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Der JoJo Effekt

Der JoJo Effekt

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14. Juni 2010 |  von Birgit  |  Abnehmen  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Viele Menschen die eine Diät gemacht haben dürften das Problem kennen. Kaum ist die Diät vorbei und sie fallen wieder in ihr altes Ernährungsschema schon nehmen sie wieder zu. Leider nimmt man meist sogar noch mehr Gewicht als vor der Diät. Hier spricht man von dem berühmten JoJo Effekt.

Was ist der JoJo Effekt?

Der Begriff  JoJo Effekt beschreibt den unerwünschten Umstand einer Gewichtszunahme nach Beendigung einer Diät. Durch den JoJo Effekt kann es passieren, dass man nach der Diät mehr, manchmal sogar das Doppelte an Gewicht,  wiegt als davor.  Nicht gerade schön, man schafft mit hängen und würgen eine Abnahme von 5 Kilo und hat danach gleich bis zu 10 Kilo mehr.

Wie entsteht der JoJo Effekt?

Da dem Organismus während einer Diät in der Regel sehr wenig Nahrung zur Verfügung gestellt wird, schaltet der Körper auf Sparflamme. Dadurch entsteht ein Ausnahmezustand, welcher auch als “Notzeit” bezeichnet werden kann.  Der Körper geht dann an die Fettreserven. Leider hat das ganze aber den Nachteil, dass der Körper sich diese Notzeit ganz genau merkt. Sobald die Diät zu Ende ist und man sich wieder so ernährt wie vor der Diät nutzt der Körper die Chance und speichert gleich wieder Reserven für schlechte Zeiten. Der Organismus ist aber schlau und speichert gleich ein wenig mehr, denn es könnte ja wieder so eine Notzeit kommen und dann hat er logischerweise gleich mehr Reserven. Nicht dumm gedacht, für die Person die in diesem sparsamen Körper lebt aber eine fatale Angelegenheit denn nach Beendigung der Diät entsteht im schlechtesten Fall der JoJo Effekt

Wie kann man den JoJo Effekt verhindern?

Grundsätzlich gilt, wer eine Diät macht, sollte nicht hungern. Der Körper hat kein Problem damit, dass er weniger Kalorien bekommt. Er hat aber ein großes Problem damit wenn er hungern muss. Das merkt sich der Körper. Deshalb ist es immer wichtig, dass der Hunger gar nicht erst aufkommt. Wenn man merkt, dass das Diätprogramm zu wenig Nahrung enthält und man ständig Hunger hat, dann sollte man auf kleine Snacks zurückgreifen. Obst, Salat, rohes Gemüse, das alles enthält fast keine Kalorien und wird die Diät nicht kaputt machen, sie sorgen stattdessen dafür, dass der Magen voll ist und man keinen Hunger hat. Der Körper muss also nicht hungern und der Körper wird seine Fettreserven gerne herausgeben. Schließlich ist er satt und sieht so auch keine Notzeit. Der JoJo Effekt wird somit auch nicht passieren.

Sind Diätprogramme dann überhaupt sinnvoll?

Ja und nein. Manche Diätprogramme sind wirklich so gemacht, dass man auch relativ kleine Mahlzeiten zu sich nimmt. Wenn man merkt, dass man einfach nicht satt wird, dann sollte man entweder die Diät ein wenig umstellen oder sich lieber ein anderes Programm suchen. Sonst bringt die Diät wirklich nur in der Zeit etwas, in der man sie macht und nach Beendigung kommt das böse Erwachen und der JoJo Effekt schlägt voll zu.

Sinnvoller ist es, statt eines Diätprogramms lieber seine Ernährung umzustellen. Mit einer Umstellung ist gesichert, dass man wirklich satt ist und der Körper keine Notzeit durchleben muss. Wer jetzt noch ein wenig Sport treibt, der wird wunderbar abnehmen und das ganz ohne strengen Diätprogramm. Es gibt Leute die von Natur aus wenig essen, sie essen nur das falsche. Diese Personen werden den JoJo Effekt nicht erleben. Jeder Mensch der aber einfach nur zu viel isst, der wird ein Problem mit dem JoJo Effekt haben.

Für alle Diätinteressierten haben wir eine Liste aller bekannten Diäten erstellt.

Durch welche Übungen bekomm ich den Hüftspeck weg?

