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Was gehört auf einen gesunden und ausgewogenen Speiseplan?

10. März 2010 |  von pearly  |  Ernährung  |  2 Kommentare  |  Share  | 

Sicherlich möchte sich jeder Mensch gesund und ausgewogenen ernähren – aber manchmal fällt es vielen schwer auch ausreichend Obst und Gemüse in den Alltag einzubringen. Wenn dann auch noch Milchprodukte und Ballaststoffe den Speiseplan zieren sollen, fettarmes Fleisch oder Fisch, wenig Zucker und Fett kommen jedoch einige ins Straucheln. Eine optimale Zusammenstellung muss jedoch keine Schwierigkeiten verursachen, sondern soll Spaß am gesunden Essen machen. Daher wird im Folgenden ein Beispiel für eine gesunde Kost dargelegt.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Sehr wichtig ist das Frühstück: ein Müsli mit Obst – beispielsweise mit Erdbeeren oder Bananen, je nachdem was das Angebot der Saison ermöglicht – ist erfrischend, erweckt die Lebensgeister und steckt voller Ballaststoffe. So kombinieren Sie geschickt Vitamine, Mineralsstoffe, gesundes Obst und Milchprodukte bereits in einer Mahlzeit. Als Zwischenmahlzeit ist auch Obst und Gemüse ratsam, da es sehr gut sättigt, reichlich Ballaststoffe enthält und überaus gesund ist. Ein Mittagessen mit Reis, Gemüse, fettarmem Fleisch oder eiweißreichen Fisch ist eine gute Abwechslung und erfüllt die Anforderungen an Vitalstoffen. Wenn Sie nachmittags dann einen Anflug von Heißhunger verspüren – was durch die lange Wartezeit bis zum Abendessen nicht verwunderlich ist – können ein wenig Obst, ein leckerer Fruchtjoghurt oder ein Vollkornbagel belegt mit Frischkäse und Gemüse den idealen Ausgleich schaffen. Abends bietet sich abschließend ein leichter Salat mit frischem, mageren Fleisch oder Fisch an. Bei diesen Mahlzeiten sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt und Sie können die Auswahl an gesunden Lebensmitteln selbst auswählen.

Nun kann so ein gesundes Leben durchaus vorbildlich sein, dennoch ist der Mensch nicht dafür gedacht ständig nur nach Verboten zu leben. Allzu schnell würde sich der Heißhunger breit machen und dies könnte mitunter fatale Folgen haben. Vielmehr sollte man der Lust nach etwas Süßem gern nachgeben, jedoch hier aber auf die Menge achten. Es ist nichts Sündhaftes an Schokolade, Kuchen oder Gummibärchen – teilen Sie sich die Menge gut ein, dann setzen sich die lästigen Pfunde auch nicht zu hartnäckig auf den Hüften ab.

Tipp der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

• Essen Sie fünf Mal täglich frisches Obst und Gemüse – so können Sie aktiv Ihre Gesundheit unterstützten.
• Experten gehen sogar davon aus, dass in einigen Obst- und Gemüsesorten bestimmte Botenstoffe enthalten sind, die vor einigen Krebserkrankungen vorbeugen.
• Essen Sie nie aus langer Weile Süßigkeiten vor dem Fernseher. Dies lenkt ab. Viel gesünder und ratsamer ist es hingegen als Knabberei Gemüsestifte wie zum Beispiel Möhren, Gurken oder Paprika zu verwenden und diese mit einem leichten Dip zu kombinieren.

Richtiges Essen ist gesund

Was wir im Alltag essenstechnisch vollziehen, leben wir auch unseren Schützlingen vor. Kinder ahmen ihre Eltern nicht nur in bestimmten Verhaltensweisen oder Redewendungen nach, sie leben auch nach den Essensregeln ihrer Eltern. Seien Sie daher dem wichtigstem in Ihrem Leben ein gutes Vorbild und lehren Sie gesundes Essen auch zu leben. Ein gesundes, reichhaltiges Frühstück, ein vitaler Pausensnack für die Schule, Saftschorlen gemixt aus frischen Säften und Mineralwasser statt kalorienhaltigen Softdrinks sowie Obst anstatt von übermäßigen Süßigkeiten sind wichtig für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes. Wer so den Speiseplan für seinen Nachwuchs gestaltet, sorgt für eine optimale Gesundheit und ein gesundes Ernährungsverständnis der Kinder.

