten unter anderem neben dem Spaßfaktor auch allgemein wegen der Fitness, der Konditionsverbesserung und der Gewichtsreduktion betrieben werden kann. Obwohl der Sport sowohl für das Herz als auch für den Kreislauf sehr gut ist, sollte alles in Maßen ablaufen. 2 Mal die Woche á 40 Minuten ist für den Anfang ausreichend. Mit der Zeit kann die Zeitspanne langsam gesteigert werden. Um einen besseren Überblick seines Gesundheits- und Fitnesslevels zu erhalten, ist es ratsam sich während der Sommer- und auch Wintersaison einer Nordic Walking – oder Langlaufgruppe anzuschließen. Man sollte sich selbst nie unterschätzen und seinem Körper nicht mehr abverlangen, als für ihn selbst gut ist.

Wie schlank macht Sport?

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18. November 2008 |  von pearly  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Eigentlich weiß jeder, dass ein Gewichtsabnahme nur dann erfolgreich ist, wenn auch eine gewisse Portion Sport neben der Ernährungsumstellung erfolgt. Allerdings ist dies im Herbst und im Winter leichter gesagt als getan: Ausreden wie „heute ist es mir draußen zu nass“ oder „nein, lieber drinnen im Warmen bleiben“ gelten definitiv als Ausreden. Auch im Winter sollte man sich vor die Haustür trauen, denn nichts ist gesünder als bei frischer, klarer Luft Sport zu treiben. Experten sind sich ndessen einig: der Mensch ist eine Bewegungsmaschine, deren körperliche Anstrengung einfach zum Leben dazu gehört. Fakt ist allerdings auch, dass der Mensch in den letzten 50 Jahren alles daran gesetzt hat, sich die Arbeit und auch den Sport durch Maschinen zu ersetzen. Zu wenig Tageslicht und Bewegung führt nach Meinung von Medizinern und Sportwissenschaftlern zu Rückenleiden, Arterienverkalkung und Übergewicht. Vor einigen Jahren wurden Patienten mit Rückenleiden noch zur Ruhe angehalten, heutzutage weiß man allerdings, dass eine Muskulatur sich nur dann erholt, wenn sie auch ausreichend beansprucht wird.
Ob ein wenig spazieren oder Treppensteigen, anstatt nur im Café zu sitzen oder den Fahrstuhl zu benutzen, sind ein kleiner Anfang. Wichtig ist, dass man Spaß bei der Sache hat. Doch um sein Gewicht zu reduzieren, muss dem Menschen ein klein wenig mehr Energie abverlangt werden. Viele sind der Meinung, dass durch kräftiges Schwitzen Kalorien umso besser verbrannt werden und schlagen sich deshalb Stunden in der Sauna um die Ohren. Dies ist allerdings ein weit verbreiteter Irrtum, da Schwitzen nichts mit Fettabbau zu tun hat – wer viel schwitzt muss mit ausreichend Flüssigkeitszufuhr reagieren, um eine Dehydrierung von Kopf und Muskulatur zu verhindern. Um Kalorien zu verlieren ist wirklich aktiver Sport zu betreiben, um einen Erfolg erkennbar zu machen.

Um regelmäßig den Körper zu ertüchtigen, sollte man mindestens zwei Mal die Woche in den sauren Apfel beißen. Hierbei ist es unter anderem wichtig, den ganzen Körper zu trainieren. Kraft, Koordination, Ausdauer und Beweglichkeit sind hierfür die vier Säulen für ein wirksames Training.
Körpergewicht verliert man am besten mit intensivem Ausdauertraining. Hierfür eignen sich besonders Schwimmen, Jogging, Rudern, Nordic Walking oder Radfahren. Diese Sportarten werden mitunter als Ganzkörpersportarten bezeichnet, bei dem sowohl Kraft als auch Ausdauer gefragt sind. Rund 350 Kalorien kann ein 70 Kilo schwerer Jogger bei mittlerem Lauftempo in einer halben Stunde verbrennen. Das Geheimnis: lange Belastungen sollten mit niedrigem Puls einhergehen, da diese schneller an die Fettreserven nagen als kurze Power-Trainingseinheiten. Für wen das Joggen am Anfang noch zu anstrengend ist, ist besser mit dem gelenkschonenden Nordic Walking beraten. Hierbei kann der Sportler ca. 340 Kalorien in der Stunde verbrennen.

Was viele nicht wissen: je niedriger der Puls und je länger das Training, desto mehr Fett verbrennt der Körper. Die Fettreduzierung wird im menschlichen Körper erst nach 20 Minuten aktiviert, was bedeutet, dass durch eher langsameren und ausdauernden Sport eine Gewichtreduktion sinnvoller ist, als durch Powertraining. Als Richtwerte für den idealen Fatburner-Puls gilt die Formel: 180 Schläge pro Minute minus Lebensalter. Bei einer 30 jährigen Sportlerin wären das 150 Schläge pro Minute. Wem das Zählen während des Laufens oder Schwimmens nicht gefällt, sollte wenigstens beim Sport darauf achten, dass er sich mit seinem Partner noch mühelos unterhalten kann ohne aus der Puste zu geraten.

Dennoch bringen Sport und Trainingseinheiten nur den gewünschten Effekt, wenn die Ernährung auch stimmt. Die dicke Pizza nach den Schwimmrunden oder das Fastfood nach dem Ruder- Törn bringen überschüssige Pfunde nicht gerade zum Schmelzen. Die gute Mischung aus gesundem Sport und einer ausgewogenen Ernährung lassen die Kilos zwar erst langsam, aber stetig purzeln. Es ist sehr wichtig, sich während und nach dem Sport mit viel Wasser oder Saftschorlen zu versorgen. Obst und Vollkornprodukte sowie viele Vitamine unterstützen außerdem den gewünschten Erfolg.