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9. Dezember 2009 |  von pearly  |  Sport  |  Kommentare deaktiviert  |  Share  | 

Diese Frage dürften sich schon einige Menschen gestellt haben, die die lästigen Speckröllchen mit Argusaugen bewachen und wirklich fast alles tun würden, um den Hüftspeck endlich beseitigen zu können. Leider ist dieses Unterfangen nicht immer einfach, doch mit ein wenig Geduld und den richtigen Übungen wird auch irgendwann der Hüftspeck weichen – man muss nur wissen, wie man es anstellt.

Wie entsteht eigentlich Hüftspeck?

Besonders in den Industrieländern kann man dieses Phänomen beobachten, welches in Folge von erhöhter Kalorienaufnahme an den Tag kommt: Hüftspeck. Im Schnitt sind rund 20% der europäischen Bevölkerung übergewichtig oder liegen über den angegebenen Richtlinien des BMI (Body Mass Index). Fettansammlungen im Bauchbereich, an den Hüften oder am Gesäß sind häufig die Folge und bieten ein größeres Risiko an Diabetes oder Herzleiden zu erkranken.

Nicht nur der Sport ist im Kampf gegen Hüftspeck wichtig

Natürlich ist der Sport und die damit verbundene Bewegung quasi das A und O um den Hüftspeck zu beseitigen, dennoch raten Experten und Ärzte zudem an das Verhaltensmuster der Ernährung zu überdenken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr ist maßgeblich um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Hierfür ist eine Gewichtsabnahme von 1 bis 2kg pro Monat auf Dauer sinnvoller, als eine Crash-Diät durchzuführen, um so den Jojo-Effekt zu vermeiden. Zudem wird durch diese Maßgabe auch der Verlust von überschüssigen Wasser- und Muskelgewebe angesprochen.

Wie bekomme ich Bauch, Beine und Po hüftspeckfrei?

Einfacher Sport gepaart mit gesunder Ernährung und sehr viel Bewegung ist das Geheimrezept, um lästigen Hüftspeck auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Wichtig bei diesem Grundsatz ist, dass das eigene Gewicht unbedingt bedacht wird. Wird der Sport zu schnell durchgeführt und der Körper überbelastet, so kann der Schuss schnell nach hinten losgehen. Für Normalgewichtige gilt, dass der Sport im „Sprachtempo“ vollzogen wird, d.h. dass beim Joggen oder Radfahren eine Kommunikation ohne heftiges Keuchen oder Atemnot möglich ist. Für den langsamen Start bieten sich Nordic Walking, Jogging, Radfahren und auch Schwimmen an. Je milder und sanfter der Sport ist, desto besser ist es für die Gelenke.
Neben dem Sport und der Ernährungsumstellung gibt es weiterhin einige Tricks, wie man leicht und gezielt dem Hüftspeck auf die Schliche kommt.

  • Ganz einfach und noch aus Kindertagen bekannt ist das Hula-Hup-Reifen schwingen – durch die gleichmäßigen Bewegungen werden der Bauch und die Hüften beansprucht und somit direkt trainiert. Bei dieser Übung kann man sowohl Fernsehen als auch Telefonieren oder Musik hören. Hierbei vergisst man häufig die Zeit und hat somit auch noch was für den Körper getan.
  • Eine weitere nützliche Übung: seitliches Liegen auf einem großen Ball. Diese Bälle bekommt man günstig erworben und bieten eine Reihe von Möglichkeiten, diese in den Sport zu integrieren. Hierfür kann man sich beispielsweise seitlich auf den Ball legen und zuerst die Balance suchen. Nun wird vorsichtig ein Bein in die waagrechte Position gebracht, für einige Sekunden gehalten und wieder in die Ausgangslage gelegt. Durch den Halt des Gleichgewichts und dem Anheben des Beines werden Bauch, Po und Beine belastet. Diese Übungen können natürlich regelmäßig im Wechsel erfolgen.

Nimmt an alle wichtigen Faktoren zusammen, so ergibt sich ein völlig neues Lebensgefühl: Ernährung, Essverhalten und körperliche Aktivität spielen im Kampf gegen Hüftspeck eine große Rolle. Um diesen jedoch erfolgreich zu bekämpfen heißt es auch geduldig und motiviert zu bleiben. Niemand kann erwarten, dass sich innerhalb weniger Tage schon Erfolge abzeichnen, aber wenn die alten Jeans oder Röcke wieder passen, weiß man, dass sich die neue Lebensweise gelohnt hat.