Tipps für sinnvolles Abnehmen bei Jugendlichen

6. Januar 2010 |  von pearly  |  Abnehmen  |  1 Kommentar  |  Share  | 

Leider ist es kein Vorurteil, dass in der heutigen Generation Kinder und Jugendliche immer mehr unter Übergewicht leiden. Woran das liegt? Daran scheiden sich die Geister – dennoch kann man sagen, dass sich das normale Leben weniger an der frischen Luft abspielt, sondern eher zu Hause vor dem Fernseher oder dem Computer. Auch die regulären Sportstunden in den Schulen werden häufiger gekürzt – ein Anlass zur körperlichen Ertüchtigung ist hier also auch nicht gegeben und wenn ein Kind oder ein heranwachsender Teenager keine Anregungen bekommt, woher soll das Kind dann profitieren?

Wie kann ich meinem Kind den Sport schmackhaft machen?

In vielerlei Hinsicht kann man auch sagen, dass man es den Kindern und Jugendlichen zu einfach macht. Der Trend geht weniger zu Sportarten, sondern mehr zu Spielartikeln, die in den Kinderzimmern verwendet werden. Kommt nun noch eine ungesunde und unausgewogene Ernährung hinzu, ist das Übergewicht quasi vorprogrammiert. Als Elternteil muss man jedoch nicht tatenlos zusehen, sondern kann sein Kind aktiv mit wenigen Mitteln mit den folgenden Abnehmtipps fördern.

Bauen Sie aktiv Bewegung in den Alltag ein – dies ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche wichtig. Die Schule kann nicht nur mit dem Auto oder dem Bus erreicht werden, sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Natürlich haben die Elternteile die Vorbildfunktion: wenn Sie es Ihrem Sprössling vorleben, wird er es Ihnen auch nachtun. Die Beispiele hierfür sind ganz simpel: benutzen Sie anstatt des Fahrstuhls lieber die Treppe, oder bewegen Sie sich während der Pausen ein wenig. Dies alles kann den Bewegungsdrang fördern, treibt die Kalorienverbrennung an und bringt den Kreislauf in Schwung.

Sportstudios und Turnvereine sind natürliche eine ideale Lösung, um den Kindern oder Jugendlichen körperliche Aktivität näher zu bringen. Hierbei sollten Sie Ihrem Kind verständlicherweise selbst die Sportart auswählen lassen – denn nur was Spaß macht, wird auch in Zukunft gern angenommen werden. Wichtig hierbei ist, dass der Sport zwischen zwei bis drei Mal pro Woche für eine bis eineinhalb Stunden getrieben wird.

Kommen für Sie Sportstudios oder ähnliche Institutionen weniger in Frage, so scheuen Sie sich nicht, selbst mit Ihren Kindern ein wenig Sport zu treiben. Ob im Garten oder in Parks – die meisten Sportarten lassen sich zu jeder Jahreszeit sehr gut ausführen. Besonders die Fun-Sportarten wie Volleyball, Fußball oder Badminton sind gerade bei Jugendlichen beliebt. Beachten Sie jedoch, dass sich alle Beteiligten vor dem Spiel aufwärmen, da ansonsten das Risiko für eine Verletzung zu hoch wäre. Sollten Sie oder die Kinder während des Sports das Gefühl verspüren, dass diese Sportart nicht das Richtige ist, so tun Sie sich am besten etwas anderes aussuchen, dass positive Ergebnisse vermittelt. So bleibt der Sport für alle interessant.

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle

Natürlich ist der Sport sehr wichtig – aber auch die Ernährung darf nicht leiden. Die Kalorien, die man während der Sportstunden mühsam verloren hat, können durch falsche Nahrungsaufnahme wieder zunichte gemacht werden. Bieten Sie idealerweise immer wieder Obst und Gemüse an. Wenn dieses irgendwann zu langweilig wird, so kann dies auch als Obstsalat oder als Gemüsestreifen mit einem leichten Joghurtdip umgewandelt werden. Sie kennen Ihre Familie am Besten, um dies abschätzen zu können. Fastfood ist natürlich auch erlaubt, sollte jedoch nicht zur Regelmäßigkeit werden. Ein gesundes Maß mit reichlich gesunder Ernährung, die unter anderem viele Ballaststoffe, mäßig Fett und bekömmlich ist, wird der Familie helfen, das Übergewicht zu vermeiden, sich wieder besser zu fühlen und die gesamte Lebensweise positiv verändern.