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Gesundes Leben nach der traditionellen chinesischen Medizin – TCM

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13. Januar 2009 |  von pearly  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Mittlerweile gibt es so viele Ernährungsempfehlungen und Diäten, dass ein Überblick für eine gute Ernährungsweise vielen Laien schwer fällt. Auf der Suche nach vegetarischer Ernährung, ein Leben nach Trenn- oder Rohkost, nach fleisch- oder fischreicher Ernährung scheint eine perfekte Wahl in mancher Hinsicht zu umständlich und schreckt viele Diätwillige meist ab.
Dennoch gibt es Wege und Mittel, all diese Komponenten miteinander zu verbinden und dies im alltäglichen Leben leicht und verständlich zu vermitteln. Die Lösung liegt in der Ernährung nach der traditionellen chinesischen Medizin, kurz TCM. Was nach Medizin klingt, erscheint dem einen oder anderen vielleicht eher als Umstellung der Lebensweise für bestimmte Krankheitsbilder. Aber eine genaue Betrachtung hinter die Kulissen lässt durchblicken, dass eben diese Ernährungstherapie, welche auf eine 3.000jährige Tradition zurückführt, für jeden geeignet sein kann, der seine Ernährung gesund umstellen möchte.

Vorteil der Ernährung mit TCM ist eine besondere Anpassung der Lebensweise. So können sowohl Schwangere, als auch ältere oder schwerarbeitende Menschen ganz bewusst ihr Leben nach TCM umstellen und genießen. In erster Linie stellt das Leben mit TCM die Gesundheit in den Vordergrund und arbeitet aktiv gegen Krankheiten an. Daher wird für diese Art der Lebensmittelwahl nach dem Dualismus von Yin und Yang gelebt. Die Chinesen sehen in diesem Zusammenspiel alles Sein des Lebens und somit muss auch jeder Körper in Balance mit Yin und Yang arbeiten, da er ansonsten erkranken könnte. Hierzu werden kalte und flüssige Nahrungsmittel nach Yin und warme und trockene Lebensmittel nach Yang unterteilt. Die kalten Lebensmittel sollten bevorzugt im Sommer und die warmen im Winter aufgenommen werden.
Lebensmittel nach der Yin-Weisheit sind beispielsweise Obst, Wasser, Gemüse, Milch und Joghurt, schwarzer Tee und Alkohol wie Schnaps. Nach der Yang-Weisheit werden Nahrungsmittel wie Süsskirschen, Aprikosen, Trockenobst, Nüsse, Getreide, Gewürze, Fleisch und Fisch unterteilt. Eine weitere Sparte bieten die neutralen Lebensmittel. Hier finden sich auch Getreidesorten, Gemüse und Obst wieder, Milch, Butter, Eier und Brot.

Wichtig für die gesunde Lebensweise ist der Verzehr der einzelnen Speisen: so soll jeder Bissen bewusst genossen werden und ca. 10-15 Mal gekaut werden. Weiterer wichtiger Bestandteil der TCM-Ernährung: es wird alles gegessen, was schmeckt. Ob Früchte, Getreide, Eier, Fleisch, Fisch oder Milchprodukte – alles ist erlaubt. Lediglich industriell verarbeitete Lebensmittel und Tiefkühlwaren werden strikt abgelehnt.
Vor und nach den Mahlzeiten sollten Getränke vermieden werden. Selbst die alten Chinesen wussten, dass das Essen im Magen nicht schwimmen soll. Eine halbe Stunde vor und nach dem Essen darf nichts getrunken werden – selbstverständlich auch nicht während der Mahlzeit. Idealerweise für zu der Ernährung nach TCM wird Wasser empfohlen.

Grundsätzlich ist kein sonderliche Ernährungsweise oder bestimmte Einhaltung von Lebensmitteln erforderlich. Ein individueller Check ist hier ausschlaggebend für den persönlichen Speiseplan. Wer beispielsweise viel friert oder rasch ermüdet, lebt in Dominanz mit dem Yin und sollte deshalb verstärkt Yang-Nahrungsmittel konsumieren. Im Gegensatz zur Yang-Belastung, welche durch Bluthochdruck, Schlafstörungen oder leichte Erregbarkeit vermuten lässt, ist eine Yin-orientierte Lebensweise. Kurzes Kochen mit viel Wasser sowie Rösten, Grillen, Braten und Backen sind wertvolle Bestandteile diese Lebensweise. Auch regelmäßige Einnahmen von Mahlzeiten, die Vereinigung der fünf Geschmacksrichtungen, welche sich in sauer, salzig, scharf und süß untergliedern, die Beachtung der eigenen Hunger- und Sättigungsgefühle, die Zubereitung der Speisen und die Nahrungsgrundlage von Vollgetreide spielen außerdem eine sehr bedeutende Rolle in der Ernährungsweise nach TCM. Spezielle Kochbücher oder Seminare helfen hier gerade dem Einsteiger den Weg in dieses besondere Ernährungssystem und sind somit der erste Schritt zum Einklang mit dem Körper.

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

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9. Januar 2009 |  von Andreas  |  Ernährung  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Wenn eine Frau schwanger ist, verändert sich schlagartig ihr ganzes Leben. Neben dem Einkauf von Babyspielzeug und Kinderzimmerartikeln für den zukünftigen Erdenbürger, werden auch meist finanzielle Absicherungen ins Auge gefasst. Plötzlich wird den werdenden Eltern klar, dass sich nicht mehr alles um sie selbst dreht. Nein, in Zukunft wird ein ganz kleiner Mensch die Tages- und Nachtzeiten von Mutter und Vater regeln: es bestimmt ohne mit der Wimper zu zucken, wann geschlafen wird und wann es Zeit ist zum Aufstehen. Es wird Ihnen mit einem Lächeln oder lautstarken Protest mitteilen, was es mag oder was nicht. Sämtliche Lebensausfassungen werden umgekrempelt, der sonst geregelte Alltag umgeworfen und all das nur, weil ein kleines Menschenwesen Einzug in unserem Leben genommen hat.

Bis dies allerdings alles Realität wird, benötigt das Baby vierzig Wochen, bis es im Mutterleib zu einem lebensfähigen Menschen herangewachsen ist. Besonders wichtig ist in den nächsten Monaten die Ernährung der Mutter, denn alles was eine schwangere Frau zu sich nimmt wird über die Blutbahn in die Nabelschnur an das Kind weitergeben. Durch dieses System erhält das Kind sämtlich notwendige Nährstoffe und kann somit zu einem gesunden Baby heranwachsen. Doch nicht alles was wir zu uns nehmen ist automatisch gesund für das Ungeborene. Damit ein kleiner Einblick in die gesunde Ernährung während der Schwangerschaft gegeben ist, widmet sich dieser Artikel der vitaminreichen und ausgewogenen Nahrungsaufnahme und teilt zudem die Vermeidung von bestimmten Lebensmitteln mit.

Obst und Gemüse sollten fortan jeden Tag frisch auf den Tisch kommen. Frisches, gut gewaschenes und geschältes Obst oder Gemüse sind hier die richtige Wahl. Außerdem sind frisch gepresste Säfte sowie knackige Blattsalate eine hervorragende Ernährungsergänzung. Erlaubt ist auf jeden Fall was schmeckt. Weniger gesund sind hingegen Dosenobst und abgepackte Salate oder beispielsweise Säfte mit Zuckerzusatz, da diese vitamin- und nährstoffärmer sind und zudem meist einen erhöhten Zucker- sowie Fettanteil in sich beinhalten.

Achten Sie während der Schwangerschaft auch reichlich auf Ballaststoffe. Dieses werden Ihnen lästige Begleiterscheinungen wie Verstopfung zum Ende der Schwangerschaft erleichtern. Rohes Getreide, Frischkornmüsli oder Getreidekeimlinge sind hingegen nicht zu empfehlen, da sich hier Lebensmittelinfektionen nicht ausschließen lassen können. Teilweise sind diese Lebensmittel auch schadstoffbelastet und für das Neugeborene in der Entwicklung nicht förderlich. Weißbrot, gesüßte Frühstücksflocken, Pommes, Chips, Kekse und Kuchen sind natürlich auch erlaubt, sollten allerdings nur in Maßen genossen werden.

Trinken Sie jeden Morgen mindestens ein großes Glas pasteurisierte Milch. Auch Naturjoghurt, Sauer- und Buttermilch, Margarine, Butter, Sahne und Puddings sind erlaubt und wichtig für die Calciumaufnahme für Mutter und Kind während der Schwangerschaft. Vorsicht ist hingegen bei Rohmilchprodukten geboten. Diese enthalten für das ungeborene Baby schädliche Listerien. Während diese Bakterien für Erwachsene unproblematisch sind und lediglich durch Symptome wie eine Erkältung auftreten können, ist das Kind im Mutterleib sehr gefährdet. Schwere Erkrankungen, Fehl- oder Totgeburten können durch eben diese Listerien oder Toxoplasmen hervorgerufen werden.
Hier spielt natürlich auch der Käse eine wichtige Rolle. Achten Sie beim Kauf auf magere Käsesorten wie beispielsweise Butterkäse, Edamer, Emmentaler oder Gouda. Käse mit Rotschmiere, Sauermilchkäse, Schnitt- oder Weichkäse sowie offen verkaufter Frischkäse sollten wegen der bereits erwähnten Bakterien nicht aufgenommen und strengstens gemieden werden.

Reich an Nährstoffen und Vitaminen ist die regelmäßige Aufnahme von Fleisch, Geflügel und Fisch. Bei allen Lebensmitteln sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die gut durchgegart sind. Rohes oder nicht durchgebratenes Fleisch wie Tartar, Mett oder Carpaccio, rohes Pökelfleisch, Fleischsalat oder Rohwürste wie Tee- und Mettwurst, Sushi, Austern, Kaviar, Thunfisch, Matjes oder Hecht sollten auf jeden Fall gemieden werden. Doch warum darf man diese Leckereien nicht essen, wenn gerade viele Schwangere gerade auf diese Köstlichkeiten einen ungesunden Heißhunger empfinden? Rohes und nicht durchgegartes Fleisch oder Fisch können Krankheitserreger wie beispielsweise Toxoplasmen enthalten. Diese sind für das Kind besonders schädlich und sollten auf jeden Fall nicht verzehrt werden.

Und wie sieht das nun mit den Verzehrmengen aus? Die Volksweisheit, dass eine schwangere Frau für zwei Personen essen müsse, ist schon längst überholt. Zusätzliche Energie für das Baby benötigt eine Schwangere erst ab dem vierten Monat und selbst dann ist eine Erhöhung des täglichen Kalorienverbrauches von lediglich 10% vollkommen ausreichend. Somit ist eine Mehraufnahme von beispielsweise einem Käsebrot und einem Apfel durchaus sinnvoll und gesund für das Baby. Viel wichtiger ist der Bedarf an Eiweiß, Kalzium, Zink, Vitamin B², Eisen und Folsäure, welche für das ungeborene Kind für das Wachstum und deren Gesundheit maßgeblich sind. Im Grunde genommen darf eine schwangere Frau also fast alles zu sich nehmen, solang es ihr und dem Kind gut tut. Rohe Ei-, Fleisch- und Fischspeisen, bestimmte Käse und Milchsorten sowie Alkohol- und Zigarettenkonsum sollten zur Liebe des Kindes auf jeden Fall verzichtet werden.
Sollten Sie sich dennoch unsicher sein, so fragen Sie beim nächsten Untersuchungstermin Ihren Gynäkologen über Vitaminzufuhr und Nährstoffaufnahme, dieser wird Ihnen gern und hilfsbereit zur Seite stehen.